Analysenübersicht

Täglich die besten Trading-Ideen für Anleger

Geeignet für Investoren Trader

Dow Jones: Luft bis zunächst 26.700

Der Dow Jones Industrial Index zeigt derzeit eine seitwärts gerichtete Tendenz, die als Reaktion auf die starke Aufwärtsbewegung seit Anfang Juni erfolgt. Das bisherige Ausbleiben stärkerer Gewinnmitnahmen ist ein positives Zeichen und lässt auf einen weiteren Anstieg im Anschluss hoffen. Von Andreas Büchler


Der Dow konsolidiert sein jüngstes Kursplus oberhalb der Zone 25.950/26.100. Hält er sich dort oder fällt zumindest nicht deutlich unter seinen Monatsdurchschnittspreis bei 25.650 zurück (blaue Kurve), bleibt die Prognose positiv. Die Wahrscheinlichkeit dieses Szenarios liegt aktuell bei leicht über 50 Prozent. Die nächsten Kursziele sind dann zwischen 26.530 und 26.700 auszumachen.


Im mittelfristigen Chart ist sogar Potenzial bis an die 26.950er-Marke definierbar, denn dort verläuft die Obergrenze der horizontalen technischen Verkaufszone, die sich bis Anfang 2018 zurück verfolgen lässt. Mit einer weiteren Stagnation unterhalb dieser Spanne ist zumindest in den traditionell eher impulsschwachen Sommermonaten zu rechnen.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6T4R
Emittent HVB

Kurs DAX 26.311,17
Basispreis 23.880,70
Knock-Out-Schwelle 23.880,70
Hebel 10,83
Laufzeit endlos
Kurs 21,47
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SC76ZC
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 26.311,14
Basispreis 28.699,98
Knock-Out-Schwelle 27.982,17
Hebel 11,01
Laufzeit endlos
Kurs 20,01


Weitere Chartanalysen

Deutsche Bank: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen

Offenbar plant die Deutsche Bank eine interne „Bad Bank“. Eine Art Mülleimer für risikobehaftete Geschäfte der Vergangenheit. In dieser Abbau-Einheit sollten Anlagen und Finanzinstrumente im Volumen von bis zu 50 Milliarden Euro landen. Auch soll das US-Aktienhandelsgeschäft deutlich reduzieren. Dies könnte langfristig für Entspannung sorgen. Belastend jedoch wirkt ein Pressebericht, wonach die Bank ihr Renditeziel von vier kappen will. Von Manfred Ries

 

Der Aktienkurs der Deutschen Bank AG startet leichter in den Dienstag und verlieren in der ersten Handelsstunde knapp ein Prozent an Wert. Der Bodenbildung tut dies aber keinen Abbruch: Seit dem historischen Tief von Ende Juni bei 5,80 Euro hat sich der Titel zuletzt bis auf 6,28 Euro (+8,3%). Dort kam die Aufwärtsbewegung ins Stocken, was angesichts der dortigen Widerstandslinie und des fallenden 21-Tagedurchschnitts (grüne Kurve) nicht überrascht - der Tageschart zeugt davon. Aber auch von dem zunehmenden Kaufinteresse der Anleger im Bereich um 5,80 Euro, die wir als relativ stabile Unterstützung im mittelfristigen Bereich bezeichnen wollen. Am Montag präsentierte sich die Notierung der Deutschen-Bank-Aktie fest und beschloss den Handelstag mit einem Plus von 1,4 Prozent.



Besteht jetzt die berechtigte Hoffnung auf einen baldigen Turn around im Aktienkurs der Deutschen Bank? Hierüber ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Doch der Kursbereich um 5,80 Euro zeugt von einer Unterstützung. Auch gilt es zu bedenken, dass in dem aktuellen Preisniveau bereits viele schlechte Nachrichten inkludiert sind. Der übergeordnete Trend zeigt natürlich weiterhin und stark nach unten. Andererseits jedoch birgt der Titel enormes Aufwärtspotenzial - die aktuellen Kurse um sechs Euro liegen knapp 25 Prozent unterhalb ihrer 200-Tagelinie (blaue Kurve). Dies spräche grundsätzlich für eine potenzielle Erholungsbewegung.



Nachfolgendes Produkt der Emittentin Morgan Stanley zielt auf steigende Notierungen bei den Deutsche-Bank-Aktien ab. Der Hebel liegt um 5,7. Würde der Kurs des Papiers bis in den Bereich um 8,00 Euro steigen - dort verläuft aktuell die 200-Tagelinie -, so würde sich mit dem nachfolgenden Derivat ein Gewinn von knapp 150 Prozent einstellen.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 8,00
Oberes Ziel 1 6,28
Unteres Ziel 1 5,80
Unteres Ziel 2 5,00


Trading-Idee

Basiswert DEUTSCHE BANK AG NA O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MC0NN6
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 4,97
Knock-Out-Schwelle 4,97
Hebel 4,65
Kurs in EUR 1,36

 

DAX: Im Korrekturmodus

Die jüngste Konsolidierungsphase ist offenbar noch nicht ganz vorbei. Der Deutsche Aktienindex bleibt jedoch trotz der aktuell fehlenden kurzfristigen Aufwärtsdynamik positiv einzuschätzen. Anleger sollten aber die entscheidenden Warnschwellen im Chart kennen. Von Andreas Büchler


Im Chart der Vorwochen existieren derzeit nur wenige verlässliche Indizien, die Rückschlüsse auf den aktuellen Trend dieser Zeitebene erlauben. Ein positives Signal war zuletzt der Ausbruch über den im Mai begonnenen Abwärtstrend (rot punktiert). Allerdings blieben Anschlusskäufe aus, und Marktteilnehmer haben auch keine verlässliche Kaufzone in unmittelbarer Nähe, an der sie sich bei einer weiteren Korrektur orientieren könnten. Der Bereich um 11.850 hat bereits einmal versagt, so dass stärkerer Abgabedruck erst um 11.600/11.725 wieder verlässlich kompensiert werden könnte.


Der viel beachtete 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) im Bereich der 11.600er-Marke hat sich bereits beim jüngsten Schwächeanfall als Stabilisator bewährt. Auch der untere Randbereich des mittelfristigen Prognosekorridors beginnt dort (blaue Fläche) - er wurde seit Jahresbeginn nicht mehr unterschritten. Ändert sich dies, müsste der Trend dieser Zeitebene von aufwärts zu seitwärts umdefiniert werden.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MC1FH5
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 12.007,07
Basispreis 10.960,00
Knock-Out-Schwelle 10.960,00
Hebel 11,47
Laufzeit 20.09.2019
Kurs 10,64
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DM133Z
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.007,92
Basispreis 13.086,96
Knock-Out-Schwelle 13.086,96
Hebel 11,13
Laufzeit endlos
Kurs 10,88


Dow Jones: Jahreshoch bleibt in Reichweite

Auf den kräftigen Anstieg von rund 1500 Punkten seit dem Monatswechsel folgten bisher keine Gewinnmitnahmen, was als Zeichen der Stärke zu sehen ist. Anleger, die investiert sind, rechnen mit weiter steigenden Kursen. Bereits jetzt lässt der statistische Schwankungskorridor noch Luft nach oben. Von Franz-Georg Wenner


Zuletzt bewegte sich der Dow Jones kaum von der Stelle. Die Lethargie kommt allerdings nicht überraschend. Nach der ungewöhnlich kräftigen Gegenbewegung zum Monatswechsel baut der Index mit der Seitwärtsbewegung seine Überhitzung ab und schafft so gleichzeitig die Basis für weiter steigende Kurse. So bietet der aus statistischen Schwankungen berechnete Prognose-Korridor (dunkelgrau) bereits Spielraum bis knapp 26.500. Im hochaufgelösten Stundenchart sind im Bereich zwischen 26.530 bis 26.700 zugleich einige Umkehrpunkte erkennbar. Bei einem erneuten Test wäre hier mit Gewinnmitnahmen zu rechnen. Auf der Unterseite behalten Trader die Nachkaufzone um 25.950 im Blick. Weiter südlich bildet der Monatsdurchschnitt bei 25.640 gute Orientierung.


In der übergeordneten Zeitebene zeigt sich deutlich die vorherrschende Konsolidierung. Bereits seit Anfang 2018 scheiterten mehrere Versuche, die Preiszone um 26.700 zu überwinden. Vorerst dürfte die Barriere gültig bleiben, da der Dow Jones bereits im oberen Randbereich des Schwankungs-Korridors (blaue Fläche) notiert. Wesentlich mehr Platz zeigt der Tageschart Richtung Süden - hier ist erst wieder um 24.100/24.200 mit einer nachhaltigen Erholung zu rechnen.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6T4R
Emittent HVB

Kurs DAX 26.117,35
Basispreis 23.877,15
Knock-Out-Schwelle 23.877,15
Hebel 11,66
Laufzeit endlos
Kurs 20,20
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SC76ZC
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 26.117,35
Basispreis 28.699,67
Knock-Out-Schwelle 27.982,17
Hebel 10,11
Laufzeit endlos
Kurs 23,01


Lufthansa: So ist die Lage nach dem Schock

Wegen des Preiskampfes im europäischen Flugverkehr senkt die Deutsche Lufthansa AG ihre Jahresprognose. Die Gewinnwarnung kam am Sonntag. Demnach erwartet die Fluggesellschaft für 2019 nun nur noch eine bereinigte Ebit-Marge von 5,5 bis 6,5 (vorher: 6,5 bis 8,0) Prozent. Dies entspricht einem bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) zwischen 2,0 und 2,4 Milliarden Euro anstatt den bislang angepeilten 2,4 bis 3,0 Milliarden Euro. Von Manfred Ries

 

Absturz im Chart der Deutschen Lufthansa: Der Aktienkurs der Fluglinie stürzt am Montagmorgen um fast 12 Prozent ein und kostet mit aktuell 15,62 Euro nur noch so viel / so wenig wie letztmalig im Frühjahr 2017. Mit dem heutigen Kurseinbruch wurden zwei wichtige Chartmarken nach unten durchbrochen: Die 21-Tagelinie (grüne Kurve) entlang der 17,54er-Linie, sowie das bisherige Jahrestief bei 16,82 Euro. Bereits die Eröffnungskurse vom Montag begannen mit einer großen Kurslücke nach unten.



Man muss als Analyst schon weit, sehr weit in die Vergangenheit blicken, um charttechnische Unterstützungen aufzuspüren. Der Monatschart hilft weiter. Dort ersichtlich: Die Kurslinie um 15,41 Euro. Eine charttechnisch bedeutsame Preislinie, die sich bis ins Jahr 2016 zurückverfolgen lässt - dort lagen damals die Jahreshöchstkurse, die heute eine Unterstützung darstellen dürfen. Andererseits jedoch fällt der heutige Kurssturz sehr gewaltig aus und wird zudem von relativ hohen Umsätzen begleitet - siehe Grafik unterhalb des Tagescharts. Dies ist zumeist ein Zeichen dafür, dass die Bären (Pessimisten) das Zepter in der Hand halten. Charttechnisch betrachtet sollten sich Anleger damit auf weiter fallende Notierungen bei den DLH-Aktien einstellen. Selbst einige Tage der Erholung würden daran nichts ändern. Ein etwaig wieder anziehender Rohölpreis könnte die Kurse zusätzlich belasten. Ein Bruch unter die 15,41er-Kurslinie wäre als neuerliches und starkes Verkaufssignal zu bewerten. Das nachfolgende Kursziel sähen wir dann im Bereich um 13,65 Euro. Eine Unterstützungslinie, die sich aus dem Monatschart herleiten lässt.



Wer auf weiter fallende Notierungen bei den Aktien der Deutschen Lufthansa setzten möchte, kann sich ein entsprechendes Short-Derivat ins Depot legen. Nachfolgend stellen wir ein Short-Produkt vor, mit dem sich Preisbewegungen um den Faktor 2,9 hebeln lassen.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 17,54
Oberes Ziel 1 16,83
Unteres Ziel 1 15,41
Unteres Ziel 2 13,65


Trading-Idee

Basiswert LUFTHANSA AG VNA O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MC1KLJ
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 20,72
Knock-Out-Schwelle 20,72
Hebel 3,21
Kurs in EUR 5,08

 

DAX: Anleger können hoffen

Der Deutsche Aktienindex zeigte in der Vorwoche deutliche Anzeichen von frischem Kaufinteresse und steuert nun wieder die ersten Kursziele auf der Oberseite an. Die mittelfristige Prognose ist neutral bis leicht positiv, der Markt hat jedoch Luft in beide Richtungen. Von Andreas Büchler


Der DAX hat mit dem Sprung über seinen Monatsdurchschnittspreis (blau) und den horizontalen technischen Widerstandsbereich um 12.025/12.080 ein neues Stärkezeichen gesendet. Ein weiterer Anstieg innerhalb seines auf der kurzfristigen Zeitebene kalkulierbaren Schwankungskanals (graue Fläche) ist dadurch wieder zum wahrscheinlichsten Verlaufsszenario geworden.


Auch mittelfristig ist ein Ausbruch aus dem Abwärtstrend des Vormonats erkennbar (rot punktiert), so dass sich nun wieder eine steigende Tendenz entwickeln könnte. Erst zwischen 12.600 und 12.900 ist erneut mit stärkerer Abgabebereitschaft zu rechnen. Als Gegenpol dazu zeigte sich zuletzt um 11.600/11.725 eine deutlich erhöhte Nachfrage, so dass eine Seitwärtsbewegung zwischen diesen Grenzen zu erwarten ist.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MC1FH5
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 12.096,79
Basispreis 10.960,00
Knock-Out-Schwelle 10.960,00
Hebel 10,64
Laufzeit 20.09.2019
Kurs 11,70
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DM133Z
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.096,79
Basispreis 13.088,12
Knock-Out-Schwelle 13.088,12
Hebel 12,20
Laufzeit endlos
Kurs 9,82


Brent: Wette auf den nächsten Impuls

Kriegsgefahr im Nahen Osten! Der Preis für Rohöl der Marke Brent Crude reagiert darauf mit tendenziell anziehenden Notierungen begleitet von einer verhältnismäßig hohen Volatilität. Am Freitagmorgen kostet ein Fass Rohöl der Sorte „Brent Crude“ 61,25 US-Dollar. Doch Achtung: Charttechnisch betrachtet zeigt der übergeordnete Trend weiterhin abwärts. Von Manfred Ries

 

Der Rohölpreis stabilisierte sich zuletzt im Bereich um 60 US-Dollar. Die vergangene Wochenkerze mit ihrem relativ langen unteren Docht (grüner Pfeil im Wochenchart) zeugt von der zunehmenden Kaufbereitschaft der Anleger entlang dieser Preismarke. Andererseits hat sich um 64 / 65 US-Dollar ein kurzfristiger Widerstand ausgebildet, der sich bis an die fallende 200-Tagelinie (blaue Kurve - 68,61 US-Dollar) hinzieht. Sowohl die 21-Tagelinie (grüne Kurve) als auch die 200-Tagelinie, die den größeren Trend vorgibt, streben abwärts und zeugen damit vom grundsätzlich übergeordnet negativen Trend.



Der langfristig gleitende Durchschnitt zeigt also nach unten und auch die kurzfristige Abwärtstrendlinie (im Tageschart eingezeichnet) hat weiterhin Bestand. Damit könnte der Ölpreis, charttechnisch betrachtet, bald weiter abwärts gleiten. Ein Durchbruch unter das April-Tief bei 59,45 US-Dollar würde ein frisches und nachhaltiges Verkaufssignal generieren. Die nachfolgenden Kursziele lägen dann bei 55 US-Dollar, sowie am 2018er-Jahrestief bei 50,66 US-Dollar. Und ein Durchbruch nach unten könnte sehr flott passieren, wenn sich erst einmal die Entspannung im Nahen Osten durchsetzen sollte. Eine etwaige Short-Strategie ist also auch eine Spekulation auf die politische Vernunft der Staatschefs. Börsianer sollten bedenken, dass der Ölpreis stark von geopolitischen Einflüssen geprägt ist, was die jüngste Iran-Krise zeigt. Eine Verschärfung der bestehenden Spannungen könnte den Ölpreis sehr schnell und stark wieder nach oben treiben, ungeachtet der charttechnischen Ausgangslage. Für diesen Fall würden wir die 200-Tagelinie bei aktuell 68,61 US-Dollar als Widerstand nach oben betrachten.



Wer auf eine nachhaltige Entspannung im Nahost-Konflikt - und damit grundsätzlich auch auf einen weiter fallenden Ölpreis - spekulieren möchte, kann sich ein entsprechendes Short-Derivat ins Depot holen. Nachfolgendes Produkt beinhaltet einen Hebel von gemächlichen 5,1 bei einer offenen Laufzeit. Unterstellen wir eine Zielmarke um 50,66 US-Dollar, so hätte sich der Preis des Derivats verdoppelt. Börsianer sollten unbedingt einen Stop-Losskurs setzen - und auch beherzigen.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 75,60
Oberes Ziel 1 68,61
Unteres Ziel 1 59,05
Unteres Ziel 2 50,66


Trading-Idee

Basiswert BRENT CRUDE FUTURES
Produktvorstellung Turbo Long
WKN PZ3TZD
Emittent
Laufzeit endlos
Basispreis 73,39
Knock-Out-Schwelle 73,39
Hebel 0,00
Kurs in EUR 10,45

 

Dow Jones: Restpotenzial vorhanden

Der US-Leitindex hält sich stabil auf hohem Niveau. Vor frischen Käufen wäre eine Korrektur wünschenswert, doch Anleger sollten sich nicht darauf verlassen. Der zuletzt leicht überhitzte Markt kann sich auch durch eine kleine Tradingrange abkühlen, und hat dann Luft bis fast an die nächste 1.000er-Schwelle. Von Andreas Büchler


Der Dow Jones Industrial Index hat auf der kurzfristigen Zeitebene von einer Abwärts- in eine Aufwärtsbewegung gedreht. Dieser neue Trend wäre erst wieder in Gefahr, wenn Käufer auch am Monatsdurchschnittspreis (blau) um 25.600 nicht zugreifen sollten. Doch aktuell stoppt der Abgabedruck bereits an der vorgelagerten Stabilisierungszone um 25.950 - ein Stärkezeichen. In der kommenden Woche sind daher weitere Gewinne bis an die erste Hürde im Chart um 26.530/26.700 denkbar.


Im mittelfristigen Chart trifft der Dow zwischen 26.700 und 26.950 auf eine obere Umkehrzone, so dass spätestens auf diesem Preisniveau wieder mit einer längeren Atempause zu rechnen ist. Ob sich daraus jedoch gleich ein neuer Test der ersten charttechnischen Unterstützung um 24.100/24.200 entwickelt, bleibt abzuwarten. Aus heutiger Sicht ist dies das leicht unwahrscheinlichere Szenario, auch wenn sich Investoren darauf einstellen müssen, dass die seit 2018 anhaltende Seitwärtsbewegung des Marktes auf der übergeordneten Zeitebene noch nicht vorbei ist.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6T4R
Emittent HVB

Kurs DAX 26.106,77
Basispreis 23.866,50
Knock-Out-Schwelle 23.866,50
Hebel 11,65
Laufzeit endlos
Kurs 19,32
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SC76ZC
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 26.106,77
Basispreis 28.698,76
Knock-Out-Schwelle 27.981,29
Hebel 10,07
Laufzeit endlos
Kurs 23,90


DAX: Käufer sorgen für Bodenbildung

Der kurzfristige Abwärtstrend des Deutschen Aktienindex ist vorbei, nun sind eine Seitwärts- oder Aufwärtsbewegung die wahrscheinlichen Szenarien für die nähere Zukunft. In beiden Fällen bleibt dem Index noch etwas Luft nach oben, bis die Verkaufsbereitschaft wieder zunehmen dürfte. Von Andreas Büchler


Mit dem Ausbruch aus dem fallenden Trendkanal der Vortage (rot punktiert) hat der DAX ein Stärkesignal gesendet. Zudem wird nun um 12.035/12.080 wieder gekauft. Die dort verlaufende horizontale Wendezone und der Monatsdurchschnitt (blau) hatten bis vor Kurzem noch einen gegenteiligen Effekt auf den Index. Eine weitere Erholung entlang der steigenden Obergrenze des entsprechenden Schwankungskorridors (graue Fläche) ist auf dieser Zeitebene jetzt vorstellbar.


Der langfristige Prognosekorridor (braune Fläche) lässt ebenfalls noch Luft nach oben und bremst den Index erst im Bereich der 12.900er-Marke wieder aus. Dort werden dann auch gehäuft auftretende Wendepunkte erkennbar, die sich ohnehin hemmend auf einen weiteren Anstieg auswirken dürften. Zugleich zeigt sich aus dieser Chartperspektive jedoch auch der klare Meinungsumschwung unter Marktteilnehmern, der sich in den Vormonaten entwickelt hat: Während am 200-Tage-Durchschnittspreis bis März noch verkauft wurde (violett), hat der DAX diesen aussagekräftigen Mittelwert nun wieder deutlich übersprungen und er diente bereits wieder als unterer Umkehrpunkt. Er dürfte den Index auch zukünftig um 11.600 stabilisieren.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MC1FH5
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 12.169,05
Basispreis 10.960,00
Knock-Out-Schwelle 10.960,00
Hebel 10,06
Laufzeit 20.09.2019
Kurs 11,81
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DM133Z
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.169,05
Basispreis 13.091,62
Knock-Out-Schwelle 13.091,62
Hebel 13,19
Laufzeit endlos
Kurs 9,73


Dow Jones: Etwas Luft nach oben bleibt noch

Die im Juni begonnene Aufwärtsbewegung des Dow Jones Industrial Index stagniert auf hohem Niveau. Die bislang so gut wie ausgebliebenen Gewinnmitnahmen stellen ein Stärkesignal dar. Die Kurse können sich entlang ihrer statistischen Schwankungsgrenzen weiter nach oben bewegen. Von Andreas Büchler


Der Markt hält sich über dem im Chart der Vorwochen markanten Wendebereich bei 29.950 / 26.100, womit die nächstfolgende Umkehrzone bei 26.530 / 26.700 das nun wichtige Kursziel darstellt. Ein Anstieg darüber hinaus ist dann allerdings nicht nur schwierig, weil hier der nördliche Rand des kurzfristigen Bewegungskorridors erreicht wird (graue Fläche).


Auch im mittelfristigen Chart beginnt um 26.700 ein deutlich erkennbarer oberer Widerstand. Dazu kommt, dass auch aus dieser Perspektive das Potenzial für Kursschwankungen vorerst ausgeschöpft ist (blaue Fläche). Eine Korrektur wird dann immer wahrscheinlicher. Spielraum dafür besteht zunächst bis rund 25.580 (blaue Monatsdurchschnitts-Preiskurve im oberen Chart).

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6T4R
Emittent HVB

Kurs DAX 26.004,83
Basispreis 23.872,35
Knock-Out-Schwelle 23.872,35
Hebel 12,19
Laufzeit endlos
Kurs 19,87
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SC76ZC
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 26.004,83
Basispreis 28.709,50
Knock-Out-Schwelle 27.991,76
Hebel 9,61
Laufzeit endlos
Kurs 22,89


Tesla: Die langfristige Perspektive wird oft unterschätzt

Wieder nichts: Der Aktienkurs von Tesla hat am Mittwoch einen neuerlichen Ausbruchsversuch nach oben unternommen - und ist daran gescheitert. Und das, obgleich der Vorstand auf der Hauptversammlung vom Dienstag ein Rekordquartal prognostiziert hat. Es half nichts: Am Mittwoch hat Tesla in New York sehr schwach geschlossen und ging zu Preisen von 209,26 US-Dollar (-3,6%) in den Feierabend; die dicke rote Kerze im Tageschart spiegelt das Drama wider. Dieses Candle ist stark negativ zu bewerten und spricht, im kurzfristigen Bereich, grundsätzlich für weiter nachgebende Notierungen. Von Manfred Ries

 

Der eigentliche Reiz von Tesla findet sich aber ohnehin in der längerfristigen Betrachtung. Dies wird bei einem Blick auf den Wochenchart deutlich. Der Kurseinbruch der Tesla-Aktie zwischen Dezember und Juni (-53%) hat dazu geführt, dass sich die aktuellen Notierungen noch immer sehr weit unterhalb ihrer 200-Tagelinie (blaue Kurve) bewegen. Selbst nach der Erholung seit dem jüngsten Tief (176,99 US-Dollar) liegt der Abstand zwischen Aktienkurs und 200-Tagelinie bei rund 36 Prozent - siehe Grafik unterhalb des Wochencharts. Rückblickend betrachtet ist das eine Größe, die auch heute noch als „überverkauft“ anmutet.



Auch wenn der Tesla-Kurs noch einige Prozentpunkte Korrektur vor sich haben sollte, so besitzt der Titel mittelfristig betrachtet ein beträchtliches Erholungspotenzial. Dieses könnte im ersten Schritt bis in den Bereich um 242 US-Dollar führen - siehe Wochenchart. Im Idealfall suchen sich die Notierungen ihren Weg in Richtung 200-Tagelinie, die bei aktuell 285 US-Dollar verläuft. Andererseits verspricht der Bereich um 201,80 US-Dollar eine solide Unterstützung (siehe Tageschart), mehr noch das Jahrestief bei 176,99 Euro. Risikobewusste Börsianer begleiten eine etwaige Long-Strategie auf Tesla mit einem relativ engmaschigen Stop-Losskurs. Long-Derivate mit einem relativ geringen Hebel schmälern zudem das Risiko. Ein entsprechendes Papier präsentieren wir nachfolgend:



Das langfristige Erholungspotenzial bei den Tesla-Aktien reizt für ein Engagement auf der Long-Seite. Nachfolgendes Produkt der Emittentin BNP Paribas zielt auf steigende Notierungen bei den Tesla-Aktien ab - ideal, um eine etwaige Erholung zu begleiten. Der Hebel liegt bei 4,8. Eine Größe, die geradezu konservativ anmutet, dem volatilen Charakter des Basiswertes aber gerecht wird. Würde der Kurs von Tesla bis auf 242 US-Dollar steigen, so würde sich mit dem nachfolgenden Derivat ein Gewinn von knapp 70 Prozent einstellen. Notierungen um 285 US-Dollar würden den Preis des Derivats sogar um mehr als 160 Prozent verteuern.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 285,00
Oberes Ziel 1 242,00
Unteres Ziel 1 177,22
Unteres Ziel 2 141,05


Trading-Idee

Basiswert TESLA INC. DL -,001
Produktvorstellung Turbo Long
WKN PZ73D9
Emittent
Laufzeit endlos
Basispreis 168,07
Knock-Out-Schwelle 168,07
Hebel 5,08
Kurs in EUR 3,97

 

DAX: Konsolidierung im Normbereich

Der Deutsche Aktienindex pausiert seinen jüngsten Anstieg, zeigt dabei aber keine frischen Schwächesignale. Eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bleibt nach einer kurzen Unterbrechung weiter möglich - zumindest aber eine Seitwärtsbewegung, deren Grenzen schon feststehen. Von Andreas Büchler


Den Anfang Mai begonnenen Abwärtstrend hat der DAX verlassen (rot),und bewegt sich nun in einem steigenden kurzfristigen Schwankungskorridor (graue Fläche) wieder nach oben. Erneute Verkaufswellen könnten schon um 12.080 und 11.850 wieder stoppen. Beide Kursniveaus haben sich in der Vergangenheit als kleinere potenzielle Wendepunkte erwiesen.


Der Spielraum nach Norden reicht in den kommenden Tagen und Wochen zunächst bis etwa an die 12.600er-Marke. Auch dort drehte der DAX bereits mehrfach wieder in die Gegenrichtung. Zudem hätte der Index an dieser Stelle den oberen Randbereich seines mittelfristigen Schwankungskorridors (blaue Fläche) erreicht. Auf der Unterseite lässt dieser Kanal Luft bis 11.600/11.725 wo sich zugleich auch der 200-Tage-Durchschnitt (violett) befindet. An diesem populären Mittelwert ist im Falle einer frischen Schwächephase spätestens wieder mit verstärktem Kaufinteresse zu rechnen.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MC1FH5
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 12.099,17
Basispreis 10.960,00
Knock-Out-Schwelle 10.960,00
Hebel 10,62
Laufzeit 20.09.2019
Kurs 11,80
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DM133Z
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.098,92
Basispreis 13.092,79
Knock-Out-Schwelle 13.092,79
Hebel 12,17
Laufzeit endlos
Kurs 9,79


Apple: Wie geht es nach dem Doji weiter?

Der Apfel fiel nicht weit vom Baum: Nach der scharfen Korrektur vom Mai zeigen die Notierungen von Apple seit Monatsbeginn wieder aufwärts. Und auch am Mittwoch setzte sich die positive Kursentwicklung der vergangenen Tage fort, wenn auch leicht abgeschwächt - auch ein Apfelbaum wächst nicht von heute auf morgen in den Himmel. Schlusskurs am Mittwoch: 194,81 US-Dollar (+1,2%). Von Manfred Ries

 

Damit gelang den Notierungen der Sprung zurück oberhalb ihrer waagrecht verlaufenden 200-Tagelinie (blaue Kurve). Dieser gleitende Durchschnitt verläuft bei derzeit 190,23 US-Dollar und sollte den Notierungen eine Unterstützung darstellen. Die 21-Tagelinie (grüne Kurve) spiegelt den kurzfristigen Trend wider. Aufgrund der scharfen Korrektur vom Mai verläuft diese Trendlinie derzeit noch fallend, schickt sich aber an, in einen horizontalen Verlauf zu wechseln - dies könnte der Anfang einer neuerlichen und nachhaltigen Aufwärtsbewegung darstellen.



Doch Achtung: Nur noch wenige US-Dollar trennen den Apple-Kurs von der 200-Dollarmarke. Dass die Notierungen dort auf einen harten Widerstand stoßen, macht die Tageskerze vom Dienstag deutlich: Das „Kreuz“ (Doji) im Chartbild zeugt von der Ängstlichkeit und Unentschlossenheit der Anleger. Die Folge: Die Schwungkraft der Aufwärtsbewegung könnte sich abflachen. Eine Konsolidierung / Korrektur auf hohem Niveau würde angesichts der aktuellen Ausgangslage ohnehin nicht überraschen. Derzeit kostet eine Aktie von Apple knapp sechs Prozent mehr als im Durchschnitt der vergangenen 21 Handelstage. Rückblickend betrachtet ist das ein Wert, der von einer überverkauften Marktsituation zeugt (siehe Grafik unterhalb des Tagescharts). Eine potenzielle Korrektur sollte spätestens im Bereich der 181er-Linie zum Stoppen kommen. Langfristig aber dürften die Bullen die Oberhalb behalten. Das nächste Ziel nach oben: 215,31 US-Dollar (siehe Tageschart). Ein Ausbruch über das bisherige Allzeithoch bei 233,47 Euro wäre als starkes Kaufsignal zu bewerten. Unser nachfolgendes Kursziel sähen wir dann im Bereich zwischen 260 / 280 US-Dollar. Doch: Eile mit Weile.



Nachfolgendes Long-Derivat aus dem Hause der Emittentin Morgan Stanley zielt auf steigende Kurse bei den Apple-Aktien ab. Der Hebel liegt bei fast schon konservativen fünf. Was ist zu erwarten? Würde der Kurs von 200 US-Dollar bis auf das Allzeithoch bei 233,47 US-Dollar steigen (+16,7%), so würde sich mit dem nachfolgenden Derivat ein Gewinn von knapp 80 Prozent einstellen - mit der Chance auf weit mehr. Kurse im Bereich um 260 / 280 US-Dollar würden in einen Gewinn zwischen 150 und 200 Prozent münden.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 233,47
Oberes Ziel 1 215,31
Unteres Ziel 1 181,14
Unteres Ziel 2 165,93


Trading-Idee

Basiswert APPLE INC.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MF9XP6
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 157,37
Knock-Out-Schwelle 157,37
Hebel 5,20
Kurs in EUR 3,25

 

Dow Jones: Ungewöhnliche Entwicklung

Der Dow Jones Industrial Index zeigt einen äußerst seltenen Verlauf, der ein positives Signal darstellt. Anleger müssen sich aber dennoch bewusst machen, dass die Gesetze der Marktphysik sich nicht gänzlich aufheben lassen. Von Andreas Büchler


Statistisch betrachtet entwickeln sich Abwärtsimpulse viel schneller als Aufwärtswellen: Der Dow braucht - wie auch weitere große Indizes - nach unten oft nur rund ein Drittel der Zeit, die er für den Anstieg der gleichen Dimension benötigt. Dies ist verständlich, da Marktteilnehmer bei Käufen zurückhaltender sind als bei Gewinnmitnahmen oder Börsencrashs. Umso auffälliger ist es, dass aktuell eine gegenteilige Entwicklung zu beobachten ist: Der Anfang Mai gestartete Kursrückgang, der rund einen Monat dauerte, zeigte ein viel niedrigeres Durchschnittstempo (rot) als die darauf folgende Erholung (grün). Dies ist ein Stärkezeichen, das weitere Gewinne bis zurück an den Ausgangspunkt dieser Bewegung bei 26.530/26.700 wahrscheinlich macht. Doch aktuell notiert der Index bereits recht nahe am oberen Rand seines Schwankungskorridors, so dass eine Spekulation auf die Fortsetzung des Anstiegs etwas Geduld erfordert. Die gute Nachricht: Schon um 25.950 könnte eine vorübergehende Schwächephase bereits wieder enden, dort befindet sich eine bereits häufiger in Erscheinung getretene Wendezone. Spätestens jedoch bei 25.600 am Monatsdurchschnitt (blau) sollte es erneut zu stärkerer Nachfrage kommen - alles Andere wäre ein Indiz dafür, dass die aktuelle Aufwärtsbewegung doch nicht so nachhaltig ist, wie es aktuell den Anschein hat.


Mittelfristig ist die Tendenz dagegen vorerst noch weniger eindeutig. Zwar verzeichnet der Dow einen positiven Verlauf seit Jahresbeginn, doch der jüngste Einbruch zurück unter den 200-Tage-Durchschnitt (violett) wäre in einem stabilen Aufwärtstrend nicht vorgekommen. Eine Seitwärtsbewegung zwischen 24.100 und 26.950 ist hier das vorläufig wahrscheinlichste Szenario. Auf lange Sicht sollten aber neue Hochs eher zu erwarten sein, als ein allzu deutlicher Rückgang.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6T4R
Emittent HVB

Kurs DAX 26.076,10
Basispreis 23.871,10
Knock-Out-Schwelle 23.871,10
Hebel 11,83
Laufzeit endlos
Kurs 19,43
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SC76ZC
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 26.076,10
Basispreis 28.711,89
Knock-Out-Schwelle 27.992,49
Hebel 9,89
Laufzeit endlos
Kurs 23,53


DAX: Korrektur wird wahrscheinlicher

Das kurzfristige Aufwärtspotenzial des Deutschen Aktienindex ist beschränkt. Erste Verkäufe zeigen bereits, dass Marktteilnehmer auf diesen Engpass zu reagieren beginnen. Dies ändert aber nichts an dem grundsätzlich wieder positiven Trend, der auf lange Sicht zu einer weiteren Erholung führen kann. Von Andreas Büchler


Der DAX ist am oberen Rand des Schwankungskorridors angekommen, der sich im Chart der Vorwochen konstruieren lässt (graue Fläche). Daher ist die nun zu beobachtende Umkehr nach Süden keine Überraschung. Deren Ausmaß dürfte aufschlussreich sein: Stoppen Gewinnmitnahmen schon im Bereich der 12.000er-Marke am Monatsdurchschnittskurs (blau), wäre das ein positives Signal. Selbst ein Rückfall in Richtung der einstmals wichtigen Bodenbildungszone um 11.850 wäre noch unkritisch. Nur stärkere Verluste würden ein Warnzeichen senden.


Nach einer Atempause bleibt der Weg nach oben frei, erst um 12.600/12.900 zeichnet sich im mittelfristigen Chart wieder eine Zone mit gehäuft auftretenden Wendepunkten ab. Auch der Schwankungskorridor auf dieser Zeitebene (blaue Fläche) lässt dem DAX Luft dorthin. Nur wenn Käufer um 11.600 am 200-Tage-Durchschnitt (violett) ausbleiben, müsste die Prognose revidiert werden.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MC1FH5
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 12.125,94
Basispreis 10.960,00
Knock-Out-Schwelle 10.960,00
Hebel 10,40
Laufzeit 20.09.2019
Kurs 11,66
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DM133Z
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.125,94
Basispreis 13.093,96
Knock-Out-Schwelle 13.093,96
Hebel 12,53
Laufzeit endlos
Kurs 9,96


DAX: Neue Kaufsignale

Der Deutsche Aktienindex zeigt frische charttechnische Stärkezeichen, wodurch die Prognose für die kommenden Wochen deutlich besser wird. Zumindest müssen sich Anleger vorerst keine Sorgen mehr machen, dass der Index unter die 11.600er-Marke einbricht. Von Andreas Büchler


Der Einbruch des DAX unter 11.850 Ende Mai war ein klares Schwächesignal (rot), doch die Anschlussverkäufe blieben aus. Stattdessen drehte der Index wieder nach oben und sprang aus seinem kurzfristigen Abwärtstrend sowie zurück über seinen Monatsdurchschnittskurs (blau). Damit lieferte er ein gegenteiliges Vorzeichen (grün). Ein dermaßen ausgeprägter Richtungswechsel entgegen der ursprünglich zu erwartenden Entwicklung ist ein besonders starkes Kaufsignal, insbesondere wenn es sich auf einer mittelfristigen Zeitebene gleichermaßen widerspiegelt.


Auch aus der übergeordneten Perspektive kündigte sich zunächst mit einem Rückfall unter den seit Jahresbeginn bestehenden Aufwärtstrend (grün) Unheil an. Doch die Nachfrage am erfahrungsgemäß stabilisierenden 200-Tage-Durchschnitt (violett) reichte für eine Bodenbildung, und offenbar sogar für eine nachhaltigere Kurskorrektur zurück nach Norden. Somit rückt das Areal um 12.600/12.900 wieder in den Fokus.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MC1FH5
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 12.167,89
Basispreis 10.960,00
Knock-Out-Schwelle 10.960,00
Hebel 10,07
Laufzeit 20.09.2019
Kurs 12,24
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DM133Z
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.167,89
Basispreis 13.095,12
Knock-Out-Schwelle 13.095,12
Hebel 13,12
Laufzeit endlos
Kurs 9,38


Dow Jones: Pause, dann weiter hoch

Die jüngste Aufwärtsbewegung hat den Dow Jones Industrial Index bereits fast an seine statistisch bestimmbaren Grenzen gebracht. Anleger, die etwas Geduld mitbringen, können jedoch darauf setzen, dass diese Limits sich im Laufe der Zeit weiter in Richtung Norden schieben. Von Andreas Büchler


Die steile Erholung seit Monatsbeginn führte den Dow bis an die früher häufig als Wendepunkt wirksame Preiszone um 26.050/26.150 und kurzzeitig sogar darüber hinaus. Hält die Nachfrage auch oberhalb dieses Areals an, ist erst zwischen 26.530 und 26.700 wieder mit steigendem Abgabedruck zu rechnen. Hier zeigen sich im Kurzfristchart die jüngsten Spitzenwerte des Index, zudem verläuft auf gleicher Höhe auch die Obergrenze des Schwankungskorridors dieser Zeitebene (graue Fläche).


Auch mittelfristig ist der Markt nun in einem Grenzbereich angekommen: Der obere Rand des entsprechenden Prognose-Korridors (blau) fällt hier mit der Wendezone um 26.700/26.950 zusammen und dürfte auch bei einem günstigen Verlauf kaum durchbrochen werden, ohne dass es zuvor zu größeren Gewinnmitnahmen kommt. Hier sollten daher zunächst Kursziele aller Investitionen mit überschaubarem Zeithorizont liegen. Eine Tradingrange zwischen dieser Obergrenze und dem Gegenpol bei 24.100/24.200 oder sogar 23.300/23.500 auf der Unterseite ist für die traditionell trendschwachen Sommermonate nach wie vor das wahrscheinlichste Szenario. Langfristig verschieben sich dann die Grenzen der Schwankungskorridore für den Dow nach oben, womit auch frisches Potenzial für den Herbst entsteht.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6T4R
Emittent HVB

Kurs DAX 26.179,54
Basispreis 23.867,55
Knock-Out-Schwelle 23.867,55
Hebel 11,32
Laufzeit endlos
Kurs 20,65
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SC76ZC
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 26.157,20
Basispreis 28.711,56
Knock-Out-Schwelle 27.992,49
Hebel 10,24
Laufzeit endlos
Kurs 22,40


Heidelberger Druck springt an: Was ist da los?

Nach einem Bericht von Euro am Sonntag vom Wochenende sucht die Heidelberger Druckmaschinen AG einen strategischen Investor. Damit ergibt sich von der fundamentalen Seite aus betrachtet eine spannende Firmenstory. Die Notierungen springen am Dienstag im Morgenhandel um zeitweilig mehr als acht Prozent nach oben. Damit stemmen sich die Titel auf die Liste der Outperformer innerhalb des SDAX. Von Manfred Ries

 

Die Bodenbildung im Bereich um 1,25 / 1,30 Euro schreitet damit voran und ist im Tageschart deutlich zu erkennen - auf diesem Kursniveau sehen Anleger, Trader und Investoren offenbar eine interessante Einstiegsbasis.



Charttechnisch betrachtet wurde mit dem jüngsten Ausbruch über die 21-Tagelinie (grüne Kurve) und einem Sprung über den kurzfristigen Widerstand um 1,40 Euro ein Kaufsignal generiert. Dieses mündete am Dienstag in einen wahren Kaufrausch. Nun muss sich zeigen, wie nachhaltig diese Kursrallye wirklich ist. Die Tageskerze vom Dienstag (gelb markiert im Tageschart) zeugt von Gewinnmitnahmen im Bereich um 1,50 Euro. Eineinhalb Stunden nach Börseneröffnung fiel das Gewinnplus bis auf 5,9 Prozent zurück. Ein Ausbruch über die 1,50er-Linie würde für weitere Luft nach oben sorgen. Doch Achtung: Der langfristige Trend zeigt weiterhin abwärts; hiervon zeugt der Monatschart. Jedoch besteht nun, nahe der 1,25er-Unterstützung, die berechtigte Hoffnung auf eine Gegenbewegung nach oben. Als nächster längerfristiger Widerstand (= 1. Kursziel) sollten Börsianer die 200-Tagelinie, bei aktuell 1,80 Euro verlaufend, im Auge behalten. Ein nachfolgender Ausbruch nach oben würde Freiraum bis an das bisherige Jahreshoch bei 2,13 Euro heran eröffnen. Auf der Unterseite gilt es jetzt insbesondere, das bisherige Jahrestief bei 1,25 Euro zu beachten. Dabei könnte knapp unterhalb davon der erste Stop-Losskurs einer potenziellen Long-Strategie angelegt sein.



Heidelberger Druckmaschinen AG: Ein Basiswert mit einer interessanten Firmenstory und dem Potenzial einer nachhaltigen Erholung. Nachfolgendes Long-Produkt der Emittentin Morgan Stanley zielt auf steigende Notierungen bei den Aktien der Heidelberger Druckmaschinen AG ab. Der Hebel liegt bei aktuell 6,4 bei einer offenen Laufzeit. Würde der Kurs des Basiswertes bis an seine 200-Tagelinie (1,80 Euro) heran steigen, so würde sich mit dem nachfolgenden Long-Derivat ein Gewinn von knapp 120 Prozent einstellen. Langfristige Notierungen um 2,13 Euro - dem bisherigen Jahreshoch - würden den Preis des Derivats sogar um mehr als 220 Prozent verteuern.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 2,13
Oberes Ziel 1 1,80
Unteres Ziel 1 1,25
Unteres Ziel 2 0,92


Trading-Idee

Basiswert HEIDELBERG.DRUCKMA.O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MF94Q1
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 1,22
Knock-Out-Schwelle 1,22
Hebel 6,84
Kurs in EUR 0,24

 

Dow Jones: Auffallend stark

Der Dow Jones Industrial Index ist kurzfristig stärker gestiegen, als aus statistischer Sicht normal wäre. Dies ist oft ein Signal, mit den sich ein Richtungswechsel ankündigt. Zumindest ist die Gefahr eines fortgesetzten Abwärtstrends inzwischen nur noch sehr gering. Von Andreas Büchler


Der Dow ist nicht nur zurück über seinen Monatsdurchschnittskurs (blau) gesprungen, was in einer intakten Sinkbewegung nicht oft vorkommt. Er hat zugleich auch noch einen Abwärtstrend (rot punktiert) verlassen und ist vom unteren in den oberen Randbereich seines Schwankungskorridors auf dieser Zeitebene (grau) gestiegen ohne anzuhalten. In der Summe deuten diese Indizien auf eine mögliche Verschiebung des Kräftegleichgewichtes von der Angebots- auf die Nachfrageseite hin.


Im mittelfristigen Chart hinterlässt der jüngste Umschwung bisher noch kaum Spuren. Allerdings relativiert sich der jüngste Einbruch des Marktes unter 25.200/25.400 damit wieder etwas - Ende Mai brach der Dow bei diesem Schwächeanfall zugleich unter seinen 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) und sendete damit ein klares Warnsignal. Durch die ungewöhnlich ausgeprägte Erholung direkt danach hat der Markt ein ausgleichendes Zeichen geschaffen, das aber noch beobachtet werden muss. Immerhin stützt dies die Vermutung, dass der Index im Sommer in einem Seitwärtstrend zwischen 24.100/24.200 und 26.700/26.950 landen könnte.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN ST75FW
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 25.720,66
Basispreis 22.663,16
Knock-Out-Schwelle 22.663,16
Hebel 8,41
Laufzeit endlos
Kurs 28,39
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DS54LQ
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 25.720,66
Basispreis 27.897,11
Knock-Out-Schwelle 27.330,00
Hebel 11,82
Laufzeit endlos
Kurs 18,03


Vonovia rutscht ab: Eine Gegenbewegung könnte bald starten

Die Aktien von Vonovia fallen am Freitagmorgen um knapp ein Prozent. Damit setzt sich die Kursschwäche der vergangenen Tage fort. Die Angst vor Mietpreisbindungen verunsichert Anleger. Dabei überzeugt gerade Vonovia mit einem langfristigen Aufwärtstrend. Möglichweise könnten die aktuellen Notierungen sogar ein lukrativer Einstiegsmoment sein. Welche Strategie überzeugt Von Manfred Ries

 

Immobilienaktien stehen derzeit stark unter Druck. Ganz vorne mit dabei: Die im DAX gelistete Aktie von Vonovia. Seit ihrem jüngsten Hoch bei 48,36 Euro hat der Titel in nur wenigen Tagen mehr als sieben Prozent an Wert verloren. Es ist die Angst vor Mietpreisbindungen, die Immobilienaktien auf breiter Front einbrechen lassen nach dem Motto: „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“. Bei einem Blick auf den übergeordneten Trend entspannt sich die Situation jedoch. Im Wochenchart deutlich zu erkennen: Die 200-Tagelinie (blaue Kurve), die bei aktuell 43,42 Euro verläuft und weiterhin nach oben tendiert. Charttechniker wissen: Solange dieser gleitende Durchschnitt steigt, solange gilt der übergeordnete Aufwärtstrend grundsätzlich als intakt. Gleichzeitig ist der Verlauf der 200-Tagelinie auch als Unterstützung zu betrachten; diese hatte sich bereits Mitte Mai bewährt, wie im Wochenchart ersichtlich (grüner Pfeil).



Der Knackpunkt bei Vonovia liegt, wie erwähnt, im kurzfristigen Zeitfenster. Denn zwischenzeitlich hat im Vonovia-Chart auch die 21-Tagelinie (grüne Kurve) nach unten gedreht. Eine Aktie kostet derzeit 44,80 Euro und damit knapp fünf Prozent weniger als im Durchschnitt der vergangenen 21 Handelstage. Dies sind Notierungen, wie wir sie letztmalig Anfang Mai sahen. Möglicherweise könnte sich aber an der 200-Tagelinie, also bei Kursen um 43 Euro, ein interessantes Einstiegsniveau auf der Long-Seite ergeben. Am Donnerstag bestätigten jedenfalls verschiedene Investmentbanker ihre positive Kurseinschätzung zu Vonovia. Und deren Kursziele reichen teilweise bis zu 56 Euro (Kepler Cheuvreux).



Vonovia: Halten / um 43,42 Euro spekulativ aufstocken - der Langfristtrend zeigt nach oben. Derzeit lässt sich mit einem relativ engmaschigen Stop-Losskurs agieren; spätestens die Kursmarke um 42 Euro sollte eine größere Unterstützung versprechen. Eine nachfolgende Erholung bis auf das bisherige Jahreshoch / Allzeithoch bei 48,93 Euro böte Anlegern genug Platz für eine entsprechende Spekulation auf der Long-Seite. Ein Ausbruch über 48,93 Euro wäre ein starkes Kaufsignal. Die nachfolgenden Kursziele sähen wir anschließend rund 20 Prozent oberhalb des Ausbruchsniveaus; sprich: im Bereich um 58,70 Euro. Nächste Widerstände: 48,93 Euro (Allzeithoch) und 58,70 Euro (Kursziel). Nächste Unterstützungen: 42,89 Euro und 42,04 Euro.



DAX: Umschwung vor dem Wochenende?

Die Abwärtsbewegung des Deutschen Aktienindex hält an, doch der Markt ist nur kurz von einem Richtungswechsel entfernt. Die Chancen dafür steigen jedoch erst nach einer Pause wieder. Immerhin sind stärkere Verluste ebenso unwahrscheinlich. Von Andreas Büchler


Der DAX ist erwartungsgemäß am oberen Rand seines kurzfristigen Abwärtstrendkanals nicht vorbei gekommen. Dort steigert zudem noch der Monatsdurchschnittspreis (blau) die Bereitschaft zu Verkäufen, denn in kurzfristigen Abwärtstrends orientieren sich Marktteilnehmer verstärkt an diesem Mittelwert. Auch die Obergrenze des Schwankungskorridors auf dieser Zeitebene verläuft auf gleicher Höhe, so dass in der Summe ein Ausbruch des Index über diese technischen Einflussfaktoren bei rund 12.000/12.050 stark erschwert wird. Eine Konsolidierung zurück in Richtung der ehemals wichtigen 11.850er-Marke ist daher wahrscheinlicher, als ein schneller Sprung nach oben am Freitag.


Der steil Aufwärtstrend seit Jahresbeginn ist zwar vorbei (grün), doch der DAX bleibt mittelfristig weiterhin als positiv oder zumindest neutral einzuschätzen. Diese Prognose muss erst revidiert werden, wenn Käufer um 11.600/11.725 ausbleiben. Dort bildet der 200-Tage-Durchschnitt (violett) einen bewährten Stabilisierungspunkt.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DDT2KZ
Emittent DZ
Bank
Kurs DAX 12.008,54
Basispreis 10.583,51
Knock-Out-Schwelle 10.701,03
Hebel 8,43
Laufzeit endlos
Kurs 14,37
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DM133Z
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.008,54
Basispreis 13.099,97
Knock-Out-Schwelle 13.099,97
Hebel 11,00
Laufzeit endlos
Kurs 10,92


Dow Jones: Potenzial vorläufig ausgeschöpft

Die Erholung des Dow Jones Industrial Index nach dem jüngsten Einbruch fällt kräftig aus, ändert jedoch nichts an den frischen Schwächesignalen, die der Markt gesendet hat. In der Summe lässt sich auch aus den neuesten Kursinformationen bestenfalls ein Seitwärtstrend ableiten. Von Andreas Büchler


Der Dow hat sich schnell vom unteren Rand seines kurzfristigen Prognose-Korridors bis zurück an die Obergrenze dieses Kanals (graue Fläche) erholt. Zumindest der seit Anfang Mai konstruierbare Abwärtstrend (rot) ist damit widerlegt, was ein erstes positives Zeichen darstellt. Bestätigt wird dieses Hoffnung schürende Signal durch einen möglichen Sprung zurück über den Monatsdurchschnittspreis (blau), der sich vorbörslich bereits am Donnerstag zeitweise abzeichnete. Damit wird auch ein weiterer Anstieg in Richtung 26.050/26.150 möglich, wobei der kurzfristig nach Norden ausgereizte Schwankungskanal eher dafür spricht, dass die nächsten Zielmarken erst in der kommenden Woche erreicht werden.


Wie so oft relativieren sich die neuesten Kursbewegungen durch den Blick auf den übergeordneten Verlauf des Dow: Hier dominiert der Einbruch unter den 200-Tage-Mittelpreis (violett) das Bild. In einem stabilen Aufwärtstrend hätte es spätestens dort wieder zu hinreichend großer Nachfrage kommen müssen, um eine Bodenbildung auszulösen. Daher ist auch bei einer nun erfolgenden Erholung vorläufig nur von einer Seitwärtsbewegung auszugehen, die sich im Idealfall nach oben bis 26.700/26.950 ausdehnen kann und nach Süden vorerst Luft bis 24.100/24.200 hat.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN ST75FW
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 25.539,57
Basispreis 22.663,75
Knock-Out-Schwelle 22.663,75
Hebel 8,88
Laufzeit endlos
Kurs 26,47
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DS54LQ
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 25.539,57
Basispreis 27.903,09
Knock-Out-Schwelle 27.340,00
Hebel 10,81
Laufzeit endlos
Kurs 20,47


06.06.2019

Seit Montag haben die Notierungen von E.On knapp 4,3 Prozent gewonnen. Der positive Trend der vergangenen Handelstage setzt sich auch am Donnerstag fort. Langfristig überzeugen die Aktien auf der Long-Seite. Warum Anleger diese Aktie jetzt haben sollten, was uns der Titel gefällt und wie sich damit ein möglicher 200%-Gewinn generieren lässt. Von Manfred Ries

 

Die Kursperformance von E.On in dieser Woche: Einfach nur fantastisch - seit Montag haben die Notierungen von E.On knapp 4,3 Prozent an Wert gewonnen. Dabei ist der Ausbruch über die 21-Tagelinie (grüne Kurve) sehr positiv zu bewerten und hat bereits ein erstes Kaufsignal generiert. Denn dieser gleitende Durchschnittskurs der vergangenen 21 Handelstage dreht nach oben und spricht damit von einer positiven Trendwende im kurzfristigen Bereich. Zwar liegen die Preise bereits in einer leicht überverkauften Zone (hiervon zeugt die Grafik unterhalb des Tagescharts), doch zeugt die sehr positive Wochenkerze klar von zunehmender Kauflaune seitens der Anleger. Für freundliche Stimmung sorgte zuletzt auch eine Kaufempfehlung vom 16. Mai der NordLB: Die Analysten sprachen sich für ein „Kaufen“ der E.On-Aktie aus und benannten ein Kursziel von euphorischen 13 Euro. „Bei den Ergebnissen im ersten Quartal hat der Versorger die Erwartungen übertroffen“, so die Banker. Und - Zitat: „Die Neuordnung des Konzerns dürfte positive Impulse bringen“.



Der Wochenchart zeigt das mittelfristige Chartbild auf. Dort mit einem gelben Pfeil markiert: Die aktuelle Handelswoche in Form der weiter oben angesprochenen kräftigen weißen Kerze, die in einem Ausbruch über den letzten bestehenden Abwärtstrend mündete. Dies möchten wir als ein weiteres und nachhaltiges Kaufsignal beschreiben. Was unsere Kursziele anbelangen, so sehen wir die aktuelle Rallye bis in den Bereich um 10,15 Euro laufen; dort lag das bisherige Jahreshoch. Ein Ausbruch nach oben würde einen Spielraum bis 10,81 Euro eröffnen. Langfristig können sich Charttechniker sogar ein Wiedererklimmen der 2014er-Hochs - diese lagen bei 15,46 Euro - vorstellen. Eine Kurszielmarke, die sich aus dem Monatschart herleiten lässt.



Nachfolgendes Produkt der Emittentin Morgan Stanley zielt auf steigende Notierungen bei den E.On-Aktien ab. Der Hebel liegt bei attraktiven 7,2. Würde der Kurs des E.On-Papiers bis auf unser langfristiges Kursziel bei 15,46 Euro steigen, so würde sich mit dem nachfolgenden Derivat ein rechnerischer Gewinn von weit mehr als 300 Prozent einstellen. Doch selbst Notierungen im Bereich des bisherigen Jahreshochs (10,15 Euro) würden den Preis des Derivats um mehr als 30 Prozent verteuern. Dabei sprechen wir von einem relativ soliden Standardwert aus dem DAX - das Gewinn-Risikoprofil überzeugt damit im Falle der E.On-Aktie auf der Long-Seite.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 15,46
Oberes Ziel 1 11,81
Unteres Ziel 1 9,42
Unteres Ziel 2 9,01


Trading-Idee

Basiswert E.ON SE NA O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MF98DD
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 8,41
Knock-Out-Schwelle 8,41
Hebel 7,34
Kurs in EUR 1,35

 

DAX: Erst über 12.100 wieder positiv

Der Deutsche Aktienindex ist aus markttechnischer Sicht mit einigen Hindernissen in der näheren Umgebung konfrontiert. Ein Ausbruch nach oben ist zwar möglich, dürfte aber länger dauern als einen Tag. Vor dem Wochenende sind frische Stärkesignale dadurch eher unwahrscheinlich. Von Andreas Büchler


Der DAX trifft um 12.000/12.100 gleich auf mehrere charttechnische Hemmfaktoren: Der Monatsdurchschnittskurs (blau), an dem sich Verkäufer zuletzt mehrfach orientierten, verläuft in diesem Bereich. Dazu kommt ein Abwärtstrend, der sich durch eine lineare Verknüpfung der jüngsten Zwischenhochs und -tiefs konstruieren lässt. Ebenfalls bremsend wirkt erfahrungsgemäß, dass der Index nun im oberen Randbereich seines kurzfristigen Schwankungskorridors (grau) verläuft. In der Summe ergibt sich dadurch ein vorläufig eher schwächendes Konstrukt, das vor einer weiteren Aufwärtsbewegung zunächst zu einem Rückschlag in Richtung Korridor-Untergrenze bei 11.700 oder zumindest bis 11.850 an eine ehemals wichtige horizontale Wendezone führen könnte.


Das langfristige Bild mach allerdings weiterhin Hoffnung auf eine Bodenbildung oberhalb der dort erkennbaren, waagerechten Wendezone um 11.450/11.700 (grau punktiert). Sie wird nach wie vor von dem 200-Tage-Durchschnittskurs (violett) verstärkt, der in stabilen Aufwärtstrends regelmäßig als unterer Umkehrpunkt dient und nun auf dem Prüfstand steht.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DDT2KZ
Emittent DZ
Bank
Kurs DAX 12.015,19
Basispreis 10.582,89
Knock-Out-Schwelle 10.701,03
Hebel 8,39
Laufzeit endlos
Kurs 14,28
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DM133Z
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.013,16
Basispreis 13.101,18
Knock-Out-Schwelle 13.101,18
Hebel 11,04
Laufzeit endlos
Kurs 11,02


Siemens Healthineers: Keinesfalls langweilig; 65% Plus sind drin

Am Mittwochmorgen gehen die Papiere von Siemens Healthineers gestärkt in den Handel und steigen in der ersten halben Handelsstunde um knapp 0,35 Prozent. Damit melden sich die Kurse in dieser Woche beeindruckend zurück und die kurzfristige Bodenbildung voran. Auch wenn die Chartkurven langweilig anmuten: Der eigentliche Reiz des Kursverlaufs liegt in der längerfristigen Betrachtung. Wie Anleger langfristig 65 Prozent generieren könnten. Von Manfred Ries

 

Am Mittwoch gehen die Kurse von Siemens Healthineers gestärkt in den Handel und gewinnen in der ersten Handelsstunde knapp 0,4 Prozent an Wert. Doch der Titel bleibt extrem volatil mit zahlreichen Widerständen nach oben. Doch gerade mittelfristig erscheint die Aktie attraktiv. Die Siemens Healthineers AG ist die Muttergesellschaft, unter der die Tochtergesellschaften für die medizintechnischen Aktivitäten der Siemens AG zusammengefasst sind. Die Aktie notiert im TecDAX. Die gleitenden Durchschnittslinien von 21-Tagen (grüne Kurve) und 200 Tagen (blaue Kurve) zeigen sich leicht negativ. Hieraus ergeben sich auch die nachfolgenden Schlüsselmarken: Diese definieren wir mit 36,16 Euro (21-Tagelinie) als kurzfristigen Widerstand nach oben, sowie mit dem Verlauf der 200-Tagelinie bei aktuell 36,76 Euro. Das bisherige Allzeithoch lag bei 33,04 Euro.



Die Titel bauen ihre kurzfristige Bodenbildung im Bereich um 34,56 Euro aus; auf dieser Preislinie stabilisierten sich die Notierungen bereits zu Wochenbeginn. Insbesondere der Montag überzeugt mit einer langen weißen Tageskerze auf der Long-Seite, zumal die Schlusskurse auf Tageshoch lagen. Gerade in den längerfristigen Wochen- und Monatscharts stellt sich das Bild freundlicher dar: Hier visualisieren die bestehenden Aufwärtstrendlinien die mittelfristig positive Ausgangslage. Die Marke von 39,95 Euro definieren wir als längerfristiges Kursziel. Dafür jedoch müsste, wie bereits erwähnt, erst einmal die 200-Tagelinie (36,76 Euro) nach oben überwunden werden. Damit fällt unser erstes Kursziel sogar noch bescheidener aus als die der Aktienanalysten des Bankhauses Berenberg, die den Titel von Siemens Healthineers - nach Quartalszahlen - bei einem Kursziel von derzeit 42 Euro sehen.



Die Aktie ist eine solide Halte-/Kaufposition, insbesondere unter längerfristiger Betrachtungsweise. Wer als Anleger an weiter steigenden Kursen partizipieren möchte, kann sich ein entsprechendes Long-Derivat der Emittentin Morgan Stanley ins Depot legen. Würden wir das 2018er-Hoch erreichen, so würde sich mit dem nachfolgenden Long-Derivat ein Gewinn von rund 65 Prozent einstellen – mit der Chance auf mehr.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 39,95
Oberes Ziel 1 36,76
Unteres Ziel 1 34,56
Unteres Ziel 2 33,04


Trading-Idee

Basiswert SIEMENS HEALTH.AG NA O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MF4XNX
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 28,70
Knock-Out-Schwelle 28,70
Hebel 5,40
Kurs in EUR 0,70