DAX-Chartanalyse

An jedem Handelstag perfekt vorbereitet sein

Geeignet für Investoren Trader

DAX: Erste Anzeichen eines Verkaufssignals

Der Deutsche Aktienindex zeigt eine zunehmende kurzfristige Instabilität. Spätestens nach einer kurzen Pause ist das Risiko weiterer Verluste relativ hoch. Erst etwa 700 bis 800 Punkte unterhalb des aktuellen Kursniveaus zeigt sich wieder eine bereits seit Längerem bestehende Nachfragezone im Chart.


Nach der steilen Abwärtsbewegung der vergangenen Tage ist der Markt zwar bald reif für eine Gegenbewegung zurück nach oben, doch der grundsätzliche Trend zeigt nun wieder klar in Richtung Süden: Mit dem Ausbruch unter 12.545 (rot) und damit aus der Tradingrange der Vorwochen hat der DAX ein klares Schwächezeichen gesendet. Erst eine Erholung zurück über die erste markttechnische Widerstandszone um 12.800/12.900 würde die Prognose wieder bessern.


Auf längere Sicht müssen sich Anleger nun wieder mit dem Gedanken eines Rückfalls an die Untergrenze der Handelsspanne im Wochenchart um 11.725/11.870 anfreunden. Zwar kann der Index auch vorher einen neuen Boden ausbilden, doch aktuell bestehen dafür noch keine Anhaltspunkte.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN HX00ZK
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.511,76
Basispreis 11.390,00
Knock-Out-Schwelle 11.390,00
Hebel 11,15
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 11,42
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DS3DW3
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.510,36
Basispreis 13.675,00
Knock-Out-Schwelle 13.675,00
Hebel 10,74
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 12,06


Weitere Chartanalysen

DAX: Absturzrisiko bleibt erhöht

Der Deutsche Aktienindex steht auch weiterhin knapp vor dem Abgrund eines neuen Abwärtstrends. Solange der Markt jedoch in der Tradingrange der Vorwochen verbleibt, müssen sich Anleger noch keine Sorgen machen. Allerdings ist der Index nicht mehr weit von der Untergrenze dieser Handelsspanne entfernt.


Der DAX befindet sich gefühlt bereits im Sommerloch: Seit Wochen geht es nur noch seitwärts. Selbst impulsstarke Tage, die durch Ereignisse wie die Sitzung der Europäischen Zentralbank vergangene Woche ausgelöst wurden, führen nicht zu einem Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung. Aktuell kommt wieder etwas mehr Aufregung auf, da der Index sich einer Tradingrange-Grenze verstärkt nähert. Um 12.545/12.620 befindet sich der südliche Rand der momentanen Konsolidierung, und wenn dieser durchbrochen wird, ist der Weg nach unten zunächst frei.


Im längerfristigen Chart ist ebenfalls nur eine Tradingrange zu sehen, ihre Untergrenze bei 11.725/11.870 ist das nächste Kursziel falls der DAX aus der aktuellen Kurzfrist-Handelsspanne nach Süden ausbrechen sollte. Anleger sollten einen signifikanten Durchbruch auf der Südseite abwarten, bevor sie sich verstärkt absichern oder sogar aktiv auf fallende Kurse spekulieren. Nur Mutige wetten jetzt schon auf dieses Szenario. Ein passendes Bär-Zertifikat dafür zeigt die Tabelle unten.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ5NGP
Emittent Citi
Kurs DAX 12.695,16
Basispreis 11.680,25
Knock-Out-Schwelle 11.770,00
Hebel 12,51
Laufzeit endlos
Kurs 10,29
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9GU6
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.695,16
Basispreis 14.290,00
Knock-Out-Schwelle 14.290,00
Hebel 7,96
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 16,03


DAX: Knapp am Crash vorbei

Der Index stabilisierte sich an der letzten kurzfristigen Unterstützung und vermied damit ein neues mittelfristiges Verkaufssignal. Doch die Situation bleibt weiter kritisch, im Idealfall ist nun vorerst mit einer fortgesetzten Seitwärtsbewegung zu rechnen. Anleger sollten die entsprechenden Kursschwellen kennen.


Erst an der Untergrenze der schon seit Mai bestehenden Tradingrange um 12.545/12.620 fing sich der Deutsche Aktienindex wieder (rot) und könnte sich nun zunächst bis in das Mittelfeld dieser Spanne um 12.820/12.920 erholen (orange). Erst wenn sich auch über dieser Schwelle noch Käufer finden, ist der obere Rand des Seitwärtskanals um 13.200 wieder ein potenzielles Kursziel.


Gegen einen klaren Trend spricht auch das Verhalten der Marktteilnehmer am Monatsdurchschnittskurs des DAX: Während in Abwärtstrends verkauft wird, sobald sich der Index an diesen Mittelwert erholt (rote Kreismarkierungen), kommt es in Aufwärtstrends zum gegenteiligen Effekt - hier wird nachgekauft bei Zwischenkorrekturen an den Durchschnitt (grüne Markierungen). Aktuell oszilliert der Markt planlos um seinen Monatsmittelwert. Anleger müssen abwarten, bis sich eine neue Tendenz herausbildet, und können davor bestenfalls auf Schwankungen von einer Grenze des Seitwärtskorridors zur jeweils anderen - oder zumindest zu dessen Mittellinie - setzen. Passende Papiere für eine Wette in beide Richtungen zeigt die unten stehende Tabelle.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ5NGP
Emittent Citi
Kurs DAX 12.725,82
Basispreis 11.679,07
Knock-Out-Schwelle 11.770,00
Hebel 12,16
Laufzeit endlos
Kurs 10,74
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9GU6
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.724,68
Basispreis 14.290,00
Knock-Out-Schwelle 14.290,00
Hebel 8,13
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 15,67


DAX: Eher wieder seitwärts-negativ

Das kurzzeitig in der Vorwoche aufgeflammte Kaufinteresse beim Deutschen Aktienindex hast sich bereits wieder auf eindrucksvolle Weise ins Gegenteil verkehrt. Damit schwinden auch die Hoffnungen auf einen Ausbruch aus der jüngsten Seitwärtsbewegung. Wenn er erfolgt, dann jetzt eher wieder auf der Unterseite.


Wenn auf einen steilen Anstieg bereits einen Tag später wieder ein ebenso deutlich ausgeprägter Rückgang des Marktes erfolgt, ist dies stets ein schlechtes Vorzeichen: Alle Gewinne des DAX aus der zweiten Hälfte der vergangenen Woche wurden inzwischen wieder abverkauft, so dass der Index nun wieder im unteren Mittelfeld der seit Mai bestehenden Tradingrange verläuft (orange). Gehen die Verkäufe weiter, was sich zumindest leicht abzeichnet, dürfte die Südgrenze der Tradingrange um 12.545/12.620 bald auf den Prüfstand kommen. Bessern würde sich die Prognose erst, wenn der Markt auch wieder oberhalb der 13.200er-Marke gekauft wird, was vorerst nicht abzusehen ist.


Aus einer weiter zurück reichenden Perspektive ist der Deutsche Aktienindex vorläufig noch halbwegs freundlich einzuschätzen, doch auch hier dominiert eine Handelsspanne, deren Unterseite sich bis 11.725/11.870 erstreckt - und die jederzeit auf den Prüfstand kommen kann. Anleger müssen sich auf einen Test der langfristigen Südgrenze einstellen, insbesondere bei einem anhaltenden Schwächeanfall bis unter die 12.545er-Marke. Zumindest vorläufig aber sollte der neueste Ausverkauf des DAX hier wieder pausieren können.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ5NGP
Emittent Citi
Kurs DAX 12.834,11
Basispreis 11.677,89
Knock-Out-Schwelle 11.770,00
Hebel 11,10
Laufzeit endlos
Kurs 9,98
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9GU6
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.834,11
Basispreis 14.290,00
Knock-Out-Schwelle 14.290,00
Hebel 8,82
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 14,79


DAX: EZB-Effekt vorbei?

Die Woche der Notenbanksitzungen lief gut für den Deutschen Aktienindex. Doch hält dieser Trend an oder verstärkt sich die kurz vor dem Wochenende begonnene Tendenz zu Gewinnmitnahmen, bis das ganze Plus wieder weg ist? Diese Marken müssen Anleger nun kennen, um frühzeitig Signale für die kommenden Tage zu erhalten.


Mit dem Ausbruch über 12.920 /13.030 hat der DAX ein positives Zeichen gesetzt. Die Nachfrage kam jedoch unmittelbar nach der Sitzung der Europäischen Zentralbank am vergangenen Donnerstag auf, und kann auch nur einen Einmaleffekt darstellen - dies hat es in der Vergangenheit schon häufiger gegeben. Am Freitag konnte sich der positive Trend auch nicht bestätigen, stattdessen wurden - wie nach starken Handelswochen üblich - Profite realisiert. Nun gibt es zwei Möglichkeiten für einen weiter freundlichen Verlauf: Entweder bricht der Index auch noch über die jüngsten Kursspitzen von Mai und Juni um 13.200 aus (grün), oder er fällt zurück, wird jedoch durch Käufe noch oberhalb von 12.800/12.920 stabilisiert (orange). Erst darunter trübt sich die Prognose wieder ein, dann droht ein erneuter Test der Tiefs um 12.545/12.620 (rot).


Der Markt kann sich aus einer längerfristigen Perspektive oberhalb seines 200-Tage-Durchschnittskurses stabilisieren. Damit ist ein Anstieg an die Obergrenze der Tradingrange auf dieser Zeitebene bei 13.520/13.600 das wahrscheinlichere Szenario. Verluste bis 11.725/11.870 sind vorerst abgewendet, dort liegt die Untergrenze der Seitwärtsbewegung. Sie wird erst wieder aktuell wenn der Index klar unter die 12.550er-Marke fällt. Solange der DAX oberhalb von 12.800 Punkten bleibt, können mutige Anleger bereits wieder mit dem Aufbau erster Long-Positionen beginnen. Ein passendes Wertpapier dafür, das Gewinne des Index um etwa das Zehnfache verstärkt, zeigt die unten stehende Tabelle.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS28NR
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 13.010,55
Basispreis 11.925,00
Knock-Out-Schwelle 11.925,00
Hebel 11,99
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 10,91
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9GU6
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 13.010,55
Basispreis 14.290,00
Knock-Out-Schwelle 14.290,00
Hebel 10,17
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 12,87


DAX: EZB entfacht neue Fantasie

Mit der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank hat der Deutsche Aktienindex die Seitwärtsspanne der vergangenen Wochen verlassen. Auch wenn sich die Aussichten auf den ersten Blick deutlich verbessert haben, unterliegt der DAX weiterhin den Marktgesetzen. Vor dem Wochenende dürfte das Potenzial nahezu ausgereizt sein.


Nach Bekanntgabe der EZB-Entscheidung am Donnerstag zeigte der DAX eine starke Vorstellung und beendete den Handel erstmals seit gut drei Wochen wieder über der Marke von 13.000. Sowohl der Monatsdurchschnittskurs (grün) wie auch die Oberseite der Tradingrange bei 12.920/13.030 wurden mit dem dynamischen Impuls überwunden. Nach dem stärksten Tagesgewinn seit dem 5. April ist das statistische Potenzial Richtung Norden allerdings kurzfristig nahezu ausgeschöpft. Der DAX notiert am oberen Rand des Prognose-Kanals (grau). Dieser Kurskorridor wird aus vergangenen Schwankungen berechnet und stellt eine bewährte Orientierungshilfe dar. In der Vergangenheit wurde die Spanne nur in Übertreibungsphasen für kurze Zeit verlassen. Zum Wochenschluss fällt die Grenze ungefähr mit dem Vormonatshoch bei rund 13.200 zusammen.


Sollte die Kaufbereitschaft darüber anhalten, zeigt der längerfristige Wochenchart die Perspektiven für den DAX. In den vergangenen Monaten war wiederholt im Bereich um 13.520/13.600 eine erhöhte Verkaufsbereitschaft messbar. Ausgehend vom aktuellen Niveau liegt das Potenzial somit bei rund drei Prozent. Verteidigt der Markt zum Wochenschluss die gestrigen Gewinne, bestehen gute Chancen für einen erneuten Anlauf bis an die Obergrenze der langfristigen Tradingrange. Mit dem unten vorgestellten Bull-Schein können risikobereite Anleger davon überdurchschnittlich profitieren.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS28NR
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 13.107,10
Basispreis 11.925,00
Knock-Out-Schwelle 11.925,00
Hebel 11,09
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 12,60
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9GU6
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 13.107,10
Basispreis 14.290,00
Knock-Out-Schwelle 14.290,00
Hebel 11,08
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 14,57


DAX: Vor der EZB stillhalten

Die Seitwärtsbewegung des Deutschen Aktienindex ist nach dem US-Zinsentscheid und vor der Sitzung der Europäischen Zentralbank weiterhin intakt - und sollte es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch danach bleiben. Anleger sollten sich auch bei starken Kursbewegungen nicht zu voreiligen Aktionen verleiten lassen.


In den USA steigen die Leitzinsen und es werden weitere Zinsschritte angekündigt - das war etwas mehr als vom Markt erwartet, daher zieht es auch den DAX leicht nach unten. Ungeachtet dessen verbleibt der Index aber in seiner Tradingrange, die zwischen etwa 12.545/12.620 und 12.920/13.030 verläuft. Selbst eine neue Kaufwelle dürfte kaum zum Verlassen dieser Handelsspanne führen - und selbst wenn, muss abgewartet werden ob eine starke Reaktion auch bis zum Folgetag noch Bestand hat.


Wenn der Deutsche Aktienindex nachhaltig aus seiner kurzfristigen Seitwärtsbewegung ausbrechen kann, dürfte sich dieser Trend bis an die Grenzen der übergeordneten Tradingrange im Langfristchart fortsetzen. Auch hier haben sich auf beiden Seiten relativ klare Kursmarken herausgebildet, die im Süden bei 11.725/11.870 und im Norden bei 13.520/13.600 verlaufen. Anleger müssen sich in Geduld üben, bis zumindest auf der kurzfristigen Zeitebene ein neuer klarer Trend startet. Davor gleicht eine Spekulation einem Lotteriespiel.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS2VDZ
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.811,69
Basispreis 11.450,00
Knock-Out-Schwelle 11.450,00
Hebel 9,41
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 13,86
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9G6V
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.811,75
Basispreis 14.040,00
Knock-Out-Schwelle 14.040,00
Hebel 10,43
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 12,39


DAX: Noch kein Kaufsignal

Der Deutsche Aktienindex bleibt weiterhin unter einer kurzfristig entscheidenden Kurszone. Solange diese Entwicklung anhält, dürfte sich auch die Tradingrange auf dieser Zeitebene fortsetzen. Anleger sollten die entsprechenden Preisniveaus kennen und erst nach einem Ausbruch aus der Handelsspanne aktiv werden.


Abgesehen von einem kurzen Ausflug darüber zum Handelsbeginn am Dienstag bleibt der Monatsdurchschnittspreis (grün) um derzeit etwa 12.870 weiterhin eine massive markttechnische Barriere. Erst wenn die Nachfrage auf diesem Niveau höher ist als der offenbar immer noch vorhandene Verkaufsdruck ist der DAX wieder positiv einzuschätzen. Dies ist frühestens der Fall, wenn der Index signifikant über die 12.920er-Marke ausbricht, idealerweise sogar darüber schließt - noch besser wären Kurse jenseits der nächstfolgenden, schwächeren Hürde um 13.030. Bis es dazu kommt, dürfte die Seitwärtsbewegung mit Untergrenze um 12.545/12.620 weiter gehen (rot).


Um im Kleinen nicht die Orientierung zu verlieren, hilft stets der Blick auf den langfristigen Chart. Hier besteht nach wie vor ein Aufwärtstrend, auch wenn dieser sich inzwischen abgeflacht hat (grün, orange). Größere Verluste drohen erst, wenn der Markt auch unter die 11.600er-Marke fallen würde - was derzeit nicht abzusehen ist. Anleger müssen sich mit kurzfristigen Käufen bis zu einem Ausbruch über mindestens die 12.920er-Marke gedulden. Auf fallende Kurse zu wetten empfiehlt sich dagegen erst unterhalb von 12.545 Punkten. Bis dahin bleibt der DAX auf der kurzfristigen Zeitebene eher als richtungslos einzuschätzen.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS2VDZ
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.857,85
Basispreis 11.450,00
Knock-Out-Schwelle 11.450,00
Hebel 9,13
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 14,05
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9G6V
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.857,43
Basispreis 14.040,00
Knock-Out-Schwelle 14.040,00
Hebel 10,87
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 12,14


DAX: Ausbruch nach oben?

Erstmals seit Mitte Mai könnte der kurzfristige Trend des Deutschen Aktienindex wieder drehen. Hält das am Dienstag zu Handelsbeginn zu beobachtende Kaufinteresse an, ist die Abwärtsbewegung des Marktes mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest in einen Seitwärtstrend ausgelaufen. Das Potenzial bleibt dennoch begrenzt.


Vor allem die wiederholten Verkäufe zum Monatsdurchschnittskurs (grün) bremsten den DAX seit Monatsanfang aus - damit ist es nun offenbar vorbei: Mit einem starken Start setzte der Markt über diese technische Barriere hinweg und hat dadurch nun Potenzial bis in den Bereich 13.000/13.100 an den oberen Rand des Prognose-Korridors (grau). Dieser Kurskanal wird aus vergangenen Schwankungen berechnet und zeigt den kurzfristigen Spielraum des Index. Auch auf der Unterseite stellt der Korridor eine Orientierungshilfe dar, er fällt dort mit der horizontalen Wendezone um 12.600 zusammen (rot punktiert). Eine Handelsspanne zwischen den genannten Grenzen ist nun zunächst das wahrscheinlichste Szenario.


Der längerfristige Chart offenbart, dass der DAX in den vergangenen Wochen verstärkt gekauft wurde, sobald er leicht unter seinen 200-Tage-Durchschnittskurs gefallen war (violett). Solange diese Entwicklung anhält, bleibt als nächster Schritt ein Test der Zone um 13.500/13.600 zu erwarten. Sie stellt die Obergrenze der langfristigen Tradingrange dar, die das Kursgeschehen seit dem Vorjahr bestimmt. Vorsichtige Anleger warten erst den Schlusskurs vom Dienstag ab, um (relative) Gewissheit über den jüngsten Ausbruch nach oben zu erhalten. Grundsätzlich ist durch die aktuelle Entwicklung die Wahrscheinlichkeit für einen Anstieg in den Bereich der 13.500er-Marke jedoch wieder gestiegen.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS2VDZ
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.926,04
Basispreis 11.450,00
Knock-Out-Schwelle 11.450,00
Hebel 8,76
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 14,67
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9G6V
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.926,81
Basispreis 14.040,00
Knock-Out-Schwelle 14.040,00
Hebel 11,61
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 11,53


DAX: Negativ-Trend hält an

Der Deutsche Aktienindex schwankt zwischen zwei markttechnisch wichtigen Preisniveaus hin und her. Bisher kann sich kurzfristig noch keine neue Tendenz klar durchsetzen. In diesem Fall ist auf längere Sicht häufig mit einer Fortsetzung des jüngsten Bewegungsimpulses zu rechnen, und dieser führte den Index nach unten.


Der Abwärtstrend im Preisverlauf der Vorwochen (blau) hat vorläufig weiter Bestand, was insbesondere dem immer wieder kehrenden Abgabedruck im Bereich um 12.900 Punkten zu verdanken ist. Dort verläuft aktuell der Monatsdurchschnittspreis des DAX (grün), der immer wieder Schauplatz von Richtungswechseln ist. Solange dieser charttechnische Einflussfaktor Marktteilnehmer auch weiterhin zu verstärkten Verkäufen animiert, stellt der untere Rand des Trendkanals um 12.350 das nächste Kursziel dar.


Nur die Nachfrage um 12.550/12.650 (rot punktiert) bewahrt den Index derzeit noch vor einem stärkeren Rückgang. Dieses Preisniveau hat schon häufiger Wendepunkte ausgelöst, und bildet daher auch jetzt wieder eine technische Unterstützung. Versagt sie, ist auf längere Sicht sogar Luft nach Süden bis unter die 11.800er-Marke. Anleger müssen daher abwarten, ob der Index sich deutlich über 12.900/12.925 erholen kann und damit ein Entwarnungssignal gibt, oder ob er stattdessen unter die 12.550er-Schwelle zurückfällt und damit den nächsten Abwärtsimpuls einläutet. Erst dann ist der Aufbau neuer Positionen sinnvoll, da sich mit hinreichender Sicherheit eine Prognose erstellen lässt. Wer bereits auf fallende Kurse spekuliert, kann die entsprechenden Finanzinstrumente mit einem Stopp oberhalb von 12.925/13.030 aber auch weiter halten.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS2VDZ
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.852,11
Basispreis 11.450,00
Knock-Out-Schwelle 11.450,00
Hebel 9,17
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 13,98
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9G6V
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.852,69
Basispreis 14.040,00
Knock-Out-Schwelle 14.040,00
Hebel 10,83
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 12,06


DAX: Investoren zurecht vorsichtig

Die Marktteilnehmer haben aus den Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit gelernt: Die nun vom Deutschen Aktienindex erreichte technische Barriere hat bereits häufiger zu einer 180-Grad-Wende geführt. Auch diesmal sieht es so aus, als ob der Effekt wieder eintritt. Anleger müssen sich dann auf Verluste einstellen.


Der DAX zeigt am Donnerstag bereits das dritte Tageshoch im Bereich der 12.900er-Marke in Folge. Im näheren Umfeld dieses Schwellenwertes wird derzeit verstärkt verkauft, der Hintergrund dürfte im Bereich markttechnischer Überlegungen zu finden sein: Regelmäßig drehte der Index an dem dort aktuell verlaufenden Monatsdurchschnittskurs in der Vergangenheit wieder in die Gegenrichtung (grün), auch diesmal dürften Investoren davon abgeschreckt sein.


Über die kurzfristigen Probleme kann auch der eigentlich positive Mehrjahres-Chart nicht hinwegtrösten: Darin ist nach wie vor eine Aufwärtsbewegung des Deutschen Aktienindex erkennbar, auch wenn diese zuletzt deutlich an Geschwindigkeit verloren hat (grüner und gelber Trendkanal). Im Falle eines stärkeren Rückschlags sollte der Markt sich an einem Kreuzungspunkt der entsprechenden Kurskorridore um derzeit etwa 11.590 längerfristig wieder fangen können. Selbst wenn der Langfrist-Aufwärtstrend bestehen bleibt, bietet sich darin also noch jede Menge Korrekturpotenzial. Bis mindestens an die Untergrenzen des aus vergangenen Kursausschlägen berechneten Prognose-Korridors (grau im ersten Chart) bei 12.400/12.640 reicht das Abwärtspotenzial kurzfristig, wenn der DAX auch weiterhin an der 12.900er-Marke scheitert. Anleger können sich entsprechend dagegen absichern, ein geeignetes Mittel stellt beispielsweise das unten aufgelistete Turbo-Bär-Zertifikat dar. Es gewinnt, wenn der DAX verliert, und verstärkt die Indexbewegung sogar noch um rund das Zehnfache.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS2VDZ
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.811,05
Basispreis 11.450,00
Knock-Out-Schwelle 11.450,00
Hebel 9,41
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 12,51
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9G6V
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.811,05
Basispreis 14.040,00
Knock-Out-Schwelle 14.040,00
Hebel 10,42
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 13,65


DAX: Erst über 12.900 wieder besser

Solange der Deutsche Aktienindex nicht deutlich oberhalb der nächsten technischen Widerstandszone schließen kann, bleibt die Prognose für die kommenden Tage leicht negativ. Doch zumindest sorgt Kaufinteresse knapp unterhalb des aktuellen Kursniveaus gleichzeitig für eine vorläufige Stabilisierung des Marktes.


Der DAX zeigt eine überdurchschnittlich häufige Tendenz zu Richtungswechseln, sobald er seinen Monatsdurchschnittskurs erreicht (blaue Kreismarkierungen). Auch jetzt sorgt der bei rund 12.900 verlaufende Mittelwert (grün) für eine Verzögerung. Grundsätzlich zeigt der Trend jedoch seit der Bodenbildung des Index im März und April nach oben. Dies würde sich erst ändern, wenn die Nachfrage um 12.550/12.650 ausbleibt - dort ist seit mehreren Monaten eine horizontale Wendezone erkennbar (rot punktiert).


Aus der Vogelperspektive befindet sich der Deutsche Aktienindex ohnehin weiter in einer Tradingrange zwischen 11.725 und 13.600, aus der es so schnell kein Entrinnen gibt. Diese Schwellenwerte markieren zugleich auch die nächsten Kursziele, sobald sich der Markt auf der kurzfristigen Zeitebene auf eine Richtung festgelegt hat. Anleger müssen einen neuen Trend abwarten, und können sich dann in die entsprechende Richtung bis zum Rand der übergeordneten Seitwärtsspanne positionieren. Passende Papiere für steigende und fallende Kurse zeigt die unten stehende Tabelle.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS2VDZ
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.830,07
Basispreis 11.450,00
Knock-Out-Schwelle 11.450,00
Hebel 9,30
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 14,43
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9G6V
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.830,07
Basispreis 14.040,00
Knock-Out-Schwelle 14.040,00
Hebel 10,60
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 11,73


DAX: Noch keine Entwarnung

Der Index hat zwar eine erste technische Hürde übersprungen, doch die Käufer bleiben weiterhin zurückhaltend. Der nächste - und entscheidende - Schritt nach oben steht noch aus, und dürfte auch noch etwas Geduld erfordern. Allerdings ist zumindest das Crash-Risiko durch die jüngste Entwicklung gefallen.


Der Deutsche Aktienindex wird inzwischen auch oberhalb der zuletzt als Widerstand fungierenden 12.800er-Marke wieder gekauft - das ist ein positives Signal zusammen mit dem Verlassen des jüngsten Abwärtstrends (blau punktiert). Die Nachfrage hielt bis an den oberen Rand des aus vergangenen Schwankungen berechneten Prognose-Korridors (grau) an. Doch eine finale Verbesserung der Vorhersage wird erst möglich wenn auch der Preisbereich um 13.030 überschritten wird.


Davor dürfte der Abgabedruck jedoch schon einmal deutlich anziehen: Um 12.900 stoppte der Anstieg des DAX in der ersten Wochenhälfte nicht zufällig, denn dort fördert der Monatsdurchschnittskurs (grüne Kurve) die Verkaufsbereitschaft. Bereits in den Vormonaten erwies sich dieser Mittelpreis häufig als Wendepunkt (blaue Kreismarkierungen).


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS2VDZ
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.822,10
Basispreis 11.450,00
Knock-Out-Schwelle 11.450,00
Hebel 9,34
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 13,85
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CQ0N9E
Emittent Citi
Kurs DAX 12.822,09
Basispreis 13.732,95
Knock-Out-Schwelle 13.732,95
Hebel 14,08
Laufzeit endlos
Kurs 9,27


DAX: Immer noch schwach

Marktteilnehmer bleiben mit Käufen beim Deutschen Aktienindex auch weiterhin zurückhaltend. Trotz der in den vergangenen Tagen nachlassenden Abwärtsdynamik bleibt der Trend dadurch leicht negativ. Für eine bessere Prognose müsste der Index mindestens eine der zwei nächstgelegenen Hürden überspringen.


Nach wie vor zeigt sich im Chart der Vorwochen eine Serie fallender Zwischenhochs und Zwischentiefs, die sich grob zu einem Abwärtstrendkanal verbinden lassen (blau punktiert). Zwar scheint die Sinkgeschwindigkeit zurück zu gehen, doch die Schwächezeichen sind unverändert klar erkennbar: Insbesondere der wiederholt um 12.800 auftretende Verkaufsdruck bleibt bestehen. Solange diese Entwicklung anhält, ist die Vorhersage negativ. Finden sich darüber noch Käufer, wäre zumindest eine Seitwärtstendenz mit Obergrenze um 13.030 denkbar.


Auch aus der Vogelperspektive zeigt der Markt derzeit eine richtungslose Tendenz. Die entsprechende Tradingrange verläuft zwischen 11.725/11.870 auf der Unterseite und 13.520/13.600 auf der Oberseite. Innerhalb dieser Spanne verläuft der Trend momentan eher in Richtung Süden. Beendet der DAX eine Handelswoche deutlich unterhalb des Vorwochentiefs bei 12.547, wäre dies der Startschuss für die nächste Etappe nach unten. Anleger, die noch nicht auf fallende Kurse setzen beziehungsweise dagegen abgesichert sind, können spätestens dann entsprechende Maßnahmen ergreifen. Geeignet ist beispielsweise ein Turbo-Bär-Hebelzertifikat, das Verluste des DAX in Gewinne verwandelt und diese noch um den entsprechenden Hebelfaktor verstärkt (siehe Tabelle unten).


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS2VDZ
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.761,86
Basispreis 11.450,00
Knock-Out-Schwelle 11.450,00
Hebel 9,73
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 13,37
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CQ0N9E
Emittent Citi
Kurs DAX 12.761,86
Basispreis 13.734,62
Knock-Out-Schwelle 13.734,62
Hebel 13,12
Laufzeit endlos
Kurs 9,79


DAX: Leichte Entwarnung

Der Absturz des Index verliert durch den Ausbruch aus einem kurzfristigen Abwärtstrendkanal an Schwung. Für eine positive Prognose reicht diese Entwicklung jedoch nicht. Immerhin stehen die Chancen gut, dass der Markt auf längere Sicht in der bereits seit dem Vorjahr bestehenden Seitwärtsbewegung bleibt.


Der steile Negativ-Trend seit Mitte Mai (blau) wurde zum Wochenbeginn zwar durchbrochen, doch das bedeutet noch lange keinen Richtungsumschwung zurück nach oben. Weitere Verluste, die sich nur etwas langsamer vollziehen, bleiben vorerst zu befürchten. Spätestens wenn der Deutsche Aktienindex in den Randbereich des Prognose-Korridors (grau) vordringt, wird die Luft wieder dünner. Die Grenze dieses aus vergangenen Schwankungen berechneten Kurskanals beginnt aktuell um 12.920 und reicht nach oben bis leicht über die nächste horizontale Wendezone (rot punktiert) um 13.030. Erst wenn auch darüber noch Käufer zugreifen, wäre die Vorhersage wieder optimistischer - das ist momentan aber noch das deutlich unwahrscheinlichere Szenario.


Auf längere Sicht bleibt eine Seitwärtsbewegung zwischen 11.725/11.870 und 13.520/13.600 der chancenreichste Verlauf. Erst ein Ausbruch aus dieser Tradingrange dürfte neue Akzente setzen, doch vorerst müssen sich Anleger nach einer kurzen Pause eher auf einen Test der Untergrenze einstellen.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS2VDZ
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.724,27
Basispreis 11.450,00
Knock-Out-Schwelle 11.450,00
Hebel 9,99
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 14,03
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CQ0N9E
Emittent Citi
Kurs DAX 12.724,27
Basispreis 13.736,28
Knock-Out-Schwelle 13.736,28
Hebel 12,57
Laufzeit endlos
Kurs 9,13


DAX: Nächstes Ziel liegt um 11.800

Nach der zweiten negativen Woche in Folge ist der Deutsche Aktienindex eigentlich reif für eine kleine Gegenbewegung zurück nach oben. Doch Anleger sollten nicht zu viel erwarten, denn es häufen sich die Anzeichen für eine mittelfristig anhaltende Schwächephase oder zumindest Seitwärtsbewegung des Marktes.


Mit dem Rückfall unter die letzte, im kurzfristigen Chart noch erkennbare charttechnische Unterstützung um 12.635/12.650 bestätigte der DAX seinen Abwärtstrend auf dieser Zeitebene erneut. Zwar ist er nun relativ stark überverkauft, erkennbar am inzwischen erreichten unteren Randbereich des Prognose-Korridors (grau). Doch dieser Kurskanal fällt weiter und eröffnet damit auch frisches Abwärtspotenzial aus statistischer Sicht. Zumindest eine kleine Bärenmarktrally wäre nun aber theoretisch möglich, wobei schon um 12.800 eine erste obere Wendezone erkennbar wird. Bessern würde sich die Prognose sogar erst bei einer - sehr unwahrscheinlichen - Erholung bis zurück über 13.030.


Im Wochen-Kerzenchart, der Eröffnung-, Hoch-, Tief- und Schlusskurs jeder Woche darstellt, zeigt sich eine klar negative Tendenz: Sowohl Hoch als auch Tief dieser Woche lagen unter den jeweiligen Werten der Vorwoche, zudem wird dieser Rückgang noch von steigendem Handelsvolumen begleitet (blaue Markierung) und damit von einer sich verbreiternden Masse mitgetragen. Auch das unkontrollierte Hin und Her des DAX um seinen sonst eigentlich als zuverlässige Wendezone wirksamen 200-Tage-Durchschnittskurs lässt einen klaren Trend vermissen. Fazit: Die bereits auf dieser Zeitebene erkennbare Seitwärtsbewegung zwischen 11.725/11.870 auf der Unterseite und 13.520/13.600 auf der Oberseite dürfte anhalten. Innerhalb dieser Range geht es - abgesehen von jederzeit möglichen kleinen Zwischenerholungen - eher abwärts. Anleger können Bärenmarktrallys zum vergünstigen Einstieg in Short-Positionen nutzen. Ein dafür geeignetes Bär-Hebelzertifikat zeigt beispielsweise die unten stehende Tabelle. Es verwandelt Verluste des DAX in Gewinne und verstärkt die Bewegung des Index gleichzeitig um etwa das Zehnfache (Hebel).


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN DS2VDZ
Emittent Deutsche Bank
Kurs DAX 12.604,89
Basispreis 11.450,00
Knock-Out-Schwelle 11.450,00
Hebel 10,91
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 12,38
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN CQ0N9E
Emittent Citi
Kurs DAX 12.604,89
Basispreis 13.741,29
Knock-Out-Schwelle 13.741,29
Hebel 11,09
Laufzeit endlos
Kurs 10,80


DAX: Kommen genug Käufer?

Der Deutsche Aktienindex ist an einem kurz- und mittelfristig kritischen Kursniveau angekommen. Bleibt die Nachfrage hier aus, droht ein stärkerer Rückgang von mehreren 100 Punkten. Aktuell sind noch keine Anzeichen einer Bodenbildung erkennbar, so dass Anleger ein weiteres Negativ-Szenario berücksichtigen müssen.


Erst die noch aus dem April stammende Wendezone um 12.635/12.650 stoppte den Kursverlust des DAX - zumindest vorübergehend. Allerdings besteht derzeit noch kein Anlass, an eine dauerhafte Stabilisierung in dieser Preiszone zu glauben. Bildet sich diese noch aus, ist nach oben zunächst Luft bis maximal 13.030, dort kam es bereits mehrfach wieder zu Verkäufen (rot punktiert).


Auch aus einer bis Anfang 2017 erweiterten Perspektive wirkt der jüngste Rückgang bedrohlich, da er den DAX wieder unter seinen 200-Tage-Durchschnittspreis zurück fallen ließ. Doch kurzzeitige Unterschreitungen dieses viel beachteten Trendindikators sind nicht ungewöhnlich, insbesondere in den statistisch eher schwachen Sommermonaten - auch im vergangenen Jahr war dies zu beobachten. Aus einem längerfristigen Blickwinkel bewegt sich der Markt derzeit ohnehin in einer Seitwärtsbewegung zwischen 11.725/11.870 auf der Unterseite und 13.520/13.600 auf der Oberseite. Hält die Schwäche im weiteren Wochenverlauf an, müssen sich Anleger auf einen Test der Südgrenze dieser Tradingrange einstellen. Dagegen ist eine Absicherung, beispielsweise mit einem Turbo-Bär-Zertifikat möglich (siehe Tabelle unten). HINWEIS: Auf Grund des Feiertages am Donnerstag in zahlreichen deutschen Bundesländern erscheint die nächste Ausgabe des INDEX RADAR erst am Freitag, den 1. Juni.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ6721
Emittent Citi
Kurs DAX 12.666,51
Basispreis 11.906,90
Knock-Out-Schwelle 11.906,90
Hebel 16,67
Laufzeit endlos
Kurs 7,85
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9ADT
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.666,51
Basispreis 14.325,00
Knock-Out-Schwelle 14.325,00
Hebel 7,64
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 16,65


DAX: Noch kein Grund zur Sorge

Der Deutsche Aktienindex hat nach einer langen Gewinnserie nun erst einmal den Rückwärtsgang eingelegt. Doch bisher verläuft diese Entwicklung in normalen Bahnen und ist damit sogar zu begrüßen, da der Markt sonst bald zu heiß gelaufen wäre. Entscheidend ist das Ausmaß der nun laufenden Gegenbewegung.


Acht Wochen in Folge legte der DAX zu, bevor er Mitte Mai in eine Konsolidierungsphase überging. Solange Investoren nun nicht übermäßig viele Profite realisieren wollen, dürfte der langfristig positive Trend auch nicht darunter leiden. Die kurzfristige Aufwärtsbewegung (blau punktiert) ist allerdings vorbei, hier zeigt sich nun eher eine Tendenz in Richtung der Wendezone um 12.635/12.650. Erst wenn sich auch hier nicht genug Käufer finden, könnte sich eine größere Korrektur herausbilden.


Doch schon vorher, zwischen 12.750 und 12.840 Punkten zeigt sich im weiter zurück reichenden Chart ein nun erreichter, potenzieller Umkehrbereich, an dem der Index wieder nach Norden drehen könnte. Hier trifft der 200-Tage-Durchschnittskurs (violett) auf eine weitere technische Unterstützung. Anleger sollten nicht vergessen, dass der Index in zwei Monaten rund 1.400 Punkte zugelegt hat, eine Konsolidierung als Reaktion darauf ist nicht ungewöhnlich. Solange deren Dimension sich nicht zu sehr ausdehnt, bleibt die mittel- bis langfristige Prognose weiter optimistisch. Kleinere Rückschläge können vor diesem Hintergrund gute Einstiegschancen in vergünstigte Long-Positionen darstellen - sobald sich eine Bodenbildung abzeichnet, wofür aktuell noch etwas Geduld erforderlich ist. Zumindest eine Rückeroberung des Areals um 13.030 Punkten ist wünschenswert, damit sich auch die kurzfristige Vorhersage wieder aufhellt.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ6721
Emittent Citi
Kurs DAX 12.863,46
Basispreis 11.905,70
Knock-Out-Schwelle 11.905,70
Hebel 13,43
Laufzeit endlos
Kurs 9,00
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9ADT
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.863,46
Basispreis 14.325,00
Knock-Out-Schwelle 14.325,00
Hebel 8,80
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 15,58


DAX: Tendenz eher schwach

Der Index hat nach kleineren Verkaufssignalen in der Vorwoche eine potenzielle Stabilisierungszone erreicht. Doch Anleger müssen sich darauf gefasst machen, dass der Abgabedruck nur vorübergehend nachlässt. Nach einer kleinen Unterbrechung dürfte der Markt das nächste Kursziel auf der Unterseite ansteuern.


Im kurzfristigen Chart des Deutschen Aktienindex dominieren der Ausbruch unter den Aufwärtstrend (blau punktiert) und unter die horizontale charttechnische Unterstützung um 13.030 (rot punktiert) das Bild. Erst eine Erholung zurück über diese Preiszone würde die eher negative Prognose wieder zurück in den neutralen Bereich drehen lassen, dann wäre wieder Luft nach oben bis maximal an die 13.200er-Marke. Wahrscheinlicher ist aber nach einer kurzen Denkpause eine weitere Abwärtsbewegung in Richtung 12.635.


Der weiter zurück reichende Chart offenbart um 12.750/12.840 noch einen wichtigen Kursbereich, an der sich der DAX schon frühzeitig wieder stabilisieren könnte. Bereits in der Vorwoche stoppte der Abverkauf in diesem Areal, das von einem steigenden 200-Tage-Durchschnittskurs (violett) und einer horizontalen Kurszone (rot) gebildet wird. Der seit 2017 anhaltende Seitwärtstrend des Marktes macht eine Richtungsprognose schwer. Grundsätzlich bleibt der Index jedoch oberhalb der 12.635er-Marke leicht positiv einzuschätzen. Die jüngste Schwäche lässt allerdings vermuten, dass die nächsten kurzfristigen Zielmarken eher im Süden zu finden sind. Die Vorhersage würde sich erst bessern, wenn der Index auch oberhalb von 13.200 noch gekauft wird.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ6721
Emittent Citi
Kurs DAX 12.938,01
Basispreis 11.904,50
Knock-Out-Schwelle 11.904,50
Hebel 12,52
Laufzeit endlos
Kurs 11,27
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9ADT
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.938,01
Basispreis 14.325,00
Knock-Out-Schwelle 14.325,00
Hebel 9,33
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 13,28


DAX: Es geht weiter nach unten

Der Index hat zwar eine erste Unterstützungszone erreicht, doch das Kaufinteresse dort ist bisher nur schwach ausgeprägt. Nach einer vermutlich eher kurzen Atempause sind weitere Verluste vorerst das wahrscheinlichere Szenario. Der nächste potenzielle Bodenbildungsbereich liegt mehr als 250 Punkte tiefer.


Nachdem der Deutsche Aktienindex aus dem Aufwärtstrend der vergangenen beiden Monate nach unten ausgebrochen ist (blau), zeigt sich im Chart erst um 12.635 wieder eine horizontal verlaufende Nachfragezone (rot). Ein ähnlich strukturierter Bereich um 12.930/13.030 hat in dieser Rolle bereits versagt und dürfte bei einer Erholung nun sogar die gegenteilige Funktion eines markttechnischen Widerstandes annehmen.


Es besteht zwar noch die Hoffnung, dass der DAX sich an seinem Monatsdurchschnittskurs (grün) stabilisiert - dort dreht er regelmäßig in die andere Richtung, wie der Chart seit Jahresanfang zeigt. Doch bisher bleibt die Nachfrage an diesem Mittelwert aus. Sollte die Schwäche im Anschluss auch bis unter den Bereich um 12.635/12.650 anhalten, droht ein erneuter Test der Jahrestiefs um 11.800. Doch derzeit ist dies noch nicht zu befürchten. Anleger müssen sich dennoch verstärkt absichern, wobei Bär-Zertifikate helfen können (siehe Tabelle unten). Diese Papiere verwandeln Verluste des DAX in Gewinne und verstärken sie sogar noch um ein Vielfaches, den so genannten Hebel.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ6721
Emittent Citi
Kurs DAX 12.855,09
Basispreis 11.900,91
Knock-Out-Schwelle 11.900,91
Hebel 13,47
Laufzeit endlos
Kurs 10,25
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9ADT
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.855,09
Basispreis 14.325,00
Knock-Out-Schwelle 14.325,00
Hebel 8,75
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 14,33


DAX: Auf Verluste vorbereiten

Bis zur Wochenmitte verläuft der Deutsche Aktienindex zwar noch in seinem Aufwärtstrend, aber wenn die jüngste Schwäche anhält, könnten bald neue Regeln am Markt gelten. Anleger müssen sich jedoch auch in diesem Fall bislang nicht allzu viele Sorgen machen. Als negativstes Szenario ist aktuell ein Seitwärtstrend denkbar.


Der Deutsche Aktienindex beginnt den Handel am Donnerstag am unteren Rand des bis April zurück reichenden Aufwärtstrendkanals (blau) und damit zugleich auch an der Südgrenze der horizontalen Kaufzone um 12.930/13.030 (rot). Bleibt die Nachfrage an diesen technischen Unterstützungszonen aus, wäre dies ein klares Schwächezeichen. Die nächste Wendezone zeigt sich im kurzfristigen Chart dann erst um 12.630.


Schaut man weiter zurück, entspannt sich die Prognose jedoch wieder: Der Kursverlauf der vergangenen Monate zeigt ohnehin einen Seitwärtstrend, dessen Mittellinie um 12.840 zusammen mit dem 200-Tage-Durchschnittskurs (violett) des DAX um 12.750 ebenfalls wieder Käufer anlocken dürfte. Und selbst wenn nicht, ist ein Rückfall in Richtung 11.800 die schlimmste, derzeit vorstellbare Entwicklung. Anleger, die sich absichern oder sogar - idealerweise erst klar unterhalb von 12.930 - auf weiter fallende Kurse wetten wollen, können beispielsweise zu Bear-Zertifikaten greifen (siehe Tabelle unten).


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ6721
Emittent Citi
Kurs DAX 12.976,84
Basispreis 11.899,71
Knock-Out-Schwelle 11.899,71
Hebel 12,05
Laufzeit endlos
Kurs 10,79
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9ADT
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 12.976,84
Basispreis 14.325,00
Knock-Out-Schwelle 14.325,00
Hebel 9,63
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 13,64


DAX: Anstieg nach Plan

Der Deutsche Aktienindex bewegt sich weiter kontrolliert nach oben. Die Richtung und das Tempo bestimmt dabei unverändert der im Vormonat gestartete Aufwärtstrendkanal - mit beinahe schon an Langeweile grenzender Monotonie. Doch spätestens nach wenigen 100 Punkten wird es wieder spannend und die Luft dünner.


Wie aus dem Lehrbuch präsentiert sich der steigende Kurskorridor der vergangenen Wochen (blau), in dessen Grenzen sich ein schmalerer, weiterer Trendkanal (punktiert) ausgebildet hat. Dessen Unter-/Obergrenzen bei rund 13.050 sowie 13.430 bilden derzeit die verfügbare Bandbreite für Intraday-Schwankungen des Marktes. Nach unten ist der Index zudem um 12.930/13.030 zusätzlich durch eine horizontal verlaufende Wendezone abgesichert (rot). Erst darunter führende Verkäufe wären ein Warnsignal, zeichnen sich aus heutiger Sicht allerdings (noch) nicht ab.


So schön der aktuelle Trend auch aussieht - spätestens um 13.500/13.600 Punkten (rot) könnte es an den Kursspitzen der Vormonate zu stärkeren Gewinnmitnahmen kommen. Wahrscheinlich schon vorher, denn die Serie von neun Handelswochen mit einem Kursplus (erkennbar an den neun ohne Unterbrechung aufeinander folgenden weißen Kerzen im Wochen-Candlestickchart) ist außergewöhnlich und dürfte gemäß den Gesetzen der Wahrscheinlichkeitsrechnung schon sehr bald enden. Jede kleinere Korrektur bleibt aber aus der momentanen Perspektive eine Gelegenheit für preisgünstige Neueinstiege in Long-Positionen, solange sie nicht deutlich unter die 12.750-Marke und den dort verlaufenden 200-Tage-Durchschnitt (violett) hinaus eskaliert.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ6721
Emittent Citi
Kurs DAX 13.169,92
Basispreis 11.897,32
Knock-Out-Schwelle 11.897,32
Hebel 10,35
Laufzeit endlos
Kurs 12,99
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9ADT
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 13.169,92
Basispreis 14.325,00
Knock-Out-Schwelle 14.325,00
Hebel 11,40
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 11,65


DAX: Vorwoche gut, alles gut

Der Aufwärtstrend des Index wirkt unverändert stabil: In der vergangenen Handelswoche hat der Markt nicht nur einige weitere, kleinere Hürden übersprungen. Auch der letzte große Ausbruch nach oben vom Monatsanfang wurde durch die jüngste Kursentwicklung ein weiteres Mal bestätigt. Dies weckt Hoffnungen.


Nach wie vor gibt der im April gestartete Aufwärtstrendkanal (blau) die Marschrichtung und das Tempo für den Deutschen Aktienindex vor. Der DAX hat innerhalb dieses Kurskorridors theoretisch sogar Potenzial bis 13.385/13.430 - zumindest wenn er dessen Obergrenzen austestet. Doch bereits ein Anstieg entlang der südlichen Grenzlinie um aktuell 12.885 dürfte die meisten Marktteilnehmer zufrieden stellen. Sogar schon vorher, um 12.930/13.030, stützt die in der Vorwoche übersprungene Verkaufszone den Index nach einem Rollentausch. Erst deutlich unter die 12.800er-Marke führende Verkäufe würden dieses kurzfristig positive Szenario umschlagen lassen.


Der Ausbruch nach oben über den 200-Tage-Durchschnittskurs (violett) sowie über den schon häufig entscheidenden horizontalen Bereich um 12.840 (rot punktiert) war bereits am Monatsanfang ein positives Signal. In der vergangenen Woche wurde es bestätigt: Die Kurse fielen noch einmal zurück in Richtung dieser ehemaligen markttechnischen Barriere, drehten jedoch rechtzeitig davor bereits wieder durch verstärktes Kaufinteresse nach oben. Der DAX erholte sich dann deutlich von seinem Tief und beendete die Woche sogar im Plus sowie vergleichsweise nahe am Wochenhoch - ein weiteres positives Signal. Das Fazit ist damit unverändert optimistisch: Ein Anstieg in Richtung der Rekordstände oberhalb der 13.500er-Marke bleibt auf längere Sicht auch weiterhin das wahrscheinlichere Szenario.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CQ6721
Emittent Citi
Kurs DAX 13.077,72
Basispreis 11.897,32
Knock-Out-Schwelle 11.897,32
Hebel 11,08
Laufzeit endlos
Kurs 12,37
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9ADT
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 13.077,72
Basispreis 14.325,00
Knock-Out-Schwelle 14.325,00
Hebel 10,48
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 12,75


DAX: Neues Mini-Kaufsignal

Durch den Ausbruch aus der Tradingrange der Vortage hat der Deutsche Aktienindex wieder positive Akzente gesetzt. Dieser Vorgang spielte sich jedoch ohnehin innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrendkanals ab, so dass die Richtung dieses Breakouts keine Überraschung darstellt und die Prognose gleich bleibt.


Der DAX ist aus der Handelsspanne zwischen rund 12.930 und 13.030 Punkten nach oben ausgebrochen und steuert nun das nächste Kursziel um 13.170 an - dort beginnt der obere Grenzbereich des aus vergangenen Schwankungen berechneten Prognosekorridors (dunkelgrau). Aus Sicht der klassischen Chartanalyse ist sogar Luft bis 13.340 an eine Aufwärtstrendlinie (blau punktiert). Solange der Markt nicht unter 12.850 einbricht, bleibt die weitere Vorhersage positiv.


Das erste mittelfristige Kursziel befindet sich im Bereich der Rekordhochs jenseits der 13.500er-Marke, das gut im weiter zurück reichenden Kerzenchart auf Wochenbasis erkennbar wird. Doch hier zeigt sich auch, dass das Handelsvolumen in den letzten Wochen kontinuierlich abnimmt, der Anstieg also von immer weniger Umsätzen mitgetragen wird (blaue Markierung). Dies muss noch kein Anlass zur Sorge sein, könnte jedoch die nächste Atempause ankündigen, mit der spätestens am nächsten technischen Widerstand zu rechnen ist. Fazit: Der Trend zeigt klar nach oben. Solange keine weiteren Anzeichen einer Ermüdung und/oder Überhitzung des Marktes hinzu kommen, bleibt der Ausblick weiterhin optimistisch.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CX9NB5
Emittent Citi
Kurs DAX 13.114,61
Basispreis 11.667,46
Knock-Out-Schwelle 11.667,46
Hebel 9,06
Laufzeit endlos
Kurs 14,59
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN HW9ADT
Emittent HypoVereinsbank
Kurs DAX 13.114,61
Basispreis 14.325,00
Knock-Out-Schwelle 14.325,00
Hebel 10,84
Laufzeit 29.06.2018
Kurs 12,28


DAX: Langsamer nach oben

Die Rally verliert zwar sowohl kurzfristig als auch langfristig etwas an Schwung, aber im Grundsatz bleibt die Richtung des Marktes noch die gleiche. Bislang halten sich Gewinnmitnahmen in engen Grenzen, so dass wichtige Kursschwellen nicht unterschritten wurden. Doch Anleger sollten diese Marken genau im Blick behalten.


Der Deutsche Aktienindex tendiert auf hohem Niveau seitwärts und hat dabei bisher noch nicht einmal die erste leichte Kaufzone um 12.920/12.930 nach unten durchbrochen. Der basierend auf vergangenen Schwankungen erstellte Prognose-Korridor für den Markt (grau) verläuft heute um 12.570/12.810 und bildet mit dieser Spanne die voraussichtliche Zielzone für eine stärkere Korrektur, wobei bereits der obere Rand dieser Range vermutlich halten sollte, da er mit dem Aufwärtstrend (blau) zusammen fällt. Auf der Oberseite bildet die gleiche Kombination von Korridor und Trend um 13.300 das nächste Kursziel.


Auch im Kursverlauf der letzten Jahre zeigt sich ein Dynamikverlust, der neue Aufwärtstrend (grün) ist deutlich flacher als sein - bisher aber noch intakter - Vorgänger (orange). Doch selbst innerhalb des frischen Kanals hätte der DAX Potenzial bis aktuell 13.765. Korrekturen des Marktes bleiben damit auch weiterhin vergünstigte Einstiegsgelegenheiten in die weiter bestehenden Aufwärtstrends. Erst wenn der Index deutlicher unter wichtige markttechnische Schwellen zurück fällt, würde sich die Vorhersage verschlechtern. Kurzfristig liegen die entscheidenden Schwellenwerte um 12.635/12.635 und 12.815 Punkte, langfristig verträgt der Index sogar Gewinnmitnahmen bis 11.500 ohne dass sich die Prognose eintrübt.


Gewinnmultiplikator DAX steigend
WKN CX9NB5
Emittent Citi
Kurs DAX 12.989,20
Basispreis 11.666,29
Knock-Out-Schwelle 11.666,29
Hebel 9,82
Laufzeit endlos
Kurs 13,49
Gewinnmultiplikator DAX fallend
WKN DD5USY
Emittent DZ Bank
Kurs DAX 12.989,23
Basispreis 13.975,00
Knock-Out-Schwelle 13.975,00
Hebel 13,18
Laufzeit 28.09.2018
Kurs 10,25