Analysenübersicht

Täglich die besten Trading-Ideen für Anleger

Geeignet für Investoren Trader

Dow Jones: Zwei konträre Trends

Der Dow Jones Index zeigt auf unterschiedlichen Zeitebenen momentan gegenläufige Tendenzen. Das ist nur auf den ersten Blick verwirrend - es ergeben sich einfach je nach Anlagehorizont unterschiedliche Handlungsempfehlungen. Von Andreas Büchler


Im Chart der vergangenen Wochen ist der kurzfristige Richtungswechsel des Dow gut zu sehen: Die Nachfrage von Juni und Juli versiegte, und im August dominierten dann Verkäufer den Markt. Erholungsversuche sehen zwar vielversprechend aus, stoppten bislang jedoch stets um 26.500 wieder. Erst wenn Käufer auch deutlich über 26.700 noch zugreifen, würde der Markt auf dieser Zeitebene wieder ein positives Signal generieren. Vorläufig ist dies aus technischer Sicht noch das weniger wahrscheinliche Szenario.


Für einen nach wie vor noch gerechtfertigten, grundlegenden Optimismus spricht jedoch das mittelfristige Kursbild. Hier zeigt sich wiederholte Kaufbereitschaft im Bereich des als Stabilisator populären 200-Tage-Durchschnittskurses (violett). Ein Verkaufssignal würde der Dow hier erst liefern, wenn er klar unter 25.300 fällt.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6PG6
Emittent HVB

Kurs DAX 26.138,27
Basispreis 23.341,90
Knock-Out-Schwelle 23.341,90
Hebel 9,35
Laufzeit endlos
Kurs 27,04
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MF5BML
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 26.138,27
Basispreis 28.498,51
Knock-Out-Schwelle 28.498,51
Hebel 11,07
Laufzeit endlos
Kurs 22,46


Weitere Chartanalysen

Thyssenkrupp: Strohfeuer oder großer Turnaround?

ThyssenKrupp plant einem Medienbericht zufolge die Übernahme des Stahlhändlers Klöckner & Co. Das berichtete das „Handelsblatt“ am Donnerstag unter Berufung auf Branchenkreise. Das Vorhaben sei sehr konkret und habe gute Chancen, umgesetzt zu werden. Das treibt die Kurse derzeit an. Von Manfred Ries

 

Der Aktienkurs von Thyssenkrupp steigt am Freitag in der ersten Handelsstunde um 2,4 Prozent auf 10,67 Euro. Damit setzt sich die positive Kursbewegung des Vortages fort. Zur Erinnerung: Am Donnerstag stiegen die Papiere des DAX-Konzerns um 5,6 Prozent. Damit konnten sich die Notierungen wieder über der (psychologisch) bedeutsamen Kursmarke von zehn Euro retten und auch die fallende 21-Tagelinie (grüne Kurve) wurde nach oben durchbrochen. Dieser gleitende Durchschnitt verläuft abwärts gerichtet und visualisiert damit den kurzfristig fallenden Trendverlauf. Spätestens hier ist aber mit Gegenwind für die Kurse zu rechnen. Und nicht zu vergessen: Die Notierungen von Thyssenkrupp haben erst in der Vorwoche mit 9,25 Euro ein 16-Jahrestief markiert.



Achtung: Auch der langfristige Trend beim Thyssenkrupp-Kurs zeigt unbeirrt nach unten; hiervon zeugt die Abwärtstrendlinie im Wochenchart sowie die steil nach unten verlaufende 200-Tagelinie (blaue Kurve). Diese siegelt die durchschnittlichen Notierungen der vergangenen 200 Handelstage wider und zeugt damit vom mittelfristigen Trend - und auch dieser zeigt nach Süden. Die aktuellen Kurse liegen knapp acht Prozent unterhalb ihres 200-Tagedurchschnitts, was von keiner überverkauften Marktsituation mehr zeugt (siehe Grafik unterhalb des Wochencharts).



Thyssenkrupp: Anleger sollten umsichtig agieren - der Titel eignet sich mehr für Trader, um kurzfristige Schwankungen gewinnbringend zu nutzen. Der nächste Widerstand ist bereits bei 11,03 Euro zu erwarten (siehe Tageschart). Ein signifikanter Ausbruch nach oben würde die Situation aufklaren mit einem nachfolgenden Kurspotenzial von dann 11,87 / 12,00 Euro. Auf der Unterseite gilt das bisherige Jahrestief bei 9,25 Euro als Support. Sollten die Notierungen unter diese Schlüsselmarke fallen, so wäre mit weiterem Abgabedruck zu rechnen. Nächste Widerstände: 11,03 Euro und 11,87 Euro. Nächste Unterstützungen: 9,25 Euro und 9,00 Euro.



DAX: Zurück in den Seitwärtstrend?

Der Deutsche Aktienindex steht an einer kurzfristig wichtigen Weggabelung. Auch wenn ein weiterer Anstieg nicht unrealistisch erscheint, dürfte der Markt sich dennoch eine Denkpause gönnen - immerhin ist Sommer. Von Andreas Büchler


Der Preisbereich um 11.850 erweist sich wie erwartet als Bremse für die jüngste Erholungsbewegung des DAX. Dort verläuft die unterste von mehreren horizontalen Trendlinien, die bisher die Tradingrange des Index abgrenzten. Seit dem Ausbruch unter diese Spanne zu Monatsbeginn ist die Tendenz des Marktes zumindest auf der kurzfristigen Zeitebene negativ. Umso wichtiger wäre es für die weitere Prognose, dass die Nachfrage auch wieder bin in dieses Areal hinein reicht.


Im längerfristigen Chart zeigt sich, dass die traditionell am 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) auftretende Nachfrage den Markt bisher noch stabilisieren konnte. Erst wenn die jüngsten Tiefs um 11.300 unterschritten werden, müssen Anleger eine weitere Abwärtsbewegung in Richtung 10.500 und tiefer befürchten. Bis sich ein neuer klarer Trend abzeichnet, bleibt dagegen eine Seitwärtstendenz zwischen der 11.300er- und der 11.850er-Marke (mit einer möglichen Ausweitung bis 12.200) am Wahrscheinlichsten.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HU68AP
Emittent HVB

Kurs DAX 11.820,05
Basispreis 10.409,85
Knock-Out-Schwelle 10.409,85
Hebel 8,38
Laufzeit endlos
Kurs 14,07
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC3AM5
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 11.820,05
Basispreis 12.660,00
Knock-Out-Schwelle 12.660,00
Hebel 14,07
Laufzeit 20.12.2019
Kurs 9,19


Dow Jones: Dünne Luft über 26.500

Kaum nähert sich der Dow Jones Index erneut dem Kursbereich, in welchem bereits die vergangenen Erholungen endeten, werden Käufer wieder zaghafter. Dieses Verhalten ist auch begründet, da auf mehreren Zeitebenen hemmende Einflussfaktoren sichtbar werden. Von Andreas Büchler


Zwischen 26.500 und 26.700 drehte der Markt schon häufiger wieder in die Gegenrichtung, und auch jetzt ist diese Entwicklung das kurzfristig wahrscheinlichste Szenario. Die hier erreichte Obergrenze des entsprechenden Schwankungskorridors (graue Fläche) spricht gegen einen sofortigen weiteren Durchmarsch nach oben an die nächste, auf längere Sicht durchaus realistische Zielzone um 26.950. Ebenso dürfte der knapp unter 26.400 verlaufende Monatsdurchschnittspreis aktuell wieder für leicht erhöhten Abgabedruck sorgen (blau).


Kommt es zu einem erneuten Rückfall des Dow, müssen sich Anleger aber vorerst noch nicht allzu viele Gedanken machen: Schon um 25.600 dürfte der populäre 200-Tage-Durchschnittspreises (violett) einen Fall wieder abbremsen. Erst Kurse unter 25.300 wären ein ernst zu nehmendes Erschöpfungszeichen, doch diese Entwicklung zeichnet sich vorerst noch nicht ab. Und selbst dann dürfte der Dow die statistisch schwachen Monate August und September vermutlich im schlimmsten Fall durch eine Tradingrange mit Untergrenze bei 24.000 bis 24.800 Punkten überbrücken.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6PG6
Emittent HVB

Kurs DAX 26.202,73
Basispreis 23.338,56
Knock-Out-Schwelle 23.338,56
Hebel 9,15
Laufzeit endlos
Kurs 25,98
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MF5BML
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 26.202,73
Basispreis 28.497,61
Knock-Out-Schwelle 28.497,61
Hebel 11,42
Laufzeit endlos
Kurs 19,72


DAX: Mit kleiner Korrektur kalkulieren

Der Deutsche Aktienindex hat das erste Kursziel der laufenden Erholungsbewegung fast erreicht, nun wird eine kleine Pause wahrscheinlich. Das Ausmaß dieser zu erwartenden Konsolidierung muss zeigen, wohin die Reise in den nächsten Wochen geht. Von Andreas Büchler


Das von mehreren markttechnischen Faktoren gebildete Areal um 11.850 hemmte das weitere Vorankommen des DAX bereits mehrfach in diesem Monat. Die Kombination einer bereits älteren horizontalen Barriere (schwarze Linie) mit der Obergrenze des kurzfristigen Schwankungskorridors (graue Fläche) wird nun noch von dem fallenden Monatsdurchschnittskurs (blau) verstärkt, was den Index zusätzlich bremsen dürfte.


Während leichte bis mittelstarke Rückschläge in Richtung 11.300/11.500 keine Auswirkungen haben sollten, wäre ein Einbruch des DAX unter diese Zone ein klares Schwächesignal das auch mittel- bis langfristig ein weiteres Minus bis mindestens an die 10.500er-Marke (rot) ankündigt. Anleger sollten den Markt daher vor allem im statistisch schwachen Spätsommer genau im Auge behalten.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HU68AP
Emittent HVB

Kurs DAX 11.803,54
Basispreis 10.409,85
Knock-Out-Schwelle 10.409,85
Hebel 8,47
Laufzeit endlos
Kurs 13,45
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC3AM5
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 11.803,54
Basispreis 12.660,00
Knock-Out-Schwelle 12.660,00
Hebel 13,78
Laufzeit 20.12.2019
Kurs 8,80


Commerzbank: Was droht jetzt?

Die Flut an negativer Berichterstattung reißt nicht ab. Laut „Manager Magazin“ rechne die Bank aktuell mehrere Szenarien für ihr Filialnetz durch - darunter auch Schließungen. Die Schweizer UBS hat ihr Kursziel für die Commerzbank-Aktie am Mittwoch - mit Blick auf die Kennzahlen für das zweite Quartal - von 7,40 Euro auf jetzt 5,00 Euro gesenkt. Zitat der Banker: „Selbst der größte Rückenwind für die Bank ist unverändert schwach...“ Von Manfred Ries

 

Kurze Erholung oder Trendwende? Das fragen sich die Anleger beim Blick auf den Tageschart der Commerzbank-Aktie. Doch Achtung: Der jüngste Erholungsversuch bei der „Coba“ könnte sich als Strohfeuer entpuppen. Nachdem in der Vorwoche bei 4,66 Euro ein neues Allzeittief markiert wurde, setzte zu Wochenbeginn eine Erholung bis auf 5,21 Euro (+11%) ein. Doch ob damit bereits eine Trendwende nach oben vollzogen ist, darf angezweifelt werden. Denn mit aktuellen Kursen um 4,90 Euro notieren die Titel des Bankhauses noch immer 27 Prozent niedriger als vor vier Wochen.



Die neuerliche Erholung im Chartbild der Commerzbank-Aktie sollte damit nicht überbewertet werden. Eine Gegenbewegung innerhalb eines bestehenden Abwärtstrends erscheint wahrscheinlicher. Als charttechnische Schlüsselmarken gelten jetzt das Allzeittief bei 4,65 Euro als Unterstützung, sowie - als Widerstand nach oben - das Wochenhoch bei 5,21 Euro sowie die stark fallende 21-Tagelinie (grüne Kurve) bei 5,60 Euro. Langfristig orientierte Anleger achten auf die noch immer stark fallende 200-Tagelinie (blaue Kurve) bei 6,81 Euro. Knapp unterhalb davon findet sich bei 6,75 Euro das Juli-Hoch, der diesen Widerstand noch zusätzlich verstärken dürfte. Am Donnerstag nach Börsenbeginn notieren die Aktien der Commerzbank bei 4,85 Euro und damit 1,5 Prozent tiefer als am Vortag - die Schwäche setzt sich damit fort.



Commerzbank: Ist und bleibt wohl ein Trading-Vehikel, um kurzzeitige Schwankungen gewinnbringend auszunutzen. Kurse unterhalb 4,658 Euro würden einem neuen Allzeittief entsprechen und eine Short-Strategie rechtfertigen mit einem nachfolgenden Kursziel von dann 4,20 / 4,00 Euro (= knapp 10% Abwärtspotenzial). Kurse oberhalb von 5,21 Euro würden zu einer Long-Positionierung verführen mit einem nachfolgenden Kursziel an der 21-Tagelinie (aktuell bei 5,60 Euro verlaufend). Nächste Widerstände: 5,21 Euro und 5,60 Euro. Nächste Unterstützungen: 4,65 Euro (bisheriges Allzeittief). Bei einem Durchbruch nach unten lautet unser nächstes Kursziel 4,20 / 4,00 Euro.



Dow Jones: Zitterpartie noch nicht vorbei

Der Dow Jones Industrial Index scheint sich zunächst an einer viel beachteten technischen Grenzlinie stabilisiert zu haben. Doch Anleger müssen nach wie vor auf der Hut sein, denn noch fehlen Bestätigungssignale für einen nachhaltigen Richtungswechsel zurück nach oben. Von Andreas Büchler


Die gute Nachricht aus einer kurzfristigen markttechnischen Perspektive ist, dass das wiederholte Kaufinteresse um 25.300 offenbar hinreichend für eine vorläufige Bodenbildung des Dow war. Allerdings bleibt diese Zone weiterhin in Reichweite, wobei der ebenfalls dort verlaufende untere Rand des statistisch ermittelbaren Schwankungskorridors (graue Fläche) zumindest gegen ein schnelles Unterschreiten des Areals spricht. Auf der Oberseite bildet die Nordgrenze dieses Kanals zusammen mit einer horizontalen Wendezone um 26.500 ein erstes Kursziel. Es wird vom Monatsdurchschnittspreis (blau) verstärkt, an dem der Abgabedruck ebenfalls wieder zunehmen könnte. Erst wenn der Index auch darüber anhaltend nachgefragt wird, wäre die Gefahr einer neuen Verkaufswelle deutlich reduziert.


Eine erneute Schwäche - insbesondere während des für Crashs anfälligen Spätsommers - sollte von vorsichtigen Anlegern vorerst weiter mit einkalkuliert werden. Kursziel für diesen Fall: 24.800 oder sogar 24.000 Punkte. Allerdings dürfte das traditionell auftretende Kaufinteresse am aktuell erreichten 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) den Dow vorerst vor größerem Übel bewahren, so dass eine Tradingrange im Moment das wahrscheinlichste Szenario darstellt.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6PG6
Emittent HVB

Kurs DAX 25.962,44
Basispreis 23.335,22
Knock-Out-Schwelle 23.335,22
Hebel 9,88
Laufzeit endlos
Kurs 24,97
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MF5BML
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 25.962,44
Basispreis 28.496,68
Knock-Out-Schwelle 28.496,68
Hebel 10,24
Laufzeit endlos
Kurs 21,40


Gea: Kurssprung mit Folgen

Die Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktien der Gea Group am Dienstag auf „Kaufen“ hochgestuft und das Kursziel von 25 auf 30 Euro gesetzt. Eine gut gefüllte Projektpipeline stimmt die GEA-Vorstände zuversichtlich, dass sich die Geschäfte in der zweiten Jahreshälfte beleben und die firmeneigene Prognose erreicht wird. Von Manfred Ries

 

Es ist ein gelungener Handelsauftakt für die Gea Group: Die im MDAX notierten Aktien des deutschen Industriekonzerns haben ein charttechnisches Kaufsignal generiert. Dieses gebührt dem Ausbruch über die 200-Tagelinie (blaue Kurve). Mit aktuellen Notierungen um 24 Euro kostet eine Gea-Aktie damit wieder so viel wie letztmalig im vergangenen Juni. Die 200-Tagelinie hat ihren fallenden Verlauf fast beendet und dürfte den Notierungen jetzt, bei 23,59 Euro, eine Unterstützung sein.



Was kurzfristig sehr positiv anmutet, relativiert sich aber bei einem Blick auf die mittelfristige Chartsituation, dargestellt durch den Wochenchart. Dort lässt sich eine Abwärtstrendlinie einzeichnen, die noch vom Juli vergangenen Jahres herrührt. Gleichwohl deutet sich aktuell eine langfristige Bodenbildung im Bereich um 19 / 21 Euro an, aus der mehr erwachsen könnte - der Monatschart zeugt davon. Damit überzeugt die Gea-Aktie derzeit mit ihrem attraktiven Gewinn-Risiko-Verhältnis.



GEA: Halten / spekulativ „Long“. Es ist ein Titel für Anleger mit langem Atem. Der nächste Widerstand ist bereits bei 26,30 Euro zu erwarten; dort lag das bisherige Jahreshoch. Erst ein Ausbruch nach oben würde ein nachfolgendes Kurspotenzial bis 28 Euro eröffnen. Angesichts der Höchstkurse vom Vorjahr (~40 Euro) birgt die langfristige Perspektive noch viel Aufwärtsfantasie. Ein anfänglicher Stop-Losskurs könnte knapp unterhalb von 21,19 Euro, beziehungsweise - etwas großzügiger bemessen - knapp unterhalb von 19,09 Euro, angelegt sein. Nächste Widerstände: 26,30 Euro (bish. Jahreshoch) und 27,92 Euro. Nächste Unterstützungen: 23,59 Euro (200-Tageslinie) und 21,19 Euro



DAX: Erstes Erholungskursziel fast erreicht

Bereits wenige Tage genügen dem Deutschen Aktienindex für eine Bewegung vom unteren an den oberen Rand seines vorläufigen Bewegungsspielraums. Ein paar Punkte Potenzial bleiben noch, doch dann wird es aus markttechnischer Sicht erst einmal eng. Von Andreas Büchler


Bis etwa an die 11.850er-Marke hat der DAX noch Platz (grün), dann wird die Luft wieder dünner. Dort treffen eine bereits bewährte horizontale Wendezone und die Obergrenze des kurzfristigen Schwankungskorridors zusammen (graue Fläche). Auch der fallende Monatsdurchschnittspreis (blau), der in der Vergangenheit schon häufiger Umkehrpunkte auslöste, ist nur noch knapp über diesem Zielbereich. Anleger sollten daher von einer bald einsetzenden, zumindest vorübergehenden Konsolidierung nicht überrascht sein.


Gegen eine stärkere Korrektur spricht derzeit noch der aktuell erreichte 200-Tage-Mittelkurs (violett), der zwar zeitweise leicht unterschritten wurde, vorläufig aber noch genug Nachfrage auszulösen scheint um den DAX zu stabilisieren. Erst Kurse unter dem jüngsten Tief bei 11.300 wären ein klares Schwächesignal, aktuell ist eine Stabilisierung des angeschlagenen Marktes an diesem populären Durchschnittswert aber noch das leicht wahrscheinlichere Szenario.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HU68AP
Emittent HVB

Kurs DAX 11.651,18
Basispreis 10.408,36
Knock-Out-Schwelle 10.408,36
Hebel 9,37
Laufzeit endlos
Kurs 12,68
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC3AM5
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 11.651,18
Basispreis 12.660,00
Knock-Out-Schwelle 12.660,00
Hebel 11,55
Laufzeit 20.12.2019
Kurs 10,03


Dow Jones: Vorläufig stabilisiert

Die Abwärtsbewegung des Dow Jones Industrial Index wurde wie erwartet an einer bewährten Kaufzone zumindest vorübergehend unterbrochen. Doch Anleger müssen damit rechnen, dass diese technische Unterstützung erneut auf den Prüfstand kommt. Von Andreas Büchler


Nicht nur die wiederholte kurzfristige Bodenbildung im Bereich um 25.300 Punkte ist im Chart der Vormonate sofort zu erkennen (grün). Auch der durch regelmäßige Verkäufe gebildete Gegenpol auf der Oberseite um 26.500 ist augenfällig (rot). Auch der statistisch berechenbare Schwankungskorridor (graue Fläche) dieser Zeitebene passt zu den visuell ermittelbaren Grenzen. Eine Seitwärtsbewegung in dieser Spanne ist daher vorerst das wahrscheinlichste Szenario.


Stabilisierend dürfte sich auch die Nachfrage am 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) um 25.600 auswirken, der aber angesichts der traditionell schwachen Monate August und September sicher noch weiterer Verkaufsdruck entgegengestellt wird. Ein Warnsignal käme zustande, wenn der Dow auch unterhalb der Aufwärtstrendlinie um 25.300 (schwarz) keine Käufer mehr fände. Dann sind die nächsten Etappen um 24.800 und 24.000 auszumachen. Noch existieren für diesen negativen Verlauf aber nicht genug Anzeichen.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6PG6
Emittent HVB

Kurs DAX 26.059,87
Basispreis 23.331,89
Knock-Out-Schwelle 23.331,89
Hebel 9,55
Laufzeit endlos
Kurs 25,31
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MF5BML
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 26.059,87
Basispreis 28.495,76
Knock-Out-Schwelle 28.495,76
Hebel 10,70
Laufzeit endlos
Kurs 22,28


Infineon: Absturz auf 10 Euro?

Der Halbleiter-Hersteller hat die Anleger bereits Anfang August mit seinen Zahlen für das dritte Quartal positiv überrascht: Der DAX-Konzern steigerte den Umsatz in einem schwierigen Marktumfeld und bestätigte damit seine zuvor getroffene Prognose. Gleichwohl steht die Ampel noch keinesfalls auf grün: Der langfristige Trend zeigt nach unten. Anleger sollten deshalb weiter nachgebende Notierungen einkalkulieren. Von Manfred Ries

 

Der Aktienkurs von Infineon geht leicht fester in den Dienstag und gewinnt in der ersten Handelsstunde rund 0,3 Prozent an Wert. Damit hat sich, kurzfristig betrachtet, bei 14,67 Euro eine leichte Unterstützung ausgebaut; dort lag das bisherige Monatstief. Eine weitaus signifikantere Unterstützung findet sich aber erst bei 13,42 Euro; dem bisherigen Tiefstkurs des laufenden Jahres. Eine positive Wochenkerze in Form eines „Hammers“ (gelb markiert im Wochenchart) zeugt mit seinem positiven Kerzenkörper und seinem langen unteren Docht (grüner Pfeil) von der Kaufbereitschaft der Anleger im Bereich um 13,42 Euro.



Mittelfristig betrachtet ist bei den Infineon-Aktien aber noch nicht alles wieder in Butter: Der Charttechnisch betrachtet zeigt der langfristige Trend nach wie vor nach unten, hiervon zeugt die fallende 200-Tagelinie (blaue Kurve), die bei aktuell 17,90 Euro verläuft und den Aktienkursen einen Widerstand nach oben darstellt. Das Plus der vergangenen Handelstage bei der Infineon-Aktie sollte somit nicht überbewertet werden: Der mittelfristige Trend zeigt nach unten und auch die 21-Tagelinie (grüne Kurve) ist wieder im Fallen und dürfte bereits bei 16,50 Euro Gegenwind in die Kursnotierungen blasen. Damit stehen wir der weiteren Kursentwicklung eher skeptisch gegenüber und rechnen eher mit einem neuerlichen Test des bisherigen Jahrestiefs bei 13,42 Euro. Ein Durchbruch nach unten würde ein Kursziel von 12 / 10 Euro rechtfertigen.



Wer auf weiter fallende Notierungen bei den Aktien von Infineon setzten möchte, kann sich ein entsprechendes Short-Derivat ins Depot legen. Nachfolgend stellen wir ein Short-Produkt vor, mit dem sich Preisbewegungen um den Faktor 5,3 hebeln lassen. Unterstellen wir - im Falle weiterer Kursrückschläge - eine Zielmarke um 12 Euro, so hätte sich der Preis des Derivats um knapp 110 Prozent verteuert.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 17,90
Oberes Ziel 1 16,50
Unteres Ziel 1 14,67
Unteres Ziel 2 13,42


Trading-Idee

Basiswert INFINEON TECH.AG NA O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MC2ZQP
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 18,91
Knock-Out-Schwelle 18,00
Hebel 5,03
Kurs in EUR 3,21

 

DAX: Luft wird kurzfristig dünner

Der Deutsche Aktienindex nähert sich seinem ersten Erholungskursziel. Dort ist die Gefahr einer erneuten Stagnation zumindest für diese Handelswoche wieder sehr hoch. Das könnte auch Auswirkungen auf den langfristigen Trend haben. Von Andreas Büchler


Der DAX notiert bereits wieder nahe an der 11.850er-Marke, an der auch die letzten Aufwärtsbewegungen im August alle scheiterten. Der Verkaufsdruck dort wird verstärkt durch die oft negative Wirkung des Monatsdurchschnitts (blau), der nur 75 Punkte darüber weitere Abgabebereitschaft auslösen dürfte. Zudem ist der Markt aktuell wieder am oberen Randbereich des kurzfristig wahrscheinlichen Schwankungskorridors angekommen (dunkelgraue Fläche), was ihn erfahrungsgemäß ebenfalls abbremst. Das Potenzial für die kommenden Tage ist daher sehr überschaubar.


Bisher stabilisierte allerdings ein ziemlich präzise um 11.300 einsetzender Nachfrageschub den technisch angeschlagenen DAX. Fällt dieser Effekt bei der nächsten Schwächephase weg, wäre dies der letzte noch benötigte Beweis für eine frische Abwärtsepisode mit Kursziel bei mindestens 10.500 Punkten (rot) am unteren Ende des langfristigen Schwankungskorridors (braune Fläche). Auch die Südgrenze des linear konstruierbaren Aufwärtstrendkanals, an dem sich ebenfalls Anleger orientieren dürften, verläuft dort. Besorgnis erregend sind zudem die immer weiter unter den 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) reichenden Ausschläge im Tagesgeschäft. Dieser populäre Mittelwert ist ein zuverlässiges Prognoseinstrument: Wird er per Tagesschlusskurs um mehr als drei Prozent unterschritten, folgen oft weitere Verluste. Dazu fehlt nicht mehr viel, intraday notierte der DAX zeitweise sogar schon tiefer.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HU68AP
Emittent HVB

Kurs DAX 11.704,32
Basispreis 10.408,36
Knock-Out-Schwelle 10.408,36
Hebel 9,03
Laufzeit endlos
Kurs 13,29
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC3AM5
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 11.704,32
Basispreis 12.660,00
Knock-Out-Schwelle 12.660,00
Hebel 12,25
Laufzeit 20.12.2019
Kurs 9,59


Dow Jones: Auf Langfrist-Käufer ist Verlass

Der Dow Jones Industrial Index fing sich ein weiteres Mal an dem bereits häufiger stabilisierend in Erscheinung getretenen 200-Tage-Mittelkurs. Doch das erste Kursziel einer Bärenmarktrally ist nicht weit weg, und dann droht sich die Geschichte zu wiederholen. Von Andreas Büchler


Nach der erfolgreichen Bodenbildung im unteren Grenzbereich seines kurzfristigen Schwankungskorridors (graue Fläche) um 25.200/25.350 hat der Markt nun Luft bis an dessen oberes Limit. Dieses fällt um 26.500/26.700 zusammen mit dem Monatsdurchschnittskurs (blau) und einer bereits als Barriere bewährten horizontalen Zone (graue Linien). Darüber hinaus führende Kursgewinne sind daher vorerst eher unwahrscheinlich.


Solange der Dow immer wieder durch die Nachfrage langfristig agierender Investoren am 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) aufgefangen wird, müssen sich Anleger keine Sorgen machen. Auch eine Aufwärtstrendlinie (schwarz) hat sich dort etabliert, an der sich weitere Käufer orientieren könnten. Damit bleiben die jüngsten Tiefpunkte vorerst das Limit auf der Südseite. Bleibt der Markt jedoch - wie so oft - in diesem und dem folgenden Kalendermonat schwach, ist auch eine Ausweitung der Konsolidierung bis an die nächste erprobte Wendezone um 24.800 nicht auszuschließen.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6PG6
Emittent HVB

Kurs DAX 26.155,58
Basispreis 23.328,55
Knock-Out-Schwelle 23.328,55
Hebel 9,25
Laufzeit endlos
Kurs 25,94
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MF5BML
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 26.141,88
Basispreis 28.494,83
Knock-Out-Schwelle 28.494,83
Hebel 11,11
Laufzeit endlos
Kurs 21,63


DAX: Pause am populären Durchschnittskurs

Die aktuelle Unterbrechung des Abwärtstrends kommt nicht zufällig: Der Deutsche Aktienindex ist am viel beachteten 200-Tage-Mittelpreis angekommen, dort steigt erfahrungsgemäß die Nachfrage wieder. Von Andreas Büchler


Auch der zwischendurch erreichte untere Rand des kurzfristigen Schwankungskorridors (graue Fläche) machte eine Fortsetzung der Verluste vorübergehend sehr unwahrscheinlich. Nun tendiert der DAX wieder an das obere Limit dieses Kanals bei rund 11.700/11.850. Zusammen mit dem dort bereits etablierten horizontalen Wendebereich ergibt sich daraus das erste Kursziel für diese Zeitebene (grün).


Im Langfristchart fallen die wiederholten Richtungswechsel am 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) sofort auf. Auch diesmal könnte der DAX seinen Absturz hier bremsen. Kurz hat der Index bei der laufenden Verkaufswelle diesen Mittelwert zwar schon wieder unterschritten, solange der Umfang dieser Durchbrüche jedoch nicht größer als drei Prozent ist, besteht in der Regel noch kein Grund zur Sorge. Sollte der Markt dagegen länger und deutlicher unter dem Areal um 11.450/11.650 gehandelt werden, wäre dies ein klares Schwächezeichen. In diesem Fall müssten Anleger zumindest mit einem fortgesetzten Abverkauf bis 10.700 rechnen (rot).

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HU68AP
Emittent HVB

Kurs DAX 11.705,41
Basispreis 10.404,65
Knock-Out-Schwelle 10.404,65
Hebel 9,33
Laufzeit endlos
Kurs 12,83
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC3AM5
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 11.705,41
Basispreis 12.660,00
Knock-Out-Schwelle 12.660,00
Hebel 10,92
Laufzeit 20.12.2019
Kurs 10,08


Wirecard: Ist das die Entscheidung?

Der boomende Online-Handel stimmt Wirecard zuversichtlicher und der Konzern aus Aschheim bei München schraubte bereits Anfang August zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen seine Prognosen nach oben. Damit passen auch die Fundamentals. Was den Titel charttechnisch so attraktiv macht, was Anleger wissen müsse, was es zu verdienen gibt und welche Strategie überzeugt. Von Manfred Ries

 

Die Aktien des Zahlungsdienstleisters Wirecard preschen zu Wochenbeginn nach oben und gewinnen in der ersten Handelsstunde knapp 2,2 Prozent an Wert. Mit dem heutigen Plus wurde der kurzfristige Abwärtstrend durchbrochen (siehe Tageschart) – ein positives Signal. Die 200-Tagelinie (blaue Kurve) hat ihren abwärts gerichteten Verlauf beendet und dient den Notierungen bereits als Unterstützung; die grünen Pfeile im Tageschart verdeutlichen dies. Gleichzeitig konnte sich durch die jüngste Konsolidierung der vergangenen drei Wochen die im Frühsommer leicht aufgebaute Marktüberhitzung abbauen; hiervon zeugt die Grafik unterhalb des Tagescharts. Diese misst den prozentualen Abstand zwischen Aktienkurs und 21-Tagelinie und warnt damit vor Kursübertreibungen nach oben oder unten. Grundsätzlich also gute Voraussetzungen für eine Fortsetzung der positiven Kursbewegung.



Was die langfristige Charttechnik anbelangt, so befinden sich die Notierungen von Wirecard auch weiterhin in einem intakten langfristigen Aufwärtstrendkanal; dies ist im Monatschart (blau schraffiert) klar erkennbar. Charttechnisch betrachtet erscheint das bisherige Allzeithoch bei 170,70 Euro als Kursziel auf mittelfristiger Sicht realistisch. Bis dahin jedoch sind noch einige Hürden zu nehmen. So ist bereits ab 146,54 Euro, also entlang der 21-Tagelinie, mit Gegenwind zu rechnen; weiter oberhalb bei 156 Euro; dort lagen die Höchstmarken der vergangenen Wochen. Ein weitaus kräftigerer Widerstand ist bei 170,70 Euro zu erwarten; dort findet sich das bisherige Jahreshoch (siehe Wochenchart). Der Titel eignet sich insbesondere für längerfristig orientierte Anleger mit einem langen Atem.



Nachfolgendes Produkt der Emittentin Morgan Stanley zielt auf steigende Notierungen bei den Wirecard-Aktien ab. Der Hebel liegt bei spannenden 5,9. Würde der Kurs von Wirecard bis auf 170,70 Euro steigen, so würde sich mit dem nachfolgenden Derivat ein Gewinn von knapp 120 Prozent einstellen - mit der Chance auf mehr.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 156,00
Oberes Ziel 1 146,54
Unteres Ziel 1 135,82
Unteres Ziel 2 131,00


Trading-Idee

Basiswert WIRECARD AG
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MC1KPG
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 117,21
Knock-Out-Schwelle 0,00
Hebel 6,23
Kurs in EUR 2,24

 

Deutsche Bank: Jetzt könnte es ganz schnell gehen

Die Kurse der Deutschen Bank haben in den vergangenen Jahren sehr gelitten; in dem aktuellen Kursniveau sollte damit noch immer viel Ungemach inkludiert sein. Die Chance auf eine nachhaltige Trendwende ist jetzt, nach dem Test der 5,80er-Marke, gegeben. Dies insbesondere für längerfristig orientierte Anleger. Zwar zeigt der übergeordnete Trend weiterhin und stark nach unten, andererseits jedoch birgt der Titel, langfristig betrachtet, enormes Aufwärtspotenzial - siehe Monatschart. Warum die aktuellen Notierungen bei der Deutschen Bank ein guter Einstieg sein könnte, wo unsere Kursziele liegen und was Anleger jetzt wissen müssen. Von Manfred Ries

 

Kaufen, wenn die Kanonen donnern? Das denken sich offenbar Anleger bei den Aktien der Deutschen Bank und greifen zu. Dabei wurde am Donnerstag mit 5,80 Euro ein historisches Tief getestet, welches noch vom Juni herrührt - siehe Tageschart. Damit könnte sich diese Kursmarke als solide Unterstützung bewähren, was den Reiz des Papiers ausmacht.



Kurzfristig betrachtet dürfte sich die heute begonnene Erholung fortsetzen. Als erstes(!) Kursziel sehen wir den Bereich um 6,34 / 6,48 Euro. Dieses Kursziel läge damit noch unterhalb der fallenden 21-Tagelinie, die aktuell bei 5,97 Euro verläuft. Damit liegt der prozentuale Abstand zwischen aktuellem Kurs und gleitendem Durchschnitt bei 11,4 Prozent. Rückblickend betrachtet ist dies eine Größe, die von einer überverkauften Marktsituation spricht (siehe Grafik unterhalb des Tagescharts). Sollte die 5,80er-Marke jedoch nach unten hin verletzt werden, so wäre die Reißleine zu ziehen und Long-Papiere glattzustellen.



Nachfolgendes Long-Derivat aus dem Hause der Emittentin BNP Paribas zielt auf steigende Kurse bei den Aktien der Deutschen Bank ab. Der Hebel liegt bei 5,3. Würde sich der Kurs bis auf 6,50 Euro erholen, so würde sich mit dem nachfolgenden Derivat ein Gewinn von 40 bis 50 Prozent einstellen – mit der Chance auf mehr.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 6,74
Oberes Ziel 1 6,45
Unteres Ziel 1 5,80
Unteres Ziel 2 5,80


Trading-Idee

Basiswert DEUTSCHE BANK AG NA O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN PZ78LM
Emittent
Laufzeit endlos
Basispreis 4,85
Knock-Out-Schwelle 4,85
Hebel 4,68
Kurs in EUR 1,43

 

Dow Jones: Extrembereich wird getestet

Mit dem frischen Monatstief am Donnerstag hat der Dow Jones Industrial Index zugleich einen ersten Wendepunkt auf der Unterseite abgearbeitet. Auch die überverkaufte Lage lässt eine technische Erholung erwarten. Grundsätzlich sollten Anleger aber nicht nur auf Grund der Saisonalität weiter vorsichtig agieren. Von Franz-Georg Wenner


In den vergangenen Tagen hat der Dow seinen statistischen Spielraum im kurzfristigen Bereich vollständig ausgeschöpft (dunkelgraue Fläche). Im gestrigen Handelsverlauf nahm der Verkaufsdruck wie erwartet ab, auf das Monatstief folgten keine stärkeren Abgaben. Schnäppchenjäger leiteten an der schwachen Wendezone um 25.200/25.350 eine Stabilisierung ein (grün). Im Idealfall erweist sich der Bereich vor dem Wochenende als Sprungbrett für eine Gegenbewegung, der Dow ist leicht überverkauft. Doch zu große Hoffnungen sollten sich Anleger nicht machen, vorerst reicht der Spielraum bis an den oberen Randbereich des Vorhersagekanals bei 26.300. Denn das Gewitterrisiko bleibt – wie so häufig im August und September – unverändert hoch.


Der Blick auf die Unterseite darf daher nicht fehlen. Inzwischen steht der Markt erneut im Dunstfeld der noch leicht steigenden 200-Tage-Linie (violett) sowie im unteren Extrembereich des auf dieser Zeitebene ermittelten Schwankungskanals (blau). Beide Faktoren zusammen sollten eine Pause in der laufenden Abwärtsbewegung ermöglichen. Gerade die jüngere Vergangenheit stimmt aber negativ: Im Oktober und Mai folgte auf den zweiten Test des langfristigen Durchschnitts eine weitere Abwärtswelle von drei bis vier Prozent (blaue Markierungen). Zudem bildete der Dow mit der jüngsten Erholung einen tieferen Hochpunkt gegenüber dem Bestwert im Juli aus, was mittelfristig ebenfalls für fallende Kurse bis in den Bereich des Mai-Tiefs bei rund 24.700/24.800 spricht.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6PG6
Emittent HVB

Kurs DAX 25.579,39
Basispreis 23.324,69
Knock-Out-Schwelle 23.324,69
Hebel 11,34
Laufzeit endlos
Kurs 22,03
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SR29A2
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 25.579,39
Basispreis 27.881,07
Knock-Out-Schwelle 27.881,07
Hebel 11,11
Laufzeit endlos
Kurs 19,39


DAX: Gefährliches Vortasten nach unten

Der Deutsche Aktienindex fällt nach und nach auf immer tiefere Preisniveaus. Ob sich dies noch während der erfahrungsgemäß schwachen Sommermonate ändert, ist eher ungewiss. Nun steht auch eine viel beachtete Stabilisierungszone unter Druck, was weitere Verkäufe auslösen könnte. Von Andreas Büchler


Der kurzfristige Trend ist geradezu vorbildlich ausgeformt: Unterbrochen von regelmäßigen Pausen tendiert der DAX nach unten, ohne dabei allzu sehr zu überhitzen. Sobald er die Außengrenzen des Schwankungskorridors auf dieser Zeitebene erreicht (graue Fläche), wird der Ausverkauf kurz unterbrochen. Auch jetzt war dies wieder zu beobachten, so dass dieses südliche Limit bei aktuell rund 11.200/11.450 auch für die Zukunft einen guten Indikator darstellen dürfte (rot). Dieser bildet zudem auch auf der Oberseite eine Orientierungsmarke um 11.700/11.850 - höhere Kurse dürfen Anleger vorläufig nicht mehr erwarten (grün).


Der langfristige Schwankungskorridor (braune Fläche) zeigt im Chart der Vorjahre, dass bei einer anhaltenden Sommerschwäche noch Luft bis mindestens 10.700 besteht. Dort trifft der DAX auch auf eine Aufwärtstrendlinie, die zusätzlich stabilisierend wirken könnte (schwarz). Aktuell ist jedoch der Bereich um 11.450/11.700 wichtig, in den der Index eingetaucht ist. Wird er auf Schlusskursbasis deutlich unterschritten, wäre dies der Startschuss für die nächste Etappe nach unten. Diese Gefahr droht in der nächsten oder übernächsten Handelswoche.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HU68AP
Emittent HVB

Kurs DAX 11.485,18
Basispreis 10.404,65
Knock-Out-Schwelle 10.404,65
Hebel 10,63
Laufzeit endlos
Kurs 10,62
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC2ZE4
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 11.485,18
Basispreis 12.440,00
Knock-Out-Schwelle 12.440,00
Hebel 12,03
Laufzeit 15.11.2019
Kurs 9,53


Dow Jones: Alarmschwelle erreicht

Zur Wochenmitte sind Anleger panisch aus dem Dow Jones Industrial Index ausgestiegen. Der kräftigste Tagesverlust seit Jahresbeginn führte den Index erneut an die 200-Tage-Linie. Wie erwartet steht nun ein Test des Durchschnitts bevor, hier ist mit einer Richtungsentscheidung zu rechnen. Von Franz-Georg Wenner


Auch am Mittwoch beendete der Dow den Handel auf Tagestief. Mit Verlusten von drei Prozent verzeichnete der Index den kräftigsten Rückgang seit dem Crash Anfang Dezember. Begleitet wurde der Ausverkauf mit einem Abwärtsvolumen am US-Aktienmarkt von mehr als 90 Prozent. Absicherungen waren gefragt, die Put/Call-Ratio kletterte in den Bereich des Jahreshochs. Auf diese Übertreibung sollte heute zunächst eine technische Gegenbewegung einsetzen. Im kurzfristigen Zeitfenster ist zumindest eine Rückkehr in die dunkelgraue Zone des Prognose-Korridors zu erwarten, die oberhalb von 25.600 beginnt und bis 26.500 reicht. Behalten allerdings im weiteren Handelsverlauf erneut die Bären die Kontrolle, droht zügig ein Test der schwachen Wendezone um 25.200/25.350 (grüne Markierung).


Wichtige Informationen liefert auch der übergeordnete Chart. Der Dow notiert wieder im südlichen Extrembereich des blau eingezeichneten Schwankungskanals, der ebenso wie die nun erreichte 200-Tage-Linie (violett) zumindest eine Stabilisierung begünstigen sollte. Aufgrund der derzeit sehr hohen Nervosität und der saisonal ungünstigen Phase muss aber auch eine erneute Verkaufswelle einkalkuliert werden. Unterhalb von 25.200 liegt ein mögliches (mittelfristiges) Ziel bei 24.800.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6PG6
Emittent HVB

Kurs DAX 25.479,42
Basispreis 23.324,69
Knock-Out-Schwelle 23.324,69
Hebel 11,82
Laufzeit endlos
Kurs 19,97
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SR29A2
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 25.479,42
Basispreis 27.881,07
Knock-Out-Schwelle 27.881,07
Hebel 10,61
Laufzeit endlos
Kurs 21,13


DAX: Negativ-Trend bestätigt

Mit einem neuen Tief liefert der Deutsche Aktienindex ein frisches Indiz dafür, dass die fallende Tendenz der Vorwochen noch nicht vorbei ist. Das erste Kursziel auf der Unterseite ist zwar bereits teilweise erreicht, doch auf längere Sicht bleibt noch Luft nach Süden. Von Andreas Büchler


Vom oberen Randbereich seines Schwankungskorridors (graue Fläche) ist der DAX in kürzester Zeit an die untere Begrenzungszone gefallen. Sie stellt auf der kurzfristigen Zeitebene bei rund 11.300/11.500 die nächstgelegene Zielmarke dar (rot).


Nur der Langfristchart macht noch Hoffnung auf eine weitere schnelle Bodenbildung: Hier erwies sich die Zone um 11.450/11.700 schon häufiger als Ausgangspunkt für Richtungswechsel, aktuell wird sie noch durch den 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) verstärkt. An diesem populären Mittelwert endete schon mancher Ausverkauf. Zumindest für eine kurze Unterbrechung des fallenden Trends sollte die an diesen technischen Faktoren ausgelöste Nachfrage reichen. Eine anhaltende Schwäche könnte den DAX dann aber weiter in Richtung 10.700 (rot) absinken lassen.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HU68AP
Emittent HVB

Kurs DAX 11.526,42
Basispreis 10.404,65
Knock-Out-Schwelle 10.404,65
Hebel 10,28
Laufzeit endlos
Kurs 11,13
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC2ZE4
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 11.526,42
Basispreis 12.440,00
Knock-Out-Schwelle 12.440,00
Hebel 12,62
Laufzeit 15.11.2019
Kurs 9,77


Dow Jones: Nur ein Strohfeuer

Seit einigen Tagen läuft der Dow Jones Industrial Index zwischen zwei Kursschwellen, ein Ausbruch zeichnet sich bisher nicht ab. Auch nach der scharfen Erholung am Dienstag bleibt die technische Ausgangslage unverändert. Übergeordnet stimmt weiterhin die negative Saisonalität vorsichtig. Von Franz-Georg Wenner


Wieder einmal reichten wenige Worte von US-Präsident Donald Trump, um den Dow kräftig zu bewegen. So auch gestern, als hoffnungsvolle Signale zum Handelsstreit den Dow um rund 500 Punkte in die Höhe katapultierten. Doch das war es dann auch gewesen, bis zur Schlussglocke liefen die Kurse nur noch seitwärts. Anschlusskäufe gab es nicht, ein überzeugender Stimmungswandel sieht anders aus. Fraglich bleibt somit, wie viel Substanz im Freudensprung steckt, zumal der Dow vorbörslich unter 26.000 erwartet wird. Unsere Wendezonen der vergangenen Tage bleiben daher für Trader wichtige Zielzonen. Richtung Norden dürfte bei einer Erholung die Grenze des Schwankungskanals (dunkelgrau) und die Barriere um 26.500/26.700 erneut die Laune bremsen (rot). Dreht der Markt tiefer ins Minus, reicht das Korrekturpotenzial heute bis mindestens 25.700.


Im Hinterkopf behalten sollten Anleger die Tatsache, dass die Aktienmärkte im August und September häufig zur Schwäche neigen. Eine wichtige Frühwarnfunktion übernimmt in der aktuellen Ausgangslage die 200-Tage-Linie (violett). Solange der Markt den Durchschnittspreis behauptet und die Mittellinie einen steigenden Verlauf aufweist, besteht noch wenig Grund zur Sorge. Allerdings kann sich dies schnell ändern, wie die Beispiele der vergangenen Monate zeigen (blaue Markierungen).

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MF9DQ7
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 26.279,91
Basispreis 23.729,18
Knock-Out-Schwelle 23.729,18
Hebel 10,30
Laufzeit endlos
Kurs 20,18
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HX47RW
Emittent HVB

Kurs DAX 26.279,91
Basispreis 28.160,64
Knock-Out-Schwelle 27.967,66
Hebel 13,97
Laufzeit endlos
Kurs 19,61


RWE: Dieser Schein bringt 150 Prozent Gewinn

Der Energiekonzern hat am Mittwochmorgen Geschäftszahlen präsentiert, die besser ausgefallen sind als erwartet. So ist das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20 Prozent gestiegen - Balsam für den Chartverlauf. Wann es zum Ausbruch nach oben kommt, wohin die Kursrallye dann führen kann, was Anleger wissen müssen - und welche Strategie jetzt greift. Von Manfred Ries

 

Das ist ein gelungener Auftakt in den Tag: Am Mittwoch schießen die Kurse des Energieriesen RWE in der ersten Handelsstunde um 1,6 Prozent nach oben. Mit Kursen um 25,77 Euro kostet eine RWE-Aktie damit wieder so viel wie letztmalig im Frühjahr 2015. Charttechnisch hat sich bereits im Juli ein kurzfristiger Aufwärtstrend etabliert; die steil ansteigende 21-Tagelinie (grüne Kurve) zeugt davon. Nun gilt es, das bisherige Jahreshoch bei 25,92 Euro nach oben zu überwinden - dies wäre ein starkes Kaufsignal.



Der Aktienkurs zeigt sich im Bereich um 24,34 Euro / 25,12 Euro als solide unterstützt. Dies geht aus dem Tageschart hervor. Insbesondere der ansteigende Verlauf der 21-Tagelinie bei 24,70 Euro sollte den Notierungen bei etwaigen Kurskorrekturen unterstützend zur Seite stehen. Langfristig betrachtet befinden sich die Papiere bereits seit Herbst 2015 in einem intakten Aufwärtstrend. Dies lässt sich aus dem Wochenchart herleiten. Der Monatschart wiederum offenbart das längerfristige Kursgebaren des RWE-Kurses und das weitere Potenzial, welches ein Ausbruch über die 25,92er-Linie mit sich bringen würde. Charttechnisch erscheint der Weg jetzt frei in Richtung 32,98 Euro (+28%); dort machen wir den nächsten größeren Widerstand aus.



Nachfolgendes Produkt der Emittentin BNP Paribas zielt auf steigende Notierungen bei den RWE-Aktien ab. Der Hebel liegt bei spannenden 5,9. Würde der Kurs von RWE bis auf 32,98 Euro steigen, so würde sich mit dem nachfolgenden Derivat ein rechnerischer Gewinn von knapp 150 Prozent einstellen. Das Gewinn-Risikoverhältnis überzeugt damit bei der RWE-Aktie auf der Long-Seite.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 32,98
Oberes Ziel 1 25,92
Unteres Ziel 1 24,70
Unteres Ziel 2 24,34


Trading-Idee

Basiswert RWE AG ST O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN PZ7BQA
Emittent
Laufzeit endlos
Basispreis 21,31
Knock-Out-Schwelle 21,31
Hebel 5,69
Kurs in EUR 0,46

 

DAX: Seitwärtstrend ist die beste Option

Der Deutsche Aktienindex pendelt derzeit relativ unentschlossen zwischen den nächstgelegenen technischen Kursgrenzen hin und her. Erst der erweiterte Blickwinkel liefert Anhaltspunkte für die wahrscheinlichere Ausbruchsrichtung, doch Anleger sollten die Ferienzeit nicht vergessen. Von Andreas Büchler


Seinen aus vergangenen Schwankungen kalkulierbaren Prognose-Korridor reizt der DAX derzeit voll aus (dunkelgraue Fläche), indem er zwischen rund 11.550 und 11.850 auf und ab läuft. Nur in rund zehn Prozent aller Fälle wird dieser aktuell seitwärts weisende Kanal verlassen, dann steuert der Markt als Nächstes die Außengrenzen des zweiten, etwas weiter gefassten Schwankungskorridors an (hellgrau), der sich von rund 11.350 bis 12.000 erstreckt.


Bei der Schätzung, in welche Richtung der Index die zuvor skizzierten Grenzen verlassen wird, hilft die Betrachtung des Kursverlaufs aus der Vogelperspektive. Hier ist der mittelfristige Schwankungskorridor erkennbar, an dessen Untergrenze der DAX sich momentan befindet. Dort dürfte zudem der auf gleicher Höhe verlaufende 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) zusätzliche Kaufinteressenten anlocken. Ebenso ist das Areal in der Vergangenheit schon mehrfach als Wendepunkt aufgetreten, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass dies auch in der Zukunft passieren wird. In der Summe reichen diese charttechnischen Einflussfaktoren vermutlich für eine zumindest temporäre Bodenbildung, so dass eine sich bis an die 12.000er-Marke ausweitende Seitwärtsbewegung eine realistische Option bleibt. Es ist zugleich auch die beste, vorläufig denkbare Alternative für den Markt, denn wir befinden uns in der saisonal schwachen Sommerpause, in der das Risiko von Verlusten deutlich erhöht ist.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN KA03WY
Emittent Citi

Kurs DAX 11.728,88
Basispreis 10.848,88
Knock-Out-Schwelle 10.848,88
Hebel 13,33
Laufzeit endlos
Kurs 8,71
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HU673F
Emittent HVB

Kurs DAX 11.728,88
Basispreis 12.962,31
Knock-Out-Schwelle 12.962,31
Hebel 9,51
Laufzeit endlos
Kurs 1,26


Dow Jones: Böse Erinnerungen werden wach

Nach dem Fehlstart zum Wochenauftakt trüben sich die Aussichten für den Dow Jones Industrial Index ein. Ähnlich wie bereits mehrfach in der Vergangenheit droht schon bald ein erneuter Test der 200-Tage-Linie. Nur eine schnelle Erholung würde neue Hoffnung entfachen. Von Franz-Georg Wenner


Am Montag bildete sich eine kleine Abwärtslücke, zur Schlussglocke notierte der Dow auf Tagestief. Auch die erhoffte Stabilisierung im Bereich der ohnehin schwachen Wendezone um 25.950/26.100 blieb aus – für den Dow verlief der Wochenauftakt denkbar schlecht. Der südliche Randbereich des Prognosekorridors (graue Fläche) bei 25.700 stellt das erste Ziel auf der Unterseite dar. In den kommenden Tagen rückt bereits die Zone bei 25.200/25.350 in Reichweite (grün). Hingegen liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Test der Obergrenze des Schwankungskanals (26.500) bei deutlich unter 50 Prozent.


Auf Höhe des Vorwochentiefs verläuft auch die stark beachtete 200-Tage-Linie (violett) sowie die untere Grenze des auf dieser Zeitebene berechneten Vorhersagekanals. Sollte dennoch die Nachfrageseite keine Gegenbewegung auslösen, wäre dies umso negativer zu sehen. Auf einen zweiten Anlauf an den langfristigen Durchschnitt folgte in den vergangenen Monaten jeweils eine weitere Verkaufswelle (blaue Markierungen). Passend zur schwachen saisonalen Phase bieten sich dann Short-Spekulationen über das unten vorgestellte Bear-Papier mit Ziel 25.200 und 24.800 (Umkehrpunkt im Mai) an.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MF9DQ7
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 25.897,71
Basispreis 23.729,26
Knock-Out-Schwelle 23.729,26
Hebel 11,94
Laufzeit endlos
Kurs 18,98
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HX47RW
Emittent HVB

Kurs DAX 25.897,71
Basispreis 28.164,36
Knock-Out-Schwelle 27.970,78
Hebel 11,43
Laufzeit endlos
Kurs 20,59


Henkel: Den Absturz kaufen?

Probleme im Kosmetikgeschäft und der Abschwung in wichtigen Abnehmerbranchen machen Henkel schwer zu schaffen. Der Konzern senkte deshalb seinen Ausblick: Das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS) wird voraussichtlich stärker gegenüber dem Vorjahr schrumpfen als bislang erwartet. Warum das Minus vom Dienstag Schnäppchenjäger anziehen dürfte, auf welche Kursmarken Anleger achten sollten und welche Strategie überzeugt. Von Manfred Ries

 

Kein guter Start in den Dienstag: Der Konsumgüterkonzern Henkel hat vor Börsenbeginn Quartalszahlen veröffentlicht, die so gar nicht nach dem Gusto der Anleger waren: Der Aktienkurs bricht in der ersten Handelsstunde am Dienstag um 5,4 Prozent ein und liegt mit Kursen um 86,90 Euro wieder unterhalb der waagerecht verlaufenden 200-Tagelinie (blaue Kurve; 90,65 Euro). Das gestrige Plus von 1,7 Prozent spiegelt sich in der vorletzten Kerze des Tagescharts wider: groß und weiß. Diese Kerze legt heute Zeugnis davon ab, wie euphorisch Anleger am Montag noch auf positive Zahlen von Henkel spekuliert haben. Eine Spekulation, die daneben ging.



Doch verloren ist bei Henkel noch nichts. Insbesondere in der längerfristigen Chartbetrachtung überzeugen die Titel auf der Long-Seite. In der vergangenen Woche bildete sich eine positive Wochenkerze aus, die den Boden im Bereich um 87 / 88 Euro bestätigt. Die bislang fallende 200-Tagelinie geht in einen waagerechten Verlauf über und könnte ein Vorbote sein, der ein Ende des zweijährigen Abwärtstrends andeutet. Zwar nicht von heute auf morgen, aber der erste Schritt ist vollzogen. Nun gilt es, dass längerfristig der nächste Widerstandsbereich um 93,24 / 94,00 Euro nach oben durchbrochen wird, im Idealfall auf Wochenschlusskursbasis. Dies wäre als mittelfristiges Kaufsignal zu bewerten mit einem nachfolgenden Kursziel um 97,37 Euro; dort lag das bisherige Jahreshoch. Eine größere Hürde ist an der psychologisch bedeutsamen 100er-Linie zu erwarten, sowie im Bereich um 103,90 Euro - siehe Monatschart. Ein Initial-Stop-Losskurs könnte knapp unterhalb von 85,60 Euro (für Trader), beziehungsweise knapp unterhalb von 80,70 Euro oder 77,84 Euro (für längerfristig orientierte Investoren) angelegt sein.



Nachfolgendes Long-Derivat aus dem Hause der Emittentin Morgan Stanley zielt auf steigende Kurse bei den Vorzugsaktien von Henkel ab. Der Hebel liegt bei spannenden 7,7. Was ist zu erwarten? Würde der Kurs bis auf 100 Euro steigen, so würde sich der Preis des nachfolgenden Derivats fast verdoppeln.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 103,90
Oberes Ziel 1 97,37
Unteres Ziel 1 85,60
Unteres Ziel 2 80,70


Trading-Idee

Basiswert HENKEL AG+CO.KGAA VZO
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MF90A0
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 75,88
Knock-Out-Schwelle 75,88
Hebel 8,95
Kurs in EUR 0,96