Analysenübersicht

Täglich die besten Trading-Ideen für Anleger

Geeignet für Investoren Trader

Dow Jones: Zeit für Gewinnmitnahmen

Der Dow Jones Industrial Index hat nach unten gedreht - was wenig überraschend ist, da gleich mehrere technische Hemmfaktoren für einen Kurswechsel sprachen. Erstaunlich war eher dass es so lange gedauert hat, was trotz der Korrektur für die generelle Stärke des US-Marktbarometers spricht. Von Andreas Büchler


Der mehrwöchige Aufwärtstrend des Dow ist trotz der frischen Konsolidierung noch intakt (schwarz), was sich jedoch spätestens unterhalb von 23.750 ändern würde. Schon vorher, um 24.100, könnte es aber bereits zu einer ersten Stabilisierung kommen, denn dort verläuft eine Wendezone die den Index schon einmal gestützt hat. Ein Einbruch bis zurück an den Monatsdurchschnitt (blau) um 23.500 droht dadurch vorerst nicht, und erst wenn auch bei 23.300/23.400 nicht genug Käufer kommen, wird es kritisch.


Momentan ist ein stärkerer Rückgang das geringfügig weniger wahrscheinliche Szenario, denn der Dow hat in den Vorwochen eine so genannte V-Umkehr ausgebildet (schwarz). Dabei handelt es sich um einen besonders dynamisches, dem entsprechenden Buchstaben gleichendes Kursmuster. Es wird durch einen scharfen Absturz und eine anschließende, komplette Kompensation dieses Verlustes gebildet. Es gilt als positiv, was den Markt jedoch nicht von einer Korrektur bewahren kann, denn er ist überhitzt. Erkennbar ist das unter anderem daran, dass die Kurse weit am oberen Randbereich ihres mittelfristigen Schwankungskorridors verlaufen.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MF95HY
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 24.404,48
Basispreis 21.851,54
Knock-Out-Schwelle 22.284,22
Hebel 9,56
Laufzeit endlos
Kurs 24,29
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SC8LJE
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 24.404,48
Basispreis 26.943,05
Knock-Out-Schwelle 26.943,05
Hebel 9,61
Laufzeit endlos
Kurs 20,64


Weitere Chartanalysen

Deutsche Post: Warnsignal bleibt aktiv, bis...

Anfang 2018 bezahlten Anleger für die Aktie der Deutschen Post noch mehr als 40 Euro. Zwölf Monate später steht der Kurs bei rund 25 Euro. Auf den ersten Blick hat sich das Chance-Risiko-Verhältnis verbessert, zahlreiche negative Entwicklungen sind eingepreist. Für Entwarnung ist es dennoch zu früh, wie eine genaue Analyse zeigt. Von Manfred Ries

 

Kurzfristig befinden sich die Titel in einer Erholungsphase und die 21-Tagelinie (grüne Kurve) dreht wieder aufwärts und dient den Notierungen kurzzeitig als Unterstützung - siehe grüner Pfeil im Tageschart. Andererseits jedoch präsentiert sich der Aktienkurs als überverkauft; der prozentuale Abstand zwischen 21-Tagelinie und Kurs beträgt vier Prozent und damit, rückblickend betrachtet, in einem kurzfristig überverkauften Terrain - der Graf unterhalb des Tagescharts zeugt davon.



Gekappte Prognosen des US-Konkurrenten FedEx haben die Notierungen zuletzt unter Druck gesetzt. Der übergeordnete Trend zeigt nach unten; davon spricht der fallende Verlauf der 200-Tagelinie (blaue Kurve), die bei 29,97 Euro verläuft. Dies dürfte die Aktien spätestens auf diesem Kursniveau erneut belasten. Grünes Licht nach oben gäbe es damit, insbesondere für längerfristig orientierte Anleger, erst bei Preisen oberhalb von 30 Euro. Solange die 30er-Marke also nicht überwunden ist, besteht damit die Gefahr einer Fortsetzung der übergeordneten Abwärtsbewegung. Wohin kann diese führen? Hierzu bedarf es einen Blick auf den Monatschart; dieser gewährt einen Einblick in das langfristige Kursverhalten der Aktie. Im Monatschart erkennbar: Die nächste Unterstützungslinie um 23,36 Euro; sie wird durch die Tiefstkurse in diesem Monat gebildet. Sollte auch dieser Damm brechen, so wäre im Bereich um 20 Euro mit dem ersten größeren Kaufinteresse zu rechnen. Auf der Oberseite wartet die nächste größere Widerstandszone bei 26,09 / 30,00 Euro.





Wer mittelfristig von weiter fallenden Notierungen bei den Aktien ausgeht, kann sich ein entsprechendes Short-Derivat der Emittentin Morgan Stanley ins Depot legen. Nachfolgendes Produkt beinhaltet einen Hebel von vier bei einer offenen Laufzeit. Unterstellen wir eine Zielmarke um 20 Euro, so hätte sich der Preis des Derivats um knapp 90 Prozent verteuert - mit der Option auf mehr.

Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 30,00
Oberes Ziel 1 26,09
Unteres Ziel 1 23,36
Unteres Ziel 2 20,00


Trading-Idee

Basiswert DEUTSCHE POST AG NA O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MF6D6Z
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 31,79
Knock-Out-Schwelle 31,79
Hebel 4,28
Kurs in EUR 6,12

 

DAX: Was passiert nach der Korrektur?

Der Deutsche Aktienindex startete seine Pause wie erwartet, aber Anleger müssen bei dieser Unterbrechung nun sehr genau hinsehen: Je weiter die nun laufenden Gewinnmitnahmen sich nach unten ausdehnen, desto gefährdeter ist der Ende 2018 begonnene Aufwärtstrend. Von Andreas Büchler


Die entscheidende Frage ist jetzt, ob Profite nur bis etwa an die 10.800er-Marke mitgenommen werden (grün), oder sich weiter darunter ausdehnen (rot). Dort bildet der Monatsdurchschnitt (blau) zusammen mit einer Serie von Zwischentiefs aus der jüngeren Vergangenheit ein vorläufiges Maximalkursziel. Auch der untere Rand des kurzfristigen Prognose-Korridors (grau) macht eine Bodenbildung hier wahrscheinlicher. Stärkere Verluste wären ein neues Schwächesignal. Bleibt es aus, was vorerst das wahrscheinlichere Szenario darstellt, sollte sich der Index nach einer Pause weiter bis über 11.200 hinaus entwickeln können.


Aus der Vogelperspektive hat der DAX noch Potenzial bis etwa 11.500 an das obere Ende des mittelfristigen Prognose-Korridors (blaue Fläche). Dieser Kanal steigt an und dürfte bald mit dem Kursziel um 11.700/12.100 zusammen fallen. Die dort verlaufende Wendezone sollte auch eine stärkere Bärenmarktrally wieder stoppen.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HU7K1Y
Emittent HVB

Kurs DAX 11.090,11
Basispreis 10.199,01
Knock-Out-Schwelle 10.285,00
Hebel 12,45
Laufzeit endlos
Kurs 8,60
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MF7SA2
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 11.090,11
Basispreis 12.211,64
Knock-Out-Schwelle 12.211,64
Hebel 9,89
Laufzeit endlos
Kurs 11,75


Dow Jones: Das Risiko steigt täglich

Inzwischen hat der Dow Jones Industrial Index das kurzfristige Kursziel seiner Rally erreicht. Damit erhöht sich die auch vorher schon immense Gefahr eines Richtungswechsels noch weiter. Angesichts der hohen Nachfrage am Markt scheint das Korrekturpotenzial aber überschaubar zu sein. Von Andreas Büchler


Wie an der Schnur gezogen steigt der Dow derzeit entlang der Obergrenze eines bis Dezember 2018 zurück reichenden Aufwärtstrendkanals (schwarz), die momentan bei knapp 24.800 Punkten verläuft. Damit befindet er sich gleichzeitig auch in der nördlichen Randzone des aus ehemaligen Schwankungen berechneten Prognose-Korridors (graue Fläche), die sogar noch geringfügig mehr Spielraum lässt. Warum ein Ausbruch über diese Schwellen deutlich unwahrscheinlicher ist, als ein Rückfall an die erste markttechnische Stabilisierungszone um 24.100, zeigt der weiter zurück reichende Chart.


Die aktuell zu beobachtende Kursentwicklung des Dow ist unter Analysten als V-Formation bekannt - auf Grund der offensichtlichen Ähnlichkeit des Verlaufs zum entsprechenden Buchstaben. Dieses Kursmuster hat einen positiven Charakter, da es oft an einer länger anhaltenden Bodenbildung des Marktes auftaucht. Doch als Grund zum Kauf dient es allerhöchstens sehr risikofreudigen Investoren. Sicherer ist es, weitere Signale einer Stabilisierung abzuwarten. Insbesondere im momentan extrem überhitzten Marktumfeld sollten bessere Einstiegskurse bald zu beobachten sein: Der Index ist am oberen Rand seines mittelfristigen Schwankungskorridors (blau) angekommen und reif für eine Korrektur in Richtung 24.100 oder sogar 23.300/23.400 (rot/grün).


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MF95HY
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 24.706,35
Basispreis 21.849,40
Knock-Out-Schwelle 22.284,22
Hebel 8,65
Laufzeit endlos
Kurs 24,01
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SC8LJE
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 24.706,35
Basispreis 26.942,67
Knock-Out-Schwelle 26.942,67
Hebel 11,05
Laufzeit endlos
Kurs 20,99


Linde: Potenzial noch längst nicht ausgereizt

Die Aktien von Linde stemmen sich am heutigen Dienstag auf die Liste der Outperformer im DAX: Die Papiere steigen im frühen Handel um knapp zwei Prozent. Der Grund: Die fusionierte Linde plc kündigte am Montagabend ein bis zu sechs Milliarden Dollar schweres Aktienrückkaufprogramm an. Auf den ersten Blick rückt das Rekordhoch in Reichweite. Der DAX-Wert dürfte mittelfristig aber höhere Ziele ins Visier nehmen. Von Manfred Ries

 

Mit aktuellen Kursen um 142,70 Euro nähern sich die Notierungen damit ihrer nächsten Widerstandslinie, die bei 144,90 Euro verläuft. De facto befindet sich die Linde-Aktie seit Ende Dezember in einem kurzfristigen Aufwärtstrend - die Performance seit Jahresbeginn beläuft sich auf 5,6 Prozent.



Zwischenzeitlich notieren die Titel wieder oberhalb ihrer 21-Tagelinie (grüne Kurve). Mit ihrem nahezu waagerechten Verlauf zeugt die Notierung vom derzeit vorherrschenden Seitwärtstrend. Mittelfristig betrachtet (siehe Wochenchart) präsentiert sich die Linde Aktie in einer sehr stabilen Verfassung; der mittelfristige Aufwärtstrend ist voll intakt, was auch durch den positiven Verlauf der 200-Tagelinie (blaue Kurve) zum Ausbruch kommt. Dieser gleitende Durchschnitt verläuft bei derzeit 131,78 Euro und dient der Notierung als Unterstützung. Nun gilt es im nächsten Schritt den übergeordneten Widerstand anzupacken: 148,70 Euro. Dort fand sich im Oktober 2018 das bisherige Allzeithoch. Die Aktie zeigt sich gut unterstützt und die Wochenkerzen mit ihren verhältnismäßig großen weißen Kerzen mit nur kurzen Dochten zeugen von der Kursstärke der Aktie. Der Ausbruch nach oben könnte mittelfristig gelingen. Dies wäre als Kaufsignal zu bewerten. Das Gewinnpotenzial veranschlagen wir dann auf 15 bis 20 Prozent oberhalb des Ausbruchsniveaus; sprich: Im Bereich um 170 Euro.





Nachfolgendes Long-Derivat aus dem Hause der Emittentin DZ-Bank zielt auf steigende Kurse bei den Aktien von Linde ab. Der Hebel liegt bei spannenden 7,9 bei einer offenen Laufzeit. Was ist zu erwarten? Nun, würde der Kurs bis auf das bisherige Allzeithoch bei 148,70 Euro steigen, so würde sich mit dem nachfolgenden Derivat ein Gewinn von knapp 33 Prozent einstellen. Ein Ausbruch über das Allzeithoch mit einem erwarteten, anschließenden Kursziel von Notierungen um 170 Euro (Ausbruchsniveau + 15%) würden den Preis des Derivats um rund 150 Prozent verteuern.

Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 148,70
Oberes Ziel 1 144,90
Unteres Ziel 1 130,75
Unteres Ziel 2 120,49


Trading-Idee

Basiswert LINDE PLC EO 0,001
Produktvorstellung Turbo Long
WKN DDP5PD
Emittent DZ Bank
Laufzeit endlos
Basispreis 124,11
Knock-Out-Schwelle 124,11
Hebel 7,77
Kurs in EUR 1,84

 

DAX: Pausenzwang um 11.200

Der Deutsche Aktienindex ist auf dem nun erreichten Kursniveau gleich mit mehreren markttechnischen Widerständen konfrontiert. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit einer kurzen Unterbrechung seiner Aufwärtsbewegung, auch wenn mittelfristig noch Luft nach oben vorhanden ist. Von Andreas Büchler


Der DAX hat die Obergrenze des kurzfristigen Prognose-Korridors (grau) erreicht, was erfahrungsgemäß zu einer - zumindest vorübergehenden - Konsolidierung führt. Das Ausmaß dieser Gegenbewegung dürfte Aufschluss geben über den anschließenden Verlauf des Index: Bleibt es bei einem kleinen Rückschlag an die jüngste Wendezone im Bereich der 11.000er-Marke (grün), stehen die Chancen gut, dass dann darauf ein neues Zwischenhoch folgt (grün). Stärkere Gewinnmitnahmen bis an oder sogar unter den Monatsdurchschnittspreis (blau) um derzeit rund 10.780 wären dann ein zunehmendes Schwächezeichen (rot).


Der erweiterte Betrachtungshorizont zeigt, wie frisch die aktuelle Aufwärtsbewegung im Vergleich zum vorausgegangenen Abwärtstrend noch ist. Selbst wenn dieser vom DAX irgendwann wieder aufgenommen wird, sind davor noch Kursgewinne in Richtung 11.700 möglich. Aber erst wenn auch oberhalb der Wendezone um 11.700/12.100 noch nachhaltig gekauft wird, bessert sich die Prognose dauerhaft. Momentan zeichnet sich diese Entwicklung aber noch nicht mit hinreichender Sicherheit ab.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HU7K1Y
Emittent HVB

Kurs DAX 11.081,83
Basispreis 10.198,27
Knock-Out-Schwelle 10.285,00
Hebel 12,54
Laufzeit endlos
Kurs 8,78
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MF7SA2
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 11.081,83
Basispreis 12.212,66
Knock-Out-Schwelle 12.212,66
Hebel 9,80
Laufzeit endlos
Kurs 11,28


Tesla: Technik liefert Warnsignal

Die Aktien von Tesla sind am Freitag um 13 Prozent eingebrochen - das verdient die Bezeichnung „Crash“. Dieser Kurseinbruch kommt zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt. Um den Überblick nicht zu verlieren, lohnt sich der Blick auf die längere Zeitachse. Von Manfred Ries

 

In den vergangenen Monaten hat sich im Bereich um 389 /400 US-Dollar ein Widerstand nach oben formiert; dort lag das bisherige Allzeithoch - dort prallten die Kurse letztmalig im Dezember 2018 ab; der Monatschart veranschaulicht dies eindrucksvoll. Der nächste Widerstand im kurzfristigen Bereich wartet bei 351,55 US-Dollar. Auffällig: Die relativ hohe Volatilität, was sich an den langen Dochten ablesen lässt.



De facto bewegen sich die Notierungen innerhalb eines Seitwärtstrendkanals. Dieser wird gebildet durch die Unterstützungslinie bei 242 / 250 US-Dollar und dem Widerstand um 389,61 US-Dollar (siehe Wochenchart). Die Seitwärtsbewegung wird durch den nahezu horizontalen Verlauf der 200-Tagelinie (blaue Kurve) verdeutlicht, so dass dieser gleitende Durchschnitt nicht wirklich als tragfähige Unterstützung herhalten kann. Die 21-Tagelinie (grün) visualisiert die durchschnittlichen Kurse der vergangenen 21 Handelstage. Just auf dessen Niveau prallten die Kurse in der vergangenen Woche nach unten ab – gelb markiert im Tageschart. Anleger sollten sich auf weiter nachgebende Kurse bei Tesla einstellen. Ob die kurzfristige Unterstützungslinie bei 294,09 US-Dollar hält, darf in Zweifel gezogen werden. Eine weitere Unterstützung findet sich derzeit bei 291 /300 US-Dollar. Diese aber dürfte keinen allzu großen Halt darstellen. Eine größere Unterstützung stellt da schon die Kursmarke um 240 / 242 US-Dollar dar. Weiter abwärts gerichtet läge die nächste Haltestelle im Bereich um 177,22 US-Dollar - siehe Monatschart. Die Tesla Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das 2003 gegründet wurde und Elektroautos produziert. Die Firma hatte zuletzt angekündigt, mehr als 3000 Mitarbeiter zu entlassen.





Wer von weiter fallenden Notierungen bei der Tesla-Aktie ausgeht, kann sich ein entsprechendes Short-Derivat ins Depot legen. Nachfolgendes Produkt beinhaltet einen Hebel von 2,9 bei einer offenen Laufzeit. Unterstellen wir eine Zielmarke um 242,78 US-Dollar, so hätte sich der Preis des Derivats um knapp 57 Prozent verteuert - mit der Option auf mehr.

Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 389,61


Trading-Idee

Basiswert TESLA INC. DL -,001
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MF2HB2
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 402,76
Knock-Out-Schwelle 402,76
Hebel 3,01
Kurs in EUR 9,01

 

DAX: Ausbruch nach oben

Mit einem ersten Kaufsignal verbessert der Deutsche Aktienindex seine mittelfristige technische Ausgangslage. Allerdings ist der weitere Weg nach oben erst nach einer kleinen Pause frei. Anleger können sich dann jedoch zumindest auf Kurse in Richtung 11.700 freuen. Von Andreas Büchler


Der DAX ist aus dem Abwärtstrendkanal der Vormonate (schwarz) mit einem dynamischen Kurssprung nach oben ausgebrochen. Erst am oberen Rand der horizontalen Wendezone um 11.050/11.200 stoppten die Käufe. Hier könnte es auch zum Auftakt der neuen Handelswoche zu einer kleinen Stagnation kommen. Grundsätzlich stellt die jüngste Entwicklung allerdings ein Stärkesignal dar, das für eine weitere Rally bis an die nächstfolgenden Umkehrpunkte um 11.700/11.850 spricht (grün).


Trotz der starken Korrektur des Marktes in 2018 zeigt sich im Langfristchart noch ein Aufwärtstrend, erkennbar an der Serie steigender Zwischentiefs und Zwischenhochs, die sich zu einem steigenden Kanal verbinden lassen (grün). Schon vor der Untergrenze dieses Korridors stabilisierte sich der DAX wieder durch eine verstärkte Nachfrage an der bereits mehrfach bewährten Umkehrzone um 10.200. Eine Aufwärtswelle in Richtung 11.700 oder sogar an den 200-Tage-Durchschnitt (violett) bei 12.000 ist möglich.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HU7K1Y
Emittent HVB

Kurs DAX 11.205,54
Basispreis 10.198,27
Knock-Out-Schwelle 10.285,00
Hebel 11,12
Laufzeit endlos
Kurs 10,06
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MF7SA2
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 11.205,54
Basispreis 12.215,72
Knock-Out-Schwelle 12.215,72
Hebel 11,09
Laufzeit endlos
Kurs 10,38


Dow Jones: Spielraum weit ausgereizt

Der Dow Jones Industrial Index ist schon seit einiger Zeit wieder reif für eine kleine Korrektur - zeigt aber bisher keine Anzeichen von Ermüdung. Inzwischen müssen Anleger aber jeden Tag mit dem Start einer Konsolidierung rechnen, auch wenn im aktuellen Aufwärtstrendkanal noch Luft bleibt. Von Andreas Büchler


Im Intradaychart der Vorwochen hat sich - trotz des bereits seit Längerem überhitzten Marktes - ein stabil steigender Kurskorridor ausgebildet (schwarz). Darin besteht aktuell noch Potenzial bis theoretisch fast an die 24.700er-Marke. Ähnlich weit reicht auch die Obergrenze des aus kurzfristigen Schwankungen berechneten Prognose-Kanals (graue Fläche). Dieses Vorhersage-Instrument hilft auch bei der Kurszielbestimmung auf der Unterseite: Um 23.400 bildet er zusammen mit dem Monatsdurchschnitt (blau) die erste Landezone im Falle der überfälligen Trendpause.


Vor allem der etwas weiter zurück reichende Chart zeigt, wie sehr der Dow bereits heiß gelaufen ist: Er verläuft an der äußersten Nordgrenze des mittelfristigen Prognose-Korridors (blau), was extrem selten vorkommt und einen weiteren Anstieg aus statistischer Sicht deutlich erschweren dürfte. Gleichzeitig liefert diese Perspektive aber auch die Erklärung für die starke Rally, denn sie zeigt den vorausgegangenen, heftigen Kurseinbruch. Dieser wird nun einfach wieder nach oben kompensiert. Eine ähnliche Entwicklung war vor einem Jahr zu beobachten. Anleger sollten dies nicht mit einem vollwertigen Aufwärtstrend verwechseln und sich speziell in der aktuellen Überhitzungsphase eher zurück halten.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MF95HY
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 24.370,10
Basispreis 21.840,89
Knock-Out-Schwelle 22.277,71
Hebel 9,64
Laufzeit endlos
Kurs 23,34
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HX4WR0
Emittent HVB

Kurs DAX 24.370,10
Basispreis 26.308,66
Knock-Out-Schwelle 26.308,66
Hebel 12,57
Laufzeit endlos
Kurs 16,05


Netflix: Rekordhoch als Ziel?

Und der Aufwärtstrend setzt sich fort: Die Papiere von Netflix steigen am Donnerstag in New York um ein halbes Prozent und notieren jetzt bei 353,19 US-Dollar. Damit kostet eine Netflix-Aktie wieder so viel wie letztmalig Anfang Oktober vergangenen Jahres. Wie nachhaltig ist die Aufwärtsbewegung und welche Strategie sollten Anleger verfolgen? Von Manfred Ries

 

Seit den Tiefstkursen im Dezember (231,53 US-Dollar) sind die Anteilsscheine des Online-Videodienstes damit auf bis zu 358,85 US-Dollar gestiegen - ein Gewinn von 50 Prozent in nur vier Handelswochen.



Der Internet-Filmdienst hat am Donnerstag Zahlen veröffentlicht. Die Geschäfte laufen weiterhin rund. Allerding verfehlte die Gesellschaft die Analystenerwartungen sowohl im Hinblick auf den Umsatz als auch mit Blick auf den Gewinn. Dies könnte die Kurse am heutigen Freitag etwas unter Druck bringen. An der grundsätzlich positiven Ausgangslage bei der Charttechnik ändert das aber nichts. Positiv ist zu bewerten, dass bereits in der Vorwoche der Sprung über die 200-Tagelinie (blaue Kurve) gelungen ist. Diese positive Kursbewegung wurde in der laufenden Handelswoche mit einer kraftvollen weißen Wochenkerze bestätigt. Der übergeordnete Aufwärtstrend ist intakt; auch kleinere Korrekturtagen können daran kaum etwas ändern. Die positiven Wochenkerzen mit ihren großen Körpern legen Zeugnis ab von der Kauflaune der Investoren. Die 200-Tagelinie, derzeit bei 334,10 US-Dollar verlaufend, ist als kurzfristige Unterstützung zu betrachten. Ein weitaus kraftvollerer Halt ist im Bereich um 300 US-Dollar zu erwarten, wo knapp unterhalb davon die ansteigende 21-Tagelinie (grüne Kurve) verläuft. Setzt sich die bisherige Trendstärke bei Netflix fort, so dürften bald schon die alten Höchstmarken bei 423,31 US-Dollar getestet werden. Ein nachfolgender Ausbruch nach oben wäre als starkes Kaufsignal zu bewerten.





Empfehlung: Kaufen. Erstes Kursziel: 423,21 US-Dollar; Stoppkurs: 292,50 US-Dollar

DAX: Kaufsignal voraus?

Die anhaltende Nachfrage stabilisiert den Deutschen Aktienindex, auch wenn er momentan gleichzeitig mit gesteigertem Verkaufsdruck zu kämpfen hat. In der Summe ergibt sich eine Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau. Für einen Startschuss zur nächsten Etappe der Bärenmarktrally fehlt nicht viel. Von Andreas Büchler


Der DAX zeigt kurz vor dem Wochenende bereits in der vorbörslichen Entwicklung eine starke Tendenz, die im Idealfall sogar für einen Ausbruch aus dem Abwärtstrend genügen könnte. Ob sich diese Vorzeichen aber bis zum Handelsende am Freitagabend halten können, bleibt abzuwarten. Positiv bleibt aber unabhängig davon festzuhalten, dass der Index seit Tagen an einem charttechnischen Widerstandsbereich notiert, ohne dass es zu stärkeren Gewinnmitnahmen kommt: Im Areal um 10.950/11.050 treffen eine horizontale Wendezone und die Obergrenze des mehrmonatigen Abwärtstrendkanals zusammen. Zwar stoppte der jüngste Anstieg des Marktes hier, Rückschläge blieben aber aus. Erst wenn die aktuell zu beobachtende Bodenbildung oberhalb von 10.600/10.750 aufhört, würde ein negatives Zeichen entstehen.


Gelingt der Sprung über die nun erreichten Hürden, wäre der Weg frei bis 11.700/11.850 - eine Wendezone, die bereits seit Jahren im Kursverlauf erkennbar ist. Zwar ist der langfristige Aufwärtstrend seit 2015/2016 flacher geworden, und auch die untere Begrenzung des aktuellen Kanals um 9670 könnte dieses Jahr noch auf den Prüfstand kommen. Doch es bleibt bislang unter dem Strich eine Serie steigender Zwischentiefs und Zwischenhochs, was auf dieser Zeitebene noch eine neutrale oder sogar leicht positive Prognose ermöglicht.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MF974Z
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 10.918,62
Basispreis 9.800,00
Knock-Out-Schwelle 9.800,00
Hebel 9,76
Laufzeit 18.04.2019
Kurs 12,01
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HX530C
Emittent HVB

Kurs DAX 10.918,62
Basispreis 11.715,46
Knock-Out-Schwelle 11.630,00
Hebel 13,70
Laufzeit endlos
Kurs 7,33


Dow Jones: Teilgewinne mitnehmen!

Noch zeigt die dynamische Bärenmarktrally des Dow Jones Industrial Index keine Anzeichen einer Verlangsamung. Vorausdenkende Anleger sollten dennoch langsam damit beginnen, Profite zu realisieren - insbesondere wenn sie nur für einen überschaubaren Zeithorizont investieren wollen. Von Andreas Büchler


Auf Sicht der kommenden Tage scheint der Dow auf den ersten Blick noch Luft nach oben zu haben: Bis an die Obergrenze des kurzfristigen, aus vergangenen Schwankungen berechneten Prognose-Korridors ist noch Luft, erst zwischen 24.400 und 24.800 kommt der Markt aus dieser Perspektive in eine überhitzte Situation. Warum die Gefahr einer Korrektur in Richtung der nächstgelegenen horizontalen Stabilisierungszonen bei 23.800 und sogar 23.400 dennoch groß ist, zeigt der erweiterte Blickwinkel.


Im mittelfristigen Kurskorridor ist der Dow bereits fast am oberen Ende angekommen (blau), was das Risiko einer Konsolidierung deutlich steigen lässt - insbesondere nach einer sprunghaften Aufwärtsbewegung, wenn der Markt ohnehin anfälliger für Gewinnmitnahmen ist. Sobald diese überkaufte Phase durch eine Konsolidierung wieder vorbei ist, steht einer weiteren Erholung aber nichts im Weg. Im Idealfall ist Potenzial bis 25.800, erst dort häufen sich wieder markantere Umkehrpunkte.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MF95HY
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 24.207,16
Basispreis 21.842,85
Knock-Out-Schwelle 22.279,71
Hebel 10,24
Laufzeit endlos
Kurs 20,02
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HX4WR0
Emittent HVB

Kurs DAX 24.207,16
Basispreis 26.314,84
Knock-Out-Schwelle 26.314,84
Hebel 11,49
Laufzeit endlos
Kurs 19,91


Infineon: Gefahr im Verzug?

In der ersten Handelsstunde büßen die Papiere knapp drei Prozent an Wert ein und führen damit die Liste der Verlierer innerhalb des Deutschen Aktienindex (DAX) an. Was ist der Auslöser für die deutlichen Verluste und welche Schlüsselmarken sollten Anleger nun genau im Blick behalten? Von Manfred Ries

 

Noch ist der Kurseinbruch von heute - charttechnisch betrachtet - nicht dramatisch. Im Tageschart deutlich zu erkennen: Die Notierungen bewegen sich derzeit in einer relativ engmaschigen Seitwärtsbewegung zwischen 17,29 Euro (Unterstützung) und 18,34 Euro (Widerstand). Erst wenn es zu einem Ausbruch über eine dieser Schlüsselmarken kommen würde, läge Handlungsbedarf vor. Zudem verstärkt der Verlauf der 21-Tagelinie (grüne Kurve) den Unterstützungsbereich um 17,29 Euro.



Was steckt hinter dem heutigen Kurseinbruch? Die britische Investmentbank Barclays hat ihr Kursziel für die Infineon-Aktie am Donnerstagmorgen von 18,50 auf 17,25 Euro gesenkt und ihre Einstufung mit „Underweight“ (Untergewichten) bestätigt. „Der europäische Technologie-Hardware-Sektor dürfte ein herausforderndes Jahr 2018 mit einem schwachen vierten Quartal abgeschlossen haben“, so die Banker. Dieser Trend dürfte sich im ersten Jahresviertel 2019 fortsetzen, wobei das größte Enttäuschungsrisiko die Infineon-Aktie berge. Was das übergeordnete Bild anbelangt, so hilft ein Blick auf den Wochen- / Monatschart weiter. Dort lauten die entscheidenden Schlüsselmarken 15,76 Euro (Unterstützung) und 18,49 Euro (Widerstand). Ein Ausbruch nach oben würde ein nachfolgendes Kurspotenzial bis in den Bereich um 20 Euro auslösen. Dort verläuft auch die 200-Tagelinie (blaue Kurve), die den Widerstandsbereich um 20 Euro verstärken





Weder Fisch noch Fleisch, ist man im Falle von Infineon als Charttechniker geneigt zu sagen. Am Wahrscheinlichsten erscheint derzeit eine Fortschreibung des kurzfristigen Seitwärtstrends.

DAX: Der Startschuss kommt erst über 11.000

Der Deutsche Aktienindex verharrt vorerst in dem fallenden Kurskanal, der sich im Abwärtstrend der Vormonate herauskristallisiert hat. Offenbar glauben erst zu wenige Marktteilnehmer momentan an eine Wende. Das kann sich jedoch jederzeit ändern, solange der Index über der 10.600er-Marke bleibt. Von Andreas Büchler


Der bis August zurück verfolgbare Trendkorridor (schwarz) gibt auch weiterhin die Marschrichtung und das Tempo des DAX vor. Seine Obergrenze um derzeit etwa 10.950 bildet zusammen mit der horizontalen Wendezone um 11.050/11.200 einen wichtigen Orientierungspunkt, der von vielen Investoren anscheinend für das Timing von Verkäufen herangezogen wird. Solange die Nachfrage um 10.600/10.700 jedoch weiterhin als stabilisierendes Gegengewicht fungiert, kann sich die Erholung nach einer Atempause des Marktes fortsetzen (grün). Erst wenn die Käufer an der dort liegenden Wendezone und dem Monatsdurchschnitt (blau) ausbleiben, droht wieder ein stärkerer Rückschlag (rot).


Auch im langfristigen Chart ist ein Kurskanal erkennbar - hier steigt er jedoch. Allerdings fällt der Anstieg des DAX flacher aus als noch in den Vorjahren. Und innerhalb des Trendkorridors tendieren die Kurse eher nach Süden (rot), wofür aktuell noch Luft bis etwa 9700 bestehen würde. Eine Erholung hat dagegen Potenzial bis an die markante Wendezone um 11.700 - mehr sollten Anleger vorerst nicht erwarten, auch wenn der Index durchaus reif ist für eine weitere Bärenmarktrally.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MF974Z
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 10.931,24
Basispreis 9.800,00
Knock-Out-Schwelle 9.800,00
Hebel 9,66
Laufzeit 18.04.2019
Kurs 10,78
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HX530C
Emittent HVB

Kurs DAX 10.931,24
Basispreis 11.716,54
Knock-Out-Schwelle 11.630,00
Hebel 13,92
Laufzeit endlos
Kurs 8,54


Dow Jones: Käufer bleiben gierig

Eine von vielen Marktteilnehmern berücksichtigte Preisschwelle stoppte den Anstieg des Dow Jones Industrial Index für eine gute Woche - doch so richtig viele Verkäufe fanden sich nicht, was nun Konsequenzen haben dürfte. Doch das Potenzial bleibt weiter überschaubar. Von Andreas Büchler


An der horizontalen charttechnischen Widerstandszone (grau) im Bereich der 24.100er-Marke legte der Dow wie erwartet eine längere Denkpause ein. Stärkere Rückschläge blieben allerdings aus - ein positives Zeichen. Investoren müssen zwar auch weiterhin mit einer Korrektur zurück an den Monatsdurchschnitt (blau) in Richtung 23.400 rechnen, doch sieht es momentan eher nach der gegenteiligen Entwicklung aus: Ein Anstieg bis 24.400 und im Extremfall 24.800 wäre dann möglich. Dort liegt die obere Randzone des kurzfristigen Prognose-Korridors (graue Fläche).


Der mittelfristige Vorhersage-Korridor (blau) endet dagegen schon leicht unter der 24.500er-Marke, begonnen hat er bereits bei 24.100. Er erwies sich zuletzt als verlässliches Prognoseinstrument, so dass Anleger auch weiterhin nicht zu viel erwarten sollten.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MF95HY
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 24.164,20
Basispreis 21.844,12
Knock-Out-Schwelle 22.265,80
Hebel 10,42
Laufzeit endlos
Kurs 20,67
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HX4WR0
Emittent HVB

Kurs DAX 24.167,02
Basispreis 26.320,05
Knock-Out-Schwelle 26.320,05
Hebel 11,22
Laufzeit endlos
Kurs 20,06


Deutsche Bank: Enormes Potenzial, wenn...

Um rund 16 Prozent legte der Kurs der Deutschen Bank-Aktie seit dem Tief von Ende Dezember wieder zu. Damit zählt der Finanzwert zu den Papieren im DAX, die derzeit klar im Aufwind sind und relative Stärke aufbauen. Doch damit nicht genug, auch aus einem anderen Grund bietet der Wert viel Platz auf der Oberseite. Von Manfred Ries

 

Der Aktienkurs der Deutschen Bank steigt am Mittwoch in der ersten Handelsstunde um 2,5 Prozent. Damit stemmen sich die Notierungen des Bankhauses auf die Liste der heutigen Outperformer im DAX - der Versuch einer Bodenbildung im Bereich um 6,68 Euro geht damit in die nächste Runde. Auch wenn der Abwärtstrend bei der Deutschen Bank Bestand hat: Die derzeitige Erholung könnte andauern und die Kurse weiter nach oben tragen. Wenn es auch nicht der ganz große Wurf sein mag, so könnte sich zumindest eine mittelfristige Erholung einstellen, die im Idealfall bis an die 200-Tagelinie heranführt. Diese verläuft bei aktuell 9,66 Euro, so dass wir uns einem Erholungspotenzial von knapp 25 Prozent gegenübersehen.



Die 21-Tagelinie (grüne Kurve) dürfte ihren Fall beendet haben und wieder nach oben drehen. Dieser gleitende Durchschnitt der vergangenen 21 Handelstage dient den Notierungen heute bereits als Unterstützung, wie im Tageschart erkennbar. Nun gilt es, den Widerstand bei 7,79 Euro nach oben zu durchbrechen. Weitere Hürden auf dem Weg in Richtung 200-Tagelinie warten bei 8,00 Euro, sowie an der 8,76er-Linie. Im Süden bleiben die Kursmarken von 7,15 Euro und 6,68 Euro als Unterstützung aktiv.





Was das Papier der Deutsche-Bank-Aktie mittelfristig attraktiv erscheinen lässt: Der Aktienkurs notiert knapp 19 Prozent tiefer als im Durchschnitt der vergangenen 200 Handelstage. Diese Zahl lässt sich aus dem Graf unterhalb des Wochencharts ablesen. Rückblickend betrachtet ist diese eine Größe, die auf eine überverkaufte Marktsituation schließen lässt. Nachfolgendes Long-Derivat aus dem Hause der Emittentin DZ Bank zielt auf steigende Kurse bei den Aktien der Deutschen Bank ab. Der Hebel liegt bei 7,4. Was ist zu erwarten? Nun, würde der Kurs bis an seine 200-Tagelinie heran steigen, so würde sich mit dem nachfolgenden Derivat ein Gewinn von knapp 185 Prozent einstellen.

Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 8,50
Oberes Ziel 1 9,45
Unteres Ziel 1 7,15
Unteres Ziel 2 6,68


Trading-Idee

Basiswert DEUTSCHE BANK AG NA O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN DDL842
Emittent DZ Bank
Laufzeit endlos
Basispreis 6,63
Knock-Out-Schwelle 6,63
Hebel 6,38
Kurs in EUR 1,29

 

DAX: Erstmal auf die Bremse treten

Die jüngste Pause bei der aktuell laufenden Bärenmarktrally des Deutschen Aktienindex kommt nicht überraschend - der Markt war vorübergehend heiß gelaufen. Dazu hatte der Index ein Verkaufsniveau erreicht, das er nun überspringen muss um den Startschuss für die nächste Aufwärtsetappe zu liefern. Von Andreas Büchler


Nach einer rund einwöchigen Seitwärtskonsolidierung hat sich der DAX wieder vom oberen Rand des kurzfristigen Prognosekorridors entfernt (grau). Damit ist nun wieder Luft bis etwa 11.050/11.200, wo ohnehin eine horizontale Wendezone verläuft. Auf der Unterseite wird der Index zudem derzeit durch Nachfrage knapp oberhalb seines Monatsdurchschnitts von 10.750 stabilisiert (blau). Erst wenn die Käufe hier ausbleiben, ist ein erneuter Rückfall an die 10.600er-Marke oder darunter zu befürchten.


Auch im weiter zurück reichenden Chart ist der Spielraum auf der Oberseite deutlich größer als auf der Unterseite - zumindest gemessen an der Position des Marktes in seinem langfristigen Bewegungskorridor. Das ist nach dem Ausverkauf im Vorjahr auch kein Wunder, denn er führte den DAX bis nahe an die Untergrenze dieses Prognose-Kanals (braun) um 10.000/10.200. Gleichzeitig sind aber auch viele Wendepunkte um 11.500/11.700 zu erkennen, an denen der Index so schnell nicht wieder vorbei steigen dürfte. Sie stellen das erste Kursziel auf dieser Zeitebene dar.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MF974Z
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 10.891,79
Basispreis 9.800,00
Knock-Out-Schwelle 9.800,00
Hebel 9,98
Laufzeit 18.04.2019
Kurs 11,58
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HX530C
Emittent HVB

Kurs DAX 10.891,79
Basispreis 11.717,62
Knock-Out-Schwelle 11.630,00
Hebel 13,19
Laufzeit endlos
Kurs 7,78


Dow Jones: Überschaubares Kurspotenzial

Der Dow Jones Industrial Index hat kurzfristig nach einer Konsolidierungsphase wieder etwas mehr Luft nach oben als noch vor einer Woche. Doch auf längere Sicht bleibt der Markt eher überkauft, gemessen an statistischen Durchschnittswerten. Anleger sollten sich daher nicht zu weit vorwagen. Von Andreas Büchler


Auffällig im Chart der vergangenen Tage bleibt nach wie vor das fehlende Kaufinteresse oberhalb der 24.100er-Marke. Solange dieser Effekt weiter zu beobachten ist, sollten neue Käufe nur äußerst zurückhaltend erfolgen - es kann jederzeit zu einem Rückschlag in Richtung 23.300/23.400 kommen. Bricht der Index dagegen nach oben aus, ist frühestens um 24.800 wieder eine Wendezone im Kursverlauf erkennbar.


Das mittelfristige Kursziel auf der Oberseite wurde durch die jüngste Bärenmarktrally erreicht (rote Kreismarkierung). Es basiert vor allem auf eine vergleichbare Erholung nach einem Einbruch vor knapp einem Jahr. Nun wird daher auch aus diesem Blickwinkel eine Korrektur immer wahrscheinlicher. Entscheidend ist, dass der Dow nicht deutlich unter die 23.300er-Marke zurückfällt - denn dies wäre ein klares Schwächesignal, das weitere Verluste bis mindestens 22.000 Punkte einläuten dürfte.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HU8U6B
Emittent HVB

Kurs DAX 23.909,84
Basispreis 21.291,38
Knock-Out-Schwelle 21.291,38
Hebel 9,13
Laufzeit endlos
Kurs 23,92
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN ST7KTA
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 23.909,84
Basispreis 25.796,67
Knock-Out-Schwelle 25.796,67
Hebel 12,67
Laufzeit endlos
Kurs 16,85


BMW: Strohfeuer oder nachhaltige Rally?

Während im Tageschart der BMW-Aktie derzeit kein klares Signal zu erkennen ist, liefert der mittelfristig wichtige Wochenchart deutlichere Tendenzen. Lange Lunten deuten auf eine laufende Bodenbildung, die sich wiederum als Startrampe einer stärkeren Gegenbewegung erweisen könnte. Mit dem richtigen Papier sind innerhalb kurzer Zeit hohe Gewinne möglich. Auf diese Schlüsselmarken müssen Anleger achten. Von Manfred Ries

 

In den ersten beiden Handelsstunden am Dienstag steigen die Kurse der BMW-Aktie um mehr als 0,6 Prozent. Dabei lagen die Anfangsnotierungen bereits deutlich höher mit einem Plus von bis zu 1,6 Prozent. Die Anleger trauen dem neuen Erholungsversuch des Münchener Autoherstellers offenbar nicht wirklich. Diese Zurückhaltung kommt nicht von ungefähr: Der Aktienkurs steht derzeit vor entscheidenden Widerständen nach oben. Die Rede ist von der 21-Tagelinie (grüne Kurve): sie stellt die durchschnittlichen Kurse der vergangenen 21 Handelstage dar und hält die BMW-Notierungen in Schach. Etwas oberhalb davon, bei 73,78 Euro, wartet beim bisherigen Jahreshoch eine weitere Hürde.



Ist die aktuelle Erholung also nur ein kurzzeitiges Strohfeuer? Nicht unbedingt! Interessant wird es bei einem Blick auf den Wochenchart, der das längerfristige Kursverhalten der BMW-Aktie offenbart. Deutlich zu erkennen: Die Stabilisierungsversuche im Bereich um 68,79 Euro. Insbesondere die letzten beiden Wochenkerzen des vergangenen Jahres mit ihren relativ langen, unteren Lunten (siehe Wochenchart) lassen die Hoffnung auf eine Bodenbildung keimen. Gleichzeitig stellt die 68,79er-Linie eine langfristige Unterstützung dar, die sich zum Platzieren eines Stop-Losskurses (knapp unterhalb davon) eignet.





Der Abwärtstrend bei den BMW-Kursen bleibt nach wie vor intakt. Doch spricht derzeit viel für eine mögliche Gegenbewegung nach oben. Diese könnte im ersten Schritt bis an die Marke um 80 Euro (200-Tageline) reichen. Dies entspräche einem Aufwärtspotenzial von immerhin elf Prozent, die sich mit einem Long-Derivat gewinnstark hebeln lassen. Nachfolgend präsentieren wir ein entsprechendes Produkt (Knockout-Schein) der Emittentin Morgan Stanley mit einem Hebel von 7,7. Würde der BMW-Kurs bis auf 80 Euro steigen, so wäre mit dem nachfolgenden Schein ein möglicher Gewinn von rund 85 Prozent zu erziele - mit der Chance auf mehr. Das Gewinn-Risikoverhältnis überzeugt auf der Long-Seite.

Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 80,00
Oberes Ziel 1 76,50
Unteres Ziel 1 70,63
Unteres Ziel 2 68,79


Trading-Idee

Basiswert BAY.MOTOREN WERKE AG ST
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MF8WPW
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 63,20
Knock-Out-Schwelle 63,20
Hebel 8,51
Kurs in EUR 0,91

 

DAX: Die nächsten Kursziele sind nahe

Der Deutsche Aktienindex steht kurz vor einer möglichen Verbesserung seiner markttechnischen Ausgangslage. Doch Anleger sollten daran nicht zu hohe Erwartungen stellen, denn weitere Hemmfaktoren sind nach wie vor klar im Chartbild zu erkennen. Von Andreas Büchler


Ein Abwärtstrendkanal (schwarz), der Tempo und Richtung der Vormonate prägte, könnte zur Wochenmitte nach oben durchbrochen werden. Das wäre ein leicht positives Signal. Doch nicht nur an diesem Korridor orientieren sich Marktteilnehmer mit Verkäufen, auch die nur knapp darüber verlaufende, horizontale Zone um 11.050 / 11.200 wird verstärkt für Gewinnmitnahmen genutzt.


Ein Rückfall in Richtung 10.750 an den Monatsdurchschnittskurs (blau) oder sogar in den Bereich der 10.600er-Marke sind daher nun wahrscheinlicher als ein Anstieg deutlich über 11.200. Solange der DAX sich dort aber wieder stabilisiert, steht der nächsten Etappe einer Bärenmarktrally nichts entgegen.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MF974Z
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 10.985,77
Basispreis 9.800,00
Knock-Out-Schwelle 9.800,00
Hebel 9,26
Laufzeit 18.04.2019
Kurs 11,69
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HX530C
Emittent HVB

Kurs DAX 10.985,66
Basispreis 11.718,70
Knock-Out-Schwelle 11.630,00
Hebel 14,99
Laufzeit endlos
Kurs 7,53


Dow Jones: Kommt die Wende?

Die Gefahr einer kurzfristigen 180-Grad-Umkehr des Dow Jones Industrial Index ist derzeit überdurchschnittlich hoch. Auf längere Sicht ist im Idealfall dagegen durchaus noch weiteres Potenzial zu vermuten, aber Anleger brauchen nun etwas Geduld, um unnötige Risiken zu vermeiden. Von Andreas Büchler


Der Dow hat sich bis an das vorläufige Ziel einer Bärenmarktrally bei 24.100 Punkten erholt. Dort verläuft nicht nur ein bereits bewährter horizontaler Wendebereich (grau punktiert) sondern auch die Obergrenze des mittelfristigen Prognose-Korridors (blau), der zuverlässig Kursspitzen auf der Nordseite anzeigt. Nach einer vergleichbaren Bärenmarktrally pausierte der Dow bereits im Februar 2018 an dieser Randzone(rote Kreismarkierung). Eine Konsolidierung zurück in Richtung 23.300/23.500 ist wahrscheinlicher als ein sofortiger weiterer Durchmarsch nach oben, auch wenn ein finales Aufbäumen des Marktes bis 24.500 vor einer Korrektur nie ganz auszuschließen ist.


Auf längere Sicht bleibt der Markt trotz seiner Erholung eher noch im überverkauften Bereich - erkennbar daran, dass er nahe am unteren Rand des entsprechenden Schwankungskorridors (braune Fläche) verläuft. Ein weiterer Ausverkauf in Richtung 20.150 ist zwar theoretisch immer möglich, doch auf eine Übertreibung nach unten folgt erfahrungsgemäß eher eine ausgeprägtere Erholung (grün), die sich in Richtung 25.000/26.000 erweitern kann.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HU8U6B
Emittent HVB

Kurs DAX 23.995,95
Basispreis 21.288,16
Knock-Out-Schwelle 21.288,16
Hebel 8,86
Laufzeit endlos
Kurs 21,98
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN ST7KTA
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 23.995,95
Basispreis 25.796,66
Knock-Out-Schwelle 25.796,66
Hebel 13,33
Laufzeit endlos
Kurs 17,53


Wirecard: So sind 200 Prozent Gewinn möglich

Für die erfolgsverwöhnten Aktionäre des Zahlungsdienstleisters Wirecard verliefen die vergangenen Wochen nicht so gut. Mit dem Rückfall unter die 200-Tage-Linie hat die Aktie eine hohe Hürde vor der Brust. Auf der anderen Seite gilt: Kommt es zum Ausbruch, ist der Weg nach oben frei. Wir zeigen, welche Ziele möglich sind und liefern das passende Zertifikat zur Umsetzung der Strategie. Von Manfred Ries

 

Kein gelungener Start in die neue Börsenwoche: Knapp 90 Minuten nach Handelseröffnung notieren die Aktien von Wirecard am Montagmorgen zwei Prozent tiefer als am Freitag. Kurs aktuell: 137,05 Euro. Damit hat sich die 200-Tagelinie (blaue Kurve) einmal mehr als harter Widerstand nach oben erwiesen (siehe roter Pfeil im Tageschart). Dieser gleitende Durchschnitt über 200 Handelstage verläuft bei 148 Euro und verstärkt damit den Widerstandsbereich um 146 / 150 Euro. Andererseits jedoch wartet mit der leicht steigenden 21-Tagelinie (grüne Kurve) bei 135 Euro eine charttechnische Unterstützung; diese haben wir im nachfolgenden Chart mit einem grünen Pfeil markiert.



Die Kurs-Entschleunigung der vergangenen Handelstage muss nicht zwangsläufig negativ sein. Vielmehr bewirkte sie, dass sich die zuvor aufgebaute Kursüberhitzung reduzieren konnte. Das geht aus der Grafik hervor, die unterhalb des Tagescharts abgetragen ist und den prozentualen Abstand zwischen Wirecard-Kurs und 21-Tagelinie widergibt. Was die mittelfristige Ausgangslage anbelangt, so hilft ein Blick auf den Wochenchart weiter. Deutlich zu sehen: Die nach oben strebende 200-Tagelinie. Solange diese steigt, solange gilt der mittelfristige Aufwärtstrend grundsätzlich als intakt. Die aktuellen Wirecard-Kurse notieren derzeit acht Prozent unterhalb ihres gleitenden Durchschnitts von 200 Handelstagen. Rückblickend betrachtet ist diese eine Größe, die noch immer von einer überverkauften Markttechnik zeugt - und damit grundsätzlich für eine Erholung spräche. Wichtig wäre nun ein Sprung über die 200-Tagelinie bei 148 Euro. Dies würde weiteres Kurspotenzial bis in den Bereich um 182 Euro eröffnen. Andererseits lässt sich, dank der Unterstützung um 121 Euro, derzeit mit einem relativ engmaschigen Stop-Losskurs arbeiten.





Nachfolgendes Produkt der Emittentin Morgan Stanley zielt auf steigende Notierungen bei den Wirecard-Aktien ab. Der Hebel liegt bei 6,8. Würde der Kurs des Wirecard-Papiers bis auf 181 Euro steigen, so würde sich mit dem nachfolgenden Derivat ein rechnerischer Gewinn von knapp 200 Prozent einstellen - mit der Chance auf eine Fortsetzung der Kursrallye bis an das Allzeithoch bei 199 Euro heran.

Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 199,00
Oberes Ziel 1 181,80
Unteres Ziel 1 121,35
Unteres Ziel 2 100,00


Trading-Idee

Basiswert WIRECARD AG
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MF56A5
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 119,15
Knock-Out-Schwelle 119,15
Hebel 8,01
Kurs in EUR 1,98

 

DAX: Abwärtstrend bleibt vorerst

Die jüngste Erholungsbewegung des Deutschen Aktienindex ist wie erwartet am oberen Rand des aktuellen Abwärtstrendkanals zum Stillstand gekommen. Ausschlaggebend für die weitere Entwicklung ist nun, wie weit der Markt wieder in die Gegenrichtung korrigiert. Von Andreas Büchler


Der DAX bleibt dem Bewegungsmuster der Vormonate zunächst treu: An der nördlichen Begrenzung des fallenden Korridors, der sich aus der bisherigen Sinkgeschwindigkeit ergibt, drehte er erneut nach unten ab. Bleibt es bei einer kleineren Korrektur in Richtung 10.600/10.700 (grün) haben Anleger aber vorerst nichts zu befürchten. Danach kann es immer noch mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Ausbruch der Kurse über die Kanalgrenze um derzeit etwa 11.000 Punkten kommen (schwarz/grün). Überwiegen dagegen die Verkäufe auch weiter, ist ein erneuter Rückfall an die Korridor-Untergrenze möglich (rot), die rund 1.000 Punkte tiefer verläuft.


Langfristig befindet sich der Markt noch in einer Aufwärtsbewegung (grüne Fläche), deren unterer Rand um 9700 aber fast erreicht ist. Spätestens dort sollte es zu einer zumindest temporären Bodenbildung kommen, da der DAX zu lange ohne Pause gefallen ist. Schon um 10.200 waren mehrere Wendepunkte in der Vergangenheit erkennbar, was auch heute wieder zu einer Stabilisierung auf diesem Niveau beitragen könnte. Gleichzeitig lässt sich auch aus dieser Chart-Perspektive um 11.700 eine erste technische Hürde ausmachen, die das derzeitige Maximalkursziel auf der Oberseite darstellt.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MF974Z
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 10.820,64
Basispreis 9.800,00
Knock-Out-Schwelle 9.800,00
Hebel 10,60
Laufzeit 18.04.2019
Kurs 10,52
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HX530C
Emittent HVB

Kurs DAX 10.820,64
Basispreis 11.718,70
Knock-Out-Schwelle 11.630,00
Hebel 12,05
Laufzeit endlos
Kurs 8,88


Dow Jones: Gewinnmitnahmen lohnen sich

Der Dow Jones Industrial Index ist um mehr als 2.000 Punkte gestiegen, das dürfte viele Marktteilnehmer dazu verlocken ihre Profite zu realisieren - zumal die Kurse nun auch an einem Niveau angekommen sind, in dem schon mehrmals Richtungswechsel zu sehen waren. Von Andreas Büchler


Nach einer schönen Bärenmarktrally von knapp zehn Prozent - ausgehend vom letzten Zwischentief - ist der Dow nun an der Wendezone um 24.100 angekommen. Hier steigt die Wahrscheinlichkeit einer zumindest kurzen Pause, da der Markt inzwischen auch leicht überhitzt ist: Der Index ist am oberen Randbereich des mittelfristigen Prognose-Korridors angekommen (blau) der aus vergangenen Schwankungen berechnet und - vor allem nach oben - nur sehr selten verlassen wird (rote Kreismarkierung). Ein kleiner Rückschlag in Richtung 23.300/23.500 wäre daher jetzt keine Überraschung.


Langfristig befindet sich der Dow dagegen momentan eher am unteren Ende seiner Bandbreite (braun), was nach einer kurzen Pause durchaus weiteren Spielraum für eine Bärenmarktrally erahnen lässt. Hinreichend sicher können Anleger diesbezüglich aber erst nach einem weiteren Ausverkauf in Richtung 20.150 sein. Dort befindet sich die Untergrenze des langjährigen Aufwärtstrends, die in längeren Korrekturen ein gutes Orientierungskursziel darstellt.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HU8U6B
Emittent HVB

Kurs DAX 24.001,92
Basispreis 21.278,51
Knock-Out-Schwelle 21.278,51
Hebel 8,81
Laufzeit endlos
Kurs 23,84
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN ST7KTA
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 24.001,92
Basispreis 25.796,64
Knock-Out-Schwelle 25.796,64
Hebel 13,37
Laufzeit endlos
Kurs 16,40


DAX: Kleinere Gewinne mitnehmen

Der Deutsche Aktienindex zeigt eine beeindruckende Bärenmarktrally, doch er dürfte nicht ganz immun sein gegen die Auswirkungen emotionaler Entscheidungen. Verhalten sich Marktteilnehmer weiterhin so wie in den Vormonaten, ist spätestens jetzt ein guter Zeitpunkt, sich der Herde anzuschließen. Von Andreas Büchler


Auslöser der zu erwartenden, gesteigerten Verkaufsbereitschaft dürfte der nun erreichte Kreuzwiderstand sein. Mit diesem Begriff bezeichnen technische Analysten das Phänomen zweier aufeinander treffender Hemmfaktoren: Sowohl die nun erreichte Obergrenze des aktuellen Abwärtstrendkanals (schwarz) als auch eine bereits seit Monaten bewährte horizontale Wendezone (grau) dürften Anleger verstärkt zu Verkäufen motivieren. Diese Gewinnmitnahmen können sich zunächst in Richtung der 10.700er-Marke ausweiten.


Auch der obere Rand des mittelfristigen DAX-Schwankungskorridors (blau) ist fast erreicht, was eine Pause ebenfalls begünstigt. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist vor diesem Hintergrund nicht mehr optimal für weitere Käufe, eher das Gegenteil ist der Fall - zumindest kurzzeitig.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MF974Z
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 10.924,42
Basispreis 9.800,00
Knock-Out-Schwelle 9.800,00
Hebel 9,72
Laufzeit 18.04.2019
Kurs 11,62
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HX530C
Emittent HVB

Kurs DAX 10.924,42
Basispreis 11.723,03
Knock-Out-Schwelle 11.630,00
Hebel 13,68
Laufzeit endlos
Kurs 7,79