Neue Optionsschein-Box startet: DAX-Zwischenwahljahr gezielt nutzen

Freitag, 9. Januar 2026

Das Team von Index Radar wünscht Ihnen ein erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2026. Die Märkte scheinen diese Wünsche zu teilen. Nach Monaten kontrollierter Langeweile meldet sich der Jahresauftakt mit spürbarem Puls zurück. Am Donnerstag setzte der Markt seine Schritte aber bewusster. Unsere Daten zeigen, dass die Kaufdynamik gestern sichtbar nachließ: Die großen Indizes mit Ausnahme des Dow schlossen nahezu unverändert – ein klassisches Innehalten nach einer kraftvollen Etappe. Kein Umkehrsignal, doch ein Moment der Selbstprüfung.

Auffällig waren die sektoralen Verschiebungen. Kapital wanderte aus der glanzvollen Tech-Arena in die robuste Old Economy. Coca-Cola, Home Depot und vor allem Nike – mit einem Tagesplus von drei Prozent der stärkste Wert im Dow Jones – profitierten von dieser Rotation. Auf der anderen Seite gerieten die zuvor gefeierten Halbleiteraktien unter Druck. Broadcom verlor 3,2 Prozent, auch Palantir und Microsoft gaben nach.

Nebenwerte drängen ins Rampenlicht

Während sich die Giganten eine Verschnaufpause gönnen, laufen die kleineren Titel heiß. Der S&P 500 liegt seit Jahresbeginn ein Prozent im Plus. Der Russell 2000 hingegen hat mit einem Anstieg von 3,8 Prozent ein Rekordniveau erreicht. Ähnlich wie die Lage in Deutschland aus, wo der MDAX mit 4,8 Prozent deutlich vor dem DAX liegt (2,6 Prozent).

Dennoch hat der gute Jahresauftakt aus statistischer Sicht bereits Signalwirkung: Kletterte der S&P 500 in den ersten fünf Handelstagen eines Jahres um mindestens ein Prozent, endete das Gesamtjahr in rund 90 Prozent der Fälle positiv. Der durchschnittliche Jahresgewinn lag dann bei knapp 16 Prozent – ein Wert, der deutlich über dem historischen Mittel liegt. Statistik ersetzt keine Analyse, doch sie schärft den Blick.

Apple – ein Rücklauf mit Ansage

Besondere Aufmerksamkeit verdient derzeit Apple. Die Aktie notiert mit einem Wochenminus von 4,4 Prozent so schwach wie seit drei Monaten nicht mehr und schloss gestern den siebten Handelstag in Folge tiefer. Kurse um 260 US-Dollar führen den Titel zurück an das Dezemberhoch aus 2024.

Die Markttechnik spricht dafür, diesen Bereich als Nachkaufzone zu betrachten, zumindest eine technische Gegenbewegung rückt näher. Wer auf diesen Rebound setzt, findet im Bull Index Radar-Abo mit einem Hebel von 6,5 ein direktes Instrument. Gleichzeitig gewinnen klassische Capped-Bonus-Zertifikate wieder an Charme. Die WKN Index Radar-Abo bietet bei einer Barriere von 230 US-Dollar eine Bonusrendite von 17 Prozent.

Daten, die den Takt vorgeben

Der heutige US-Arbeitsmarktbericht um 14.30 Uhr steht im Fokus. Erwartet werden für Dezember 70.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft, nach 64.000 im November. Deutliche Abweichungen von dieser Prognose dürften die Zinserwartungen für die Fed-Sitzung Ende November spürbar verschieben. Politisch bleibt es ebenfalls spannend: Der Supreme Court könnte noch heute über die Rechtmäßigkeit von Trumps Zöllen auf Basis der Notstandsbefugnis entscheiden.

Der Blick geht bereits nach vorn. Am kommenden Dienstag startet die US-Berichtssaison mit den Banken. Die Signale stehen auf solide Gewinne. Die heute gemeldeten starken Umsatzzahlen von TSMC untermauern dieses Bild.

Kurzfristig – Prognosehorizont: Tage bis Wochen
Aktueller Trend Das Tagesspannen-Prognoseband für den DAX verläuft aufwärts, die Trendeinschätzung ist positiv, die Saisonalität (Timing) hingegen negativ (siehe Aktienklima).
Letztes Signal Positiv – Der DAX löst sich dynamisch aus der seit Mai etablierten Seitwärtsphase und nimmt damit wieder Kurs auf den übergeordneten Aufwärtstrend.
Ausblick Der DAX lieferte am Donnerstag genau jenes Bild, das wir am Vortag angedeutet hatten: Ein dynamischer Start über 25.200 Punkte, anschließend ein spürbares Nachlassen der Kaufkraft, ehe das zwischenzeitliche Minus bis zum Handelsschluss wieder aufgeholt wurde. Diese klassische Doji-Kerzenformation (Grafik) signalisiert nach dem knackigen Rekordanstieg eine wachsende innere Spannung im Markt – kein Trendbruch, eher ein kollektives Innehalten. Aus zyklischer Sicht nimmt der Gegenwind bis zum Monatsende zu, weshalb ein Rücklauf an die Ausbruchszone zwischen 24.500 und 24.800 Punkten eingeplant werden sollte. Solange der DAX jedoch nicht wieder in seine alte Schiebezone und somit unter 24.500 fällt, bleibt das übergeordnete Bild konstruktiv.
Technische Kursziele oben 25.378 – obere Grenze der Tagesspannen-Prognose
Technische Kursziele unten 24.963 – untere Grenze der Tagesspannen-Prognose

Zum Wochenschluss nutzen wir die Zeit für einen Blick auf den längerfristigen Rahmen. Unsere historischen Auswertungen zeigen: Behauptet der DAX zum Jahresauftakt seine 200-Tage-Linie – wie 2026 – verläuft das erste Halbjahr meist freundlich. Seit 2000 lag die Gewinnwahrscheinlichkeit bis Mitte Juni bei knapp 70 Prozent, mit einem durchschnittlichen Plus von rund fünf Prozent. Das Vorjahr mit einem Zuwachs von 16 Prozent war statistisch eher ein Ausreißer nach oben als die neue Norm.

2026 dürfte allerdings einige Besonderheiten aufweisen, die zu einer deutlichen Abweichung vom Durchschnitt führen könnten… den gesamten Beitrag gibt es in der Premium-Ausgabe, die zum Abruf bereitsteht. Sie schätzen unsere tägliche Marktanalyse und Einschätzungen? Dann ist jetzt der richtige Moment, um Ihren Informationsvorsprung zu sichern, da wir heute auch unsere neue Optionsschein-Strategie auf den DAX starten.

Den vollen Service – inklusive täglicher Kursprognosen, handverlesener Handelsideen und exklusiver Marktanalysen – bieten wir nur noch Premium-Lesern an. Profitieren Sie von dem Know-how, dem auch institutionelle Investoren seit Jahren vertrauen:

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Jetzt unsere Premium-Pakete nutzen und profitieren. Unsere Leser erzielten im vergangenen Jahr mit dem AlphaSystem gut 30 Prozent. Damit entwickelte sich die Strategie deutlich besser als die großen Indizes.

 

 

Produkte zur Strategie-Umsetzung

Wie bereits in den vergangenen Jahren stellen wir für etwas spekulativere Anleger eine neue Kombination aus Capped Calls und Capped Puts vor, mit der sich ein Kursviereck aufspannen lässt. Diese sogenannte Box Strategie ermöglicht es, gezielt von Seitwärtsbewegungen im DAX zu profitieren.

LONG: Unser bisheriger Capped Call UG1WHW mit Cap bei 22.200 und Laufzeit bis März weist nach der jüngsten Rally nur noch eine geringe Restrendite von vier Prozent auf. Unter Berücksichtigung der Bilanz für die ersten sechs Monate sowie der technischen Wendemarken erscheint ein Cap bei Index Radar-Abo…

SHORT: Deutlich spannender ist derzeit die Short Seite. Hier führten wir bislang den Capped Put MK5X9X mit Cap bei 25.500. Die Rendite bis Mitte März von rund 70 Prozent ist zwar sehr verlockend, allerdings ist auch das Risiko eines Totalverlusts entsprechend hoch. Der Schein eignet sich daher nur noch zur Absicherung oder für gezielte, risikoreiche Wetten. Als Nachfolgepapier mit Laufzeit bis Mitte Juni dient die WKN Index Radar-Abo

Praxis Tipp: Der Einstieg muss nicht gleichzeitig auf der Long und der Short Seite erfolgen. Taktisch bietet es sich an, den Call in einer Schwächephase und den Put nach einer Gewinnserie zu erwerben. So lässt sich die Box Schritt für Schritt aufbauen. Auch beim Ausstieg ist ein gestaffeltes Vorgehen sinnvoll, abhängig davon, welche Seite sich besser entwickelt.

Wer eine klare Markttendenz erkennt, kann eine Seite stärker gewichten oder sich auf reine Long oder Short Varianten beschränken. Ein Vorteil der Capped Optionsscheine liegt darin, dass im Gegensatz zu Inline Produkten kein Risiko eines vorzeitigen Knock outs besteht. Dennoch bleibt bei ungünstiger Entwicklung zum Laufzeitende die Möglichkeit eines Totalverlusts. Im Gegenzug bieten Capped Optionsscheine höhere Renditechancen als klassische Capped Bonusse und stellen damit einen ausgewogenen Kompromiss zwischen Risiko und Ertrag für gezielte Seitwärtsstrategien dar.

 

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