Analysenübersicht

Täglich die besten Trading-Ideen für Anleger

Geeignet für Investoren Trader

Dow Jones: Überhitzung nimmt ab

Der jüngste Anstieg des Dow Jones Industrial Index führte zu einer leichten Übertreibung am Markt, der sich nun langsam wieder auf ein normales Niveau zurück bewegt. Dazu ist nicht zwingend eine große Korrektur notwendig. Von Andreas Büchler


Auf der kurzfristigen Zeitebene ist der Dow bereits wieder in den normalen Bereich seines Schwankungskorridors (graue Fläche) zurückgekehrt. Eine Fortsetzung der Konsolidierung bis 26.450 ist möglich, aber keinesfalls unbedingt erforderlich. Spätestens dort jedoch dürfte die Nachfrage am Monatsdurchschnittspreis (blau) und der bereits mehrfach bewährten horizontalen Umkehrzone wieder steigen.


Bereits die Mittellinie des im weiter zurück reichenden Chart erkennbaren Aufwärtstrends (schwarz punktiert) könnte von vielen Marktteilnehmern wieder als Einstiegspunkt gesehen werden, zumal sie ebenfalls im Areal zwischen 26.450 und 27.000 liegt, das eine Tradition als Wendebereich hat.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MC33BS
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 27.076,82
Basispreis 24.600,00
Knock-Out-Schwelle 24.600,00
Hebel 10,93
Laufzeit 20.12.2019
Kurs 22,55
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SC8LJJ
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 27.076,82
Basispreis 29.660,67
Knock-Out-Schwelle 29.660,67
Hebel 10,48
Laufzeit endlos
Kurs 24,21


Weitere Chartanalysen

Lufthansa: Nur ein Strohfeuer?

Am Dienstagmorgen liegt der Lufthansa-Kurs knapp ein Prozent tiefer als am Vortag. Ein schneller Ausbruch über den Widerstand bei 15 Euro ist derzeit nicht zu erwarten. Derzeit notieren die Titel noch immer knapp 4,3 Prozent oberhalb ihrer 21-Tagelinie (grüne Kurve) und damit, rückblickend betrachtet, auch nach dem Kursrutsch zu Wochenbeginn noch immer in einem überkauften Bereich (siehe Grafik unterhalb des Tagescharts). Von Manfred Ries

 

Um drei Prozent ging es am Montag mit den Kursen der Lufthansa-Aktie nach unten. Die Deutsche Lufthansa AG ist einer jener Titel, die relativ stark auf einen Preisauftrieb bei Rohöl reagieren. Und die weitere Entwicklung bei der Öl-Notierung bleibt auch nach der Ölpreisrallye vom Montag mehr als angespannt. Denn würde sich die politische Situation im Nahen Osten zuspitzen, dürfte das den Ölpreis zusätzlich anfeuern - und damit den Kurs der Lufthansa-Aktie potenziell weiter belasten.



Langfristig betrachtet versucht sich die Lufthansa-Aktie an einer Bodenbildung. Doch Achtung: Die 200-Tagelinie (blaue Kurve) ist stark fallend und zeugt damit vom mittelfristigen Abwärtstrend. Auch sollten Anleger bedenken, dass die vergangene Erholung, die Mitte August bei 12,58 Euro begann, die Titel bereits um mehr als 15 Prozent nach oben getragen hat. Diese Ausgangslage dürfte Lufthansa-Aktionäre zur Vorsicht mahnen und zu Gewinnmitnahmen animieren. Ein Fall unter die 14er-Marke wäre ein neuerliches Verkaufssignal mit einem nachfolgenden Kursziel um 13,65 Euro. Spitzt sich die politische Situation zu, wäre auch ein Test der 12,94er-Marke denkbar - siehe Wochenchart.



Wer auf weiter fallende Notierungen bei den Aktien der Deutsche Lufthansa AG setzten möchte, kann sich ein entsprechendes Short-Derivat ins Depot legen. Nachfolgend stellen wir ein Short-Produkt vor, mit dem sich Preisbewegungen um den Faktor 7,6 hebeln lassen. Unterstellen wir - im Falle weiterer Kursrückschläge - eine Zielmarke um 13 Euro, so hätte sich der Preis des Derivats um rechnerische 60 Prozent verteuert.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 16,12
Oberes Ziel 1 15,00
Unteres Ziel 1 13,92
Unteres Ziel 2 12,58


Trading-Idee

Basiswert LUFTHANSA AG VNA O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MC20T7
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 16,26
Knock-Out-Schwelle 16,26
Hebel 7,58
Kurs in EUR 1,91

 

DAX: Leichte Entspannung

Die jüngste Überhitzung des Deutschen Aktienindex war aus markttechnischer Sicht kaum mehr länger durchzuhalten. Doch schon eine kleine Konsolidierung kann bereits den Boden für die nächste Kaufwelle bereiten. Von Andreas Büchler


Der DAX hat sich erstmals seit zwei Wochen wieder deutlicher vom oberen Rand seines kurzfristigen Prognose-Korridors (graue Fläche) weg bewegt. Gleichzeitig entfernte er sich dadurch auch von der Aufwärtstrendgeraden, die sich über die Hochpunkte der Vorwochen konstruieren lässt (orange). Sie stellt aktuell um 12.600 einen zuverlässigen Orientierungspunkt für Gewinnmitnahmen dar. Ebenso verlässlich könnte auf der Unterseite der Monatsdurchschnittspreis bei rund 12.000 als erstes Kursziel wirken, an dem Kaufinteressenten wieder aktiver werden (blau).


Insbesondere aus einer erweiterten Perspektive zeigt sich, dass der DAX reif ist für eine Pause: Auf einen steilen Anstieg des Index in die obere Grenzregion seines hiesigen Schwankungskorridors (blaue Fläche) folgte in der Vergangenheit häufig eine zumindest kurze Unterbrechung. Diese muss jedoch keinesfalls das volle Korrekturpotenzial ausschöpfen, das bis an den 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) um 11.700 und weitere, dort verlaufende technische Unterstützungsfaktoren reicht.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DDV9P3
Emittent DZ
Bank
Kurs DAX 12.377,55
Basispreis 11.085,90
Knock-Out-Schwelle 11.085,90
Hebel 9,58
Laufzeit endlos
Kurs 13,06
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HU673T
Emittent HVB

Kurs DAX 12.377,55
Basispreis 13.466,49
Knock-Out-Schwelle 13.466,49
Hebel 11,37
Laufzeit endlos
Kurs 1,11


Dow Jones: Guter Zeitpunkt zum Ausruhen

Der Dow Jones Industrial Index ist mit mehreren technisch negativen Einflussfaktoren konfrontiert. Diese dürften den Abgabedruck am zuletzt rally-verwöhnten US-Markt wieder in die Höhe schnellen lassen. Grundsätzlich bleibt die Ausgangslage aber trotz möglicher Turbulenzen sehr positiv. Von Andreas Büchler


Der US-Leitindex notiert nun wieder unweit seiner Sommer-Höchststände, ein stärkeres Überschreiten dieser Limits bleibt aber kurzfristig das weniger wahrscheinliche Szenario. Ursache dafür ist die bereits wieder leicht überhitzte Situation, der Dow notiert am oberen Rand seiner Schwankungskorridore (graue, blaue, braune Flächen).


Doch insbesondere in den weiter zurück reichenden Kursbildern fällt die Serie steigender Tiefpunkte auf, die einen Aufwärtstrend (schwarz) kennzeichnen. Zuletzt konnte der Dow aber keine Hochs mehr an den potenziellen Obergrenzen der jeweiligen Kurskanäle markieren. Das daraus ableitbare Bewegungspotential wird angesichts der bereits wieder leicht überkauften Lage vermutlich auch frühestens im Zuge einer Jahresendrally ausgeschöpft. Mit etwas Glück und Geduld könnten Anleger dann Kurse bis 27.750/27.950 sehen - dort verlaufen momentan die Obergrenzen der mittel- und langfristigen Aufwärtstrendkorridore.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6PG6
Emittent HVB

Kurs DAX 27.219,52
Basispreis 23.371,95
Knock-Out-Schwelle 23.371,95
Hebel 7,07
Laufzeit endlos
Kurs 34,08
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SC8LJJ
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 27.219,52
Basispreis 29.660,64
Knock-Out-Schwelle 29.660,64
Hebel 11,15
Laufzeit endlos
Kurs 23,23


Brent: Preisexplosion - und jetzt?

Es war einer der größten Preisanstiege in der jüngsten Geschichte des Ölpreises: Das Fass Rohöl der Sorte Brent kostete am Montagmorgen zeitweilig 71,95 US-Dollar und damit fast 20 Prozent mehr als am Freitag. Aus Furcht vor Liefer-Ausfällen nach den Drohnen-Angriffen auf Öl-Anlagen in Saudi-Arabien deckten sich Anleger fast schon panikartig mit Rohöl ein. Wohin die Preisrallye führen kann und wie Anleger gewinnstark dabei sein können. Von Manfred Ries

 

Diese Panik findet sich im Tageschart vom Montag (gelb markiert) wider. Nach der Preisexplosion im Montagmorgen konnten sich die Notierungen beruhigen. Gleichwohl notierte der Ölpreis am Montagmittag mit 65,80 US-Dollar noch immer 9,2 Prozent höher als am Freitag. Charttechnisch betrachtet ist das Hoch vom Montag (71,95 US-Dollar) als kurzfristiger Widerstand zu definieren. Auf der Unterseite gilt der Verlauf der 200-Tagelinie (blaue Kurve; derzeit bei 64,17 US-Dollar verlaufend) als Unterstützung. Dieser gleitende Durchschnitt war bislang ein Widerstand und dürfte sich nach dem heutigen Kursschub, definitionsgemäß, in eine Unterstützung verwandelt haben.



Was den längerfristigen Trend anbelangt, so hilft ein Blick auf den Wochen- / Monatschart weiter. Deutlich zu erkennen: Der Ölpreis hat sich zwischenzeitlich weit von seinem 2016er-Tief (33,51 US-Dollar) entfernt und befindet sich damit in einem langfristigen Aufwärtstrend. Die nun wieder leicht nach oben verlaufende 200-Tagelinie unterstreicht diesen Trendverlauf. Denn letztlich stellt die 200-Tagelinie nichts anderes dar als die langfristige Ölpreisentwicklung in geglätteter Form. Wem der Preisanstieg vom Montag Angst macht: Selbst der Höchstkurs am Montag lag noch immer unterhalb des bisherigen Jahreshochs bei 73,64 US-Dollar. Diese Marke sollten Anleger jetzt im Auge behalten: Steigt der Ölpreis darüber, erscheinen Notierungen um 88,05 US-Dollar als wahrscheinlich - auf diesem Niveau notierte das Fass Rohöl im vergangenen Jahr.



Ein weiterer Preisanstieg ist charttechnisch betrachtet sehr naheliegend. Dies umso mehr, als auch die politische Situation - im Hinblick auf die Spannungen zwischen den USA und dem Iran - äußerst brisant bleibt. Anleger sollten sich deshalb auf tendenziell weiter steigende Ölpreise einstellen. Nachfolgendes Long-Derivat aus dem Hause der Emittentin Morgan Stanley zielt auf weiter steigende Ölpreise ab. Der Hebel liegt bei knapp fünf.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 88,05
Oberes Ziel 1 73,64
Unteres Ziel 1 64,00
Unteres Ziel 2 55,88


Trading-Idee

Basiswert BRENT CRUDE FUTURES
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MF97P1
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 52,74
Knock-Out-Schwelle 52,74
Hebel 0,00
Kurs in EUR 12,52

 

DAX: Atempause ist angesagt

Der Deutsche Aktienindex hat sich zuletzt in eine leichte Überhitzungssituation hinein gesteigert. Da das Chance-Risiko-Verhältnis dadurch nicht mehr attraktiv für neue Käufe ist, kommt eine Konsolidierungsphase nicht überraschend. Von Andreas Büchler


Der leicht schwächere Start in die neue Handelswoche darf nicht voreilig als Start einer Korrektur bezeichnet werden, doch er könnte ein Vorbote sein für die zu erwartende Unterbrechung der jüngsten Rally. Dies sollte jedoch nicht über die grundsätzlich auf allen analysierten Zeitebenen steigenden Basistrends hinweg täuschen, die den DAX mittelfristig in Richtung 12.650 / 12.900 klettern lassen dürften.


Angesichts der kurz- und mittelfristig erreichten Obergrenzen der jeweiligen Schwankungskorridore (graue und blaue Flächen) ist die Gefahr einer Pause des Marktes aber sehr real, dabei könnten sogar wieder Kursniveaus im Bereich der 12.000er-Marke gesehen werden.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DDV9P3
Emittent DZ
Bank
Kurs DAX 12.394,14
Basispreis 11.085,26
Knock-Out-Schwelle 11.085,26
Hebel 9,47
Laufzeit endlos
Kurs 13,25
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HU673T
Emittent HVB

Kurs DAX 12.393,92
Basispreis 13.466,49
Knock-Out-Schwelle 13.466,49
Hebel 11,56
Laufzeit endlos
Kurs 1,07


DAX: Es wird bessere Kaufzeitpunkte geben

Der Deutsche Aktienindex bleibt vorerst ungestört auf Nordkurs, ist aber aus markttechnisch-statistischer Sicht mit einer sehr hohen Korrekturwahrscheinlichkeit konfrontiert. Von Andreas Büchler


Der DAX schiebt sich weiter an der steigenden Obergrenze seines Schwankungskorridors entlang (graue Fläche). Dieser aus vergangenen Bewegungen ableitbare Kanal trifft nun mit einer horizontalen Zone um 12.450 / 12.650 zusammen, an der im Sommer zahlreiche Zwischenhochs lagen. Diese Kombination dürfte nach dem steilen Anstieg von mehr als 1.000 Punkten seit Mitte August als Auslöser der nächsten Konsolidierung genügen. Anleger müssen allerdings vorerst kaum mehr fürchten als eine Pause mit Gewinnmitnahmen in Richtung 12.000 / 12.200.


Etwas größer wirkt das Konsolidierungspotenzial aus der mittelfristigen Perspektive, denn auch hier ist der obere Rand des hier kalkulierbaren Schwankungskorridors erreicht (blaue Fläche). Der Kanal ist auf dieser Zeitebene aber etwas breiter und würde auf längere Sicht problemlos auch Rückschläge bis an den 200-Tage-Durchschnittskurs bei 11.700 zulassen (violett), wo frische Nachfrage in den Vormonaten regelmässig jede Korrektur stoppte, wenn auch nicht punktgenau.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DDV9P3
Emittent DZ
Bank
Kurs DAX 12.413,72
Basispreis 11.083,34
Knock-Out-Schwelle 11.083,34
Hebel 9,33
Laufzeit endlos
Kurs 13,57
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HU673T
Emittent HVB

Kurs DAX 12.413,72
Basispreis 13.470,29
Knock-Out-Schwelle 13.470,29
Hebel 11,75
Laufzeit endlos
Kurs 1,07


Leoni: Was ist jetzt noch zu erwarten?

Der Aktienkurs von Leoni ist zuletzt kräftig gestiegen. Zum Hintergrund des zurückliegenden Kurseinbruchs: Leoni ist ins Visier von Leerverkäufern geraten. Das heißt, Hedgefonds spekulierten und spekulieren auch heute noch auf fallende Kurse bei der Leoni-Aktie. Das drückt die Kurse. Wo unsere neuen Kursziele liegen und welche Strategie jetzt überzeugt. Von Manfred Ries

 

Mit aktuellen Kursen um 13,20 Euro nähern sich die Titel ihrem bisherigen Septemberhoch, welches im Wochenverlauf markiert wurde. Ein Ausbruch nach oben würde ein Kursziel von dann 15 Euro nach sich ziehen. Doch so weit sind die Aktien noch nicht gereift. Der aktuell gültige Aufwärtstrend (im Tageschart als Aufwärtstrendkanal blau schraffiert) ist die Antwort auf den kräftigen Kurseinbruch der Leoni-Aktie seit Anfang 2018: Der Aktienkurs hat bis zu 88 Prozent an Wert verloren. Mitte August 2019 wurde bei 8,07 Euro ein 10-Jahrestief markiert. Offenbar zu viel des Guten, dachten sich Anleger. Seither befinden sich die Aktien in einem kurzfristigen Aufwärtstrend.



Zugegeben: Der kurzfristige Aufwärtstrend animiert zum Long-Einstieg. Andererseits aber haben die Notierungen bereits kräftig zugelegt und der Kurs gilt unter Chartisten kurzfristig betrachtet als „überkauft“. Darauf deutet der prozentuale Abstand zwischen 21-Tagelinie (grüne Kurve) und Aktienkurs hin. Dieser prozentuale Abstand beträgt derzeit 21 Prozent und findet sich unterhalb des Tagescharts abgetragen. Auch könnte das September-Hoch bei 13,96 für einen kräftigeren Widerstand sorgen: Die Tageskerze vom Mittwoch ist mit ihrem langen oberen Docht (roter Peil im Tageschart) negativ zu deuten und zeugt vom Verkaufsdruck im Bereich um 14 Euro. Und nicht zu vergessen: Der langfristige Trend zeigt nach wie vor abwärts.



Leoni-Aktie: Ein Papier für spekulative Trader. Solange Short-Verkäufe auf den Aktienkurs lasten, dürfte eine nachhaltige Erholung schwierig werden. Der übergeordnete Trend zeigt weiterhin und ganz klar nach unten - siehe Monatschart. Wer auf weiter steigende Kurse spekulieren möchte, sollte einen Ausbruch über die 13,96er-Marke - im Idealfall auf Tagesschlusskursbasis - abwarten. Das nachfolgende Kursziel läge dann bei 15 Euro. Nächste Widerstände: 13,96 Euro (September-Hoch) und 15 Euro. Nächste Unterstützungen: 12,25 Euro und 10,60 Euro. Empfehlungen auf Basis charttechnischer Signale. In Einzelfällen sind Abweichungen zur fundamentalen Einschätzung möglich. AUTOR Manfred Ries vom Index Radar-Magazin ist ausgebildeter Bankkaufmann. Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre arbeitete er über viele Jahre hinweg in den Bereichen Vermögensanlage und Devisenhandel bei Großbanken. Seit mehr als 15 Jahren ist Manfred Ries als Wirtschaftsjournalist tätig. Für Börse Online analysierte er bereits 1999 die Märkte aus charttechnischer Sicht. www.Indexradar.de



Dow Jones: Zwei zu eins für eine Pause

Derzeit lassen sich sowohl Gründe für eine ungebremste Fortsetzung der laufenden Aufwärtsbewegung finden, als auch Argumente, die für eine kleinere Konsolidierung des Dow Jones Industrial Index sprechen. Eine ganzheitliche Betrachtung hilft weiter. Von Andreas Büchler


Der ausschließlich mikroskopische Blickwinkel des kurzfristigen Charts über mehrere Monate hinweg lässt den Anleger noch unentschlossen verharren: Einerseits sind die Hochpunkte des Sommers um 27.400 fast erreicht, was Marktteilnehmer verstärkt zu Gewinnmitnahmen verleiten dürfte. Auch verläuft der Dow nun wieder am oberen Rand seines statistischen Wahrscheinlichkeitskorridors (graue Fläche). Andererseits steigt dieser Kanal und schafft damit frischen Bewegungsspielraum, und auch die jüngsten Stärkesignale wie der Ausbruch über die zuletzt markante Hürde um 26.450 und der Sprung zurück über den Monatsdurchschnittspreis (blau) motivieren.


Erst wenn das mittelfristige Kursbild mit begutachtet wird, vereinfacht sich die Prognose ein wenig: Auch hier befindet sich der Index am oberen Rand des entsprechenden Schwankungskorridors dieser Zeitebene (blaue Fläche), was in Kombination mit den kurzfristig bereits kursbremsenden Einflussfaktoren ein zumindest deutlich reduziertes Anstiegstempo erwarten lässt. Allerdings ist auch hier eine positive Grundtendenz auszumachen, so dass Anleger kaum mehr fürchten müssen als Rückschläge in das Areal um 26.450, im worst case - immerhin gilt die zweite Septemberhälfte als saisonal gefährlich - ist derzeit ein Test des 200-Tage-Mittelkurses (violett) um 25.700 vorstellbar.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6PG6
Emittent HVB

Kurs DAX 27.182,45
Basispreis 23.362,18
Knock-Out-Schwelle 23.362,18
Hebel 7,12
Laufzeit endlos
Kurs 35,32
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SC8LJJ
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 27.182,45
Basispreis 29.660,57
Knock-Out-Schwelle 29.660,57
Hebel 10,97
Laufzeit endlos
Kurs 21,94


Dow Jones: Korrektur vielleicht, Crash eher nicht

Die markttechnischen Signale des Dow Jones Industrial Index sind alle positiv. Nur eine Überhitzung könnte den Anstieg bald wieder bremsen. Deren Konsequenzen dürften jedoch vorerst überschaubar bleiben. Von Andreas Büchler


Der Dow bleibt auf Nordkurs und ist in die kurzfristige Zielzone um 27.000 / 27.400 eingetaucht. Darüber dürfte die Luft vorläufig sehr dünn werden, Anleger sollten daher auch den ersten potenziellen Stabilisierungsbereich im Chart um 26.200 / 26.450 nicht aus den Augen verlieren. Dort ist im Schwächefall bereits wieder eine frühe Bodenbildung möglich, da Nachkäufer sich an dem Monatsdurchschnittspreis (blau) und an der markanten horizontalen Wendezone orientieren dürften. Auch der statistische Schwankungskorridor, der schon auf der Oberseite bei der Kurszielbestimmung hilft (graue Fläche), dürfte im Süden kaum verlassen werden.


Ähnlich optimistisch fällt der mittelfristige Ausblick derzeit aus, da der Markt sich auch hier in einem Aufwärtstrend befindet, der unter anderem an der Serie steigender Zwischentiefs und Zwischenhochs der letzten Monate erkennbar wird. Diese lassen sich linear zu einem Trendkanal verbinden (schwarz). Auch auf dieser Zeitebene ist der Dow allerdings am oberen Randbereich seines hiesigen Bewegungskorridors (blaue Fläche) angekommen, so dass sich das Anstiegstempo zumindest verlangsamen dürfte.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6PG6
Emittent HVB

Kurs DAX 27.137,04
Basispreis 23.370,63
Knock-Out-Schwelle 23.370,63
Hebel 7,21
Laufzeit endlos
Kurs 34,84
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SC8LJJ
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 27.137,04
Basispreis 29.674,32
Knock-Out-Schwelle 29.674,32
Hebel 10,70
Laufzeit endlos
Kurs 22,68


Apple: Es fehlen nur noch 4,4 Prozent

Apple hatte am Dienstag seine neuen iPhone-Modelle präsentiert; darauf hatte die Welt gewartet. Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat am Folgetag ihre Einstufung für die Aktie mit „Overweight“ bestätigt bei einem Kursziel von 247 US-Dollar. Die Analysten rechnen jetzt für das Geschäftsjahr 2020 mit einer höheren Wachstumsdynamik. Wie können Anleger langfristig und gewinnstark bei Apple dabei sein? Von Manfred Ries

 

Ausbruchsstimmung bei Apple: Die Notierungen des US-Softwareriesen präsentierten sich am Mittwoch in New York sehr fest und gingen mit einem Plus von 3,2 Prozent in den Feierabend. Schlusskurs am Mittwoch: 223,59 US-Dollar. Mit dem gestrigen Plus gelang ein kräftiger Sprung über das bisherige Jahreshoch bei 221,37 US-Dollar (siehe Wochenchart). Aus charttechnischer Sicht ein klares Kaufsignal. Am Vortag kam es bereits zu einem Ausbruch aus einer steigenden Dreiecksformation (im Tageschart gelb markiert). Damit sind die Anleger zurück und die bisherigen Befürchtungen im Zusammenhang mit dem Handelskrieg USA/China (erstmals) vom Tisch.



Bilden die Kurse ein aufsteigendes Dreieck welches anschließend nach oben verlassen wird, so gelten weiter steigende Notierungen, statistisch betrachtet, als sehr wahrscheinlich. Die Kurse werden jetzt durch die 21-Tagelinie (209,44 US-Dollar) sowie entlang der 200-US-Dollarlinie unterstützt. Was die langfristige Ausgangslage anbelangt, so helfen Wochen- / Monatschart weiter. Dabei gibt die 200-Tagelinie (blaue Kurve) den übergeordneten Trend vor. Dieser gleitende Durchschnitt steigt wieder an und könnte ein Ende der Lethargie - sprich: des wochenlangen Seitwärtstrends - einläuten. Doch Achtung: Derzeit bewegen sich die Apple-Kurse bereits 19,3 Prozent oberhalb ihrer 200-Tagelinie und damit, rückblickend betrachtet, in einem überverkauften Terrain. Davon zeugt die Kurve unterhalb des Wochencharts. So sollten Anleger spätestens am nächsten Widerstand bei 233,47 US-Dollar (= bisheriges Allzeithoch) mit einer Konsolidierung rechnen. Ein Break out nach oben wäre ein sehr großes und langfristiges Kaufsignal.



Apple-Aktie: Aufstocken / Kaufen. Hier können langfristig orientierte Anleger auf der Long-Seite kaum etwas falsch machen. Den Aktien fehlen nur noch 4,4 Prozent für ein neues Allzeithoch - und für das nächste, nachhaltige Long-Signal. Die nachfolgenden Kursziele würden wir in den Bereich um 260 / 270 US-Dollar veranschlagen (siehe Monatschart). Nächste Widerstände: 233,47 USD und 270 USD (Kursziel). Nächste Unterstützungen: 209,44 USD (21-Tagelinie) und 199,67 USD.



DAX: Sind 12.650 überhaupt erreichbar?

Die Luft für den Deutschen Aktienindex wird nach dem steilen Aufwärtsimpuls der vergangenen beiden Wochen dünner. Vorsichtige Investoren sollten langsam damit beginnen, über teilweise Gewinnmitnahmen nachzudenken - vor allem, wenn sie einen kurzfristigen Anlagehorizont haben. Von Andreas Büchler


Der Anstieg im Chart der Vorwochen ist makellos und spielte sich zuletzt stets am oberen Randbereich des entsprechenden Schwankungskorridors ab (graue Fläche). In der Theorie kann sich diese Bewegung zwar noch länger fortsetzen, jedoch rückt nun auch der horizontale Wendebereich um 12.450/12.650 näher, der sich aus den bisherigen Jahreshochs im Sommer ableitet (schwarz). Da die jüngste Rally nun schon seit etwa 11.300 läuft, dürfte die Bereitschaft zum Realisieren von Profiten unter Marktteilnehmern inzwischen deutlich erhöht sein. Wer das Potenzial nicht bis zum letzten Punkt ausreizen will, sollte daher bald aktiv werden.


Auch im weiter zurück reichenden Chart hat die jüngste Kaufwelle ihre Spuren hinterlassen und den DAX bis an die Nordgrenze des Prognosekorridors dieser Zeitebene steigen lassen. Bevor der Markt in die bis 2017 zurück verfolgbare Umkehrzone 12.900/13.500 eintauchen kann, die auf lange Sicht das nächste Kursziel bildet, ist daher auch hier eine Konsolidierung erforderlich.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DDV9P3
Emittent DZ
Bank
Kurs DAX 12.385,14
Basispreis 11.082,70
Knock-Out-Schwelle 11.082,70
Hebel 9,51
Laufzeit endlos
Kurs 13,24
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HU673T
Emittent HVB

Kurs DAX 12.380,96
Basispreis 13.471,56
Knock-Out-Schwelle 13.471,56
Hebel 11,35
Laufzeit endlos
Kurs 1,12


Dow Jones: Sind die Crash-Monate überstanden?

Der August war zwar leicht negativ, aber der Dow Jones Industrial Index hat ihn letztendlich ohne größere Blessuren überstanden. Und die September-Bilanz ist vorläufig sogar noch positiv. Müssen Anleger sich daher überhaupt noch sorgen, oder wird jetzt schon der Grundstein für eine Jahresendrally gelegt? Von Andreas Büchler


Der Dow hat im Vormonat eine schöne Bodenbildung im kurzfristigen Verlauf gezeigt, und mit einem Ausbruch über die damals noch unüberwindbare 26.450er-Marke erfolgreich abgeschlossen. Damit sind die Voraussetzungen für eine weitere positive Entwicklung eigentlich gut. Doch saisonale Statistiken zeigen, dass oft erst die zweite Septemberhälfte problematisch ist, so dass auch weiterhin Vorsicht angebracht ist. Allerdings zeigen sich momentan keine Warnsignale, im Gegenteil: Der Weg ist im Idealfall bis an die Sommer-Hochs im Bereich der 27.400er-Marke frei.


Auch der weiter zurück reichende Chart visualisiert eine Serie steigender Zwischentiefs und Zwischenhochs, die sich teilweise sogar linear mittels Trendgeraden zu einem steigenden Kanal (schwarz) verbinden lassen. Dessen obere Begrenzung reicht sogar bis 27.900, wobei schon ab 27.700 der obere Rand des aus vergangenen Bewegungen ermittelten Schwankungskorridors (blaue Fläche) bremsen dürfte. Der einzige Schönheitsfehler wird schnell offenbar: Nach unten hat der Dow innerhalb der geltenden Kanäle etwas mehr Luft, als nach oben. Kleinere Korrekturen ergäben daher vermutlich eine bessere Chance-Risiko-Quote für weitere Käufe.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6PG6
Emittent HVB

Kurs DAX 26.890,26
Basispreis 23.364,11
Knock-Out-Schwelle 23.364,11
Hebel 7,63
Laufzeit endlos
Kurs 32,52
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SC85V1
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 26.890,46
Basispreis 29.032,38
Knock-Out-Schwelle 28.306,50
Hebel 12,55
Laufzeit endlos
Kurs 18,65


Lufthansa: Wie weit geht der Höhenflug?

Seit dem Tief von Mitte August bei 12,60 Euro zählt die Lufthansa zu den Überfliegern in der ersten deutschen Börsenliga. Auch heute setzt sich die positive Tendenz fort, neue Kursziele rücken in Reichweite. Hier lohnt sich vor allem der Blick auf die längere Zeitachse. Von Manfred Ries

 

Es ist ein gelungener Start in den neuen Börsentag: Knapp eine halbe Stunde nach Handelsbeginn notieren die Papiere der Deutschen Lufthansa AG knapp 1,5 Prozent höher bei 14,74 Euro. Damit setzt sich die positive Tendenz seit Wochenbeginn fort; das Plus seit Montag summiert sich auf acht Prozent. Fundamentale Gründe für den Höhenflug lassen sich nicht wirklich herleiten. Vielmehr könnte es die Charttechnik sein, welche den Steuerknüppel der aktuellen Aufwärtsbewegung führt. Anleger nutzten die jüngste Konsolidierung im Bereich um 13,65 / 14,10 Euro zum Aufbau entsprechender Long-Positionen. Dabei wird der Bereich um 13,65 Euro durch den zwischenzeitlich wieder positiven Verlauf der 21-Tagelinie (grüne Kurve) verstärkt (siehe Pfeil im Tageschart).



Der Ausbruch über den bisherigen Widerstand bei 14,10 Euro ist am Dienstag geglückt und die Titel nähern sich nun ihrem bisherigen Augusthoch bei 14,83 Euro. Dort könnte erneut Gegenwind auf die Lufthansa AG treffen. Mittelfristig betrachtet birgt das Chartbild jedoch ein enorm hohes Kurspotenzial: Die bisherigen Höchstkurse dieses Jahres lagen bei 23,66 Euro. Zur Erinnerung die Kurse am Mittwoch: 14,78 Euro. Die jüngste Bodenbildung und der Sprung über die 14,10er-Marke schafft Hoffnung. Die Aufwärtsbewegung sollte sich fortsetzen. Dabei sehen wir das nächste Kursziel um 16,12 Euro; spätestens bei 16,82 Euro ist jedoch mit einem kräftigeren Widerstand zu rechnen; dies lässt sich aus dem Wochenchart herleiten. Genug Höhenluft also, um sich spekulativ auf die Long-Seite zu schlagen.



Deutsche Lufthansa AG: Der Titel hat guten Auftrieb bei einem interessanten Kurspotenzial. Dabei lässt sich derzeit mit einem relativ engmaschigen Stop-Losskurs arbeiten; dieser könnte etwa knapp unterhalb der 21-Tagelinie angelegt sein. Nächste Widerstände: 16,12 Euro und 16,82 Euro Nächste Unterstützung: 13,70 Euro (21-Tagelinie) und 12,58 Euro.



DAX: Am Limit weiter aufwärts

Der Deutsche Aktienindex hat seine kurz- und mittelfristigen Obergrenzen erreicht. Auch wenn dadurch die Korrekturanfälligkeit entsprechend ansteigt, zeigt sich der Markt vorerst unbeeindruckt - Anzeichen einer beginnenden Konsolidierung fehlen bislang. Von Andreas Büchler


Der DAX verläuft am nördlichen Rand des Prognose-Korridors (graue Fläche), der sich im Chart der Vormonate durch vergangene Bewegungen konstruieren lässt. Da dieser Kanal weiter ansteigt, entsteht auch frischer Spielraum für den Index, allerdings ist das Tempo leicht beschränkt. Das nächste Kursziel auf dieser Zeitebene (grün) liegt etwa an der bereits als horizontale Wendezone in Erscheinung getretenen 12.450er-Marke. Korrekturen dürften dagegen kaum mehr unter 11.850 hinaus führen, dort stabilisieren der Monatsdurchschnittskurs (blau) und ein weiterer waagerechter Preisbereich (schwarz).


Auch der mittelfristige Bewegungskorridor steigt weiter an (blaue Fläche), doch sein Tempo ist langsamer so dass allerspätestens oberhalb der 12.600er-Marke die Luft für den DAX vorläufig ernsthaft dünner wird - bereits jetzt ist der Index eigentlich in einer Preiszone angekommen, die eine Konsolidierung relativ wahrscheinlich macht. Während das Halten von Positionen dadurch noch zu rechtfertigen ist, erscheinen frische Käufe auf diesem Preisniveau sehr wagemutig.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DDV9P3
Emittent DZ
Bank
Kurs DAX 12.324,91
Basispreis 11.082,06
Knock-Out-Schwelle 11.082,06
Hebel 9,92
Laufzeit endlos
Kurs 12,61
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN CY6E8R
Emittent Citi

Kurs DAX 12.324,91
Basispreis 13.249,07
Knock-Out-Schwelle 13.249,07
Hebel 13,34
Laufzeit endlos
Kurs 9,26


Dow Jones: Nächstes Kursziel in Reichweite

Die Aufwärtsbewegung des Dow Jones Industrial Index hat mittlerweile sogar wieder Potenzial bis an die bisherigen Jahreshöchstkurse. Nach der dann wieder fälligen Pause erscheinen sogar neue Rekordstände möglich. Von Andreas Büchler


Der Dow bleibt technisch stark solange er nicht mehr unter seinen Monatsdurchschnittskurs (blau) bei aktuell rund 26.150 zurück fällt. Dort verläuft auch die untere Grenze des Prognose-Korridors (graue Fläche), in dem sich rund 90 Prozent aller Kursbewegungen abspielen. Ein stärkerer Rückfall ist daher vorerst weniger wahrscheinlich, schon um 26.450 ist an der markanten horizontalen Wendezone der Vorwochen bei kleineren Schwächeanfällen wieder mit einer Bodenbildung zu rechnen. Das nächste Ziel liegt daher um 27.400 an den bisherigen Spitzenwerten des aktuellen Jahres.


Auch aus der Vogelperspektive wirkt der Aufwärtstrend stabil, die Nachfrage am 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) um 25.600 dürfte auch größere Rückschläge wieder auffangen. Der nächste längerfristige Wegpunkt liegt aus diesem Blickwinkel sogar erst bei rund 27.900 am oberen Rand des seit Jahresanfang ausgebildeten Aufwärtstrendkanals (schwarz).

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6PG6
Emittent HVB

Kurs DAX 26.835,51
Basispreis 23.364,11
Knock-Out-Schwelle 23.364,11
Hebel 7,73
Laufzeit endlos
Kurs 31,50
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SC85V1
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 26.835,51
Basispreis 29.032,35
Knock-Out-Schwelle 28.306,50
Hebel 12,22
Laufzeit endlos
Kurs 20,18


Continental: Kursziel 175 Euro realistisch?

Am Montag überraschte eine Aktienanalyse des Analysehauses Warburg Research: Die dortigen Aktienexperten haben ihr Kursziel für die „Conti“-Aktie mit 175 Euro bestätigt. Zum Vergleich: Der Eröffnungskurs am Dienstag lag bei 122,14 Euro. Damit trauen die Analysten der Aktie ein Kurspotenzial von mehr als 40 Prozent zu. Welche Strategie jetzt überzeugt. Von Manfred Ries

 

Fahrt frei für die Aktien von Continental. Der Aktienkurs des Autozulieferers geht am Dienstagmorgen gestärkt in den Handel und gewinnen zu Börsengewinn knapp 1,4 Prozent an Wert. Damit setzt sich die Kraft vom Montag fort: Zu Wochenbeginn sind die Kurse von Continental bereits um 3,6 Prozent nach oben gesprungen und gehörten damit zu den Outperformern innerhalb des DAX. Damit haben die Aktien in nur fünf Tagen 13 Prozent an Wert hinzugewonnen. Dabei wurde die 21-Tagelinie (grüne Kurve nach oben durchbrochen. Diese verläuft wieder leicht aufwärts und zeugt damit von einem beginnenden, kurzfristig positiven Trend.



Setzt sich die Kursrallye der vergangenen Tage fort? Aktuell kostet eine Continental-Aktie bereits 11,4 Prozent mehr als im Durchschnitt der vergangenen 21 Handelstage. Rückblickend betrachtet ist dies eine Größe, die bereits von einer kurzfristig überkauften Marktsituation zeugt - siehe Kurve unterhalb des Tagescharts, die den prozentualen Abstand zwischen gleitendem Durchschnitt und Kurs aufzeigt. Damit werden Gewinnmitnahmen wahrscheinlicher, die zumindest in eine Konsolidierung münden könnten. Was die langfristige Ausgangslage anbelangt, so notieren die Titel von Continental auch nach dem kräftigen Kursanstieg seit Monatsbeginn (+10,8%) noch immer auf einem langjährigen Unterstützungsbereich. Im August erst wurde mit einer Notierung von 103,62 Euro ein Mehrjahrestief markiert - siehe Monatschart. Ausgehend von den Höchstkursen zum Jahreswechsel 2017/2018 liegen die Continental-Kurse damit noch immer rund 60 Prozent tiefer und damit, möglicherweise, auch heute noch ein lukratives Einstiegsniveau unter langfristigen Überlegungen. Denn die aktuelle Monatskerze mit ihrem langen und positiven Kerzenkörper ist als positiv einzustufen. Die 100er-Marke ist als (psychologische) Unterstützung zu betrachten. Auf der Oberseite dürfte das Augusthoch bei 122,44 Euro eine gewisse Hürde darstellen, mehr aber der noch immer fallende Verlauf der 200-Tagelinie (blaue Kurve). Diese verläuft bei aktuell 130,47 Euro. Ein Ausbruch nach oben wäre ein größeres Kaufsignal. Die Chancen hierfür sind gegeben, wenn auch nicht von heute auf morgen. Unser langfristiges Kursziel veranschlagen wir im Bereich um 160 Euro - und liegen damit noch konservativer als die Analysten von Warburg Research.



Nachfolgendes Long-Derivat aus dem Hause der Emittentin Morgan Stanley zielt auf steigende Kurse bei den Aktien von Continental ab. Der Hebel liegt bei aktuell 5,4. Würde der Kurs von aktuell 121,64 Euro bis auf 157,40 Euro (dem bisherigen Jahreshoch) steigen, so würde sich mit dem nachfolgenden Derivat ein Gewinn von knapp 140 Prozent einstellen. Doch selbst Notierungen im Bereich ihrer 200-Tagelinie bei 130,47 Euro würden beim nachfolgenden Derivat ein Kursplus von rund 35 Prozent bewirken. Dabei lässt sich im Falle der Continental-Aktie derzeit, dank der Unterstützung um 100,00 / 100,62 Euro, mit einem relativ engmaschigen Stop-Losskurs arbeiten.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 162,45
Oberes Ziel 1 130,47
Unteres Ziel 1 109,82
Unteres Ziel 2 100,00


Trading-Idee

Basiswert CONTINENTAL AG O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MF7EC5
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 99,21
Knock-Out-Schwelle 99,21
Hebel 4,86
Kurs in EUR 2,62

 

DAX: Positiv, aber leicht überhitzt

Der Weg nach oben ist für den Deutschen Aktienindex in der Theorie frei. Nur die inzwischen erreichten statistischen Grenzgebiete lassen eine kleine Verzögerung der nächsten Aufwärtsetappen wahrscheinlich werden. Von Andreas Büchler


Der DAX steuert auf die Verkaufszone um 12.450 / 12.650 zu, die sich aus den bisherigen Jahreshochs ableitet. Da er am oberen Randbereich seines aus vergangenen Schwankungen kalkulierbaren Bewegungskorridors (graue Fläche) verläuft, dürfte der Anstieg jedoch noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Größere Korrekturen sind vorerst allerdings nicht zu erwarten, schon um 11.800 / 11.850 dürfte die Kombination aus Monatsdurchschnittspreis (blau) und horizontaler Wendezone (schwarz) wieder zahlreiche Nachkäufer anlocken.


Auch der als Wendepunkt populäre 200-Tage-Durchschnittskurs (violett) um derzeit rund 11.700 sollte zu einem stabilisierenden Nachfrageschub führen, falls es im zurecht als gefährlich geltenden September noch einmal zu einem Ausverkauf kommt. Im weiter zurück reichenden Chart ist zudem ebenfalls um 12.600 / 12.900 ein Wendebereich erkennbar, der nun als nächstes Kursziel gilt.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DDV9P3
Emittent DZ
Bank
Kurs DAX 12.199,68
Basispreis 11.081,42
Knock-Out-Schwelle 11.081,42
Hebel 10,91
Laufzeit endlos
Kurs 11,27
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN CY6E8R
Emittent Citi

Kurs DAX 12.199,68
Basispreis 13.250,70
Knock-Out-Schwelle 13.250,70
Hebel 11,61
Laufzeit endlos
Kurs 10,63


DAX: Bis 12.600 unproblematisch

Der Deutsche Aktienindex hat wieder frisches Aufwärtspotenzial, auch wenn Anleger sich dafür etwas gedulden müssen. Erst mehrere hundert Punkte oberhalb des aktuellen Kursniveaus fällt dann die nächste mittelfristige Richtungsentscheidung. Von Andreas Büchler


Nach dem Sprung über die 11.850er-Marke, mit dem der DAX ein klares kurzfristiges Stärkezeichen sendete, scheint sich nun auch ein nachhaltiger Anstieg über 12.200 abzuzeichnen. Damit verbleibt vorläufig nur noch die Zone um 12.450/12.650 als Hindernis, das jedoch nicht so schnell überwindbar ist, da der Markt inzwischen am oberen Rand des Schwankungskorridors der kurzfristigen Zeitebene angekommen ist (graue Fläche).


Auch aus einem erweiterten Blickwinkel ist das Potenzial für Kursausschläge zunächst durch den entsprechenden Schwankungskorridor (blaue Fläche) begrenzt. Hier zeigt sich zudem noch ein Abwärtstrend des DAX, der an einer Serie fallender Zwischenhochs und Tiefs seit 2017 erkennbar wird (rote Pfeile). Erst mit einem Sprung deutlich über 12.650 würde der DAX diese Negativ-Tendenz beenden.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DDV9P3
Emittent DZ
Bank
Kurs DAX 12.224,25
Basispreis 11.080,78
Knock-Out-Schwelle 11.080,78
Hebel 10,69
Laufzeit endlos
Kurs 11,57
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN CY6E8R
Emittent Citi

Kurs DAX 12.224,19
Basispreis 13.252,34
Knock-Out-Schwelle 13.252,34
Hebel 11,89
Laufzeit endlos
Kurs 10,34


Dow Jones: Luft bis 27.400

Der Dow Jones Industrial Index tendiert nach oben und hat dabei sogar noch etwas Platz bevor die nächste technische Verkaufszone erreicht wird. Und selbst dann haben Anleger vorläufig nicht viel zu befürchten. Von Andreas Büchler


Der Spielraum des Dow reicht aus kurzfristiger Sicht bis in das Areal um 27.000/27.400. Dort treffen der obere Randbereich des aus vergangenen Schwankungen kalkulierbaren Prognosekanals (graue Fläche) und die jüngsten Hochs zusammen - dies dürfte wieder für verstärkt aufkommende Gewinnmitnahmen sorgen, wobei schon um 26.100 und 26.450 wieder mit gesteigertem Kaufinteresse als Gegenpol zu rechnen ist. Dafür sorgen zusätzlich zum Südrand des Prognosekanals der Monatsdurchschnitt (blau), an dem es oft zu Richtungswechseln kommt, sowie eine horizontale Wendezone.


Selbst wenn es im statistisch als gefährlich geltenden September noch einmal zu einem stärkeren Einbruch kommt, ist um 25.400/25.600 an der Kombination aus Aufwärtstrendkanal (schwarz) und 200-Tage-Mittelkurs (violett) mit einem stabilisierenden Nachfrageschub zu rechnen. Das Potenzial reicht aus dieser Perspektive sogar bis über die 27.800er-Marke, allerdings ist schon um 27.300/27.400 der obere Rand des mittelfristigen Schwankungskorridors (blaue Fläche) erreicht. Anleger benötigen etwas Geduld, bis dieser limitierende Faktor weiter ansteigt.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6PG6
Emittent HVB

Kurs DAX 26.841,70
Basispreis 23.360,86
Knock-Out-Schwelle 23.360,86
Hebel 7,71
Laufzeit endlos
Kurs 31,84
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SC85V1
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 26.841,84
Basispreis 29.032,31
Knock-Out-Schwelle 28.306,50
Hebel 12,25
Laufzeit endlos
Kurs 19,96


Nel Asa: Jetzt den Turbo einlegen?

Nel Asa hat im Vormonat mit dem dänischen Wasserstoff-Unternehmen Everfuel Europe eine Kooperation geschlossen. Everfuel Europe arbeitet daran, die komplette Wertschöpfungskette von der Wasserstoff-Produktion bis zum Tanken für Schwerlastkunden wie beispielsweise Stadtbusse anbieten. Was Anleger wissen müssen und welche Strategie überzeugt. Von Manfred Ries

 

Die Aktien von Nel Asa gehen etwas leichter in die neue Handelswoche und notieren nach knapp einer Handelsstunde an der Börse in Frankfurt bei 0,728 Euro (-0,5%). Dieses leichte Minus ist als Antwort auf die Kursstärke der vergangenen drei Wochen zu sehen: Seit Ende August haben die Titel rund 20 Prozent an Wert gewonnen. Die 21-Tagelinie (grüne Kurve) strebt wieder nach oben, verstärkt damit die kurzfristige Unterstützung im Bereich um 0,68 Euro und zeugt vom kurzfristigen Aufwärtstrend der Notierungen.



Was den langfristigen Trend anbelangt, so zeugt die aufstrebende 200-Tagelinie (blaue Kurve) vom mittelfristig positiven Trend der Aktienkurse. Dieser gleitende Durchschnitt, derzeit bei 0,6359 Euro verlaufend, dient den Notierungen zudem als mittelfristige Unterstützung. Damit erscheinen die Titel von Nel Asa auf einer gesunden Basis, um ihren übergeordneten Aufwärtstrend fortzusetzen. Rückblick: Die Notierungen von Nel Asa tendieren seit Anfang 2018 nach oben; die Kurse haben sich zeitweise verdreifacht - die Höchstnotierung lag im vergangenen Mai bei einem Euro. Seither präsentiert sich der Aktienkurs schwankungsfreudig; die langen Dochte im Monatschart zeugen davon. Charttechnisch stehen die Kurse vor einem kurzfristigen Widerstand, der durch das Vorwochenhoch bei 0,785 Euro gebildet wird. Ein Ausbruch nach oben, im Idealfall auf Tagesschlusskursbasis, wäre als Kaufsignal zu deuten mit einem nachfolgenden Kursziel von dann 08195 Euro; dort lag das Hoch vom Juli 2019, welches jetzt seine Kraft als Widerstand ausspielen dürfte.



Nachfolgendes Produkt der Emittentin Morgan Stanley zielt auf steigende Notierungen bei den Nel-Asa-Aktien ab. Der Hebel liegt bei 4,9. Dieses Hebelzertifikat bezieht sich auf die Notierungen an der Heimatbörse Oslo (Norwegen); der Basispreis / die Knockoutschwelle liegt bei 6,00 norwegischen Kronen (NOK). Aktueller Kurs in Oslo: 7,22 NOK. Die in Norwegen ansässige Nel Asa ist ein global operierendes Unternehmen, das Lösungen für die Herstellung, Speicherung und Verteilung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien liefert. Die Euro-Notierung in Frankfurt diente als Grundlage dieser Analyse.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 1,00
Oberes Ziel 1 0,82
Unteres Ziel 1 0,68
Unteres Ziel 2 0,64


Trading-Idee

Basiswert NEL ASA NK-,20
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MC37WG
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 6,00
Knock-Out-Schwelle 6,00
Hebel 6,00
Kurs in EUR 1,56

 

Dow Jones: Gute Rahmenbedingungen

Aus markttechnischer Sicht ist der Weg für den Dow Jones Industrial Index nach oben frei, nur das Tempo eines Anstiegs dürfte vorerst stark begrenzt bleiben. Anleger müssen vor allem im September noch vorsichtig sein. Von Andreas Büchler


Der aktuelle Monat hat einen schlechten Ruf, da der Dow ihn in der Vergangenheit oft im Minus abgeschlossen hat. Aktuell sind die Voraussetzungen für einen weiteren Anstieg aber gar nicht so schlecht: Der inzwischen nachhaltige Sprung über die im August noch unüberwindbare Zone um 26.400/26.450 zeigt die erstarkende Nachfrageseite. Weitere Wendepunkte aus der Vergangenheit, an denen sich Verkäufer nun orientieren könnten, folgen erst um 27.000/27.400. Auch die Obergrenze des kurzfristigen Schwankungskorridors (graue Fläche) verläuft momentan auf gleicher Höhe. Dort liegt daher auch jetzt die nächste Zielzone (grün).


Das Satellitenbild wirkt ebenfalls positiv. Seit Ende 2018 zeigt der Markt eine Serie steigender Zwischenhochs und -tiefs, ohne sich dabei allzu überhitzt zu präsentieren. Nichtsdestotrotz ist im mittelfristigen Schwankungskorridor (blaue Fläche) nicht mehr viel Luft. Er steigt aber weiter an, alles was Anleger daher brauchen ist etwas Geduld.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6PG6
Emittent HVB

Kurs DAX 26.729,02
Basispreis 23.355,82
Knock-Out-Schwelle 23.355,82
Hebel 7,92
Laufzeit endlos
Kurs 31,20
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SC85V1
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 26.729,02
Basispreis 29.037,75
Knock-Out-Schwelle 28.311,73
Hebel 11,58
Laufzeit endlos
Kurs 20,58


Wirecard: Kracher-Kursziel von Analysten

Der boomende Online-Handel stimmt Wirecard zuversichtlicher und der Konzern schraubte bereits Anfang August zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen seine Prognosen nach oben. Damit passen auch die Fundamentals. Die Analysten von Hauck & Aufhäuser haben ihre Einstufung für die Wirecard-Aktie erst am vergangenen Donnerstag mit „Kaufen“ bewertet. Von Manfred Ries

 

Das Kursziel von 240 Euro entspräche einem Potenzial von rund 50 Prozent. Mit Plus am Vormittag setzt sich die freundliche Stimmung der vergangenen Handelstage fort - seit Montag haben sich die Aktien um bis zu 10,2 Prozent verteuert. Dabei kam es am Donnerstag zu einem Ausbruch über die charttechnische Schlüsselmarke von 156 Euro, die sich den Kursen bislang als Widerstand in den Weg gestellt hatte (siehe Tageschart). Doch ein Manko bleibt: Aktuell kostet eine Wirecard-Aktie 10,4 Prozent mehr als im Durchschnitt der vergangenen 21 Handelstage (grüne Kurve). Rückblickend ist dies ein Wert, der von einer überkauften Marktsituation spricht - siehe Grafik unterhalb des Tagescharts. Damit wächst die Gefahr kurzzeitiger Gewinnmitnahmen. Das bisherige Jahreshoch bei 170,70 Euro, welches jetzt ein Widerstand darstellt, würde sich dazu anbieten.



Was die langfristige Charttechnik anbelangt, so befinden sich die Notierungen von Wirecard auch weiterhin in einem intakten Aufwärtstrendkanal; dies ist im Monatschart (blau schraffiert) erkennbar. Charttechnisch betrachtet erscheint das bisherige Allzeithoch bei 199 Euro als Kursziel selbst auf mittelfristiger Sicht realistisch. Zuvor aber heißt es erstmal, das bisherige Jahreshoch bei 170,70 Euro zu überwinden. Dort könnte es, wie erwähnt, zu Gewinnmitnahmen kommen. Doch die positive Ausgangslage bei den Wirecard-Aktien ist unverkennbar. Dass die 200-Tagelinie (blaue Kurve) wieder aufwärts dreht, zeugt von einer mittelfristigen Trendwende zum Positiven.



Wirecard-Aktie: Halten/Kaufen. Auch wenn es aufgrund der momentan überkauften Marktsituation (siehe Tageschart) zu Gewinnmitnahmen kommen sollte, so überzeugt doch der langfristige Trend. Der Titel eignet sich insbesondere für längerfristig orientierte Anleger mit einem langen Atem, sich auch durch kurzzeitige Schwächephasen nicht aus der Ruhe bringen lassen und auf die solide Unterstützung durch die 200-Tagelinie bauen. Nächste Widerstände: 170,70 Euro und 199 Euro (bisheriges Allzeithoch) Nächste Unterstützungen: 144,37 (21-Tagelinie) und 135,33 Euro (200-Tagelinie) Empfehlungen auf Basis charttechnischer Signale. In Einzelfällen sind Abweichungen zur fundamentalen Einschätzung möglich. AUTOR Manfred Ries vom Index Radar-Magazin ist ausgebildeter Bankkaufmann. Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre arbeitete er über viele Jahre hinweg in den Bereichen Vermögensanlage und Devisenhandel bei Großbanken. Seit mehr als 15 Jahren ist Manfred Ries als Wirtschaftsjournalist tätig. Für Börse Online analysierte er bereits 1999 die Märkte aus charttechnischer Sicht. www.index-radar.de



DAX: Weiter auf Nordkurs

Der Anstieg des Deutschen Aktienindex könnte sich zwar verlangsamen, doch die Aussichten für weitere kurzfristige Gewinne haben sich zuletzt wieder deutlich verbessert. Anleger sollten jedoch nicht vergessen, dass der längerfristige Trend noch nicht zurück nach oben gedreht hat. Von Andreas Büchler


Das entscheidende Signal im Chart der Vorwochen ist und bleibt die auch über 11.850 wiedergekehrte Nachfrage. Dadurch hat dieses Areal nicht nur einen Rollentausch von einer charttechnischen Barriere hin zu einer Unterstützungszone vollzogen, auch die nächsten Kursziele haben sich nun nach oben auf 12.200 bis 12.450 verschoben.


Da der DAX allerdings an den oberen Grenzbereichen seiner kurz- bis mittelfristigen Schwankungskorridore verläuft (blaue und graue Flächen) dürfte sich eine ungebremste Rally nicht lange etablieren können. Spätestens an den bisherigen Jahreshochs im Bereich der 12.600er-Marke wird die Luft dünn. Diese müssen aber überwunden werden, um die Serie fallender Hochpunkte seit Ende 2017 zu durchbrechen (rote Pfeile). Anleger, die auf einen anhaltenden Trendwechsel spekulieren, müssen sich daher voraussichtlich noch längere Zeit gedulden.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DC10C8
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.164,74
Basispreis 11.094,54
Knock-Out-Schwelle 11.094,54
Hebel 11,37
Laufzeit endlos
Kurs 11,06
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN CY6E8R
Emittent Citi

Kurs DAX 12.164,61
Basispreis 13.257,23
Knock-Out-Schwelle 13.257,23
Hebel 11,13
Laufzeit endlos
Kurs 11,08


Dow Jones: Jetzt genau hinschauen

Unter dem Strich ist seit Monatsbeginn beim Dow Jones Industrial Index noch nicht viel passiert. Doch das könnte sich schon bald ändern. Der Ausbruch aus einer mehrwöchigen Handelsspanne ist wieder wahrscheinlicher geworden. Im Erfolgsfall rücken neue Kursziele in Reichweite. Von Franz-Georg Wenner


Nach wie vor ist der Dow in einer Range zwischen 25.300 und 26.450 gefangen. Selbst Anleger, die nicht so häufig auf den charttechnischen Verlauf des Marktes achten, dürften inzwischen das markante Kursmuster gesehen haben. Springt der Index aus der Konsolidierungsformation, könnte sich dies als Startschuss einer nachhaltigen Bewegung erweisen. Wie zuletzt erwartet drehte der Dow zur Wochenmitte exakt am Monatsdurchschnitt (blau) wieder nach oben und steht erneut im nördlichen Bereich der Spanne. Vorbörslich zeichnet sich bereits ein Ausbruch ab. Neue Signale der Stärke liegen aber erst vor, wenn der Markt auch oberhalb von 26.450 noch gekauft und der Impuls mindestens per Tagesschluss bestätigt wird. Im Erfolgsfall lässt der aus vergangenen Schwankungen abgeleitete Bewegungskorridor (grau) kurzfristig weitere Gewinne bis 26.650 zu. Darüber warten die nächsten Fleißpunkte im mittelfristigen Bereich bei 27.000 und 27.400.


Positiv stimmen auch die Signale im Tageschart. Mehrere Rücksetzer an die viel beachtete 200-Tage-Linie (violett) wurden in den vergangenen Wochen gekauft. Der Mittelwert weist zudem einen leicht steigenden Verlauf auf, während der Dow zugleich deutlich über dem Durchschnitt notiert. Erstmals seit Ende Juli zeigt auch der Vorhersage-Kanal (blau) auf dieser Zeitebene wieder nach oben.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6PG6
Emittent HVB

Kurs DAX 26.355,47
Basispreis 23.352,56
Knock-Out-Schwelle 23.352,56
Hebel 8,78
Laufzeit endlos
Kurs 29,88
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN SC85V1
Emittent Societe
Generale
Kurs DAX 26.355,47
Basispreis 29.037,72
Knock-Out-Schwelle 28.311,73
Hebel 9,83
Laufzeit endlos
Kurs 21,63