Analysenübersicht

Täglich die besten Trading-Ideen für Anleger

Geeignet für Investoren Trader

Dow Jones: Vorerst Platz bis 26.850

Die Aufwärtsbewegung des Dow Jones Industrial Index verläuft bislang makellos. Nur das langfristige Verhalten der Marktteilnehmer an den nun erreichten Grenzen gibt Anlass zur Sorge. Bis an die entscheidende Hürde reicht das Potenzial vor dem Wochenende jedoch nicht mehr. Von Andreas Büchler


Der steigende Kurskanal des Dow (schwarz) lässt aktuell Spielraum bis an die 26.850er-Marke. In den kommenden Tagen erweitert sich das Potenzial durch den weiteren Anstieg der Korridorgrenze dann zumindest in der Theorie auf über 27.000 Punkte. Doch es gibt einen ernst zu nehmendes Argument gegen den Anstieg über diesen Schwellenwert und für eine Konsolidierung bis mindestens in den Bereich des Monatsdurchschnitts (blau) bei 26.120/26.250


Der weiter zurück reichende Chart offenbart das Problem: Der Dow ist an der von rund 26.700 bis 26.950 reichenden Zone angekommen, in welcher er bereits das gesamte Vorjahr über wiederholt abverkauft wurde. Gleichzeitig verläuft er auch am oberen Randbereich seines langfristigen Schwankungskorridors (braun). Eine Unterbrechung der laufenden Rally ist angesichts dieser Einflussfaktoren das wahrscheinlichere Szenario.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DC1DS3
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 26.597,05
Basispreis 23.835,41
Knock-Out-Schwelle 24.290,00
Hebel 9,63
Laufzeit endlos
Kurs 23,03
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC0LV8
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 26.597,05
Basispreis 29.000,00
Knock-Out-Schwelle 29.000,00
Hebel 11,07
Laufzeit 19.07.2019
Kurs 23,79


Weitere Chartanalysen

Continental: Starkes Kaufsignal, wenn...

Am Freitag, 26. April, hält die Continental AG in Hannover ihre Hauptversammlung ab. Dann kommen auch die endgültigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr auf den Tisch. Zahlen, die ohnehin schon bekannt sind. Die vorgeschlagene Dividende liegt bei 4,75 Euro (Dividendenrendite: 3,1%). Die Conti-Kurse werden demnach am darauffolgenden Handelstag (Montag, 29.4.) um eben diesen Betrag bereinigt. Von Manfred Ries

 

Der Aktienkurs von Continental setzt am Donnerstag seine Konsolidierung der vergangenen Handelstage fort und pendelt nach der zweiten Handelsstunde um 152,10 Euro ( +0,5%). Seit ihrem bisherigen Jahreshoch bei 157,40 Euro haben die Notierungen um bis zu 8,10 Euro (5,1%) korrigiert. Ein Grund zur Furcht? Für charttechnische Analysten nicht wirklich.



Der Aktienchart des Reifenherstellers präsentiert sich derzeit als relativ solide unterstützt. Dafür sorgen nicht zuletzt die beiden gleitenden Durchschnittslinien über 21 Tage (grün) und 200 Tage (blau). Im Idealfall sollten sich die Notierungen auch nach dem erfolgten Dividendenabschlag am Montag oberhalb ihrer 200-Tagelinie - bei derzeit 148,86 Euro verlaufend - halten. Zumindest die jüngste Konsolidierung hat dafür gesorgt, dass sich die zuvor leicht überkaufte Marktsituation (siehe Graph unterhalb des Tagescharts) bereinigen konnte. Damit erscheinen die Conti-Aktien auf einer gesunden Ausgangsbasis, um einen Ausbruch über die nächsten Widerstände bei 157,40 Euro (bisheriges Jahreshoch) und 162,45 Euro anzugehen. Was das für die weitere Kursentwicklung bedeuten würde, lässt sich mit Blick auf den Wochenchart erahnen: Der Aktienkurs von Conti befindet sich in einer langfristigen Bodenbildung und ein Ausbruch über die 162,45er-Linie wäre als starkes Kaufsignal zu bewerten.



Halten / Einsteigen. Die aktuelle Ausgangslage bei Conti überzeugt - ein Ausbruch nach oben könnte gelingen. Kurse oberhalb von 157,40 Euro sind ein erstes Kaufsignal. Long-Positionen wären oberhalb von 162,45 Euro aufzustocken mit einem nachfolgenden Kursziel um 180 / 186 Euro. Ein Initialstopp-Losskurs könnte dabei knapp unterhalb der 145,04er-Unterstützung (konservativer: knapp unterhalb von 133,20 Euro) angelegt sein. Nächste Widerstände: 157,40 Euro (bisheriges Jahreshoch) und 162,45 Euro. Nächste Unterstützungen: 145,04 Euro und 133,20 Euro.



DAX: Nur noch wenig Spielraum

Die starke Nachfrage lässt nun wieder eine langfristig positive Prognose für den Deutschen Aktienindex zu. Doch gleichzeitig ist der Markt durch seinen jüngsten Aufschwung auch an statistische Grenzen gestoßen, für deren Überwindung er erfahrungsgemäß etwas Zeit benötigt. Von Andreas Büchler


Nach dem erstaunlich schnellen und kräftigen Anstieg über die zuletzt als massive Barriere wirksame Zone um 11.700/12.100 ist klar, dass der DAX wieder nachhaltig nach Norden gedreht hat. Das nächste Kursziel liegt an der horizontalen Wendezone um 12.900, doch Anleger werden dafür etwas Geduld brauchen. Bereits jetzt notiert der Markt im oberen Randbereich seines mittelfristigen Schwankungskorridors (blau), der nur selten verlassen wird.


Auch die Obergrenze der aus langfristigen Kursbewegungen kalkulierbaren DAX-Hüllkurve (braun) ist fast erreicht, was ebenfalls für eine Verlangsamung des Anstiegs spricht. Nach einer Pause, die kaum zu stärkeren Verlusten als bis 11.700 führen dürfte, ist das Chance-Risiko-Verhältnis jedoch wieder besser.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MC0MG7
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 12.301,87
Basispreis 11.020,00
Knock-Out-Schwelle 11.020,00
Hebel 9,60
Laufzeit 19.07.2019
Kurs 13,32
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HU746B
Emittent HVB

Kurs DAX 12.301,87
Basispreis 13.197,04
Knock-Out-Schwelle 13.125,00
Hebel 13,74
Laufzeit endlos
Kurs 9,04


Dow Jones: Kommt endlich der Ausbruch?

Der Dow Jones Industrial Index befindet sich in einem geradezu vorbildlichen kurzfristigen Aufwärtstrend, doch die Konfrontation mit dem alles entscheidenden markttechnischen Preisniveau steht noch bevor. Von Andreas Büchler


Auf den ersten Blick ist der Weg nach oben im Kurzfristchart frei, aber auch hier ist zumindest um 26.820 eine theoretische Limitierung in Form der Aufwärtstrendkanal-Obergrenze (schwarz) erkennbar. Zugleich zeigen sich aber auch als Gegenpol um 26.120/26.250 sowie bei 25.930 zwei Zonen mit potenziell erhöhtem Kaufinteresse. Dort bilden der Monatsdurchschnitt (blau) sowie die untere Begrenzung des aktuellen Kurskorridors eine zuverlässige technische Unterstützung.


Die wiederholten Verkäufe um 26.700/26.950 dürften den Markt auch jetzt auf diesem Niveau wieder stagnieren lassen. Langfristig ist ein Ausbruch des Dow über diese Hürde zwar wahrscheinlicher geworden, seit er mit auffälliger Konstanz an seinem 200-Tage-Durchschnitt nachgekauft wird (violett). Dennoch müssen Anleger vor dem Anstieg auf neue Rekorde auch eine erweiterte Konsolidierung bis in den Bereich der 26.000er-Marke oder im schlimmsten Fall sogar 25.400er-Marke mit einkalkulieren (rot).

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DC1DS3
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 26.656,39
Basispreis 23.831,84
Knock-Out-Schwelle 24.290,00
Hebel 9,44
Laufzeit endlos
Kurs 25,30
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC0LV8
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 26.656,39
Basispreis 29.000,00
Knock-Out-Schwelle 29.000,00
Hebel 11,37
Laufzeit 19.07.2019
Kurs 21,38


Facebook: In wenigen Stunden wird es ernst

Am Mittwochabend, 24. April, wird das Unternehmen - nach Börsenschluss - seine Quartalszahlen präsentieren! Noch wissen wir nicht, was die Fundamentaldaten sagen werden. Aus charttechnischer Sicht stimmt die Ausgangslage, insbesondere im längerfristigen Zeitfenster, schon jetzt optimistisch. Welche Handelsmarken sollten Anleger kennen, um schnell reagieren zu können? Von Manfred Ries

 

Der Kurs der Facebook-Aktie ist am Dienstag nach Ostern um 1,3 Prozent gestiegen; der Schlusskurs lag bei 183,78 US-Dollar. Damit setzt sich die Aufwärtsbewegung der vergangenen Tage weiter fort. Mit den aktuellen Notierungen kostet eine Facebook-Aktie wieder so viel wie letztmalig im vergangenen August. Insbesondere die vergangenen zwei Handelstage überzeugen mit kraftvollen Impulsbewegungen - die letzten beiden Kerzen im Tageschart zeugen mit ihren relativ großen weißen Körpern davon.



Mitte März haben die Kurse von Facebook nach oben gedreht; seither haben die Papiere bereits um 15 Prozent gutgemacht und damit Teile ihres Verlusts vom zweiten Halbjahr 2018 bereinigt. Diese kräftige Aufwärtsbewegung hat die Notierungen jetzt aber in einen überkauften Bereich getragen: Derzeit kostet eine Facebook-Aktie 15 Prozent mehr als im Durchschnitt der vergangenen 200 Handelstage (siehe Kurve unterhalb des Wochencharts). Positiv ist hingegen zu bewerten, dass die 200-Tagelinie (blaue Kurve) ihren fallenden Verlauf beendet hat. Hieraus könnte, charttechnisch betrachtet, durchaus mehr erwachsen. Dieser gleitende Durchschnitt - derzeit bei 162,40 US-Dollar verlaufend - dürfte den Titeln als langfristige Unterstützung dienen. Auf der Oberseite gelten die Kursmarken von 188,30 US-Dollar und bei 218,62 US-Dollar (Jahreshoch 2018) weiterhin als Widerstände.



Nachfolgendes Produkt der Emittentin Morgan Stanley zielt auf steigende Notierungen bei den Facebook-Aktien ab. Der Hebel liegt bei 5,3. Würde der Kurs des Facebook-Papiers bis auf 218,62 US-Dollar steigen, so würde sich mit dem nachfolgenden Derivat ein Gewinn von knapp 100 Prozent einstellen. Buchgewinne sind zeitnah durch ein Anziehen des Initial-Stopp-Losskurses nach oben hin anzupassen.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 218,62
Oberes Ziel 1 188,30
Unteres Ziel 1 174,67
Unteres Ziel 2 159,28


Trading-Idee

Basiswert FACEBOOK INC.A DL-,000006
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MF9YHG
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 149,02
Knock-Out-Schwelle 149,02
Hebel 5,29
Kurs in EUR 3,31

 

DAX: Beschränktes Aufwärtspotenzial

Der Deutsche Aktienindex weist mittlerweile auf mehreren Zeitebenen wieder einen positiven Trend auf. Das erfreuliche Gesamtbild wird derzeit nur noch von einem einzigen markttechnischen Einflussfaktor getrübt - der jedoch von Anlegern keinesfalls ignoriert werden sollte. Von Andreas Büchler.


Die Tendenz des DAX im Kurzfristchart wird bereits auf den ersten Blick klar: Der Index bewegte sich bislang in einem relativ scharf begrenzten, linear steigenden Trendkanal nach Norden (schwarz). In den Vortagen wurde der Markt dann sogar noch leicht oberhalb dieser Limitierung gekauft, was ein weiteres Stärkezeichen darstellt. Allerdings bleibt die nun erreichte Obergrenze des aus vergangenen Schwankungen erstellten Korridors (graue Fläche) ein Hemmfaktor.


Auch der nördliche Rand des mittelfristigen Schwankungskorridors ist fast erreicht (blau). Im Idealfall bleibt derzeit noch Luft bis etwa an die 12.500er-Marke, bevor dann eine längere Konsolidierung zu erwarten ist. Nach den jüngsten Stärkezeichen auf dieser Zeitebene müssen sich Anleger jedoch keine allzu großen Sorgen machen: Der DAX dürfte kaum mehr deutlich unter seinen zuletzt erst übersprungenen 200-Tage-Durchschnittskurs zurückfallen (violett). Nach einer überschaubaren Pause bleiben weitere Gewinne daher das wahrscheinlichere Szenario.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MC0MG7
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 12.236,02
Basispreis 11.020,00
Knock-Out-Schwelle 11.020,00
Hebel 10,06
Laufzeit 19.07.2019
Kurs 12,82
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HU746B
Emittent HVB

Kurs DAX 12.236,02
Basispreis 13.198,26
Knock-Out-Schwelle 13.125,00
Hebel 12,72
Laufzeit endlos
Kurs 9,61


Dow Jones: Vorerst stabiler Anstieg

Die Aufwärtsbewegung des Dow Jones Industrial Index verläuft kontrolliert: Das US-Marktbarometer bewegt sich in einem nachhaltig steigenden Kurskorridor nach Norden, steuert dabei aber nach wie vor auf eine kritische Kurszone zu. Anleger müssen weiterhin vorsichtig sein. Von Andreas Büchler


Der bis Mitte März zurück verfolgbare Trendkanal (schwarz) des Dow gibt unverändert Richtung und Tempo vor. Innerhalb der daraus ableitbaren Bandbreite hat der Kurs nach oben Luft bis rund 26.800, nach unten bis rund 25.900. Jedoch ist schon vorab, um 26.100/26.250 wieder mit einer höheren Nachfrage zu rechnen. Dort verläuft nicht nur eine horizontale Wendezone im Kurzfrist-Chart, auch der Monatsdurchschnitt dürfte auf gleicher Höhe wieder verstärkt Käufer anlocken. In der Summe ergibt sich auf dieser Zeitebene somit eine positive Prognose.


Auch wenn das Verlustpotenzial momentan sehr überschaubar ist, bleibt bei der Beurteilung der weiteren Aussichten eine gesunde Skepsis angebracht. Ursächlich dafür sind die seit Anfang 2018 immer wieder zwischen 26.700 und 26.950 zu beobachtenden Verkäufe. Auch jetzt ist kaum vorstellbar, dass der Markt ohne Unterbrechung über diese kritische technische Barriere hinaus kommt. Doch die zuletzt wieder freundlichen Signale auf der übergeordneten Zeitebene wecken Hoffnung: Die jüngsten Rückschläge endeten alle oberhalb des 200-Tage-Durchschnitts (violett), was ein klares Stärkezeichen darstellt. Auf lange Sicht ist daher der Ausbruch auf neue Hochs trotz der bevorstehenden Hürde das geringfügig wahrscheinlichere Szenario.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DC1DS3
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 26.511,05
Basispreis 23.828,26
Knock-Out-Schwelle 24.290,00
Hebel 9,88
Laufzeit endlos
Kurs 24,71
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC0LV8
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 26.511,05
Basispreis 29.000,00
Knock-Out-Schwelle 29.000,00
Hebel 10,65
Laufzeit 19.07.2019
Kurs 21,90


Lufthansa: Der Countdown läuft

Nach einem verlängerten Osterwochenende verlieren die Notierungen der Deutschen Lufthansa AG am Dienstagmorgen rund zwei Prozent an Wert. Mit aktuellen Kursen um 22,20 Euro liegen die Preise aber noch immer oberhalb ihrer 22er-Unterstützung. Langfristig orientierte Anleger sollten den übergeordneten Trend im Auge behalten - und dieser deutet eine Bodenbildung an. Davon zeugt nicht zuletzt der Verlauf der 200-Tagelinie (blaue Kurve), die nach fast zehn Monaten im Sinkflug derzeit wieder horizontal verläuft und im Bereich um 21 Euro für eine weitere Unterstützungszone sorgt. Von Manfred Ries.

 

Die kräftigen Kurssprünge der vergangenen Handelswochen haben die Notierungen der Lufthansa-Aktie mittlerweile relativ weit von ihrer 21-Tagelinie (grüne Kurve) entfernt: Der prozentuale Abstand zum aktuellen Kurs beträgt derzeit mehr als sieben Prozent und damit, rückblickend betrachtet, in einem noch immer leicht überkauften Terrain. Hiervon zeugt die Grafik unterhalb des Tagescharts. Ein paar Tage der Konsolidierung auf hohem Niveau würden damit helfen, die überkaufte Marktsituation zu bereinigen.



Die vergangenen drei Handelswochen präsentierten sich sehr fest mit einer Performance von 18 Prozent. Insbesondere die Handelswoche vor Ostern überzeugte dabei mit einer langen weißen Kerze, einem relativ langem unteren Docht und einem Wochenschlusskurs nahe am Wochenhoch (grüner Pfeil im Wochenchart). Dies spricht grundsätzlich für Kauflaune bei den Anlegern. Wichtig zu wissen: Am kommenden 30. April wird Lufthansa ihre Geschäftszahlen für das erste Quartal 2019 veröffentlichen. Die Analysten der Investmentbank HSBC haben die Papiere im Vorfeld bereits als „Buy“ bestätigt bei einem Kursziel von derzeit 26 Euro. Auf der Oberseite lautet der nächste Widerstand 24,45 Euro; dort lagen im Sommer vergangenen Jahres markante Hochpunkte. Ein Mehrjahreshoch liegt bei 31,26 Euro - siehe Langfristchart.



Nachfolgendes Long-Derivat aus dem Hause der Emittentin Morgan Stanley zielt auf mittelfristig steigende Kurse bei den Aktien der Deutschen Lufthansa ab. Der Hebel liegt bei 5,7. Was ist zu erwarten? Kurse um 24,45 Euro würden das nachfolgende Derivat um knapp 55 Prozent verteuern; Langfristige Notierungen um 31,26 Euro sogar um mehr als 200 Prozent.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 31,26
Oberes Ziel 1 24,45
Unteres Ziel 1 20,85
Unteres Ziel 2 18,70


Trading-Idee

Basiswert LUFTHANSA AG VNA O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MF8HFH
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 18,30
Knock-Out-Schwelle 18,30
Hebel 5,77
Kurs in EUR 3,87

 

DAX: Am oberen Limit

Mit hohem Tempo schiebt sich der Deutsche Aktienindex weiter nach oben. Auf längere Sicht ist die Prognose durch den jüngsten Nachfrageschub deutlich besser geworden, nur kurzfristig müssen sich Anleger daran gewöhnen, dass der Markt an seinen Grenzen angekommen ist. Von Andreas Büchler


Der Aufwärtstrendkanal der Vormonate (schwarz) dominiert weiterhin das Kursgeschehen beim DAX. Aktuell notiert der Markt am oberen Rand dieses Korridors um 12.250 und könnte sogar einen neuen, steileren Kanal ausbilden (grün). Wahrscheinlicher ist zunächst jedoch eine vorübergehende Stagnationsphase, wobei die erste stärkere Kaufzone um 11.850 jedoch vermutlich nicht unterschritten wird (rot).


Selbst eine kräftigere Konsolidierung dürfte bereits wieder am 200-Tage-Durchschnitt (violett) um 11.700 auslaufen. Durch den Sprung zurück über diesen viel beachteten Mittelwert und vor allem dadurch, dass er in einem signifikant hohen Abstand länger darüber verblieb, setzte der DAX in den Vortagen ein klares Stärkesignal. Mittelfristig ist dadurch ein weiterer Anstieg bis an den oberen Rand des entsprechenden Schwankungskorridors (blau) um derzeit rund 12.500 wieder das wahrscheinlichere Szenario.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MC0MG7
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 12.207,15
Basispreis 11.020,00
Knock-Out-Schwelle 11.020,00
Hebel 10,28
Laufzeit 19.07.2019
Kurs 12,48
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HU746B
Emittent HVB

Kurs DAX 12.207,86
Basispreis 13.198,26
Knock-Out-Schwelle 13.125,00
Hebel 12,33
Laufzeit endlos
Kurs 9,86


Dow Jones: Beste Chance seit Langem

Der Dow Jones Industrial Index hat ein kritisches Kursniveau erreicht, auf dem er in der Vergangenheit schon mehrfach scharf nach unten abgedreht hat. Diesmal könnte es zu einer anderen Entwicklung kommen - aber Anleger brauchen etwas Geduld, und das Risiko ist alles andere als niedrig. Von Andreas Büchler


In der Regel gelingt es dem US-Leitindex nicht, aus seinem mittelfristigen Schwankungskorridor (blaue Fläche) nach oben auszubrechen. Im Gegenteil - häufig sind Kontakte mit der nördlichen Randzone des aus vergangenen Schwankungen ermittelten Kanals ein gutes Indiz für eine Rally-Pause, oder sogar für deren Umkehr. Allerdings gibt es auch Ausnahmen (rote Kreise), in denen der Markt zusammen mit dem errechneten Limit weiter dynamisch angestiegen ist. Auch diesmal könnte solch eine Entwicklung zu beobachten sein, zumal der Index zuletzt bereits bei kleineren Korrekturen zurück an die 200-Tage-Linie (violett) wieder auf starke Nachfrage traf - ein klares Stärkesignal. Ein ungebremster weiterer Anstieg sollte allerdings schon alleine am wiederholten Verkaufsdruck um 26.700/26.950 scheitern, ein seit Anfang 2018 undurchdringliches Kursniveau. Wer auf eine weitere Gewinnserie bis an das statistisch derzeit kalkulierte Maximum um 27.250/27.500 setzt, braucht also etwas Sitzfleisch.


Kurzfristig ist der Vorwärtsdrang vorerst ungeachtet der bald bevorstehenden markttechnischen Mauer noch ungebremst: Ein Trendkanal (schwarz) lässt Luft bis aktuell rund 26.750, wobei schon vorher, ab 26.500, eine nachlassende Nachfrage zu beobachten ist. Zugleich ist auf der Unterseite jedoch um 26.100/26.250 mit einer stabilisierenden Kaufbereitschaft zu rechnen. Vor den Osterfeiertagen dürfte es innerhalb dieser Grenzen zu keiner allzu großen Überraschung mehr kommen.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DC1DS3
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 26.449,54
Basispreis 23.810,38
Knock-Out-Schwelle 24.290,00
Hebel 10,02
Laufzeit endlos
Kurs 24,00
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC0LV8
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 26.449,54
Basispreis 29.000,00
Knock-Out-Schwelle 29.000,00
Hebel 10,37
Laufzeit 19.07.2019
Kurs 22,61


Nestlé: 100 Euro bei Ausbruch?

Um mehr als ein Prozent geht es am Donnerstagmorgen mit den Papieren von Nestlé nach oben. Der weltgrößte Nahrungsmittelhersteller hat Geschäftszahlen vorgelegt, die sowohl bei Analysten als auch bei Anlegern gut ankamen - der Umsatz stieg im ersten Quartal des laufenden Jahres um mehr als vier Prozent. Charttechnisch betrachtet zeigen sich die Kurse in einer stabilen Verfassung. Von Manfred Ries

 

Der Aufwärtstrend besteht bereits seit Ende 2018, als der Titel bei 68,96 Euro (Börse Frankfurt) ein markantes Tief ausgebildet hat. Die damalige Kerze auf Wochenbasis (grüner Pfeil im Wochenchart) war mit ihrem relativ langen unteren Schatten positiv zu bewerten - ein Kaufsignal. Gleichzeitig stand die aufwärts strebende 200-Tagelinie (blaue Kurve) der Notierung als Unterstützung parat.



Zwischenzeitlich sind die Anteilsscheine von Nestlé - auf Eurokursbasis - um bis zu 25 Prozent gestiegen und sind ihrer gleitenden Durchschnittslinie davongesprungen: Zwischenzeitlich kostet eine Aktie zwölf Prozent mehr als im Durchschnitt der vergangenen 200 Handelstage (siehe Grafik unterhalb des Wochencharts). Rückblickend betrachtet ist dies eine Größe, die von einer überkauften Marktsituation spricht. Damit könnte sich die Konsolidierung (Seitwärtsbewegung) der vergangenen Handelstage noch etwas hinziehen, zumal mit der 21-Tagelinie (grüne Kurve im Tageschart) bei 84,51 Euro ein erster Widerstand wartet. Das bisherige Allzeithoch (86,17 Euro) ist im Auge zu behalten. Als Unterstützung gilt der Kursbereich um 80,00 / 81,28 Euro.



Nestlé: Halten / Aufstocken. Ein Ausbruch über das bisherige Allzeithoch bei 86,17 Euro wäre als Kaufsignal zu bewerten. Als nachfolgende Kursziel würden wir dann die Kursmarke um 100 Euro benennen. Nächste Widerstände: 84,51 Euro (21-Tagelinie) und 86,17 Euro. Nächste Unterstützungen: 81,28 Euro und 75,08 Euro (200-Tagelinie)



DAX: Warten und kaufen

Der Deutsche Aktienindex profitiert von einem neuen Nachfrageschub, der auch weiterhin die Richtung bestimmen dürfte. Allerdings ist das kurzfristige Potenzial durch die jüngsten Käufe ausgeschöpft. Anleger mit etwas Geduld dürften daher die besseren Einstiegspreise bekommen. Von Andreas Büchler


Der DAX ist bis an die obere Randlinie seines aktuell maßgeblichen Trendkorridors (schwarz) gestiegen, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit einer Pause erhöht. Anschließend stehen die Chancen jedoch gut, dass sich der Index weiter entlang dieser steigenden Limit-Geraden nach Norden schiebt (grün). Ein Rückfall an die Untergrenze des Kanals ist eher unwahrscheinlich, wäre jedoch ebenfalls kein Grund, an einer positiven Zukunft nach der Korrektur zu zweifeln. Eine kleinere Korrektur ist dagegen fast sicher, und dürfte bald eine günstige Kaufgelegenheit darstellen.


Ein Ausbruch über die bislang starke Verkaufszone um 12.100 zeichnet sich ab. Es wäre ein außergewöhnliches Stärkesignal, wenn Marktteilnehmer vor dem verlängerten Wochenende keine Gewinne mitnehmen würden. Doch selbst wenn es angesichts der Feiertage zu einer Konsolidierung kommt, ist bereits der erste Vorstoß des Index ein gutes Zeichen. Er bestätigt den bereits erfolgten Sprung zurück über den 200-Tage-Durchschnitt (violett), und lässt die Chancen auf eine mittelfristige Trendwende stark steigen. Das nächste Kursziel liegt nun im Bereich der nächsten erkennbaren Wendezone im Bereich der 12.900er-Marke.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MC0MG7
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 12.128,86
Basispreis 11.020,00
Knock-Out-Schwelle 11.020,00
Hebel 10,94
Laufzeit 19.07.2019
Kurs 11,48
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HU746B
Emittent HVB

Kurs DAX 12.126,61
Basispreis 13.205,58
Knock-Out-Schwelle 13.125,00
Hebel 11,24
Laufzeit endlos
Kurs 10,72


Dow Jones: Neueste Signale wecken die Phantasie

Wenn der Dow Jones Industrial Index nicht gerade vor einer massiven langfristigen Verkaufszone stehen würde, könnte man ihm eine glänzende Zukunft voraussagen. So aber müssen Anleger beim Timing neuer Käufe etwas genauer hinsehen, oder über gute Vorstellungskraft verfügen. Von Andreas Büchler


Die Seitwärtsbewegung des Dow in den Vormonaten (grau punktiert) ist durch eine Aufwärtsbewegung abgelöst worden (schwarz). Für die nun erkennbare Serie steigender Hoch- und Tiefpunkte besteht ein Schwankungsspielraum zwischen rund 25.850 und 26.760. Vorerst sieht es eher danach aus, als testet der Markt die obere Grenze dieser Range, doch schon bald könnten auch die unteren Kursziele in den Fokus geraten. Hier besteht um 26.050/26.250 bereits eine vorgelagerte Kaufzone, an der es zumindest kurzfristig zu einer Stabilisierung kommen sollte.


Das Areal um 26.700/26.950 wird voraussichtlich noch für einige Zeit ein Problem darstellen. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese seit Anfang 2018 bestehende markttechnische Hürde dürfte Zeit benötigen. Die meisten Anleger sollten Spekulationen auf steigende Kurse daher entweder auf die genannten Chartmarken begrenzen, oder aber Rückschläge abwarten um einen günstigeren Kaufpreis zu erhalten. Nur langfristig agierende Visionäre bringen sich jetzt schon mit Long-Positionen (beispielsweise den unten angegebenen Hebelzertifikaten) in Stellung, um frühzeitig vor einem überraschenden Ausbruch auf neue Rekorde investiert zu sein: Denn wenn es zu einer weiteren Rally von 2.000 bis 4.000 Punkten kommt, spielt das exakte Timing des Einstiegs jetzt nur eine untergeordnete Rolle.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DC1DS3
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 26.452,66
Basispreis 23.811,76
Knock-Out-Schwelle 24.290,00
Hebel 10,02
Laufzeit endlos
Kurs 23,88
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC0LV8
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 26.452,66
Basispreis 29.000,00
Knock-Out-Schwelle 29.000,00
Hebel 10,38
Laufzeit 19.07.2019
Kurs 22,41


Wirecard: Das ist der Fahrplan

Berichten zufolge hat die deutsche Finanzaufsicht BaFin Anzeige gegen mehrere Personen erstattet, die den Wirecard-Kurs manipuliert haben könnten. Zur Erinnerung: Ende Januar / Anfang Februar sind die Notierungen des Zahlungsdienstleisters innerhalb von nur zwei Woche von 170 Euro auf 86 Euro (-49%) eingebrochen. Im März kam es zu einem weiteren Kurseinbruch von 136 Euro auf 93 Euro (-31%) innerhalb von nur drei Wochen. Von Manfred Ries

 

Die Wirecard-Aktie hatten wir letztmalig am 22. März als Kaufempfehlung besprochen. Die Kurse lagen damals knapp oberhalb der 100-Euromarke und haben sich seither um mehr als 25 Prozent verteuert - Zeit für eine charttechnische Neubewertung.



Die aktuelle Wochenkerze präsentiert sich als große weiße Kerze. Diese zeugt von der wieder aufkeimenden Kauflaune der Anleger. Aktuell notieren die Kurse knapp 16 Prozent unterhalb ihrer 200-Tagelinie (rosa Kurve im Wochenchart). Rückblickend ist das ein prozentualer Abstand, der im mittelfristigen Zeitfenster noch immer von einer überverkauften Marktsituation zeugt - siehe Grafik unterhalb des Wochencharts. Nun nähern sich die Notierungen einem Widerstandsbereich, der sich ab 130 Euro formiert und bis in den Bereich der fallenden 200-Tagelinie (147 Euro) führt. Während das Chartbild auf mittelfristiger Sicht hin überzeugt, haben sich die Kurse im kurzfristigen Zeitfenster bereits etwas heiß gelaufen - die Grafik unterhalb des Tagescharts zeugt davon. Diese misst den prozentualen Abstand zwischen 21-Tagelinie (grüne Kurve) und aktuellem Kurs. Mit einer kurzzeitigen Konsolidierung (Seitwärtsbewegung) auf jetzigem Kursniveau ist zu rechnen.



Die Wirecard-Aktie ist zu halten / aufzustocken. Der nächste Widerstand ist um 136,50 Euro auszumachen; dort finden sich die Höchstkurse vom März. Ein weitaus größerer Widerstand ist im Bereich der 200-Tagelinie bei derzeit 147,17 Euro zu erwarten. Als Unterstützung sollten Anleger das bisherige April-Tief bei 106,70 Euro im Auge behalten. Ein größerer Halt ist an der 86-Euromarke zu erwarten. Nächste Widerstände: 147,17 Euro (200-Tagelinie) und 170,70 Euro (bisheriges Jahreshoch) Nächste Unterstützungen: 106,70 Euro und 86 Euro (bisheriges Jahrestief)



DAX: Kontrollierte Rally

Der Anstieg des Deutschen Aktienindex wirkt fast wie aus dem Lehrbuch: Konsequent, aber ohne zu überhitzen, klettert der Markt innerhalb seines aktuell gültigen Bewegungskanals weiter. Dabei wurde nun auch eine weithin sichtbare Kursgrenze überschritten, was ein zusätzliches positives Signal darstellen kann. Von Andreas Büchler


Entlang der Obergrenze des momentan richtungsweisenden, steigenden Kurskorridors (schwarz) schiebt sich der DAX zielstrebig nach Norden. Das anhaltende Kaufinteresse ist ein gutes Zeichen, auch wenn eine weitere Beschleunigung durch einen Ausbruch über diese derzeit um 12.200 verlaufende Grenze eher unwahrscheinlich ist. Auch das Gegenteil - ein stärkerer Einbruch - zeichnet sich aber momentan trotz des vorläufig überschaubaren Potenzials nicht ab. Und wenn doch, lässt sich schon um 11.850 wieder eine stärkere Nachfrage messen.


Entscheidend auf der mittelfristigen Zeitebene ist jetzt der erstmalige, minimale Anstieg über die 12.100er-Marke. Sie stellt die letzte Grenze dar, die den DAX noch von einem längeren Spurt an die nächste, auf dieser Zeitebene erkennbare Hürde um 12.900 abhalten kann. Noch hat der Markt sich nur minimal über diesen Schwellenwert gewagt, was für eine positive Bestätigung zu wenig ist. Doch die Chancen stehen gut, dass es zu einer weiteren Kaufwelle kommt. Schon jetzt liegen auch in dieser Perspektive einige Kaufsignale vor: Der DAX wird erstmals seit Sommer 2018 wieder anhaltend oberhalb seines 200-Tage-Durchschnitts nachgefragt (violett), und hat auch eine erste waagerechte Hürde um 11.700/11.850 überspringen können.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DC0VCQ
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.108,72
Basispreis 10.575,19
Knock-Out-Schwelle 10.575,19
Hebel 7,90
Laufzeit endlos
Kurs 15,44
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN CY4FQP
Emittent Citi

Kurs DAX 12.108,69
Basispreis 12.926,82
Knock-Out-Schwelle 12.926,82
Hebel 14,80
Laufzeit endlos
Kurs 8,29


Dow Jones: Bis 26.950 ist alles möglich

Der Dow Jones Industrial Index verfügt kurzfristig noch über restliches Aufwärtspotenzial. Jedoch müssen Anleger auch auf den weiter zurück reichenden Chart schauen, der bereits erste Grenzen aufzeigt. Von Andreas Büchler


Zwischen rund 26.000 und 26.250 Punkten zeigt sich derzeit eine hohe Nachfrage, die den Dow auch in den kommenden Tagen noch stabilisieren dürfte. Ausgelöst wird sie durch bewährte technische Einflussfaktoren, vor allem hat eine ehemalige Verkaufszone einen Rollentausch vollzogen, nachdem sie nach oben durchbrochen wurde. Doch auch am Monatsdurchschnittskurs (blau) dürften sich Käufer orientieren, auch wenn er zuletzt nicht immer als zuverlässiger Wendepunkt diente. Bis mindestens 26.650 ist aus dieser Perspektive jetzt zunächst noch Luft nach oben, hier beginnt die Nordgrenze des Prognose-Korridors auf dieser Zeitebene (grau), die nur selten überschritten wird.


Die zahlreichen Hochpunkte zwischen 26.700 und 26.950 visualisieren den starken Abgabedruck in dieser Preiszone. Ohne eine erneute Verzögerung dürfte der Dow kaum an diesem Areal vorbei kommen. Doch solange der Index weiterhin bei jeder Korrektur zurück an seinen 200-Tage-Durchschnitt gekauft wird (violett), müssen sich Anleger nicht allzu viele Sorgen machen.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DC1DS3
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 26.384,77
Basispreis 23.812,49
Knock-Out-Schwelle 24.270,00
Hebel 10,26
Laufzeit endlos
Kurs 24,09
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC0LV8
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 26.384,77
Basispreis 29.000,00
Knock-Out-Schwelle 29.000,00
Hebel 10,09
Laufzeit 19.07.2019
Kurs 22,25


Zalando: Was ist denn hier los?

Die Aktien des Online-Modehändlers Zalando steigen am Dienstag in der ersten Börsenstunde um mehr als zehn Prozent auf bis zu 41,56 Euro. Positive Geschäftszahlen mit schwarzen Zahlen locken Anleger in das Papier - sie heben sich am Dienstag als Outperformer im MDAX hervor und setzen damit ihren positiven Trend der vergangenen Monate fort. Wir stellen die passende Strategie für die Aktie vor. Von Manfred Ries

 

Zur Erinnerung: Anfang des Jahres lagen die Kurse von Zalando noch bei 21,82 Euro. Damit erleben die Notierungen einen Zuwachs von 90 Prozent seit Januar. Gleichwohl zeigen sich die Titel durch ihre gleitenden Durchschnittslinien über 21 Tage (grüne Kurve im Tages- / Wochenchart) und 200 Tage (blaue Kurve) als solide unterstützt. Der prozentuale Abstand zwischen 21-Tagelinie und aktuellem Kurs hat sich zwischenzeitlich zwar auf 15 Prozent ausgedehnt (siehe Grafik unterhalb des Tagescharts), was angesichts einer Kursrallye und den positiven Geschäftszahlen nicht überraschen darf. Gleichwohl sollten Anleger, angesichts der leicht überkauften Marktsituation, gerade im kurzfristigen Zeitfenster den Notierungen nicht um jeden Preis hinterherlaufen. Mehr noch: Eine kurzfristige Konsolidierung im Bereich um 41 Euro / 43 Euro (Widerstand; siehe Wochenchart) sollte einkalkuliert werden. Dem langfristigen Reiz des Papiers tut das aber keinen Abbruch.



Der Aktienkurs von Zalando notiert wieder oberhalb seiner 200-Tagelinie. Aus Sicht der Charttechnik ist dies positiv zu bewerten, zumal die 200-Tageline nahezu waagerecht verläuft, sprich: Der zuvor abwärts gerichtete Trendverlauf könnte damit sein Ende finden. Gleichzeitig präsentieren sich die Kurse, wie bereits erwähnt, als solide unterstützt. Zalando hatten wir letztmalig am 28. Januar zum Kaufen empfohlen mit einem Kursziel von damals 33,54 Euro. Das übergeordnete Kursziel ziehen wir heute auf 50,34 Euro (bisheriges Allzeithoch) nach oben - siehe Wochenchart.



Nachfolgendes Produkt der Emittentin Morgan Stanley zielt auf weiter steigende Notierungen bei den Zalando-Aktien ab. Der Hebel liegt bei 6,1. Würde der Kurs des Zalando-Papiers bis auf 50,34 Euro steigen, so würde sich mit dem nachfolgenden Derivat ein rechnerischer Gewinn von knapp 120 Prozent einstellen. Ein Initial-Stopp-Losskurs könnte dabei knapp unterhalb der 21-Tagelinie (35,92 Euro) angelegt sein.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 50,34
Oberes Ziel 1 42,97
Unteres Ziel 1 35,39
Unteres Ziel 2 34,77


Trading-Idee

Basiswert ZALANDO SE
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MC10Z0
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 35,04
Knock-Out-Schwelle 35,04
Hebel 6,47
Kurs in EUR 7,01

 

DAX: Gewinne sind wahrscheinlicher

Der Deutsche Aktienindex steht vor einem problematischen Kursniveau, an dem es in den Vormonaten immer wieder zu Verkäufen kam. Auf lange Sicht stehen die Chancen jedoch gut, dass der Markt über diese Hürde hinweg setzen kann. Anleger sollten die nächstfolgenden Kursziele kennen. Von Andreas Büchler


Der Aufwärtstrend seit Ende Januar (schwarz) dominiert auch weiterhin das Kursbild beim DAX: Innerhalb dieses Korridors ist Spielraum nach oben bis derzeit rund 12.200, welchen die Marktteilnehmer offenbar auch ausschöpfen wollen. Im Idealfall bewegt sich der Index weiter entlang der nördlichen Kanalbegrenzungsgeraden weiter aufwärts (grün). Selbst bei einer erneuten Schwäche ist der DAX gut abgesichert: Schon bei 11.850 war zuletzt eine verstärkte Nachfrage messbar. Ebenso könnte dieser Effekt im Bereich des 100 Punkte tiefer verlaufenden Monatsdurchschnitts wieder auftauchen (blau), auch wenn zuletzt vereinzelt kleinere Durchbrüche unter diesen Mittelwert bis hin zur Aufwärtstrendkanal-Untergrenze bei derzeit rund 11.550 zu beobachten waren.


Die größte Herausforderung stellt nun der permanente Verkaufsdruck an der charttechnisch markanten Wendezone um 12.100 dar. Es ist zu befürchten, dass der DAX nicht reibungslos über diesen Bereich steigen kann. Doch mit dem Ausbruch zurück über den viel beachteten 200-Tage-Durchschnitt (violett) zeigte sich zuletzt bereits auch auf dieser Zeitebene ein Umdenken der Investoren. Nach einer mehr oder weniger ausgeprägten Konsolidierung ist daher erstmals seit Längerem auch wieder ein Anstieg an die nächste Wendezone um 12.900 eine Option für den Index.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DC0VCQ
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.038,09
Basispreis 10.574,43
Knock-Out-Schwelle 10.574,43
Hebel 8,22
Laufzeit endlos
Kurs 15,21
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN CY4FQP
Emittent Citi

Kurs DAX 12.038,17
Basispreis 12.928,40
Knock-Out-Schwelle 12.928,40
Hebel 13,52
Laufzeit endlos
Kurs 8,53


Oben ist weniger Platz als unten

Die technische Ausgangslage des Dow Jones Industrial Index hat sich in den vergangenen beiden Wochen deutlich verbessert. Warum jetzt vielleicht dennoch nicht der beste Zeitpunkt für groß angelegte Käufe ist, zeigt vor allem der Blick aus einer mittelfristigen Perspektive. Von Andreas Büchler


Schon vor einigen Monaten kündigten Veränderungen im Chart des Dow eine positivere Entwicklung an: Zuerst erholte sich der Index zum Jahreswechsel sehr schwungvoll von einem vorausgegangenen Einbruch. Bereits dieses unter Analysten als V-Formation bekannte Bewegungsmuster war ein gutes Zeichen. Es folgte der Sprung zurück über den 200-Tage-Durchschnittskurs (violett), der sich im Anschluss als solide Kaufzone erwies. Doch nun steht der Markt vor der alles entscheidenden Herausforderung, denn immer wieder kam es seit Anfang 2018 zu einer starken Verkaufsaktivität, sobald die Zone um 26.700/26.950 erreicht wurde. Auch diesmal dürfte der Dow kaum ohne eine weitere Pause über diesen Bereich hinweg kommen.


Zumindest aber für einen Test der vergangenen Rekordhochs sollte der Schwung reichen - dafür spricht die freundliche Tendenz des Dow seit Monatsanfang: Die zuletzt immer wieder als Barriere aufgetretene 26.250er-Marke wurde übersprungen, was Hoffnungen auf weitere Gewinne weckt. Das nächste Kursziel bildet nun der obere Randbereich des kurzfristigen Prognose-Korridors (graue Fläche) um 26.650. Im Idealfall (grün) steigt der Markt dann zusammen mit diesem Vorhersagekanal weiter an (grün). Anleger können davon beispielsweise mit den unten vorgestellten Long-Hebelzertifikaten profitieren. Doch Vorsicht, auch eine neue Seitwärtsbewegung zwischen 25.750/26.000 auf der Unterseite und dem jüngsten Hoch knapp unter 26.500 auf der Oberseite ist denkbar (rot).

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DC1DS3
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 26.412,30
Basispreis 23.808,91
Knock-Out-Schwelle 24.270,00
Hebel 10,15
Laufzeit endlos
Kurs 23,17
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC0LV8
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 26.412,30
Basispreis 29.000,00
Knock-Out-Schwelle 29.000,00
Hebel 10,21
Laufzeit 19.07.2019
Kurs 23,17


Daimler: Noch ist nichts verloren

Bei Daimler gibt es einen neuen Verdacht der Manipulation von Abgaswerten. Die Rede ist von rund 60.000 Sportgeländewagen, deren Abgaswerte mit Hilfe eines Computerprogramms im Prüfstand gesenkt worden seien. Das Kraftfahrtbundesamt habe ein formelles Anhörungsverfahren gegen den Stuttgarter Autobauer eingeleitet. Diese Meldung lastet am heutigen Montag auf den Kursen. Was ist jetzt noch möglich? Von Manfred Ries

 

Die Notierungen der Daimler-Aktie gehen leichter in die Osterwoche und verlieren in der ersten Handelsstunde knapp ein Prozent an Wert. Mit aktuellen Preisen um 56,20 Euro je Anteilsschein liegen die Kurse aber noch immer auf einem Mehrmonatshoch. Charttechnisch ist damit noch nichts verloren, zumal sich die Notierungen seit Jahresbeginn um knapp 26 Prozent verteuert haben. Wichtig ist jedoch, dass sich die Kurse oberhalb ihrer 200-Tagelinie halten. Der Ausbruch über diesen mittelfristig gleitenden Durchschnitt ist Anfang April gelungen. Das hieraus resultierende Kaufsignal stellten wir in unserer Daimler-Kaufanalyse vom 4. April vor. Das damals präsentierte Long-Derivat liegt auch heute noch mit rund 30 Prozent im Gewinn. Wie geht es weiter?



Das Drama um die Abgaswerte könnte die Aktienkurse von Daimler in den kommenden Wochen noch weiter beschäftigen. Dabei sollten Anleger die unterstützende 21-Tagelinie (53,58 Euro) sowie die 200-Tagelinie (52,92 Euro) im Auge behalten. Ein Durchbruch nach unten wäre negativ zu bewerten; für diesen Fall stünde die Aufwärtstrendlinie bei rund 53 / 53 Euro als Unterstützung parat. Damit zeigen sich die Papiere relativ solide unterstützt um etwaige Korrekturphasen zu begegnen. Mittelfristig betrachtet (siehe Wochen- / Monatschart) überzeugt die Daimler-Aktie mit einer längerfristigen Bodenbildung und der Anfang des Jahres etablierte Aufwärtstrend bleibt intakt. Nach einer Phase der Konsolidierung auf relativ hohem Niveau sollte sich die positive Kursentwicklung fortsetzen. Eine Konsolidierung würde außerdem dafür sorgen, dass sich die zuletzt leicht überkaufte Marktsituation bereinigt: Die Daimler-Aktie notiert derzeit knapp 6,7 Prozent oberhalb ihrer 200-Tagelinie (siehe Grafik unterhalb des Wochencharts) und gilt damit als leicht überkauft.



Der Aufwärtstrend bei Daimler ist intakt und der Aktienkurs zeigt sich solide unterstützt. Notierungen oberhalb von 60 Euro würden ein Kaufsignal generieren. Wer als Anleger dabei sein will, achtet auf einen überschaubaren Hebeleffekt, um das potenzielle Risiko einer Korrektur im Griff zu haben. Nachfolgendes Long-Derivat aus dem Hause der Emittentin Morgan Stanley zielt auf steigende Kurse bei den Aktien von Daimler ab. Der Hebel liegt bei 5,2. Was ist zu erwarten? Würde der Kurs von Daimler bis auf 60 Euro steigen, so würde sich mit dem nachfolgenden Derivat ein Gewinn von knapp 30 Prozent einstellen. Anschließend könnte der Stop-Losskurs nach oben gezogen werden mit einem langfristigen Kursziel von 68,64 Euro; dort lag im vergangenen Jahr ein markantes Hoch - siehe Wochenchart.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 60,00
Oberes Ziel 1 56,93
Unteres Ziel 1 52,92
Unteres Ziel 2 52,00


Trading-Idee

Basiswert DAIMLER AG NA O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MF9AJD
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 45,43
Knock-Out-Schwelle 45,43
Hebel 5,22
Kurs in EUR 1,12

 

DAX: Wieder mehr positive Signale

Die seit Monatsbeginn wieder anziehende Kaufbereitschaft ist auch in den vergangenen Handelstagen weiter gestiegen, wodurch sich die markttechnische Ausgangslage des Deutschen Aktienindex verbessern konnte. Die Grenzen für die kommenden Tage sind relativ klar. Von Andreas Büchler


Nach den Ausbruch des Marktes über 11.700/11.850 hat dieses Areal einen Rollentausch vollzogen: Anstatt sich wie früher als Verkaufsbereich auszuwirken, dient es nun Käufern als Einstiegszone. Auch der dort verlaufende Monatsdurchschnittskurs (blau) stabilisiert den DAX häufig - und wenn er versagte, kam es spätestens am unteren Rand des momentanen Aufwärtstrendkanals bei derzeit rund 11.530 wieder zu einer Bodenbildung. Damit existieren also viele Absicherungen gegen eine erneute Schwäche, womit die Obergrenze des momentanen Kurskorridors (schwarz) bei knapp 12.200 in den Fokus rückt.


Gründe für eine Verlangsamung des weiteren Anstiegs lassen sich allerdings aus dem länger zurück reichenden Kursverlauf ableiten: Hier ist zwischen 11.850 und 12.100 eine Wendezone erkennbar, in die der DAX nun eingetaucht ist. Sie dürfte ein weiteres Vorankommen des Marktes verzögern, muss es jedoch nicht ganz aufhalten. Vorsichtige Anleger warten einen Ausbruch über diesen Bereich ab, Mutige bauen dagegen in Anbetracht des kurzfristig stabilen Aufwärtstrends schon jetzt erste spekulative Long-Positionen auf. Geeignet dafür sind beispielsweise die weiter unten beispielhaft vorgestellten Hebelzertifikate.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DC0VCQ
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.007,94
Basispreis 10.573,66
Knock-Out-Schwelle 10.573,66
Hebel 8,37
Laufzeit endlos
Kurs 14,33
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN CY4FQP
Emittent Citi

Kurs DAX 12.008,27
Basispreis 12.929,97
Knock-Out-Schwelle 12.929,97
Hebel 13,03
Laufzeit endlos
Kurs 9,43


Bayer: Da ist der Hammer!

Ein verlorener Prozess um ein Unkraut-Vernichter lastet schwer auf den Kursen. Nach den herben Verlusten in den vergangenen Monaten scheinen auf dem ermäßigten Kursniveau bereits viele schlechte Nachrichten eingepreist. Wie sollten sich Anleger positionieren? Von Manfred Ries

 

Der Aktienkurs von Bayer geht gestärkt in den Freitag und gewinnt in den ersten beiden Handelsstunden 0,8 Prozent an Wert. Damit setzt sich die Konsolidierung der vergangenen Tage fort. Diese aber ist nicht weiter dramatisch, denn seit unserer vergangenen Kauf-Empfehlung vom 26. März haben sich die Notierungen um bis zu zehn Prozent verteuert. Damit sind die derzeitigen Gewinnmitnahmen eher als Konsolidierung zu verstehen und weniger als eine ausgeprägte Korrektur. Aktuell knabbern die Kurse an ihrer noch immer stark fallenden 21-Tagelinie (grüne Kurve), die bei aktuell 60,94 Euro verläuft und den Notierungen eine Hürde nach oben darstellt.



Die längerfristige Ausgangslage bei Bayer spricht vom Versuch einer Bodenbildung im Bereich um 54,48 Euro. Diese Unterstützung ist im Wochenchart auszumachen: Eine positive Wochenkerze in Form eines „Hammers“ (kleiner Kerzenkörper mit einem relativ langen, unteren Docht - siehe grüner Pfeil) markierte ein Mehrjahrestief und war gleichzeitig als leichtes Kaufsignal zu verstehen, welches in der darauffolgenden Handelswoche durch eine große, weiße Kerze (steigende Wochenkurse) bestätigt wurde. Langfristig betrachtet stellt damit der Kursbereich um 54,48 Euro / 56,00 Euro eine Unterstützung dar. Auf der Oberseite gilt es, die fallende 200-Tagelinie (blaue Kurve) bei derzeit 72,73 Euro als Widerstand im Auge zu behalten. Diese Kurslinie bezeichnen wir als erstes Kursziel im Rahmen weiter anziehender Notierungen.



Halten / Kaufen. Die im März begonnene Bodenbildung der Bayer-Aktie sollte sich fortsetzen. Konsolidierungsphasen sind als langfristige Kaufgelegenheiten zu verstehen. Dabei könnte ein erster Stopp-Losskurs knapp unterhalb von 58,34 Euro angelegt sen. Konservativ orientierte Anleger warten einen Ausbruch über die Kursmarke von 62 Euro ab - dies wäre als ein kleines Kaufsignal zu bewerten. Nächste Widerstände: 62,01 Euro (siehe Tageschart) und 71,63 Euro (200-Tagelinie). Langfristiges Kursziel: um 80 Euro (siehe Monatschart) Nächste Unterstützungen: 58,34 Euro und 54,48 Euro (siehe Tageschart)



Dow Jones: Wieder auf fallende Kurse setzen?

Der Dow Jones Industrial Index hat zwar zuletzt ein kurzfristiges Stärkesignal geliefert, doch wirken andere - und deutlich gewichtigere - Einflussfaktoren vorerst gegen einen größeren Anstieg des Marktes. Von Andreas Büchler


Nach dem Ausbruch aus der mehrwöchigen Handelsspanne zwischen rund 25.300 und 26.250 ist der Weg nach oben für den Dow eigentlich frei. Warum Anleger aber nicht zu euphorisch werden sollten, sondern sich stattdessen lieber auf die ersten potenziellen Stabilisierungszonen um 25.750 (horizontaler Kaufbereich) und 25.950 (blaue Monatsdurchschnittskurve) konzentrieren, zeigt die nächstgrößere Perspektive.


Der aus einer Vogelperspektive betrachtete Kursverlauf macht die wiederholten Richtungsumschwünge des Dow zurück nach unten um 26.700/26.950 gut sichtbar. Auch wenn der Markt seit Jahresbeginn grundsätzlich wieder einen technisch sehr soliden Eindruck macht, müssen Anleger hier nun erneut mit einer Verzögerung rechnen. Daraus resultierende kleinere Rückschläge können jedoch gute Einstiegschancen in langfristige Long-Positionen darstellen. Besonders Mutige, die auch an kleinen Marktbewegungen verdienen wollen, können zuvor sogar mit Short-Papieren (siehe unten) aktiv auf einen Rückschlag an die oben genannten, ersten Haltezonen des Index spekulieren.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DC1DS3
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 26.143,05
Basispreis 23.798,19
Knock-Out-Schwelle 24.270,00
Hebel 11,15
Laufzeit endlos
Kurs 22,90
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC0LV8
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 26.143,05
Basispreis 29.000,00
Knock-Out-Schwelle 29.000,00
Hebel 9,15
Laufzeit 19.07.2019
Kurs 23,48


DAX: Zunächst weiter aufwärts

Ungetrübt von der jüngsten Mini-Korrektur zeigt die kurzfristige Tendenz des Deutschen Aktienindex vorerst weiter nach Norden. Vorsichtige Anleger sollten aber dennoch lieber abwarten, ob die Nachfrage für einen Ausbruch über die unmittelbar bevorstehende, massive Verkaufszone genügt. Von Andreas Büchler


Der stabil nach oben weisende Kurskanal (schwarz) des DAX lässt - zumindest in der Theorie - momentan Spielraum bis leicht über 12.150 Punkte. Warum aber die Untergrenze des Korridors bei derzeit rund 11.515 sowie der Monatsdurchschnittspreis des Index bei 11.700 derzeit wichtiger sind, verrät der Blick auf den mittelfristigen Chart.


Aus einem erweiterten Blickwinkel dominiert unverändert der Bereich um 11.850/12.100 das Kursgeschehen. In dieser Zone hat der DAX oft in die Gegenrichtung abgedreht, nun ist er wieder darin eingetaucht und beginnt zu stagnieren. Eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung ohne zumindest eine Pause ist an dieser Schwelle das eindeutig unwahrscheinlichere Szenario. Frühestens nach einer Unterbrechung von mehreren Wochen steigen die Chancen auf weitere Kursgewinne in Richtung der 12.900er-Marke wieder deutlicher.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DC0VCQ
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 11.912,04
Basispreis 10.571,38
Knock-Out-Schwelle 10.571,38
Hebel 8,89
Laufzeit endlos
Kurs 13,43
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN CY4FQP
Emittent Citi

Kurs DAX 11.912,04
Basispreis 12.934,68
Knock-Out-Schwelle 12.934,68
Hebel 11,65
Laufzeit endlos
Kurs 10,40


Dow Jones: Startet der nächste Aufwärtsschub?

Für Trader bietet der Dow Jones Industrial Index derzeit eine sehr interessante Ausgangslage. Kurzfristig sind die Chancen auf der Oberseite etwas größer als die Risiken. Die seit dem Monatswechsel wieder positive Tendenz dürfte sich durchsetzen. Börsianer mit einem längeren Anlagehorizont sollten hingegen auf günstigere Gelegenheiten warten. Von Franz-Georg Wenner


In den vergangenen zwei Tagen ist die Schwankungsbreite beim Dow deutlich gesunken, der Index zeigt nach den vorherigen Gewinnen eine typische Konsolidierung. Entscheidend aus markttechnischer Sicht ist die Tatsache, dass Anleger bereits verstärkt an der ersten relevanten Zone um 26.120 zugegriffen haben. Der ehemalige Widerstand hat einen Rollentausch hin zu einer Unterstützung erfahren. Bis zum Wochenschluss könnte sich der Bereich zugleich als Startrampe einer neuen Aufwärtsbewegung mit Zielen bei 26.240 und 26.700 (Grenze des dunkelgrauen Vorhersage-Kanals) erweisen. Mit einer Absicherung knapp unter 26.100 eröffnet sich so für risikofreudige Naturen eine gute Trading-Gelegenheit. Ein passendes Produkt für Long-Spekulationen zeigt die Tabelle unten. Wer etwas mehr Luft lassen möchte, behält die 21-Tage-Linie (blau) bei 25.950 im Blick. Fällt der Dow weiter zurück, ist die kurzfristig freundliche Prognose hinfällig.


Im übergeordneten Tageschart wird deutlich, dass die Erwartungen auf der Oberseite nicht zu hoch angesetzt werden sollten. Seit 2018 ist im Preisbereich zwischen 26.250 bis 26.950 eine erhöhte Abgabebereitschaft messbar. Ein nachhaltiger Durchbruch in den kommenden Monaten erscheint zwar möglich, zumal die 200-Tage-Linie (violett) allmählich wieder aufwärts zeigt. Zunächst aber lässt der Schwankungs-Korridor nur Platz bis etwa 26.700 und bestätigt somit die Signale aus dem hochaufgelösten Stundenchart.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN DC1DS3
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 26.157,16
Basispreis 23.794,62
Knock-Out-Schwelle 24.270,00
Hebel 11,07
Laufzeit endlos
Kurs 21,20
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MC0LV8
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 26.157,16
Basispreis 29.000,00
Knock-Out-Schwelle 29.000,00
Hebel 9,20
Laufzeit 19.07.2019
Kurs 25,50