DAX-Chartanalyse

An jedem Handelstag perfekt vorbereitet sein

Geeignet für Investoren Trader

DAX: Bodenbildung dauert noch

Der Deutsche Aktienindex hat noch einen langen Weg vor sich: Bevor von einer nachhaltigen Stabilisierung gesprochen werden kann, müssen sich erst wieder genug Käufer oberhalb der nun erreichten markttechnischen Barriere finden. Und auch dann bleibt die kurzfristige Prognose vorerst bestenfalls neutral.


Offenbar ist im Bereich der Juni-Tiefs um 12.120 auch in diesem Monat genug Nachfrage aufgetreten, um einen Richtungswechsel des DAX zurück nach oben auszulösen. Doch bisher war dies der einzige Erfolg des Marktes, selbst die erste technische Hürde um 12.400/12.460 (orange) wurde noch nicht zurück erobert. Gelingt dies, wären auf Sicht der kommenden Tage bis Wochen weitere Kursgewinne bis an den Monatsdurchschnitt (blau) um aktuell etwa 12.550 möglich. Bleibt dagegen der aktuelle Abwärtstrend (schwarz) intakt, sollte es schnell weiter abwärts bis unter die 12.000er-Marke gehen. Aktuell ist dies noch das wahrscheinlichere Szenario.


Keine Veränderung zeigt sich vorläufig beim übergeordneten Trend: Innerhalb einer breiten Seitwärtsrange steuert der DAX auch weiterhin eher deren Untergrenzen um 11.725/11.870 (rot) an. Hier hellt sich die Vorhersage erst auf, wenn der Markt auch oberhalb von 12.840 noch nachgefragt wird.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS4SB1
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.349,92
Basispreis 11.100,00
Knock-Out-Schwelle 11.100,00
Hebel 9,88
Laufzeit 30.11.2018
Kurs 12,62
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CQ3XPL
Emittent Citi
Kurs DAX 12.350,27
Basispreis 13.336,45
Knock-Out-Schwelle 13.240,00
Hebel 12,52
Laufzeit endlos
Kurs 9,88


Weitere Chartanalysen

DAX: Bis 12.400 ist Luft

Der Markt war kurzfristig überverkauft, so dass eine Stabilisierung an der nun erreichten technischen Bodenbildungszone nicht schwer fiel. Allerdings ist die Gefahr groß, dass es sich dabei nur um eine vorüber gehende Atempause innerhalb des übergeordneten, eher seitwärts bis abwärts weisenden Trends handelt.


Der Deutsche Aktienindex hat sich um 12.120 (rot) gefangen - das zweite Mal seit Ende Juni. Die erneuten Käufe am damaligen Tief sind ein leicht positives Signal. Sie lassen allerdings zunächst bestenfalls einen Anstieg zurück bis an die erste Hürde im Kursverlauf um 12.400/12.460 (orange) erwarten. Ein deutlich darüber hinaus gehendes Plus ist zum Wochenauftakt eher unwahrscheinlich, allerspätestens um 12.550 am Monatsdurchschnitt (blau) sowie am oberen Rand des Schwankungskorridors dürfte der Index zunächst wieder nach unten drehen.


Der mittelfristige Chart untermauert die eher negative Prognose. Hier ist vor allem der Rückfall und im Anschluss daran gescheiterte Rückeroberungsversuch unter den 200-Tage-Durchschnitt (violett) als Schwächezeichen zu sehen. Im Idealfall dürfte auf längere Sicht ein Test der Zone um 11.725 /11.870 erfolgen, im Worst Case der Durchbruch darunter.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS4SB1
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.283,42
Basispreis 11.100,00
Knock-Out-Schwelle 11.100,00
Hebel 10,38
Laufzeit 30.11.2018
Kurs 12,51
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CQ3XPL
Emittent Citi
Kurs DAX 12.283,31
Basispreis 13.338,07
Knock-Out-Schwelle 13.240,00
Hebel 11,65
Laufzeit endlos
Kurs 10,15


DAX: Die nächsten Tage als Signal

Die Kursentwicklung des Deutschen Aktienindex in der kommenden Handelswoche dürfte ein aufschlussreicher Indikator für den zukünftigen Trend sein: Zeigt der Index an der nun erreichten markttechnischen Unterstützung eine vollwertige Bodenbildung oder pausiert er die noch laufende Abwärtsbewegung nur kurz?


Marktteilnehmer orientieren sich erneut an den Zwischentiefs von Ende Juni / Anfang Juli und kaufen sich wieder in den DAX ein (rot). Doch daraus jetzt schon einen nachhaltigen Trendwechsel zurück nach oben abzuleiten, ist gefährlich. Anleger sollten besser zunächst das Ausmaß einer nun möglicherweise folgenden Erholung abwarten und können daraus wichtige Schlüsse ziehen. Findet der Index auch oberhalb der Wendezone von 12.400/12.460 (gelb) noch Käufer, wäre dies ein erster Hinweis auf eine neue Stärke. Dann ist ein Anstieg bis an den Monatsdurchschnitt bei aktuell 12.565 (blau) oder sogar an den 200-Tage-Durchschnitt und horizontalen technischen Widerstand um 12.780 (violett, orange) möglich.


Aus der Vogelperspektive bleibt die Diagnose einfach: Der Index ist an der Mitte der dort erkennbaren Tradingrange wieder nach unten abgedreht (orange) und steuert deren Untergrenze um 11.725 / 11.870 an (rot). Solange er sich nicht deutlicher erholt, bleibt dies die Tendenz auf der übergeordneten Zeitebene. Insbesondere ein neues Tief unter der 12.120er-Marke oder auch schon ein Scheitern an der ersten kurzfristigen Hürde bei 12.400/12.460 würde diese Theorie bestätigen.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS4SB1
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.235,89
Basispreis 11.100,00
Knock-Out-Schwelle 11.100,00
Hebel 10,77
Laufzeit 30.11.2018
Kurs 11,55
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CQ3XPL
Emittent Citi
Kurs DAX 12.235,79
Basispreis 13.342,94
Knock-Out-Schwelle 13.240,00
Hebel 11,05
Laufzeit endlos
Kurs 11,14


DAX: Kurze Pause, aber dann....

Das erste Kursziel auf der Unterseite hat der Deutsche Aktienindex relativ schnell erreicht. Ziemlich nahe an dem technischen Unterstützungsbereich um 12.120 stabilisierte sich der Markt zunächst, doch auf längere Sicht sind innerhalb einer erweiterten Tradingrange noch größere Verluste möglich.


Zumindest vorläufig sollten die Verkäufe beim DAX pausieren, denn der Index ist an dem Haltebereich angekommen, der sich aus den Juni-Zwischentiefs ableiten lässt (rot). Zudem verläuft er in der unteren Randzone des Prognose-Korridors (graue Fläche), was das Potenzial nach unten zumindest heute etwas begrenzt. Das Ausmaß einer Gegenbewegung zurück nach oben dürfte nun verraten, wie stabil die kurzfristige Tradingrange zwischen rund 12.120 und 13.200 (grün) ist. Erst wenn der Markt sich mindestens über 12.400/12.460 (gelb) zurück erholt, ist eine Entwarnung möglich. Das ist aber nur wenig wahrscheinlich und selbst dann dürfte der Markt in den schwachen Sommermonaten Probleme haben, auch noch die nächstfolgende Verkaufszone um 12.780 / 12.930 wieder zu überschreiten.


Solange der DAX so schwach bleibt, ist das nächste Kursziel - nach einer kurzen Atempause der Verkäufer - um 11.725/11.870 zu veranschlagen (rot). Stärkere Verluste sind vorerst jedoch nicht zu befürchten.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ9C8M
Emittent Citi
Kurs DAX 12.182,84
Basispreis 11.429,75
Knock-Out-Schwelle 11.429,75
Hebel 16,18
Laufzeit endlos
Kurs 7,67
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DS4SER
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.183,07
Basispreis 13.700,00
Knock-Out-Schwelle 13.700,00
Hebel 8,03
Laufzeit 30.11.2018
Kurs 15,76


DAX: In der Summe leicht negativ

Der Deutsche Aktienindex zeigt zwar eher negative Signale, ist aber vorläufig recht ausverkauft. Damit ist er zumindest aus statistischer Sicht für die kommenden Tage vor zu starken Rückschlägen etwas geschützt. Das Mindestkursziel auf der Unterseite liegt danach allerdings weitere 200 bis 300 Punkte tiefer.


Nach dem Ausbruch des DAX unter 12.400/12.460 (orange) ist der Weg nach unten aus technischer Sicht frei. Bis mindestens an das jüngste Zwischentief an der 12.120er-Marke reicht das Abwärtspotenzial nun. Allerdings befindet sich der Index bereits in der südlichen Randzone des Prognose-Korridors (grau), der aus vergangenen Schwankungen berechnet ist und eine gute Indikation für den Bewegungsspielraum der nächsten Tage liefert. Dieser Kurskanal zeigt auch, wie viel Luft aktuell für eine kleine Erholung ist: Erst um 12.620 - und damit im Bereich des ebenfalls als Wendepunkt häufig wichtigen Monatsdurchschnitts (blau) - dürfte eine Gegenbewegung nach Norden wieder stoppen.


Insgesamt bleibt trotz des kurzzeitig überverkauften Marktzustandes eher ein leichter Trend nach unten festzustellen. Der etwas umfangreichere Überblick des Kursverlaufs zeigt, dass auf längere Sicht sogar bis an die Untergrenze einer rund ein Jahr alten Tradingrange (rot) bei 11.725/11.870 Platz ist. Die zuletzt wieder im Bereich des 200-Tage-Durchschnitts (violett) aufgetretenen Verkäufe unterstützen diese Prognose.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ9C8M
Emittent Citi
Kurs DAX 12.378,86
Basispreis 11.428,60
Knock-Out-Schwelle 11.428,60
Hebel 13,03
Laufzeit endlos
Kurs 9,95
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DS4SER
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.378,86
Basispreis 13.700,00
Knock-Out-Schwelle 13.700,00
Hebel 9,37
Laufzeit 30.11.2018
Kurs 13,51


DAX: Abwärtstrend hat Pause

Kaum hat der Markt ein frisches Verkaufssignal erzeugt, ist der kurzfristige Bewegungsspielraum nach unten auch schon wieder ausgeschöpft. Die Chancen auf eine zumindest vorübergehende Unterbrechung der Abwärtsbewegung steigen. Danach bleiben die Untergrenzen der mittelfristigen Tradingrange das nächste Ziel.


Der Deutsche Aktienindex hat mit dem Rückfall unter die jüngsten Zwischentiefs um 12.400/12.460 ein negatives Zeichen gesetzt. Das ausbleibende Kaufinteresse auf diesem Niveau lässt weitere Verluste bis an die darauf folgenden Tiefs um 12.120 erwarten. Allerdings ist der Markt bereits am unteren Rand seines kurzfristigen Bewegungskorridors (grau) angekommen, wodurch die Wahrscheinlichkeit auf eine Gegenreaktion nach oben vorläufig wieder steigt. Das Mindestkursziel dafür liegt im Bereich des Monatsdurchschnitts (blaue Kurve) bei aktuell etwa 12.640.


Auch die Untergrenze des mittelfristigen Kurskorridors (blaue Fläche) ist nach dem jüngsten Ausverkauf bereits angekratzt worden. Dies erhöht die Chancen auf eine temporäre Stabilisierung weiter. Danach bleiben allerdings der untere Rand der seitwärts gerichteten Handelsspanne auf dieser Zeitebene das nächste Ziel. Er verläuft um 11.725/11.870.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ9C8M
Emittent Citi
Kurs DAX 12.445,72
Basispreis 11.427,45
Knock-Out-Schwelle 11.427,45
Hebel 12,22
Laufzeit endlos
Kurs 10,27
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DS4SER
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.446,26
Basispreis 13.700,00
Knock-Out-Schwelle 13.700,00
Hebel 9,93
Laufzeit 30.11.2018
Kurs 13,20


DAX: Kommt ein Verkaufssignal?

Klare charttechnische Impulse des Deutschen Aktienindex sind in den Sommerferien eine sehr seltene Ausnahme. Ganz ignorieren sollte man Marktbewegungen aber nicht, dazu gehört auch die nun zu beobachtende Annäherung an eine wichtige Bodenbildungszone. Ein Ausbruch nach unten könnte negative Folgen haben.


Eine Ende Juli begonnene Schwächephase führte den DAX erneut bis an die 12.400er-Marke, wo er sich in den Vorwochen regelmäßig stabilisieren konnte. Zum Wochenauftakt zeichnet sich allerdings ein möglicher Durchbruch nach Süden ab. Der nächste technische Haltebereich verläuft in diesem Fall erst wieder um 12.120.


Im weiter zurück reichenden Chart ist die nächste stärkere Unterstützungszone sogar erst um 11.725/11.870 erkennbar (rot). Angesichts der erneuten Verkäufe bei der jüngsten Annäherung an den 200-Tage-Durchschnitt (violett) bleibt die Prognose auf dieser Zeitebene auch eher verhalten. Erst ein Anstieg über 12.930/13.030 (grün im kurzfristigen Chart) würde die Vorhersage bessern, doch in einer sommerlichen Seitwärtstendenz ist diese Entwicklung kaum zu erwarten.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ9C8M
Emittent Citi
Kurs DAX 12.424,35
Basispreis 11.426,30
Knock-Out-Schwelle 11.426,30
Hebel 12,45
Laufzeit endlos
Kurs 9,47
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DS4SER
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.424,35
Basispreis 13.700,00
Knock-Out-Schwelle 13.700,00
Hebel 9,74
Laufzeit 30.11.2018
Kurs 13,98


DAX: Und es war Sommer.....

Um im kurzfristigen Stillstand den Überblick nicht zu verlieren hilft eigentlich nur der Blick aus der Vogelperspektive auf den Deutschen Aktienindex. Derzeit passiert jedoch selbst am erweiterten Zeithorizont nicht viel, so dass die Gelegenheit günstig ist, den ganz, ganz langen Trend noch einmal auszuleuchten.


Zunächst für Leser, die es eilig haben, hier die Zusammenfassung der Ereignisse seit der DAX-Analyse des Vortages: Es passierte ... nichts! Der Index bleibt in seiner Tradingrange zwischen 12.400/12.460 und 12.930/13.030, ohne dass eine Tendenz in eine bestimmte Richtung wahrscheinlicher wäre. Das ist schon seit Anfang Juli so und wird auch vermutlich noch einige Zeit so bleiben. Frühestens zum Ende der Ferienzeit dürfte sich daran etwas ändern.


Da der Markt auch mittelfristig seitwärts tendiert, nutzen wir die Zeit für den selten betrachteten Langfristchart der letzten 10 Jahre, der die Handelsspannen eines jeden Monats als so genannten "Bar" (senkrechter Strich) zeigt. Hierbei fällt auf, dass der Index zwar eher am unteren Rand des sich dort abzeichnenden Aufwärtstrendkanals (blau) aufhält, allerdings zusätzlich durch eine bereits vielfach bewährte, horizontale Bodenbildungszone (rot) abgesichert ist. Erst Kurse unterhalb von 11.420/11.960 dürften dies ändern. Vor allem für sehr langfristig denkende Anleger spielt die Sommerpause des DAX also keine Rolle - aus diesem Blickwinkel ist die Zeit für einen Einstieg eher günstig.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ9C8M
Emittent Citi
Kurs DAX 12.551,25
Basispreis 11.422,85
Knock-Out-Schwelle 11.422,85
Hebel 11,12
Laufzeit endlos
Kurs 11,69
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DS4SER
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.551,25
Basispreis 13.700,00
Knock-Out-Schwelle 13.700,00
Hebel 10,93
Laufzeit 30.11.2018
Kurs 11,81


DAX: Nicht kaufen sondern liegen lassen

Noch mehr zur Seite als jetzt schon kann der Index eigentlich nicht tendieren. Sie wollen dennoch traden? Dann sollten Sie sich fragen, warum - denn der Markt ist ungefähr so schwankungsfreudig wie Immobilienpreise. Und wenn es gar nicht anders geht, bleibt nur, die Tendenz von einer Grenze zur jeweils anderen auszunutzen.


Das kurzfristige Trading des Deutschen Aktienindex ist derzeit eigentlich nur etwas für Spielsüchtige, die die Finger nicht vom Markt lassen können. Denn der Index befindest sich sowohl auf der kurzfristigen, als auch auf der mittelfristigen Zeitebene in einem Seitwärtskorridor, der - statistisch gesehen - im Sommer kaum verlassen wird. Wenn die Kurse im August wieder Fahrt aufnehmen, dann meistens nach unten. Derzeit bestehen für dieses Szenario aber noch keine nennenswerten Anzeichen. Vielmehr notiert der DAX genau in der Mitte der Tradingrange zwischen 12.400/12.460 und 12.930/13.030 Punkten, wobei die Richtung des nächsten Bewegungsimpulses fast völlig unklar ist.


Gleich "spannend" zeigt sich der Index auch im weiter zurück reichenden Chart. Auffällig ist nur, dass die Kurse nach ihrem letzten Einbruch unter den viel beachteten 200-Tage-Durchschnittskurs (violett) Anfang 2018 nicht mehr signifikant darüber steigen konnten. Solange dieser Effekt anhält, besteht ein geringfügig höheres Risiko, dass der Index zunächst die Untergrenzen der aktuellen Seitwärtsspannen auslotet. Auf der übergeordneten Zeitebene liegt diese Schwelle um 11.725/11.870. Eine gute Strategie für Anleger, die unbedingt traden wollen, ist Folgende: Sie warten ab, bis sich der DAX an den Rand einer Range bewegt, und positionieren sich dann in Gegenrichtung. Noch besser wäre es allerdings, den eigenen Zwang zum Handeln einfach zu unterdrücken. Anstatt "kaufen und liegen lassen" also besser "nicht kaufen! liegen lassen!".


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ9C8M
Emittent Citi
Kurs DAX 12.616,87
Basispreis 11.421,70
Knock-Out-Schwelle 11.421,70
Hebel 10,56
Laufzeit endlos
Kurs 12,26
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DS4SER
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.616,87
Basispreis 13.700,00
Knock-Out-Schwelle 13.700,00
Hebel 11,65
Laufzeit 30.11.2018
Kurs 11,26


DAX: Passiert was?

Der Deutsche Aktienindex zeigt im Rahmen seiner Sommerträgheit leicht negative Anzeichen. Aber ob dies die Vorboten einer größeren Korrektur sind, darf angesichts der jüngsten Tendenz zur Stagnation vorerst noch bezweifelt werden. Anleger sollten aber nicht vergessen, in welchen Börsenmonat der Markt sich befindet.


Seitdem der DAX vor ein paar Tagen unter seinen 200- und 21-Tage-Durchschnittskurs gefallen ist, wirkt der Handel besonders lustlos. Eigentlich ist der Durchbruch noch zu gering, um ein Gefahrensignal darzustellen - insbesondere da der Index im Sommer ohnehin zur Lethargie neigt. Aber nachdem in der ersten Wochenhälfte erneut ein Rückeroberungsversuch des viel beachteten 200-tägigen Mittelwertes scheiterte (violett), steigt das Risiko eines neuen Abwärtsimpulses leicht. Viele Marktteilnehmer dürften eher zu Verkäufen als zu Käufen tendieren, da der August als schwacher Börsenmonat bekannt ist. Das nächste Kursziel liegt daher eher im Bereich der Zwischentiefs um 12.470 oder sogar 12.100 als an den ersten Hochs um 13.200.


Beruhigend wirkt allerdings der längerfristige Chart, der nach wie vor einen positiven Trend zeigt. Doch auch dieser ist abgeflacht (grün, orange). Und innerhalb seiner Bandbreite ist Luft für eine Korrektur in Richtung 11.550/11.800, daher müssen Anleger auch weiterhin vorsichtig sein und über die eine oder andere Absicherung nachdenken. Ein geeigneter Risikoschutz für das Depot sind beispielsweise Bär-Hebelzertifikate (siehe unten), mit denen sich auch hervorragend aktiv auf kleinere Sommer-Rücksetzer spekulieren lässt.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ9C8M
Emittent Citi
Kurs DAX 12.621,68
Basispreis 11.420,55
Knock-Out-Schwelle 11.420,55
Hebel 10,51
Laufzeit endlos
Kurs 12,28
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DS4SER
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.621,42
Basispreis 13.700,00
Knock-Out-Schwelle 13.700,00
Hebel 11,70
Laufzeit 30.11.2018
Kurs 11,25


DAX: Besser Urlaub machen

Anleger müssen sich auf eine langweilige Phase beim Deutschen Aktienindex einstellen: Die bereits existierenden Seitwärtstrends dürften im Sommer kaum durchbrochen werden. Allenfalls auf der kurzfristigen Zeitebene könnte es am Markt zu Überraschungen kommen, die jedoch eher von der unliebsamen Art sind.


Bereits auf den ersten Blick zeigt sich die Tradingrange der vergangenen Wochen im Kursverlauf des Index, die insbesondere auf der Oberseite relativ scharf abgegrenzt ist: Um 12.930/13.030 bis maximal 13.200 kommt es wiederholt zu Verkaufsdruck (grün). Auf der Unterseite bildet dafür seit Anfang Juli Kaufinteresse um 12.400/12.460 zumindest einen leicht stabilisierenden Gegenpol. In der Summe ergibt sich allerdings bestenfalls ein Kräftegleichgewicht, wobei die Nachfrage etwas schwächer ausgeprägt wirkt als das Angebot - und damit das Risiko eines erneuten Rückfalls an die 12.120er-Marke besteht.


Auch im mittel- bis langfristigen Bereich brauchen Investoren derzeit Geduld: Nach dem Ende des Aufwärtstrends (grau) ist der DAX in eine Tradingrange eingelaufen und wird genau in deren Mitte gehandelt. Marktteilnehmer mit längerem Anlagehorizont können frühestens bei einer Annäherung an die Untergrenze um 11.720/11.870 wieder zukaufen, oder umgekehrt bei einem Anstieg in Richtung 13.520/13.600 Gewinne mitnehmen. Beide Fälle dürften im August erfahrungsgemäß auf Grund der reduzierten Schwankungsintensität im Sommer kaum zu beobachten sein.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ9C8M
Emittent Citi
Kurs DAX 12.651,64
Basispreis 11.419,40
Knock-Out-Schwelle 11.419,40
Hebel 10,27
Laufzeit endlos
Kurs 12,69
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DS4SER
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.651,16
Basispreis 13.700,00
Knock-Out-Schwelle 13.700,00
Hebel 12,06
Laufzeit 30.11.2018
Kurs 10,88


DAX: Die Trockenperiode kommt

Im Sommer ist der Markt überdurchschnittlich häufig von Verlusten oder zumindest Stagnationsphasen betroffen. Dieses Jahr scheint keine Ausnahme zu bilden. Hält die aktuelle Tendenz an, müssen Anleger schon zufrieden sein, wenn der Deutsche Aktienindex nicht deutlicher unter die 12.000er-Marke fällt.


Bereits beim Blick auf den kurzfristigen Verlauf der Vortage und Vorwochen zeigt sich die trendlose Tendenz, obwohl im mikroskopischen Bereich des Marktes eigentlich auch in Seitwärtsetappen noch am Meisten los ist: Aktuell kann der Index hier nur den Verbleib oberhalb der nächstgelegenen technischen Kaufzone um 12.400/12.460 als Erfolg verbuchen (rot punktiert). Damit blieb Anlegern ein weiterer Ausverkauf bis an die darauf folgende Zielzone um 12.120 zunächst erspart, was sich bei der zu erwartenden anhaltenden Sommerschwäche aber noch ändern könnte. Als Alternative ist noch ein erneuter Anlauf an die erste, ebenfalls nicht zu durchbrechende Hürde um 12.930/13.030 denkbar. Den Schwung für einen Ausbruch aus dieser Spanne dürfte der Index mit hoher Wahrscheinlichkeit erst im September aufnehmen.


Eine Seitwärtstendenz dominiert auch den weiter zurück reichenden Chart, so dass selbst begeisterte Trader sich aktuell vielleicht eher in Richtung Urlaub, als auf eine Einstiegschance in den Markt fokussieren sollten.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ9C8M
Emittent Citi
Kurs DAX 12.625,88
Basispreis 11.418,25
Knock-Out-Schwelle 11.418,25
Hebel 10,46
Laufzeit endlos
Kurs 11,74
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DS4SER
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.625,77
Basispreis 13.700,00
Knock-Out-Schwelle 13.700,00
Hebel 11,75
Laufzeit 30.11.2018
Kurs 11,82


DAX: Rücksetzer mit Folgen

Zum Wochenschluss gilt das Prinzip Hoffnung: Wenn der Deutsche Aktienmarkt von Montag bis Donnerstag fällt, kommt es häufig am Freitag zu einer technischen Gegenbewegung. Sollte die Erholung allerdings ausbleiben und der Markt weiter verlieren, könnte schon bald wieder das Jahrestief auf die Agenda rücken.


Nach den deutlichen Verlusten am Donnerstag hat der DAX den Aufwärtstrend der vergangenen vier Wochen verlassen und steht wieder unter der 21-Tage-Linie (blau). Unterstützung bietet nur die Statistik: Inzwischen verläuft der Index wieder im südlichen Grenzbereich des aus vergangenen Bewegungen abgeleiteten Prognosekorridors (grau). Weitere Verkäufe werden ohne eine vorhergehende Erholung immer unwahrscheinlicher. Für eine positive Reaktion spricht auch das Marktverhalten von Short-Spekulanten, die vor dem Wochenende häufig Gewinne mitnehmen. Als Orientierungsziel dient zunächst der Monatsdurchschnitt bei 12.630. Der Blick auf die Unterseite darf an dieser Stelle aber nicht fehlen. Findet der DAX keinen Halt, kommt die 12.400er-Zone auf den Prüfstand. Bleibt an der Unterstützung eine Umkehr aus, müssen sich Anleger wieder auf einen Rücklauf bis an den Ausgangspunkt der Juli-Erholung bei 12.120 einstellen. Zudem ist heute mit stärkeren Schwankungen und Fehlsignalen zu rechnen. Am frühen Nachmittag (14.30 Uhr) wird der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht.


Im erweiterten Blickwinkel läuft der DAX hingegen weiterhin in einer Tradingrange, welche selbst durch einen Rücksetzer unter 12.120 noch nicht gefährdet wäre. Sollte es auch in diesem Jahr wie so häufig im August zu einer stärkeren Korrektur kommen, bildet die Untergrenze der Handelsspanne um 11.725/11.870 (rot) den Zielbereich.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ9C8M
Emittent Citi
Kurs DAX 12.546,33
Basispreis 11.414,79
Knock-Out-Schwelle 11.414,79
Hebel 11,09
Laufzeit endlos
Kurs 11,78
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DS4SER
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.546,33
Basispreis 13.700,00
Knock-Out-Schwelle 13.700,00
Hebel 10,88
Laufzeit 30.11.2018
Kurs 11,82


DAX: Rücklauf an die Unterseite

Mit den Verlusten zur Wochenmitte wird deutlich, dass die 13.000er-Marke vorerst eine zu hohe Hürde für den Deutschen Aktienindex darstellt. Entscheidend für die kurzfristige Prognose ist die Frage, wie weit die Kurse in den kommenden Tagen korrigieren, bevor ein neuer Boden ausgebildet wird.


Auch wenn das Kursbild in den vergangenen Wochen wieder positivere Züge angenommen hat, bleibt der Weg für den DAX zurück bis in den 13.000er-Bereich beschwerlich. Nachdem der Index zuletzt die obere Grenze des hellgrauen Prognosekorridors erreichte, zeigt der jüngste Impuls wieder nach unten. Kurzfristig muss abgewartet werden, wie kräftig die Gewinnmitnahmen ausfallen. Am Mittwoch hielt sich der Index zum Tagesschluss nur mit viel Mühe über der 12.700. Im vorbörslichen Geschäft fällt der DAX bereits weiter zurück. Sollten im Tagesverlauf dennoch genügend Käufer aktiv werden, würde dies eine weitere Aufwärtsbewegung begünstigen. Aber auch ein Schwächeanfall zurück an die Unterseite des Prognosekanals bei 12.600 beendet noch nicht den positiven Impuls seit Ende Juni. Erst wenn der DAX stärker korrigiert und damit auch unter die steigende 21-Tage-Linie (blau) zurücksetzt, müsste die konstruktive Ausgangslage hinterfragt werden.


Der Tageschart vermittelt ebenfalls ein unverändert positives Bild. Die seit Ende Juni ausgebildete Serie steigender Hoch- und Tiefpunkte (blau gestrichelt) ist weiterhin intakt und lässt kurzfristig anziehende Kurse erwarten. Hingegen büßt die 200-Tage-Linie (violett) vorerst an Bedeutung ein. Wegen der seit Monaten anhaltenden Seitwärtsbewegung leidet die Signalqualität des Durchschnitts. Für kurzfristig agierende Trader wird das Chance-Risiko-Verhältnis langsam wieder besser. Zwischen 12.600 bis 12.700 können mutige Anleger spekulative Long-Positionen eröffnen und auf einen erneuten Umschwung nach oben setzen. Ein passendes Papier, mit dem Kursveränderungen um den Faktor zehn verstärkt werden, zeigt die Tabelle unten.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN HX1JVJ
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.737,05
Basispreis 11.650,00
Knock-Out-Schwelle 11.650,00
Hebel 11,72
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 10,76
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CY6P82
Emittent Citi
Kurs DAX 12.737,05
Basispreis 13.952,90
Knock-Out-Schwelle 13.820,00
Hebel 10,48
Laufzeit endlos
Kurs 12,92


DAX: Saisonale Kräfte dämpfen die Stimmung

Der Deutsche Aktienmarkt hat den kräftigen Anstieg in der Vorwoche bisher gut verteidigt. Durch die Seitwärtsbewegung in der ersten Wochenhälfte verbessern sich allmählich auch wieder die Rahmenbedingungen im kurzfristigen Bereich. Mit dem August steht Anlegern allerdings eine erfahrungsgemäß schwierige Zeit bevor.


Zwei Schritte vor, ein Schritt zurück - der DAX zeigt zum Monatswechsel eine Aufwärtsbewegung der etwas ruhigeren Gangart. An der Grundausrichtung ändert dies jedoch nichts: Seit gut vier Wochen wird der Markt wieder von der Käuferseite gelenkt. Davon zeugen die seitdem ausgebildete Serie steigender Hoch- und Tiefpunkte sowie die anziehende 21-Tage-Linie (blau). Setzt sich der Trend fort, dürfte schon bald die nächste Zielmarke bei 12.930 angesteuert werden. In einem freundlichen Gesamtumfeld könnte auch die 13.000er-Schwelle auf den Prüfstand kommen. Auf der Unterseite ist am Monatsdurchschnitt bei 12.600 mit stärkerer Nachfrage zu rechnen, sobald der DAX unter 12.740 fällt.


Zwischenzeitliche Rücksetzer sollten ohnehin jederzeit eingeplant werden. Vor allem der saisonale Rückenwind lässt nach, mit dem August beginnt einer der schwächsten Monate im Jahresverlauf. In den vergangenen zehn Jahren fiel die Monatsbilanz sechs Mal negativ aus. Eine vergleichbar schlechte Quote weist nur der Juni auf. Die Durchschnittsperformance liegt bei minus 2,9 Prozent. Stärkere Gewinne sind eher selten: 2012 legte der DAX um gut zwei Prozent zu. Auch in der längerfristigen Historie entwickelte sich der DAX im Spätsommer meist enttäuschend, wie unsere Auswertung verdeutlicht. Gerade mit Blick auf die Saisonalität sollten Anleger nun keine größeren Risiken eingehen. Um auch von kleinen Bewegungen verstärkt zu profitieren, zeigt die Tabelle unten passende Hebelpapiere.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN HX1JVJ
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.805,50
Basispreis 11.650,00
Knock-Out-Schwelle 11.650,00
Hebel 11,08
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 11,80
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CY6P82
Emittent Citi
Kurs DAX 12.805,50
Basispreis 13.954,60
Knock-Out-Schwelle 13.870,00
Hebel 11,14
Laufzeit endlos
Kurs 11,22


DAX: Potenzial bleibt vorerst begrenzt

Zum Wochenauftakt behauptete der Deutsche Aktienmarkt die zuvor erzielten Gewinne. Anders als bei den vorherigen Anläufen hält die 12.800er-Marke, was ein positives Zeichen darstellt. Die Chancen für einen weiteren Aufwärtsimpuls sind durchaus gegeben. Anleger müssen aber etwas Geduld mitbringen.


Am Montag präsentierte sich der DAX lustlos und pendelte in engen Grenzen seitwärts. Die Atempause kam somit wie erwartet. In der Vorwoche war der Markt um 2,4 Prozent gestiegen und verzeichnete die stärkste Wochenbilanz seit Mitte März. Die Seitwärtsbewegung nimmt zugleich etwas Druck aus dem Kessel. Mit 12.800 Punkten rangiert der Index wieder im Wohlfühlbereich des grauen Prognosekorridors, der aus vergangenen Schwankungen berechnet wird. Zwei Szenarien sind nun denkbar: Entweder läuft der DAX ähnlich wie in der ersten Juli-Hälfte langsam an der nördlichen Begrenzung des Korridors nach oben, oder es folgt wie in der zweiten Monatshälfte ein scharfer Rücksetzer an die untere Spanne. Die Wahrscheinlichkeit für das positive Szenario ist leicht höher anzusiedeln, weil inzwischen auch kurzfristige Indikatoren wie die 21-Tage-Linie wieder nach Norden zeigen. Viel Luft besteht aber nicht, bereits bei 12.900/13.000 dürften die Avancen der Käufer verstärkt ausgebremst werden.


Wichtig zu wissen: Größere Verkaufssignale und eine Neubewertung der Lage zeichnen sich vorerst nicht ab. Selbst Verluste von knapp zwei Prozent bis an die Unterseite des Prognosekanals und damit die 21-Tage-Linie (blau) bei etwa 12.600 wären noch akzeptabel. Erst wenn der DAX unter 12.400 taucht, trüben sich die Aussichten wieder deutlicher ein. Für Neueinsteiger wird die statistische Ausgangslage erst allmählich wieder besser. Rücksetzer bieten sich zum Positionsaufbau an. Ein passendes Wertpapier dafür, das Gewinne des Index um etwa das Elffache verstärkt, zeigt die unten stehende Tabelle.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN HX1JVJ
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.798,20
Basispreis 11.650,00
Knock-Out-Schwelle 11.650,00
Hebel 11,15
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 11,61
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CY6P82
Emittent Citi
Kurs DAX 12.798,20
Basispreis 13.956,30
Knock-Out-Schwelle 13.870,00
Hebel 11,05
Laufzeit endlos
Kurs 11,56


DAX: Langfristig in guter Verfassung

Der Deutsche Aktienindex hat in den zurückliegenden Handelstagen wichtige Hürden genommen. Mit dem Wochenschlusskurs über der 200-Tage-Linie könnten wieder neue Käufer in den Markt strömen und so die Kurse weiter nach oben treiben. Auch auf Sicht der vergangenen zehn Jahre sieht das Kursbild weiter gut aus.


Im Stundenchart wird die erfreuliche Entwicklung besonders gut deutlich. Der DAX zeigt seit Ende Juni eine Serie steigender Hoch- und Tiefpunkte. Auch die 21-Tage-Linie (blau) hat ihre Abwärtsbewegung beendet und zeigt aufwärts. Kurzfristig wird der Markt wieder von der Käuferseite gelenkt. Den einzigen Kritikpunkt liefert die Statistik. Der DAX ist wieder in den oberen Extrembereich des bewährten Prognosekorridors (grau) eingetaucht. Weiter steigende Kurse sind zwar möglich, die Dynamik sollte nun aber deutlich geringer ausfallen. Auch die nun erreichten markttechnischen Wendemarken bei 12.930/13.030 dürften die Kauflaune kurzfristig bremsen und Gewinnmitnahmen auslösen. Bereits bestätigte und damit relevante Nachkaufzonen in unmittelbarer Umgebung sind allerdings Mangelware. Erst im Bereich der 21-Tage-Linie um 12.550 ist wieder mit mehr Interesse zu rechnen. Die ehemalige Barriere bei rund 12.750 wurde hingegen bisher noch nicht von oben geprüft.


Gerade zum Wochenauftakt lohnt es sich auch, auf die langfristige Zeitachse zu schauen. Hier gibt nach wie vor ein seit 2009 bestehender, intakter Aufwärtskanal (grün) die Marschroute vor. Auch ein deutlich flacherer Korridor (orange) zeigt eindeutig nach oben. Solange auf dieser Zeitebene keine eindeutigen Schwächesignale erscheinen, sind auf Sicht von einigen Monaten weiter steigende Kurse zu erwarten.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN HX1JVJ
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.860,40
Basispreis 11.650,00
Knock-Out-Schwelle 11.650,00
Hebel 10,62
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 11,86
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CY6P82
Emittent Citi
Kurs DAX 12.860,40
Basispreis 13.963,10
Knock-Out-Schwelle 13.870,00
Hebel 11,66
Laufzeit endlos
Kurs 11,44


DAX: In der Ruhe liegt die Kraft

Zum Wochenschluss halten die Käufer die besseren Karten in der Hand. Mit dem Sprung am Donnerstag hat der DAX auf den ersten Blick seine Ausgangslage deutlich verbessert. Sollte der Anstieg heute bestätigt werden, rücken neue Ziele in Reichweite. Allerdings dürfte das Aufwärtstempo nun spürbar langsamer ausfallen.


Nach der Berg- und Talfahrt in dieser Woche zeichnet sich für den DAX ein versöhnlicher Wochenschluss ab. Vorbörslich wird der Index etwas höher bei 12.830 Zählern erwartet, der Markt verteidigt somit die gestrigen Gewinne. Etwas getrübt wird die Stimmung nur durch die statistischen Rahmenbedingungen. Der DAX steht wieder am oberen Rand des aus vergangenen Schwankungen berechneten Prognosekorridors (grau). Weitere Gewinne sind zwar nicht unmöglich, das Tempo dürfte kurzfristig aber deutlich gemächlicher ausfallen. Im Tagesverlauf verschiebt sich die Grenze in Richtung 12.900. Knapp darüber liegen die nächsten charttechnischen Herausforderungen bei 12.930/13.030.


Im mittelfristigen Kursbild auf Tagesbasis wird zudem mit dem 200-Tage-Mittelwert ein weiterer Einflussfaktor sichtbar. Wie bereits mehrfach erwähnt, ist der Durchschnitt nicht immer punktgenau wirksam. Erst wenn ein entsprechend deutlicher Ausbruch darüber vorliegt, wie zuletzt Anfang Mai, sinkt die Gefahr eines Fehlsignals. Im positiven Fall wären dann auf Sicht von wenigen Wochen wieder Kurse bis maximal 13.200 vorstellbar. Wer bereits investiert ist, kann den Stopp knapp unter die nächste Unterstützung um 12.400 nachziehen. Bei größeren Spekulationen bieten sich auch erste Teilgewinnmitnahmen an. Anleger die nicht im Markt sind, hoffen auf kleinere Rückschläge.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN HX1JVJ
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.809,23
Basispreis 11.650,00
Knock-Out-Schwelle 11.650,00
Hebel 11,05
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 11,66
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CY6P82
Emittent Citi
Kurs DAX 12.809,23
Basispreis 13.963,10
Knock-Out-Schwelle 13.870,00
Hebel 11,10
Laufzeit endlos
Kurs 11,38


DAX: Erst den Ausbruch abwarten

Anders als sonst werden von der heutigen Sitzung der Europäischen Zentralbank keine stärkeren Impulse für die Aktienmärkte erwartet. Charttechnische Handelsmarken spielen daher weiterhin eine wichtige Rolle. Hier hat sich die Ausgangslage für den DAX trotz guter Vorgaben nur wenig verändert.


Auf den deutlichen Anstieg am Dienstag folgte zur Wochenmitte eine kalte Dusche für die Bullen. Der DAX büßte wieder einen Großteil der Gewinne ein, der mögliche Ausbruch über den 200-Tage-Durchschnitt wurde verschoben. Dank der Annäherung im Zollstreit zwischen den USA und der EU keimt am Morgen aber wieder neue Hoffnung auf. Vorbörslich wird der Index rund ein Prozent höher bei 12.700 erwartet. Die Handelsmarken auf der Unterseite dürften daher heute keine große Rolle spielen. Wichtig bleibt unverändert die Stabilisierungszone um 12.400. Wesentlich spannender fällt der Blick nach Norden aus. Die letzten beiden Erholungen reichten bis 12.750/12.780. Hier verläuft derzeit auch die obere Grenze des aus Schwankungen berechneten Prognosekorridors. Ein Ausbruch darüber dürfte für den DAX herausfordernd bleiben.


Dies zeigt vor allem der Blick auf den mittel- bis längerfristigen Kursverlauf. Hier wird die ausgeprägte Seitwärtsbewegung zwischen 11.725/11.870 und 13.520/13.600 deutlich. Leicht negativ wiegt zudem die Tatsache, dass sich der DAX nach wie vor unter der 200-Tage-Linie bei 12.770 bewegt. Gelingt die Rückeroberung, eröffnet sich zunächst neues Potenzial bis etwa 13.000. Trotz der deutlichen Bewegungen in den vergangenen Tagen hat sich die Lage aus technischer Sicht nicht verändert. Der DAX steht ungefähr in der Mitte einer mittelfristigen Seitwärtsspanne und bietet daher für Trader kein attraktives Ziel. Nur ungeduldige eröffnen bei Rücksetzern an die genannten Unterstützungen erste Teilpositionen auf der Long-Seite. Wer vorsichtiger agieren möchte, wartet einen Schlusskurs mindestens über der 200-Tage-Linie ab.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN HX1KKP
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.579,33
Basispreis 11.190,00
Knock-Out-Schwelle 11.190,00
Hebel 9,05
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 15,21
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CY999W
Emittent Citi
Kurs DAX 12.579,33
Basispreis 13.640,74
Knock-Out-Schwelle 13.640,74
Hebel 11,85
Laufzeit endlos
Kurs 9,49


DAX: Gelingt der Sprung?

Mit dem gestrigen Anstieg hat der Deutsche Aktienindex wieder etwas mehr Puffer zu wichtigen Unterstützungen aufgebaut und zugleich die Chancen auf der Oberseite verbessert. Doch nur wenn die Käufer weiter die Richtung vorgeben und der Markt die nächsten Hürden nimmt, eröffnet sich neues Potenzial.


Kleiner Erfolg für den DAX: Dank der deutlichen Erholung am Dienstag wurde der jüngste Rückschlag wieder ausgemerzt. Positiv stimmt besonders die Kaufbereitschaft über der 12.600er-Schwelle. Die nächste Wendezone und damit Zielregion zeigt der hochaufgelöste Stundenchart bei rund 12.930/13.030 (grün). Aus statistischer Sicht besteht ebenfalls noch Luft. Anders als zur Monatsmitte steht der DAX nicht am oberen Rand des aus vergangenen Schwankungen berechneten Prognosekanals (grau). Dessen Grenze verläuft derzeit bei etwa 12.825.


Der Tageschart zeigt aber eine wichtige Hürde, deren psychologische Relevanz nicht unterschätzt werden sollte. Um 12.770 verläuft die viel beachtete 200-Tage-Linie (violett). Vor wenigen Tagen scheiterte ein erster Ausbruchsversuch. Auch gestern zogen sich die Marktteilnehmer im Dunstfeld der Signallinie wieder zurück, der DAX beendete den Handel unter dem Tageshoch. Wie bereits Ende April muss der Mittelwert den Markt aber nicht dauerhaft bremsen. Auch eine zeitliche Verzögerung des Anstiegs erscheint denkbar. Anleger halten daher ihr Pulver noch trocken warten ein klares Signal ab. Dazu sollte der DAX ähnlich wie vor drei Monaten mit einem dynamischen Sprung den Durchschnitt überwinden (rote Markierung).


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN HX1KKP
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.689,39
Basispreis 11.190,00
Knock-Out-Schwelle 11.190,00
Hebel 8,46
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 14,94
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CY999W
Emittent Citi
Kurs DAX 12.689,39
Basispreis 13.642,40
Knock-Out-Schwelle 13.642,40
Hebel 13,32
Laufzeit endlos
Kurs 9,70


DAX: Erste Hürde rückt ins Visier

Am Montag hielten sich die Marktteilnehmer mit größeren Neuengagements zurück. Nach wie vor könnte sich aber das nun erreichte Kursniveau als Sprungbrett für einen weiteren Aufwärtsimpuls erweisen. Allerdings hat der DAX nicht viel Spielraum auf der Unterseite, die Lage bleibt angespannt.


Mit einer kraftlosen Vorstellung bestätigte der Deutsche Aktienindex am Montag das Schwächesignal des in der vergangenen Woche ausgebildeten "Shooting Stars". Positiv bleibt hingegen festzuhalten, dass der DAX erneut die Unterstützung um 12.400 und damit auch den 21-Tage-Durchschnitt bei 12.460 behauptete. Zudem steht der Index derzeit an der Untergrenze des aus vergangenen Schwankungen berechneten Prognose-Korridors (grau). Damit sinkt zumindest kurzfristig aus statistischer Sicht die Wahrscheinlichkeit weiterer Verluste. Vorbörslich zeigen sich die Anleger bereits wieder mutiger, der DAX wird rund 0,5 Prozent höher bei 12.610 erwartet.


Grund zur Freude besteht dennoch nicht. Bereits um 12.620 verläuft eine eher schwache Barriere. Wesentlich mehr Sorgen bereitet die 200-Tage-Linie bei 12.770. Zwar sollte der Mittelwert niemals punktgenau beachtet werden. In der vergangenen Woche drehte der DAX am Durchschnitt aber wieder abwärts. Da die Signallinie langsam fällt, sinkt kontinuierlich das Erholungspotenzial. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis der DAX entweder den Durchschnitt überwindet oder unter die 12.400er-Region fällt. Der anschließende Impuls könnte durchaus kräftiger ausfallen. Anleger sollten daher aktuell keine größeren Risiken eingehen und abwarten, für welche Richtung sich der Markt entscheidet. Für neue Short-Wetten ist es derzeit noch zu früh. Ungeduldige setzen mit kleinen Summen auf eine Erholung. Orientierung für den Stopp bietet die Unterstützung um 12.400.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN HX1KKP
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.548,57
Basispreis 11.190,00
Knock-Out-Schwelle 11.190,00
Hebel 9,24
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 14,32
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CY999W
Emittent Citi
Kurs DAX 12.548,57
Basispreis 13.644,06
Knock-Out-Schwelle 13.644,06
Hebel 11,45
Laufzeit endlos
Kurs 10,47


DAX: Wochenchart mahnt zur Vorsicht

Mit dem kleinen Schwächeanfall am Freitag hat der DAX den Aufwärtskanal seit Monatsbeginn wieder verlassen. Doch noch müssen sich Anleger keine großen Sorgen machen. Erst wenn der Verkaufsdruck auch in den kommenden Tagen anhalten sollte und keine Gegenbewegung einsetzt, trüben sich die Perspektiven wieder deutlicher ein.


Der Deutsche Aktienindex hat sich zuletzt gut an die saisonalen Vorgaben gehalten. In den häufig schwächeren Sommermonaten zeigte der Markt im Juli meist eine Erholung. Seit Monatsbeginn liegt der Index klar im grünen Bereich und lief zuletzt in einem Aufwärtskanal (schwarz) nach oben. Am Freitag wurde die südliche Grenze der Spanne um 12.600 allerdings deutlich unterschritten. Noch liegt aber kein hinreichend klares Signal für eine neue Schwächeperiode vor. Solange der DAX über der Kombination aus 21-Tage-Linie (blau) und horizontaler Wendezone um 12.400/12.460 gekauft wird, bleibt die 13.000er-Region in Reichweite.


Im übergeordneten Wochenkursbild wird deutlich, warum einige Marktteilnehmer zuletzt wieder vorsichtiger agierten. An der viel beachteten 200-Tage-Mittellinie (violett) kam es erneut zu größeren Gewinnmitnahmen. Der DAX markierte im Wochenverlauf zwar ein neues Verlaufshoch, konnte die Gewinne aber nicht verteidigen. Erkennbar wird dies an der letzten Wochenkerze (gelb), die einen langen oberen Strich ("Schatten") und relativ kleinen Körper aufweist. Unter Analysten ist dieses Kerzenmuster als "Shooting Star" bekannt und signalisiert eine erhöhte Unsicherheit. In den kommenden Tagen steht der DAX daher vor einer Weichenstellung, Anleger sollten den Markt engmaschig verfolgen. Vorbörslich setzt sich die schwächere Entwicklung fort, der Index wird bei rund 12.510 erwartet. Solange die 12.400er-Region verteidigt wird, bleiben die Aussichten eher positiv. Fällt der Index hingegen weiter zurück und wird das negative Kerzenmuster im Wochenchart bestätigt, droht ein erneuter Rücksetzer bis an die Jahrestiefs um 11.725/11.870. Passende Papiere, um von beiden Entwicklungen zu profitieren, zeigt die Tabelle unten.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN HX1KKP
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.561,42
Basispreis 11.190,00
Knock-Out-Schwelle 11.190,00
Hebel 9,16
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 13,60
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CY999W
Emittent Citi
Kurs DAX 12.561,42
Basispreis 13.645,72
Knock-Out-Schwelle 13.645,72
Hebel 11,58
Laufzeit endlos
Kurs 11,40


DAX: Hält der Aufwärtstrend?

Der Deutsche Aktienindex bewegt sich seit einigen Wochen in einem steigenden Kurskorridor, der nun wieder auf den Prüfstand kommt. Bleibt die Nachfrage in dieser Form bestehen, dürfte der Sprung über die 13.000er-Marke nicht mehr lange dauern. Allerdings spricht ein gewichtiger Einflussfaktor dagegen.


Der Aufwärtstrendkanal des DAX (schwarz) im Chart der Vorwochen könnte bei Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende als Stabilisator wirken: Seine Untergrenze fällt aktuell mit der horizontalen Wendezone (orange) um 12.550/12.620 zusammen. Daran dürften sich einige Marktteilnehmer orientieren, so dass eine kurzfristige Bodenbildung möglich ist. Andernfalls besteht die nächste Chance darauf um 12.400/12.460 (rot/blau) an der Kombination von einer weiteren waagerecht verlaufenden Haltezone und der Monatsdurchschnittskurve. Solange sich der Markt an einer dieser Kursmarken fängt, bleibt das nächste Ziel bei 12.930/13.030 bestehen (grün).


Das größte Problem wird erst aus einem erweiterten Blickwinkel ersichtlich: Der immer wieder für Wendepunkte sorgende 200-Tage-Durchschnittskurs des DAX (violett) bei 12.760 könnte den Index ausbremsen. Bereits am Donnerstag kam dieser Effekt zum Tragen. Bleibt es dabei, ist auf längere Sicht ein erneuter Rückfall in Richtung 11.725/11.870 zu befürchten. Solange der Markt aber oberhalb der 12.400er-Marke verbleibt, sollten sich Anleger nicht zu viele Sorgen machen.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN HX1KKP
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.686,29
Basispreis 11.190,00
Knock-Out-Schwelle 11.190,00
Hebel 8,48
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 14,72
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CY999W
Emittent Citi
Kurs DAX 12.686,29
Basispreis 13.650,70
Knock-Out-Schwelle 13.650,70
Hebel 13,15
Laufzeit endlos
Kurs 9,91


DAX: Nach Pause wieder bis zur 13.000

Trotz der kleinen charttechnischen Überhitzung des Deutschen Aktienindex ist die Ausgangslage auf Sicht der kommenden Woche überwiegend positiv. Hält die zuletzt aufgetretene Nachfrage an, sollte der Index die nächste runde Kursschwelle schon bald erreichen können. Ganz ohne Geduld wird es aber nicht gehen.


Im Chart der Vorwochen zeigt sich bereits wieder ein kleiner Aufwärtstrendkanal (schwarz), in dem der DAX aktuell schon fast Luft nach oben bis an den nächsten markttechnischen Widerstand hat. Dieser verläuft bei 12.930/13.030 (grün) und ergibt sich aus einer Serie von kleineren Zwischenhochs, die seit Mai im Kursverlauf erkennbar sind. Noch ausgeprägter sind aus diesem Blickwinkel die beiden Kursspitzen um 13.200, die bei einer anhaltenden Überzahl der Käufer am Markt ebenfalls erreichbar sind. Doch gut zu sehen ist auch, dass der Index die Obergrenze des aus alten Schwankungen kalkulierten Prognose-Korridors (grau) erreicht hat. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit eines weiteren ungebremsten Anstiegs aus statistischer Sicht deutlich. Nach einer kurzen Unterbrechung sind die Chancen jedoch bereits wieder höher.


Aus der erweiterten Perspektive ist eine weitere Barriere zu sehen: Bei rund 12.760 dürfte der wiederholt als Kursbremse fungierende 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) erhöhten Verkaufsdruck auslösen. Das könnte einen Anstieg noch etwas verzögern. Anleger Nur ungeduldige Anleger bauen daher bereits jetzt - bei kleineren Rückschlägen - erste Teilpositionen auf der Long-Seite auf. Alle Anderen gedulden sich noch etwas, und verzichten für etwas mehr Prognose-Sicherheit auf ein bisschen Kurspotenzial, auch wenn bereits jetzt schon wieder Grund für Optimismus besteht.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN HX1KKP
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.755,16
Basispreis 11.190,00
Knock-Out-Schwelle 11.190,00
Hebel 8,15
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 15,69
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CY999W
Emittent Citi
Kurs DAX 12.755,28
Basispreis 13.652,37
Knock-Out-Schwelle 13.652,37
Hebel 14,22
Laufzeit endlos
Kurs 9,16


DAX: Vorläufig kaum Potenzial

Der Deutsche Aktienindex hat durch den Sprung über eine kurzfristige charttechnische Hürde seine Ausgangslage wieder etwas verbessert. Allerdings dürfte der Spielraum nach oben erst nach einer kurzen Pause wieder groß genug sein, dies lässt sich zumindest auf Grund vergangener Schwankungen schätzen.


Dem DAX ist der Ausbruch über die zuletzt als Widerstand wirksame Zone um 12.550/12.620 nun definitiv gelungen (orange), was ein positives Signal darstellt. Hält sich die Nachfrage oberhalb dieses Areals, ist theoretisch der Weg frei bis mindestens 12.930/13.030 (grün). Erst dort wird die nächste Wendezone im Chart erkennbar. Allerdings zeigt der aus historischen Kursbewegungen berechnete Prognosekanal für die nächsten Tage, dass der Markt eher am oberen Rand seines Bewegungskorridors angekommen ist (grau).


Im längerfristigen Chart wird zudem eine weitere Hürde erkennbar: Um 12.760 könnte der immer wieder als Wendepunkt wirksame 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) für gesteigerte Gewinnmitnahmen sorgen. Dies muss den DAX nicht dauerhaft bremsen, könnte aber für eine zusätzliche Verzögerung sorgen. Anleger müssen daher trotz der ersten positiven Zeichen jetzt nicht sofort verstärkt zugreifen. Wer ungeduldig ist, kann jedoch bei kleineren Rückschlägen zumindest Teilpositionen in Erwägung ziehen.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN HX1KKP
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.661,54
Basispreis 11.190,00
Knock-Out-Schwelle 11.190,00
Hebel 8,60
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 15,45
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CY999W
Emittent Citi
Kurs DAX 12.661,54
Basispreis 13.654,03
Knock-Out-Schwelle 13.654,03
Hebel 12,76
Laufzeit endlos
Kurs 9,37