Analysenübersicht

Täglich die besten Trading-Ideen für Anleger

Geeignet für Investoren Trader

Dow Jones: Weiter bis zum Warnsignal

Solange der Dow Jones Industrial Index keine frischen Gefahrenzeichen ausbildet, können Anleger von einer Fortsetzung des Aufwärtstrends ausgehen. Das Ziel bilden langfristige Schwankungsgrenzen des Marktes. Von Andreas Büchler


Der US-Leitindex zeigt eine schöne und stabile Bewegung nach oben, die zuletzt in ähnlicher Form von Juni bis Juli zu sehen war (grüne Pfeilmarkierung). Damals stoppte der Dow an einer Aufwärtstrendlinie, die sich seit vielen Jahren immer wieder als Kursbremse erwiesen hatte und auch jetzt wieder fast erreicht ist - sie verläuft momentan bei rund 28.250 Punkten. Allerdings wurde sie in der starken Rally 2017/2018 zeitweise auch schon mal deutlicher überschritten. Dies ist zwar jetzt ebenfalls denkbar, jedoch dürfte der Markt an ihr zumindest eine Pause einlegen, bevor er weiter in Richtung 28.800 an den Rand seines langfristigen Schwankungskorridors steigen könnte.


Kommt es zu einer kleineren Korrektur, verlaufen bereits um 27.400 mehrere technische Stabilisierungsfaktoren wie der zuletzt immer wieder bodenbildend wirksame Monatsdurchschnittspreis (blau), an dem sich Nachkäufer auch beim nächsten Mal verstärkt orientieren dürften. Auch die Südgrenze des kurzfristigen Schwankungskorridors verläuft dort. Durch diesen ist zugleich auch das Aufwärtspotenzial dieser Zeitebene auf 28.300 limitiert.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN GB0VSV
Emittent Goldman
Sachs
Kurs DAX 28.036,22
Basispreis 25.540,02
Knock-Out-Schwelle 25.540,02
Hebel 11,23
Laufzeit endlos
Kurs 22,90
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DD4K8S
Emittent DZ
Bank
Kurs DAX 28.036,22
Basispreis 30.410,51
Knock-Out-Schwelle 30.410,51
Hebel 11,81
Laufzeit endlos
Kurs 21,21


Weitere Chartanalysen

DAX: Luft holen im Basislager

Der Deutsche Aktienindex hat sich kurz unterhalb seiner alten Gipfel ein Nest gebaut und verharrt dort, was nach dem starken Anstieg in den vergangenen Wochen positiv zu bewerten ist. In einem schwachen Markt würden jetzt bereits verstärkt Profite realisiert. Von Andreas Büchler


Die aktuelle Konsolidierung kann sich noch bis 12.800 / 13.000 an die dort verlaufende horizontale Wendezone sowie den Monatsdurchschnittspreis (blau) nach unten ausdehnen, ohne dass dies ein technisches Gefahrensignal darstellen würde.


Selbst ein Rückgang an die 12.500er-Marke wäre aus mittelfristiger Sicht unproblematisch, der aus statistischen Schwankungen berechnete Bewegungskorridor des DAX lässt auf dieser Zeitebene soviel Spielraum (blaue Fläche). Dieser Prognose-Kanal fällt zudem auf der Oberseite mit den Rekordständen um 13.500 zusammen und bildet dort dadurch das aktuelle Maximalziel im Falle eines weiteren Anstiegs.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN KA41LH
Emittent Citi

Kurs DAX 13.207,01
Basispreis 12.047,37
Knock-Out-Schwelle 12.047,37
Hebel 11,39
Laufzeit endlos
Kurs 12,01
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC452L
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 13.207,01
Basispreis 14.400,00
Knock-Out-Schwelle 14.400,00
Hebel 11,07
Laufzeit 21.02.2020
Kurs 11,99


VW: Jetzt den Turbo einlegen?

Die schwache Branchenlage geht auch am zuletzt rund laufenden Geschäft des weltgrößten Autobauers VW nicht vorbei. Der Konzern wird bei den Aussichten für das kommende Jahr vorsichtiger, Umsatz und Gewinn werden weniger stark steigen als zunächst geplant, wie das VW-Management am Montag einräumen musste. Der Aktienkurs der Wolfsburger sackte zu Wochenbeginn spürbar ab. Zudem lastet generell die Angst vor Autozöllen auf den Autowerten. Von Manfred Ries

 

Es sieht nach einem freundlichen Handelsverlauf aus: Am Dienstagmorgen steigen die Notierungen der VW-Vorzugsaktie um ein knappes Prozent. Damit folgen die Titel den positiven Vorgaben vom DAX, der am Dienstagfrüh freundlich in den Tag startet und wieder oberhalb von 13.200 Punkten notiert. Mit Kursen um 178 Euro liegen die Notierungen von VW im Bereich ihrer 21-Tagelinie (grüne Linie im Tageschart). Offenbar ein gelungenes Einstiegsniveau für viele Anleger, die auf diesem Kurslevel VW-Anteilsscheine einsammeln.



Kurzfristig betrachtet gilt es bei der VW-Aktie zwei Schlüsselmarken im Auge zu behalten: 184,32 Euro (bisheriges Monatshoch) als Widerstand und 168,24 Euro als Unterstützung. Dort lag das bisherige Wochentief vom Montag. Eine weitaus kräftigere Unterstützung ist jedoch an der steigenden 200-Tagelinie (blaue Kurve) zu erwarten. Würde sich die freundliche Tendenz vom Dienstag fortsetzen und käme es zu einem Ausbruch über 184,32 Euro, so läge ein frisches Kaufsignal auf der Long-Seite vor, zumindest im kurzfristigen Bereich. Das nachfolgende Kursziel läge dann um 192,60 Euro. Dort fand sich der Höchstkurs aus dem Jahre 2018. Ein nachfolgender Ausbruch nach oben wäre ein starkes Kaufsignal. Die langfristige Bodenbildung - ersichtlich im Monatschart - wäre dann abgeschlossen mit neuen Kurszielen von dann 220 Euro.



VW-Aktie: Der Aktienkurs zeigt sich derzeit als Spielball der internationalen (Steuer)Politik. Doch der langfristige Trend stimmt positiv, auch wenn es noch einen großen Widerstand zu meistern gilt: jener bei 192,60 Euro. Nachfolgend porträtieren wir ein Hebelzertifikat auf weiter steigende Notierungen bei den Vorzugsaktien von VW. Der Hebel liegt bei konservativen 4,5. Dies wird dem volatilen Verhalten des Titels und der Gefahren im Hinblick etwaiger Autozölle vonseiten der USA gerecht. Die Laufzeit ist offen. Gelänge ein Ausbruch nach oben, so könnte man dieses Papier in ein dann PS-stärkeres - sprich: ein dann spekulativeres Vehikel - umswitchen.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 192,46
Oberes Ziel 1 184,32
Unteres Ziel 1 174,14
Unteres Ziel 2 152,24


Trading-Idee

Basiswert VOLKSWAGEN AG VZO O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MC31NY
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 139,21
Knock-Out-Schwelle 139,21
Hebel 4,45
Kurs in EUR 4,12

 

DAX: Fehlende Verkäufe sind ein Zeichen

Obwohl der Deutsche Aktienindex mittlerweile mehr als 1.400 Punkte ohne Rückschlag gestiegen ist, bleiben Gewinnmitnahmen auch weiterhin aus. Dies lässt erahnen, dass die Nachfrage am Markt unverändert hoch ist. Von Andreas Büchler


Seit mehr als einer Woche tendiert der DAX in einer engen Range seitwärts - was angesichts der massiven vorausgegangenen Rally ein klares Stärkesignal ist. Denn in einem schwachen Marktumfeld wäre der Index längst unter seine erste potenzielle Bodenbildungszone bei 12.800 / 13.000 gefallen. Doch dieser sich aus dem Monatsdurchschnittspreis (blau) und dem unteren Rand des kurzfristigen statistischen Schwankungskorridors (graue Fläche) ableitende Bereich wurde bislang noch nicht einmal berührt.


Trotz der unverändert starken Käuferseite bleibt die Prognose nur leicht positiv, denn der Markt befindet sich bereits am oberen Randbereich seines langfristigen Schwankungskorridors, der mit den Rekordständen der Vorjahre um 13.500 zusammen fällt. Spätestens dort dürften Marktteilnehmer verstärkt damit beginnen, Profite zu realisieren. Auf Dauer sollte der DAX davon zwar nicht aufgehalten werden, mit einer sichtbaren Verzögerung ist aber zu kalkulieren.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN KA41LH
Emittent Citi

Kurs DAX 13.241,75
Basispreis 12.046,18
Knock-Out-Schwelle 12.046,18
Hebel 11,08
Laufzeit endlos
Kurs 12,15
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC452L
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 13.241,75
Basispreis 14.400,00
Knock-Out-Schwelle 14.400,00
Hebel 11,43
Laufzeit 21.02.2020
Kurs 11,87


Dow Jones: Alle Ampeln sind grün

Die Rally des Dow Jones Industrial Index könnte sich noch um mehrere 100 Punkte weiter fortsetzen, bevor der Markt erstmals wieder auf technisch begründete, höhere Verkaufsbereitschaft trifft. Von Andreas Büchler


Der Dow steigt stabil innerhalb seines kurzfristigen Prognose-Korridors (graue Fläche), dessen unterer Grenzbereich im Falle vorübergehender Schwächephasen bereits um 27.300 eine zuverlässige erste Orientierungszone für Nachkäufer bildet. Dort bildet der Monatsdurchschnittspreis (blau) einen weiteren, bereits bewährten Stabilisierungsfaktor. Zusammen mit dem horizontalen Wendebereich um 27.400 ergibt sich eine verlässliche Gelegenheit zur frühen Bodenbildung. Gleichzeitig begründet der Schwankungskorridor auch auf der Oberseite ein Kursziel um 28.400.


Knapp 100 Punkte höher bestätigen der mittelfristige Schwankungskanal (blaue Fläche) und die Aufwärtstrend-Obergrenze (schwarz) die zuvor ermittelten Maximalwerte, an denen sich zahlreiche Marktteilnehmer mit Gewinnmitnahmen beim Dow orientieren dürften.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN CP46G1
Emittent Citi

Kurs DAX 28.001,24
Basispreis 24.447,60
Knock-Out-Schwelle 24.447,60
Hebel 7,88
Laufzeit endlos
Kurs 3,20
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DD4K8S
Emittent DZ
Bank
Kurs DAX 27.999,61
Basispreis 30.411,97
Knock-Out-Schwelle 30.411,97
Hebel 11,61
Laufzeit endlos
Kurs 22,13


K+S: Minus 90 Prozent

Fallende Kalipreise und umfangreiche Produktionskürzungen verhageln dem Dünger- und Salzkonzern seine gesteckten jahresziele kräftiger als erwartet. Mit aktuellen Kursen um 11,20 Euro kostet eine K+S-Aktie derzeit wieder so viel / so wenig wie letztmalig im September 2005. Was Anleger wissen müssen und welche Strategie bei K+S langfristig überzeugt. Von Manfred Ries

 

Das Drama setzt sich fort: Trotz stabilen Aktienmärkten knickt der Aktienkurs von Kali und Salz (K+S) am Montag um mehr als ein Prozent ein. Wieder einmal, ist man geneigt zu sagen. Denn bereits in der Vorwoche haben die Titel knapp 15 Prozent an Wert verloren. Damit gehörten sie unangefochten zu den schwächsten Werten innerhalb des MDAX. Seit dem Allzeithoch im Jahre 2008 (97,35 Euro) notieren die Papiere heute sogar fast 90 Prozent niedriger. Das ganze Drama spiegelt sich im Monatschart, der den längerfristigen Trend aufzeigt, wider.



Jetzt aber schielen Schnäppchenjäger auf die Marke von zehn Euro. Diese Linie könnte sich, als magische Grenze zum einstelligen Kursbereich, zumindest als psychologische Unterstützung erweisen. Daraus könnte dann eine, zumindest kurzzeitige, Gegenbewegung nach oben eingeläutet werden. Denn mit einer nachhaltigen Trendwende nach oben ist eher nicht zu rechnen; dafür ist der Abwärtstrend zu ausgeprägt und der Titel derzeit nicht wirklich überverkauft. Dies wird am prozentualen Abstand zwischen 200-Tagelinie und Aktienkurs deutlich; dieser Abstand findet sich als Linie unterhalb des Monatscharts abgetragen. Aktuell liegt dieser Abstand bei weniger als zehn Prozent und damit, rückblickend betrachtet, im Rahmen der Normalität. Man kann das Chartbild drehen und wenden wie man will: Man kommt auf keinen grünen Zweig. Aber gerade das könnte den Reiz einer (langfristigen) Long-Strategie ausmachen - eine Wette auf eine Gegenbewegung nach oben. Und zwar dann, wenn niemand mehr daran glaubt. Eine nicht ganz ungefährliche Strategie - aber eine reizvolle und möglicherweise lukrative.



K+S-Aktie: Das 14-Jahrestief reizt zu einer langfristigen Long-Spekulation. Wichtig: Ein Produkt mit einer endlosen Laufzeit. Auch sollte der Knockoutlevel unterhalb der 10er-Marke liegen. Und - wichtig: Money Management nicht vergessen! Heißt im Klartext: Nur mit einem geringen Einsatz rein und etwaige (Buch)Gewinne durch ein Platzieren des Stop-Losskurses absichern. Vorsichtig agierende Trader warten eine Kursstabilisierung ab. Nachfolgend porträtieren wir ein entsprechendes Long-Derivat aus dem Hause der Emittentin Morgan Stanley mit einem spannenden Hebel von 6,9. Die Laufzeit ist offen und sowohl der Basispreis als auch die Knockoutschwelle warten bei 9,55 Euro und damit noch unterhalb der „magischen“ 10-Euromarke. Im Falle einer Gegenbewegung bis angenommen an die Marke von 12-Euro heran, würde sich der Preis des Derivats nahezu verdoppeln. Bei derzeit 12,78 Euro verläuft die fallende 21-Tagelinie, die als Widerstand zu beachten ist (grüne Kurve im Tageschart). Wie gesagt: Es ist eine spannende, wenn auch spekulative, Strategie gegen den aktuell vorherrschenden Trend.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 12,78
Oberes Ziel 1 11,89
Unteres Ziel 1 11,00
Unteres Ziel 2 10,00


Trading-Idee

Basiswert K+S AG NA O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MC0QDN
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 9,55
Knock-Out-Schwelle 9,55
Hebel 8,66
Kurs in EUR 1,37

 

Dow Jones: Restpotenzial vorhanden

Der Dow Jones Industrial Index zeigt zwar leichte Ermüdungserscheinungen, sendet aber keine markttechnischen Gefahrensignale. Da noch keine Überhitzungssituation besteht, bleibt im Idealfall sogar ohne vorausgehende Korrektur noch Luft nach oben. Von Andreas Büchler


Die Nachfrage an der US-Leitbörse bleibt konstant, auch wenn das Anstiegstempo zwischendurch leicht zurückgegangen ist. Diese Entwicklung ist jedoch sogar positiv, denn so läuft der Dow nicht so schnell heiß. Aktuell befindet sich der Index in der Mitte seines Schwankungskorridors auf der kurzfristigen Zeitebene und hätte bereits jetzt theoretisch Luft bis an das auch im mittelfristigen Chart definierbare Kursziel am oberen Rand beider Schwankungskorridore (graue und blaue Flächen) um 28.400 / 28.500.


Mit dem nächsten Kursziel fällt auch die Obergrenze des Kanals zusammen, der sich durch eine Verbindung der jüngsten Zwischenhochs und -tiefs ergibt (schwarz). Spätestens dort dürften Gewinnmitnahmen wieder deutlich ansteigen. Doch schon um 27.400 zeigt sich in diesem Fall eine erste horizontale Wendezone, die bereits wieder für eine Bodenbildung genügen könnte.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN CP46G1
Emittent Citi

Kurs DAX 27.871,39
Basispreis 24.435,83
Knock-Out-Schwelle 24.435,83
Hebel 8,11
Laufzeit endlos
Kurs 3,12
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DD4K8S
Emittent DZ
Bank
Kurs DAX 27.873,00
Basispreis 30.416,35
Knock-Out-Schwelle 30.416,35
Hebel 10,96
Laufzeit endlos
Kurs 23,22


DAX: Weit oben festgezurrt

Der Deutsche Aktienindex bleibt trotz der nachlassenden Kaufdynamik in der zurückliegenden Handelswoche auf hohem Niveau stabil. Selbst eine Korrektur wäre zum aktuellen Zeitpunkt jedoch kein Grund zur Panik. Von Andreas Büchler


Die ausbleibenden oder zumindest nur zögerlich stattfindenden Gewinnmitnahmen beim DAX sind ein klares Indiz für die Qualität des aktuellen Aufwärtstrends. Anleger müssen sich vorerst maximal auf einen Rücksetzer bis 12.800 / 13.000 einstellen, dort bilden eine horizontale Wendezone und der Monatsdurchschnittspreis (blau) das erste Korrekturziel für den Index, die mit dem unteren Randbereich des kurzfristig wahrscheinlichen Schwankungskorridors (graue Fläche) zusammenfällt. Dieser Kanal zeigt zugleich auch das Potenzial nach oben bis zunächst maximal 13.500, das im mittelfristigen Chart ebenfalls errechnet werden kann.


Der DAX dürfte auch aus der Vogelperspektive betrachtet spätestens an der 13.500er-Marke wieder mit stärkerem Verkaufsdruck zu kämpfen haben. Dort könnten sich Marktteilnehmer beim Realisieren der inzwischen beträchtlichen Profite gehäuft an den ehemaligen Rekordhochs aus den Vorjahren orientieren. Zudem zeigt auch der hier kalkulierbare Bewegungskorridor des Index (blaue Fläche) vorläufig nur noch wenig Spielraum nach Norden. Dennoch besteht wenig Anlass zur Sorge, denn der DAX befindet sich nicht nur in der statistisch stärksten Jahreszeit, sondern der Prognosekorridor dürfte in den kommenden Wochen auch weiter steigen und damit frische Luft nach oben schaffen.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN KA299J
Emittent Citi

Kurs DAX 13.180,23
Basispreis 11.549,94
Knock-Out-Schwelle 11.549,94
Hebel 8,08
Laufzeit endlos
Kurs 17,17
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC452L
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 13.180,23
Basispreis 14.400,00
Knock-Out-Schwelle 14.400,00
Hebel 10,81
Laufzeit 21.02.2020
Kurs 11,81


Daimler: Mut zur Lücke

Die Aktien von Daimler gehen geschwächt in den Freitagshandel und verlieren in den ersten beiden Handelsstunden knapp 0,5 Prozent an Wert. Das Minus vom Freitag überrascht angesichts der Kursstärke des DAX und den Aussichten auf eine zeitnahe Beilegung des Handelskrieges zwischen den USA und China. Ein mögliches Ende des Handelskrieges USA / China könnten die Kurse des Autobauers wieder beleben. Welche Strategie jetzt wirkt. Von Manfred Ries

 

Aktuell bewegen sich die Kurse des Stuttgarter Autobauers um 51 Euro und damit oberhalb der 50er-Unterstützung. Knapp unterhalb davon verläuft die 200-Tagelinie (blaue Kurve), die den Notierungen Unterstützung gewährt. Damit präsentieren sich die Aktien von Daimler auf einem soliden charttechnischen Fundament. Steht jetzt ein zeitnaher Aufwärtsmove bevor?



Kurzfristig betrachtet hat sich die zuvor überkaufte Marktsituation neutralisiert. Zur Erinnerung: Ende Oktober notierte die Daimler-Aktie noch mehr als zehn Prozent oberhalb ihrer 21-Tagelinie (grüne Kurve). Aktuell liegen die Kurse zwei Prozent tiefer als im Durchschnitt ihrer vergangenen 21 Handelstage. Damit gelten die Daimler-Aktien, kurzfristig betrachtet, bereits als „überverkauft“ (siehe Kurvenverlauf unterhalb des Tagescharts). Mit der jüngsten Korrekturbewegung wurde aber auch eine Kurslücke (engl.: „Gap“) geschlossen, die im Oktober entstanden ist (gelbe Markierung im Tageschart). Erfahrungsgemäß ist die Chance groß, dass die Kurse wieder nach oben drehen, wenn eine derartige Lücke geschlossen wird. Wochen- und Monatscharts gewähren Einblick in den langfristigen Trend bei der Daimler-Aktie. Auffällig: Der Widerstand um 55 Euro, an dem die Daimler-Aktie bereits seit drei Wochen zu knabbern hat. Käme es hier aber zu einem Ausbruch nach oben, so wäre das sehr positiv zu bewerten mit einem nachfolgenden Kursziel um 60 Euro; dort lag das bisherige Jahreshoch.



Daimler-Aktie: Halten / Aufstocken / spekulativ Kaufen. Der Titel befindet sich in einer langfristigen Bodenbildung und zeigt sich um 50 Euro als solide unterstützt. Die 200-Tagelinie hat ihren fallenden Verlauf beendet und könnte eine längerfristige Trendwende zum besseren einläuten. Käme es zu einer Einigung im Handelsknatsch zwischen den USA und China, so wären positive Impulse für den weiteren Chartverlauf zu erwarten. Nächste Widerstände: 55 Euro und 60 Euro (bisheriges Jahreshoch) Nächste Unterstützungen: 49,49 Euro (200-Tagelinie) und 42,90 Euro (Oktobertief)



Dow Jones: Rekordjagd wird langsamer

Der US-Leitindex bleibt auf Nordkurs, allerdings ermäßigt sich das Anstiegstempo leicht. Dies reduziert zugleich aber auch das Rückschlagsrisiko auf ein Minimum. Anleger können bis zum nächsten Kursziel weiter optimistisch bleiben. Von Andreas Büchler


Knapp 2.000 Punkte hat der Dow Jones Industrial Index seit dem letzten Korrekturtief Anfang Oktober wieder zugelegt, ohne dass sich bisher eine neue Verkaufswelle ankündigt. Die Crash-Gefahr ist vorerst ohnehin überschaubar, da der Markt bisher nur in einem moderaten Tempo steigt und zwischendurch auch kleinere Konsolidierungsphasen zeigt. Auch jetzt geht es bereits seit einer Woche eher seitwärts als aufwärts, wobei jedoch selbst die erste potenzielle Zielzone auf der Unterseite um 27.100 / 27.400 noch nicht beansprucht wurde. Dort bildet die Kombination aus einer horizontalen Wendezone, dem Monatsdurchschnittspreis (blau) und der Untergrenze des kurzfristigen Prognose-Korridors (graue Fläche) einen zuverlässigen Bodenbildungspunkt.


Das Satellitenbild zeigt gleichermaßen einen stabilen, noch nicht überhitzten Aufwärtstrend. Der Dow hat aus dieser Perspektive Luft bis an die 28.400er-Marke, wo sowohl der Rand des hiesigen Prognose-Korridors, als auch des linearen Aufwärtstrendkanals (schwarz) erreicht wäre.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN CP46G1
Emittent Citi

Kurs DAX 27.783,35
Basispreis 24.441,41
Knock-Out-Schwelle 24.441,41
Hebel 8,31
Laufzeit endlos
Kurs 3,03
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MF5DEU
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 27.783,35
Basispreis 29.877,44
Knock-Out-Schwelle 29.877,44
Hebel 13,27
Laufzeit endlos
Kurs 19,86


Merck: Lohnt sich noch der Einstieg?

Kurz zum Zahlenwerk: Der Pharma- und Spezialchemiekonzern rechnet für 2019 mit einem Umsatz von 15,7 bis 16,3 Milliarden Euro und einem starken Anstieg des bereinigten Betriebsgewinns (Ebitda) auf 4,23 bis 4,43 Milliarden Euro, zu dem der Zukauf etwa 80 bis 90 Millionen Euro beitragen dürfte. Was Anleger wissen müssen und welche Strategie jetzt überzeugt. Von Manfred Ries

 

Die Zahlen für das 3. Quartal sind raus und der Kurs von Merck bricht in der ersten halben Handelsstunde um bis zu 1,5 Prozent ein. Die tiefste Notierung lag am Donnerstagmorgen bei 107,20 Euro und damit punktgenau auf der ansteigenden 21-Tagelinie (grüne Kurve). Sie stellt die Notierungen der vergangenen 21 Handelstage dar und dient den Kursen als Unterstützung. Solange dieser gleitende Durchschnitt steigt, solange gilt der kurzfristige Aufwärtstrend als intakt.



Das Minus vom Donnerstag sollte aber gerade langfristig orientierte Anleger nicht abschrecken, schließlich ist das Papier seit Anfang Juni von 86 Euro bis auf 110 Euro gestiegen - eine Kursrallye um 28 Prozent in nur einem halben Jahr. Der Monatschart zeugt mit seinen letzten großen, weißen Kerzen davon. Diese Kursrallye hat aber auch dazu geführt, dass sich die Notierungen bereits weit von ihrer 200-Tagelinie (blaue Kurve) entfernt haben, nämlich knapp 11 Prozent. Heißt: Heute kostet eine Merck-Aktie elf Prozent mehr als im Durchschnitt der vergangenen 200 Handelstage. Rückblickend betrachtet zeugt das von einer Kursüberhitzung. Der prozentuale Abstand zwischen Kurs und gleitenden Durchschnittsnotierungen findet sich in der Grafik unterhalb des Wochencharts abgetragen. Diese überkaufte Marktsituation könnte jetzt etwas Ruhe in das Kursgebaren der Merck-Aktie tragen, zumal um 115 Euro, dem bisherigen Allzeithoch, mit Gegenwind zu rechnen ist (siehe Monatschart). Im Idealfall kommt es zu einer Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau. Auch das würde die überkaufte Marktsituation bereinigen. Im kurzfristigen Bereich ist um 107 Euro eine Unterstützung auszumachen. Auf der Oberseite liegt der nächste Widerstand bei 110,10 Euro. Weitaus kräftiger aber dürfte, wie erwähnt, der Widerstand um 115 Euro wirken.



Merck-Aktie: Eine gute Halteposition. Ein Ausbruch über 110,10 Euro würde ein kurzfristiges Kaufsignal generieren. Ein nachfolgender Ausbruch über das Allzeithoch bei 115,20 Euro wäre ein sehr starkes Bullen-Signal. Spekulative Trader könnten versuchen, bei Kursen um 107 Euro einzusteigen. Dies im Hinblick auf die tragende Unterstützungseigenschaft der 21-Tagelinie. Nächste Widerstände: 110,10 Euro (bisheriges Jahreshoch) und 115,20 Euro (Allzeithoch) Nächste Unterstützungen: 107,20 Euro (21-Tagelinie) und 97,00 Euro (200-Tagelinie)



DAX: Korrektur bleibt minimal

Nach einem Plus von mehr als 1.400 Punkten seit dem Oktober-Zwischentief kommt die aktuelle Atempause des Deutschen Aktienindex nicht überraschend. Positiv fällt dabei aber auf, dass die Gewinnmitnahmen in sehr engen Grenzen verlaufen. Von Andreas Büchler


Es ist spürbar, dass wir uns in der statistisch stärksten Jahreszeit befinden: Der DAX tendiert seit sechs Wochen nur noch nach oben, zwischenzeitliche Konsolidierungsphasen erreichen nur kleinste Dimensionen - so auch jetzt. Das Minimalziel auf der Unterseite zwischen dem Monatsdurchschnittspreis (blau) bei rund 13.000 und der bereits bewährten, horizontalen Kaufzone um 12.800 ist noch nicht einmal getestet worden.


Auf der Oberseite bremst der bis 2017 zurück verfolgbare Verkaufsbereich zwischen 12.900 und 13.200 den Durchmarsch des DAX bis an die Rekorde bei 13.500 ab. Auf längere Sicht dürfte der Markt dieses Ziel aber weiterhin ansteuern können, es bleibt für das Jahresende eine realistische Option. Spätestens dort ist der Index dann aber auch überhitzt, erkennbar daran, dass er den oberen Randbereich seines auf dieser Zeitebene berechenbaren Schwankungskorridors (braune Fläche) erreicht hat.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN KA299J
Emittent Citi

Kurs DAX 13.230,07
Basispreis 11.548,80
Knock-Out-Schwelle 11.548,80
Hebel 7,87
Laufzeit endlos
Kurs 16,46
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC452L
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 13.230,07
Basispreis 14.400,00
Knock-Out-Schwelle 14.400,00
Hebel 11,31
Laufzeit 21.02.2020
Kurs 12,53


Dow Jones: 28.400 bleibt das nächste Ziel

Der Dow Jones Industrial Index konsolidiert aktuell die jüngsten Gewinne, ohne dass es dabei jedoch bislang zu stärkeren Rückschlägen gekommen ist. Dies lässt vermuten, dass die Nachfrage den Markt auch noch bis zur nächsten Grenzlinie treiben wird. Von Andreas Büchler


Der Dow klettert inmitten seines Prognosekorridors (graue Fläche) stabil nach oben und hat darin Luft von rund 27.200 auf der Unterseite bis 28.400 auf der Oberseite. Am südlichen Rand verlaufen zudem noch der ebenfalls oft bei einer Bodenbildung behilfliche Monatsdurchschnittspreis, der verstärkt kurzfristige Nachkäufer aktiviert (blaue Kurve) und eine horizontale Wendezone (grau / grau punktiert).


Die Obergrenze des kurzfristigen Prognosekorridors fällt ebenfalls mit weiteren technisch wichtigen Einflussfaktoren zusammen: An der 28.400er-Marke befindet sich derzeit auch noch die Grenzlinie des linearen Aufwärtstrends (schwarz), der sich durch Verbindung der jüngsten Hochs und Tiefs des Dow skizzieren lässt. Und auch der mittelfristige Schwankungskorridor (blaue Fläche) lässt dem Dow nicht viel mehr Luft, was erfahrungsgemäß somit spätestens dort zu einem oberen Wendepunkt führen sollte.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN CP46G1
Emittent Citi

Kurs DAX 27.670,72
Basispreis 24.443,45
Knock-Out-Schwelle 24.443,45
Hebel 8,57
Laufzeit endlos
Kurs 2,91
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MF5DEU
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 27.670,72
Basispreis 29.883,83
Knock-Out-Schwelle 29.883,83
Hebel 12,50
Laufzeit endlos
Kurs 20,96


Tesla: Neues Warnsignal

Was für eine Rally! Die Papiere von Tesla sind seit Wochen auf der Überholspur zu finden und nähern sich dem Allzeithoch. Ein nachfolgender Ausbruch wäre ein mächtiges Kaufsignal - eine langfristig verlockende Vorstellung. Was müssen Anleger wissen? Von Manfred Ries

 

Um 1,4 Prozent ging es am Dienstag mit dem Aktienkurs von Tesla nach oben. Schlussnotierung in New York: 349,93 US-Dollar. Das Allzeithoch lag im September 2018 bei 389,61 US-Dollar und befindet sich somit nur noch 40 US-Dollar (11%) von den aktuellen Notierungen entfernt. Für einen volatilen Titel wie Tesla ist das nicht viel. Zur Erinnerung: Seit Anfang Oktober hat sich die Tesla-Aktie um 45 Prozent verteuert. Ein Ausbruch über das Allzeithoch wäre ein starkes Kaufsignal. Aktuell notieren die Titel knapp 16 Prozent oberhalb ihrer 21-Tagelinie (grüne Kurve). Rückblickend betrachtet ist das eine Größe, die von keiner überkauften Marktsituation mehr zeugt - siehe Kurvenverlauf unterhalb des Tagescharts.



Die Tesla-Notierungen stehen aktuell kurz vor ihrem bisherigen Jahreshochs bei 352 US-Dollar. Ein nachfolgender Ausbruch könnte den Titel schnell in Richtung Allzeithoch tragen - der Monatschart zeugt davon. Doch Eile mit Weile: Nach dem kräftigen Plus der vergangenen Wochen hat sich bereits eine mittelfristig überkaufte Marktsituation eingestellt. Dies ist am prozentualen Abstand zwischen 200-Tagelinie (blaue Kurve) und Aktienkurs ablesbar und findet sich in der Grafik unterhalb des Wochencharts abgetragen.



Tesla Inc.: Kurse oberhalb von 390 US-Dollar wären ein Kaufsignal. Doch Vorsicht: Der Titel zeigt sich extrem volatil. Anleger sind deshalb gut beraten, ihren Stop-Losskurs zeitnah nach oben zu hieven, um Buchgewinne engmaschig zu sichern. Aktuell ist der Wert heißgelaufen und nähert sich bekannten Wendemarken. Nächste Widerstände: 352 US-Dollar (bisheriges Jahreshoch) und 389,61 US-Dollar (bisheriges Allzeithoch). Nächste Unterstützungen: 302 US-Dollar (21-Tagelinie) und 254 US-Dollar (200-Tagelinie).



DAX: Auf dem Weg zum Jahresendziel

Der Deutsche Aktienindex ist nur noch minimal von seinen bisherigen Rekordständen entfernt. Die aktuelle Entwicklung deutet darauf hin, dass diese in 2019 zumindest noch einmal getestet werden könnten. Von Andreas Büchler


Aus einer kurzfristigen Perspektive ist der Weg nach oben frei, da keine potenziellen Wendezonen mehr im Chart verlaufen. Einzig der Prognosekorridor (graue Fläche), der den zu erwartenden Verlauf des Marktes vorzeichnet, bietet noch eine Orientierungshilfe: Er lässt aktuell nach oben Luft bis etwa 13.400 / 13.500 und nach unten bis rund 13.000 Punkte.


Die 13.500er-Marke ist auch aus mittelfristiger Sicht weiterhin das wahrscheinliche Kursziel für dieses Jahr, da hier die Rekorde der Vorjahre liegen die bereits ab 13.200 einsetzen und den DAX auch beim aktuellen Anlauf wieder bremsen dürften. Der Index ist auf der übergeordneten Zeitebene ohnehin bereits leicht überhitzt, erkennbar daran dass er schon im oberen Randbereich des hier kalkulierbaren Bewegungskanals (blaue Fläche) verläuft. Auch höhere Preise bleiben bis Ende Dezember noch im Bereich des Möglichen, die Chancen dafür sind aber ohne eine zwischendurch erfolgende Konsolidierung geringer, da der Index bereits mehr als 1400 Punkte ohne Pause gestiegen ist.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN KA299J
Emittent Citi

Kurs DAX 13.283,51
Basispreis 11.547,65
Knock-Out-Schwelle 11.547,65
Hebel 7,65
Laufzeit endlos
Kurs 17,20
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC452L
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 13.283,51
Basispreis 14.400,00
Knock-Out-Schwelle 14.400,00
Hebel 11,90
Laufzeit 21.02.2020
Kurs 11,80


Dow Jones: Stabil auf der Oberseite

Der US-Leitindex wird seit Monatsanfang oberhalb eines entscheidenden Preisniveaus gehandelt, ohne Anzeichen von Schwäche. Dies stützt die Vermutung eines Aufwärtstrends und spricht für einen weiteren Anstieg in Richtung der charttechnischen Kursziele jenseits der 28.000er-Marke. Von Andreas Büchler


Der Ausbruch des Dow Jones Industrial Index über die 27.400er-Marke ist das jüngste in einer Reihe von Stärkezeichen (grüne Pfeile), die mit der scharfen 180-Grad-Wende des Marktes nach oben Anfang Oktober begonnen haben und sich mit der stabilen Nachfrage oberhalb des Monatsdurchschnitts (blau) fortsetzten. Diese Entwicklung kann mit hoher Wahrscheinlichkeit zum nächsten Zielbereich führen, der besser im mittelfristigen Chart erkennbar wird.


Die Obergrenzen des linearen Aufwärtstrendkanals (schwarz) und des statistisch ermittelbaren mittelfristigen Schwankungskorridors (blaue Fläche) fallen im Bereich um 28.400 zusammen und bilden das nächste Kursziel im Aufwärtstrend. Korrekturen, die auf dem Weg dorthin unweigerlich auftreten sollten, könnten schon um 27.100 am Monatsdurchschnittspreis wieder stoppen (blaue Kurve im ersten Chart), spätestens aber an der 200-Tage-Linie (violett) um 26.300, die aber nur im Notfall als Stabilisator gebraucht wird.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN CP46G1
Emittent Citi

Kurs DAX 27.691,49
Basispreis 24.439,53
Knock-Out-Schwelle 24.439,53
Hebel 8,52
Laufzeit endlos
Kurs 2,97
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MF5DEU
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 27.691,49
Basispreis 29.883,19
Knock-Out-Schwelle 29.883,19
Hebel 12,63
Laufzeit endlos
Kurs 20,32


Wirecard: Sollte die nächste Short-Attacke kommen...

Gerüchte um Bilanz-Manipulationen lasten (wieder einmal) auf die Notierungen und haben im September / Oktober Short Seller (Leerverkäufer; insbesondere Hedgefonds) auf den Plan gerufen. Das wirkt bis heute nach. Welche Strategie jetzt überzeugt. Von Manfred Ries

 

Die Notierungen des Zahlungsdienstleisters Wirecard gehen weitgehend unverändert in den Handel und notieren am Dienstagmorgen mit 119,70 Euro auf Kursniveau des Vortages. Der kräftige Kurseinbruch seit September (von 159,80 Euro bis zu 107,80 Euro = -33%) hat dazu geführt, dass die 21-Tagelinie zwischenzeitlich kräftig fällt und die Notierungen mit nach unten zieht. Ob die kurzfristige Unterstützung bei 115,80 Euro hält, darf angezweifelt werden - siehe Tageschart.



Was die mittelfristige Ausgangslage anbelangt, so hilft ein Blick auf den Wochen- und Monatschart weiter. Dabei visualisiert die 200-Tagelinie (blaue Kurve) das Trendverhalten in geglätteter Form. Und dieser Trend zeigt bereits seit Jahresbeginn seitwärts. Dabei liegt die bisherige Schwankungsbreite der Kurse zwischen 86 Euro und 170,70 Euro und zeugt damit von der hohen Volatilität der Wirecard-Aktie. Noch aber ist der langfristige Aufwärtstrendkanal intakt. Dieser findet sich blau schraffiert im Monatschart eingezeichnet. Im Monatschart ebenso ersichtlich: Das bisherige Allzeithoch bei 199 Euro. Dieses wurde im Jahre 2018 erreicht. Wirecard hat für Ende Oktober erstmals eine externe Sonderprüfung ihrer Bücher angekündigt. Anleger sollten, gerade im Hinblick auf diese Prüfung weiterhin Vorsicht walten lassen: Solange das Unternehmen nicht für Transparenz gesorgt hat und die Vorwürfe und Bilanz-Manipulationen ausgeräumt sind, solange können sich Short-Angriffe, wie Mitte Oktober erlebt, jederzeit wiederholen. Eine kurzfristige Unterstützung befindet sich bei 115,80 Euro. Eine größere Unterstützung ist im Bereich um 106 / 108 Euro zu erwarten. Fallen die Kurse darunter, so wäre dies als starkes Verkaufssignal zu bewerten mit einem nachfolgenden Kursziel von 93,12 Euro; siehe Wochenchart - Zeit, um sich eine Strategie auf fallende Kurse zurechtzulegen.



Wer im Falle weiterer Short-Attacken selbst auf fallende Notierungen bei den Aktien von Wirecard setzten möchte, kann sich ein entsprechendes Short-Derivat ins Depot legen. Nachfolgend stellen wir ein Short-Produkt vor, mit dem sich Preisbewegungen um den Faktor von aktuell 8,2 hebeln lassen. Etwaige (Buch)Gewinne sollten zeitnah durch ein Anpassen des Stop-Losskurses abgesichert werden.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 125,15
Oberes Ziel 1 143,30
Unteres Ziel 1 106,70
Unteres Ziel 2 93,12


Trading-Idee

Basiswert WIRECARD AG
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MC4J25
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 134,66
Knock-Out-Schwelle 134,66
Hebel 9,12
Kurs in EUR 1,51

 

DAX: Anstieg mit gesundem Tempo?

Der Deutsche Aktienindex klettert derzeit in Richtung seiner ehemaligen Rekorde, und beginnt langsam wieder zu überhitzen. Anleger sollten sich auf eine Atempause spätestens an der 13.500er-Marke einstellen. Von Andreas Büchler


Bereits rund 1.400 Punkte ist der DAX seit dem Zwischentief nach der letzten Korrektur Anfang Oktober geklettert. Dadurch steigt das Risiko von Gewinnmitnahmen wieder an, insbesondere da der Index bereits in das von 13.200 bis 13.500 reichende Gebiet mit gehäuft auftretenden oberen Wendepunkten eingedrungen ist.


Der DAX bewegt sich zudem nun schon länger wieder im oberen Randbereich seines Schwankungskorridors (blaue Fläche), daran ist ebenfalls zu erkennen dass er bereits etwas heiß gelaufen ist. Die Unterseite dieses aus vergangenen Kursbewegungen errechneten Kanals liefert um 12.600 auch das Kursziel für eine stärkere Korrektur. Kleine Atempausen sollten jedoch schon um 12.800 / 12.900 wieder stoppen, dort verläuft eine erste horizontale Wendezone im Kurzfristchart sowie der Schwankungskorridor dieser Zeitebene (graue Fläche im oberen Chart).

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN KA299J
Emittent Citi

Kurs DAX 13.251,75
Basispreis 11.546,51
Knock-Out-Schwelle 11.546,51
Hebel 7,77
Laufzeit endlos
Kurs 16,94
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC452L
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 13.251,75
Basispreis 14.400,00
Knock-Out-Schwelle 14.400,00
Hebel 11,54
Laufzeit 21.02.2020
Kurs 12,09


Dow Jones: Prognose ist positiv

Der Befund für den Dow Jones Industrial Index ist vielversprechend wie sonst nur selten: Der Markt ist bislang kaum heißgelaufen und zeigt auf allen Zeitebenen intakte Aufwärtstrends. Anleger sollten diese Phase feiern, solange sie noch anhält. Von Andreas Büchler


Im kurzfristigen Chart ist der Weg nach oben frei und nur der Schwankungskorridor, berechnet aus Bewegungen der Vergangenheit, liefert eine Indikation für das nächste Kursziel. Dieses liegt zwischen 27.900 und 28.400 am oberen Rand des Prognosekanals (graue Fläche). Ebenso lässt sich mit diesem verlässlichen Instrument die erste Zielmarke für den Fall einer erneuten Schwäche definieren, sie fällt mit dem Monatsdurchschnitt um 27.100 zusammen (blau). Schon vorher, um 27.400, zeigte sich zuletzt eine steigende Nachfrage als Mikrostabilisator für den Trend auf dieser Zeitebene.


Auch der mittelfristige Blickwinkel bestätigt den Gesamteindruck, hier dehnt sich der entsprechende Schwankungskorridor bis an die Nordgrenze des linear konstruierbaren Aufwärtstrendkanals (schwarz) bei derzeit 28.400 aus und bildet mit dieser ein durchaus wahrscheinliches Idealziel für eine Jahresendrally des Dow.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN CP46G1
Emittent Citi

Kurs DAX 27.681,24
Basispreis 24.435,60
Knock-Out-Schwelle 24.435,60
Hebel 8,53
Laufzeit endlos
Kurs 2,84
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MF5DEU
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 27.681,24
Basispreis 29.882,56
Knock-Out-Schwelle 29.882,56
Hebel 12,57
Laufzeit endlos
Kurs 21,53


Continental AG: Bodenbildung schreitet voran

Die Continental AG hat Dienstag ihre 9-Monatszahlen veröffentlicht. Diese fielen erwartungsgemäß schwach aus. Dennoch zeigt sich der Titel solide unterstützt und die Bodenbildung schreitet voran. Warum der Autozulieferer jetzt wieder in Fahrt gerät, auf welche Schlüsselmarken Anleger achten müssen und welche Strategie überzeugt. Von Manfred Ries

 

Die Kurse der Continental AG sind am Montag kaum verändert in die neue (Börsen)Woche gefahren und haben zu Wochenbeginn 0,1 Prozent an Wert verloren. Damit folgten die Titel den verhaltenen Vorgaben beim DAX (-0,2%). Gleichwohl erscheint der Wert gerade für Technische Analysten immer attraktiver. Denn die Bodenbildung schreitet voran. Diese ist insbesondere im Wochen- und Monatschart ersichtlich. Die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres liegen nun auf dem Tisch. Fundamental betrachtet läuft das Business mit der Innenausstattung von Autos derzeit schlecht. In diesem Jahr muss der Konzern deshalb gut 2,5 Milliarden Euro abschreiben, so dass die Continental AG in 2019 mit einem Verlust abschließen wird.



Der kurzfristige Trend ist klar nach oben gerichtet; hiervon zeugt nicht zuletzt der steigende Verlauf der 21-Tagelinie (grüne Kurve). Zuletzt konnten sich die Kurse entlang ihrer 200-Tagelinie (blaue Kurve) stabilisieren (siehe grüner Pfeil im Tageschart). Dieser gleitende Durchschnitt verläuft bei derzeit 128,60 Euro und verstärkt damit die Unterstützungslinie um 128 Euro. Jetzt blicken Chartisten auf die Marke von 133,76 Euro. Diese kurzfristige Hürde nach oben ist im Tageschart abgetragen. Ein Ausbruch nach oben wäre sehr positiv zu bewerten. Langfristig betrachtet befindet sich die Continental-Aktie in einem kurzfristig intakten Aufwärtstrend. Ein Ausbruch über die 133,76 Euro wäre als größeres Kaufsignal zu interpretieren. Dann würde auch die Bodenbildung in eine neue Phase übergehen. Im Rahmen positiver Nachrichtenlage aus der Autoindustrie könnten die Titel jetzt richtig in Fahrt geraten. Als größeres Kursziel machen wir den Bereich um 160 Euro aus. Ein Bereich, der sich aus dem Wochenchart herleiten lässt. Dort lagen übrigens die Höchstkurse des Vorjahres.



Die Autoaktien kommen wieder in Fahrt. Davon sollte auch Continental mittelfristig profitieren. Nachfolgendes Produkt der Emittentin Morgan Stanley zielt auf steigende Notierungen bei den Continental-Aktien ab. Der Hebel liegt bei spannenden 7,8 und die Laufzeit ist offen.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 162,45
Oberes Ziel 1 133,76
Unteres Ziel 1 128,00
Unteres Ziel 2 123,86


Trading-Idee

Basiswert CONTINENTAL AG O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MC4GSP
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 114,30
Knock-Out-Schwelle 114,30
Hebel 7,57
Kurs in EUR 1,78

 

DAX: Hier kommt die nächste Atempause

Der positive Trend des Deutschen Aktienindex dürfte auf längere Sicht anhalten, aber es sind auch kleinere Unterbrechungen mit einzukalkulieren. Insbesonderen an Preisschwellen, die bereits früher auffällig waren, ist Vorsicht angebracht. Diese Niveaus sollten Anleger kennen. Von Andreas Büchler


Der DAX hat derzeit Luft bis mindestens 13.400, ohne dass er seine Komfortzone verlässt. Das nur selten ausgeschöpfte, maximale Potenzial im kurzfristigen Schwankungskorridor (graue Fläche) reicht - zumindest in der Theorie - sogar bis jenseits der 13.500er-Marke. Zugleich bildet auch die Unterseite dieses Prognosekanals bei rund 12.800 / 12.900 zusammen mit dem Monatsdurchschnittspreis (blau) und einer bereits bewährten, kleinen horizontalen Wendezone ein erstes Korrekturziel.


Während tiefergehende Verluste vorläufig unwahrscheinlich anmuten, ist mittel- bis langfristig nach oben Luft bis mindestens an die Rekordhochs im Bereich um 13.500. Allerdings beginnt der Markt dann auch aus der Vogelperspektive zu überhitzen, erkennbar daran, dass die Preise sich dann auch im hier konstruierbaren Schwankungskorridor (braune Fläche) an der Nordgrenze befinden. Bis zum Jahresende sind allerdings im Idealfall sogar noch Preissteigerungen bis knapp unter die 14.000er-Marke möglich, denn die bestehenden Grenzen verschieben sich kontinuierlich nach oben.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN KA299J
Emittent Citi

Kurs DAX 13.228,56
Basispreis 11.545,37
Knock-Out-Schwelle 11.545,37
Hebel 7,86
Laufzeit endlos
Kurs 16,56
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC4LLY
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 13.228,56
Basispreis 14.300,00
Knock-Out-Schwelle 14.300,00
Hebel 12,35
Laufzeit 21.02.2020
Kurs 11,51


RWE: Stichtag 14. November

Der Aktienkurs von RWE geht stärker in den Freitag und legt während der ersten Handelsstunde am Freitag knapp 1,5 Prozent an Wert zu. Damit hat sich die 25,82er-Linie als kurzfristige Unterstützung behauptet; siehe Tageschart. Das Plus vom Freitag ist als Gegenbewegung auf das kräftige Minus vom Vortag (-4%) zu sehen; die große weiße Kerze im Tageschart zeugt noch heute davon. Von Manfred Ries

 

Anleger sollte aufgrund des positiven Vorzeichens zum Wochenschluss hin aber nicht in Euphorie verfallen: Die 21-Tagelinie (grüne Kurve) zeigt nach unten und zeugt damit vom vorherrschenden kurzfristigen Abwärtstrend. Die 21-Tagelinie spiegelt die Notierungen der vergangenen 21 Handelstage wider. Solange diese fällt, solange gilt der kurzfristige Trend als nach unten gerichtet. Achtung: Am kommenden 14. November legt RWE die Geschäftszahlen für das abgelaufene 3. Quartal auf den Tisch.



Was die längerfristige Betrachtung anbelangt, so hilft ein Blick auf den Wochen- / Monatschart weiter. Hier scheint noch alles in Ordnung und die RWE-Kurse bewegen sich in einem intakten Aufwärtstrend gen Norden. Diese findet sich im Monatschart als schräg nach oben verlaufende Linie eingezeichnet. Auch die 200-Tagelinie (blau), derzeit bei 24,14 Euro verlaufend, zeugt mit ihrem ansteigenden Verlauf vom mittelfristig intakten Aufwärtstrend und ist gleichzeitig als solide Unterstützung zu betrachten.



RWE-Aktie: Eine solide Halteposition für längerfristig orientierte Anleger. Dabei sollten die nachfolgenden Schlüsselmarken im Blickfeld liegen. Wer sich neu engagieren möchte, sollte zumindest die Geschäftszahlen abwarten, die am 14. November veröffentlicht werden. Im Falle eines kräftigeren Rückschlags würden sich Kurse im Bereich der 200-Tagelinie für einen Long-Einstieg anbieten. Nächste Widerstände: 27,24 Euro und 28,81 Euro (Mehrjahreshoch). Nächste Unterstützungen: 25,82 Euro (Septembertief) und 24,14 Euro (200-Tagelinie).



DAX: Fast alle Kursziele erreicht

Der Deutsche Aktienindex hat die Prognosen für seine kurzfristige Rally erfüllt. Aber die nächsten Hürden lassen sich nun nicht so ohne Weiteres höher legen, denn es bleiben natürliche Grenzen, die der Markt nur selten überschreitet. Von Andreas Büchler


Die Prognose für den DAX bleibt positiv, auch wenn er kurz vor dem Wochenende an die als vorläufigen Zielwert vorhergesagte 13.200er-Marke gestiegen ist. Allerdings sollten vor allem Investoren mit kurzem Anlagehorizont auf dem Weg zur nächsten technischen Barriere um 13.500 verstärkt an Gewinnmitnahmen denken. Schon jetzt ist der Index leicht überhitzt - erkennbar daran, dass er im oberen Randbereich der Bewegungskorridore auf mehreren Zeitebenen verläuft (graue und blaue Flächen). Eine Rückkehr an die erste potenzielle Stabilisierungszone im Falle einer Konsolidierung bei rund 12.800 (rot) wäre keine Überraschung.


Im länger zurück reichenden Kursverlauf werden die Hochpunkte aus den Jahren 2017 und 2018 erkennbar, an denen sich Marktteilnehmer auch jetzt beim Realisieren von Profiten orientieren dürften. Doch auch aus diesem Blickwinkel ist momentan kaum mehr als eine Korrektur in Richtung 12.500 / 12.800 zu erwarten - wenn überhaupt. Wer diesen Rückgang mental verkraftet, kann daher auch ohne Teilgewinnmitnahmen bestehende Positionen weiter halten. Nur neue Käufe sollten zurückgestellt werden, bis der DAX zumindest leicht schwächelt und dadurch für günstigere Einstiegspreise sorgt.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN KA299J
Emittent Citi

Kurs DAX 13.289,46
Basispreis 11.540,81
Knock-Out-Schwelle 11.540,81
Hebel 7,60
Laufzeit endlos
Kurs 17,55
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC4LLY
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 13.289,46
Basispreis 14.300,00
Knock-Out-Schwelle 14.300,00
Hebel 13,15
Laufzeit 21.02.2020
Kurs 10,56


Dow Jones: Hier liegen die nächsten Kursziele

Die neueste Entwicklung bestätigt die bereits früher sichtbaren Anzeichen eines Nachfrageanstiegs beim Dow Jones Industrial Index. Anleger sollten die kommenden Zielmarken kennen, aber auch die dafür benötigte Anstiegszeit realistisch einschätzen. Von Andreas Büchler


Der Dow hat viel Luft nach oben, selbst die 28.000er-Marke wäre in Reichweite - allerdings würde der Markt mit einem sofortigen Anstieg dorthin noch diese Woche die Schwelle zur Überhitzung überschreiten. Nach den jüngsten Kaufsignalen (grüne Pfeile), erkennbar an der wiederholten Nachfrage über dem Monatsdurchschnittspreis (blau) sowie an dem Ausbruch über die 27.400er-Marke, ist der Index jedoch technisch deutlich positiver einzuschätzen als noch vor wenigen Wochen.


Das mittel- bis langfristige Ziel liegt um 28.400 an der Obergrenze des Aufwärtstrendkanals (schwarz), der durch eine lineare Verbindung der diesjährigen Hochs und Tiefs entstanden ist. Allerdings dürfte ein Anstieg dorthin noch einige Wochen in Anspruch nehmen oder sogar erst im kommenden Jahr erfolgen.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN CP46G1
Emittent Citi

Kurs DAX 27.492,56
Basispreis 24.424,93
Knock-Out-Schwelle 24.424,93
Hebel 8,96
Laufzeit endlos
Kurs 2,96
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MF5DEU
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 27.492,56
Basispreis 29.885,94
Knock-Out-Schwelle 29.885,94
Hebel 11,49
Laufzeit endlos
Kurs 20,30


Deutsche Telekom: Wiederholt sich die Geschichte?

Das Zahlenwerk hat gepasst. Doch die Kurse fallen dennoch: Die Notierungen der Deutschen Telekom haben am Donnerstag Geschäftszahlen für das abgelaufene 3. Quartal veröffentlicht. Die Zahlen fielen positiv aus und auch der Ausblick nach vorne passt. Gleichwohl bricht der Aktienkurs in den Morgenstunden um drei Prozent ein. Welche Strategie greift jetzt? Von Manfred Ries

 

. Mit aktuellen Kursen um 15,20 Euro kostet eine T-Aktie wieder so viel wie letztmalig Anfang Oktober. Zur Erinnerung: Vor einem Monat kam es zu einer Korrektur. Diese aber wurde durch die 200-Tagelinie (blaue Kurve) aufgefangen. Diese 200-Tagelinie verläuft bei derzeit 15,06 Euro und damit nicht weit von den aktuellen Telekom-Kursen entfernt. Wiederholt sich die Geschichte? Könnte die 200-Tagelinie den Einbruch jetzt auffangen?



Der Kursverlauf der T-Aktie ist stark überverkauft; davon spricht die Grafik unterhalb des Tagescharts. Die dortige Kurve benennt den prozentualen Abstand zwischen 21-Tagelinie und Aktienkurs. Derzeit notiert die T-Aktie mehr als drei Prozent unterhalb ihrer kurzfristigen gleitenden Durchschnittskurse. Rückblickend betrachtet ist das eine Größe, die für eine Gegenbewegung nach oben spräche. Was die langfristige Ausgangslage in der Charttechnik anbelangt, so hilft ein Blick auf die Wochen- und Monatsgrafik weiter. Auffällig dabei: Ein kräftiger Widerstand bei 16,08 Euro. Diese Kurslinie rührt von einem markanten Hoch des Vorjahres her. Ein Ausbruch nach oben wäre als Kaufsignal zu interpretieren und dürfte anschließend weitere Käufer in die T-Aktie lenken. Die 200-Tagelinie (blaue Kurve) zeigt nach oben und spricht ebenso von einem mittelfristigen Aufwärtstrend wie auch die positive Trendlinie im Monatschart.



Telekom-Aktie: Halten / Aufstocken. Im Idealfall drehen die Kurse im Bereich ihrer 200-Tagelinie bei 15,06 Euro wieder nach oben, zumal der übergeordnete Trend weiter aufwärts tendiert. Gerade für langfristig orientierte Anleger erscheinen die aktuellen Kurse als attraktiv. Nächste Widerstände: 15,50 Euro und 15,75 Euro (21-Tagelinie). Nächste Unterstützungen: 15,06 Euro (200-Tagelinie) und 13,94 Euro (bisher. Jahrestief).