Analysenübersicht

Täglich die besten Trading-Ideen für Anleger

Geeignet für Investoren Trader

DAX: Verkaufspause am ersten Korrekturziel

Die Verkaufsbereitschaft könnte vor dem Wochenende an der nun erreichten charttechnischen Wendezone etwas nachlassen. Zumindest vorübergehend ist dadurch eine Bodenbildung beim Deutschen Aktienindex möglich. Von Andreas Büchler


Der DAX hat die erste Zielmarke auf der Unterseite um 12.200 erreicht (grün), so dass die Chancen einer wenigstens vorläufigen Stabilisierung steigen. Ob es in den kommenden Handelstagen dann gleich zu einer Gegenbewegung zurück nach oben an die erste Hürde (rot) um 12.400/12.500 kommt, bleibt abzuwarten. Dort bilden der Monatsdurchschnittspreis (blau), der obere Rand des kurzfristigen Schwankungskorridors (graue Fläche) und eine horizontale Barriere im Chart ein Areal, an dem sich viele Verkäufer orientieren dürften.


Aus der Vogelperspektive betrachtet wäre sogar Luft bis 12.600/12.900, denn erst dort bilden eine waagerechte Wendezone sowie der Grenzbereich des mittelfristigen Bewegungskorridors für den DAX (blaue Fläche) einen markttechnisch ernst zu nehmenden Widerstand. Gleichzeitig ist zu sehen, dass der Index bereits fast den unteren Randbereich des Prognosekanals auf dieser Zeitebene erreicht hat, was die Wahrscheinlichkeit einer Bodenbildung wieder etwas erhöht. Allerdings reicht diese statistisch kalkulierbare Auffangzone von 11.600 bis 12.100, und lässt damit für die kommenden Wochen theoretisch trotz des insgesamt positiven Trends noch etwas Luft nach Süden.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX86M4
Emittent HVB

Kurs DAX 12.309,43
Basispreis 11.313,35
Knock-Out-Schwelle 11.313,35
Hebel 12,36
Laufzeit endlos
Kurs 1,01
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN XM3B7G
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.309,43
Basispreis 13.653,05
Knock-Out-Schwelle 13.653,05
Hebel 9,16
Laufzeit endlos
Kurs 13,58


Weitere Chartanalysen

Dow Jones: Käuferstau voraus

Nicht nur die Autobahnen sind in den Sommerferien blockiert, auch die Börse wird dann oft zu einer Einbahnstraße in Richtung Süden. Erste Anzeichen dieses Effektes könnten jetzt schon beim Dow Jones Industrial Index spürbar werden. Von Andreas Büchler


Auf den ersten Blick ist der Aufwärtstrend des Dow vorbildlich: Der Index bewegt sich in seinem steigenden Bewegungskorridor nach oben und hat noch Luft bis an dessen nördlichen Randbereich, der theoretisch erst um 27.700 beginnt (rot). Die jüngsten Korrekturen erreichten nicht einmal die untere Randzone des Prognosekanals (graue Fläche) sowie den Monatsdurchschnitt (blau), die zusammen um 26.900 die erste Zielzone für die nächste Konsolidierung bilden.


Auch das übergeordnete Bild ist positiv, mahnt aber bereits etwas mehr zur Vorsicht: Der Dow ist hier bereits am oberen Rand seines mittelfristigen Bewegungskorridors angekommen und gleichzeitig an einer Begrenzungslinie des Aufwärtstrendkanals (schwarz). Dazu kommt, dass August und September als statistisch schlechte Börsenmonate gelten. Kein Wunder, dass der Index oberhalb der 27.500er-Marke vorerst keine Käufer mehr findet. Anleger müssen sich daher eventuell bis zum Oktober gedulden, sowohl für freie Straßen, als auch für neue, signifikante Höchststände des Marktes.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6T4R
Emittent HVB

Kurs DAX 27.277,23
Basispreis 23.962,92
Knock-Out-Schwelle 23.962,92
Hebel 8,23
Laufzeit endlos
Kurs 29,42
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DS2LL8
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 27.277,23
Basispreis 29.811,76
Knock-Out-Schwelle 29.811,76
Hebel 10,76
Laufzeit endlos
Kurs 2,27


Dow Jones: Anstieg an der Grenzlinie

Der Dow Jones Industrial Index ist nach wie vor im Rally-Modus. Verlangsamt wird der Vorwärtsdrang der Marktteilnehmer derzeit nur von marktphysikalischen Gesetzmäßigkeiten. Darüber hinaus bremst noch ein gewöhnlicher Aufwärtstrend, an dem sich Anleger orientieren können. Von Andreas Büchler


Auf den ersten Blick ist vor der 27.700er-Marke (rot) kein Widerstand mehr im kurzfristigen Chart erkennbar. Dort beginnt momentan der obere Randbereich des statistischen Schwankungskorridors auf dieser Zeitebene (graue Fläche), in dem der Dow sich in der Vergangenheit zuverlässig aufhielt. Die Unterseite dieses Bewegungskanals bildet zusammen mit dem Monatsdurchschnittspreis (blau) zugleich eine erste zuverlässige Zielzone für kleinere Korrekturen (grün) um 26.800.


Der länger zurück reichende Chart offenbart darüber hinaus einen klassischen, linear verlaufenden Aufwärtstrendkanal, der jedoch nur wenige aktuelle Berührungspunkte mit dem Dow aufweist und daher beschränkt aussagekräftig ist. Verstärkt wird die dadurch ausgelöste Hemmwirkung um 27.500 aber durch die auf gleicher Höhe verlaufende Obergrenze des mittelfristigen Schwankungskorridors (blau). Die jüngsten Gewinnmitnahmen dürften durch diese Konstellation ausgelöst, oder zumindest deutlich begünstigt worden sein. Da diese Limits jedoch im Laufe der Zeit weiter steigen, entsteht für geduldige Anleger nach und nach frisches Potenzial.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6T4R
Emittent HVB

Kurs DAX 27.157,28
Basispreis 23.965,31
Knock-Out-Schwelle 23.965,31
Hebel 8,51
Laufzeit endlos
Kurs 28,89
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DS2LL8
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 27.160,09
Basispreis 29.819,26
Knock-Out-Schwelle 29.819,26
Hebel 10,21
Laufzeit endlos
Kurs 2,38


SAP nach den Zahlen: Jetzt kaufen?

Der Softwareriese SAP kann mit seinem Programm zur Gewinnsteigerung erst 2020 durchstarten. Höhere Ausgaben für das laufende Abfindungsprogramm und die aktienbasierte Vergütung haben den Gewinn von Europas größtem Softwareanbieter im zweiten Quartal geschmälert. Unterm Strich ging das Ergebnis um 19 Prozent auf 582 Millionen Euro zurück. Auf welche Kursmarken es jetzt ankommt und welche Strategie greift. Von Manfred Ries

 

Der Aktienkurs von SAP verliert im Morgenhandel am Donnerstag knapp sechs Prozent an Wert. Kurz nach Börsenbeginn lagen die Noteirungen zeitweilig bei nur noch 108,10 Euro; ein Minus von knapp zehn Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Mittwoch. Damit kostete ein Anteilsschein von SAP so viel wie letztmalig Anfang Juni. Oder, mit anderen Worten: In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden sämtliche Kursgewinne der vergangenen sechs Wochen vernichtet. Die große Kurslücke zwischen Mittwoch und Donnerstag (siehe Tageschart) zeugt davon.



Mit dem bisherigen Tagestief bei 108,10 Euro wurde beim SAP-Kurs gleichzeitig das Tief vom Juni getestet. Dort nutzten Schnäppchenjäger derzeit das ermäßigte Preisniveau zum Einstieg. Denn zwischenzeitlich liegen die Aktienkurse 6,8 Prozent unterhalb ihrer 21-Tagelinie (grüne Kurve). Rückblickend betrachtet ist dies ein Abstand, der von einer überkauften Marktsituation zeugt- siehe Grafik unterhalb des Tagescharts. Was das längerfristige Bild anbelangt, so hilft ein Blick auf Wochen- und Monatscharts weiter. Die Unterstützung bei 108,28 Euro scheint vorerst zu halten. Langfristig betrachtet bewegen sich die Kurse der SAP-Aktie ohnehin in einem intakten Aufwärtstrendkanal nach oben (blau schraffiert im Monatschart). Auch die 200-Tagelinie (blaue Kurve) strebt nach Norden und zeugt damit vom übergeordneten Aufwärtstrend. Damit könnte die jahrelange Hausse fortschrieben werden. Als erstes Kursziel sehen wir das bisherige Jahreshoch (= Allzeithoch) bei 125 Euro; langfristig sollte der Kursbereich um 160 Euro anvisiert werden. Diese Zielmarke lässt sich aus dem Monatschart herleiten.



SAP: Eine solide Halteposition. Langfristig orientierte Anleger nutzen das jetzt wieder ermäßigte Kursniveau zum Einstieg auf der Long-Seite. Eine solide Unterstützung verspricht die Kurslinie um 100 Euro. Knapp unterhalb davon lässt sich ein Initial-Stop-Loss platzieren. Eine einsetzende Kurserholung könnte die Notierungen im ersten Schritt bis in den Bereich um 117 / 120 Euro tragen. Damit wäre dann auch die Kurslücke vom Donnerstag geschlossen. Notierungen oberhalb von 125 Euro wären ein neuerliches und starkes Kaufsignal. Nächste Widerstände: 125 Euro (bisheriges Jahreshoch) und 160 Euro (langfristiges Kursziel) Nächste Unterstützungen: 108,28 Euro und 100 Euro



DAX: 12.450 gilt wieder als teuer

Der Deutsche Aktienindex ist zwar kurz über eine markante Barriere nach oben ausgebrochen, doch inzwischen hat sich dieses Niveau wieder als Verkaufszone etabliert. Dies könnte die laufende Konsolidierungsphase des Marktes in die Länge ziehen. Von Andreas Büchler


Der Zwischenstopp des DAX geht in die nächste Runde: An der eigentlich schon einmal kurzzeitig übersprungenen technischen Hürde an der 12.450er-Marke kommt der Index wieder nicht vorbei. Zusammen mit der Obergrenze des statistischen Schwankungskorridors auf dieser Zeitebene (graue Fläche) um 12.550 ergibt sich dadurch das vorläufige Kursziel auf der Oberseite (rot). Wichtiger dürfte vorerst aber die nächstgelegene Zielzone des Marktes im Süden sein, die am bereits bewährten Stabilisierungsbereich um 12.200 verläuft (grün).


Im übergeordneten Chartbild sind noch keine Schönheitsfehler zu sehen. Verkaufs- oder Umkehrsignale gibt es vorerst hier nicht. Auch ist der DAX alles andere als überhitzt, denn bis zum oberen Rand des mittelfristigen Schwankungskorridors (blaue Fläche) bei rund 12.800 ist noch Luft. Zusammen mit der horizontalen Wendezone um 12.900 stellt er das erste Kursziel nach einer Atempause dar (rot). Auch auf der Unterseite bildet dieser Bewegungskanal um 12.100 eine erste Orientierung. Das maximale Korrekturpotenzial reicht dagegen bis etwa 11.600 an den 200-Tage-Mittelkurs (violett), es dürfte aber vorerst kaum ausgeschöpft werden.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX86M4
Emittent HVB

Kurs DAX 12.341,03
Basispreis 11.312,54
Knock-Out-Schwelle 11.312,54
Hebel 12,00
Laufzeit endlos
Kurs 1,06
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN XM3B7G
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.341,03
Basispreis 13.654,31
Knock-Out-Schwelle 13.654,31
Hebel 9,40
Laufzeit endlos
Kurs 13,50


Dow Jones: Verlangsamt nach oben

Der abgebremste Anstieg des Dow Jones Industrial Index setzt sich fort. Kleinere markttechnische Begrenzungen sorgen derzeit für eine Verzögerung, verhindern aber zugleich auch eine weitere Überhitzung des Marktes. Von Andreas Büchler


Der Dow hat sich durch seinen jüngsten Anstieg wieder dem oberen Randbereich seines kurzfristigen Schwankungskorridors (graue Fläche) angenähert, diesen jedoch noch nicht ganz erreicht. Bis etwa an die 27.500er-Marke reicht der Spielraum aus dieser Perspektive noch relativ sicher.


Im mittelfristigen Chart werden die Grenzlinien besser erkennbar, an denen sich chartanalytisch handelnde Verkäufer derzeit voraussichtlich orientieren. Um 27.450 sorgen sowohl die limitierende obere Gerade des Aufwärtstrendkanals als auch die nördliche Grenzzone des statistischen Schwankungskorridors dieser Zeitebene für verstärkten Abgabedruck (schwarz/blau). Diese Grenzen steigen im Laufe der kommenden Wochen an und schaffen dadurch frisches Potenzial. Das erste Kursziel für die nächste Konsolidierungsphase des Marktes bei 26.500/27.000 ist aus dem übergeordneten Blickwinkel ebenfalls gut zu sehen (graue horizontale Linien). Dort liegen viele vergangene Wendepunkte. Solange der Dow nur langsam weiter steigt, ist die Gefahr gering das der Trend instabil wird. Das Risiko einer unter die Trendkanal-Mittellinie um 26.200 hinausgehenden Korrektur bleibt dadurch überschaubar (grün).

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6T4R
Emittent HVB

Kurs DAX 27.335,63
Basispreis 23.966,07
Knock-Out-Schwelle 23.966,07
Hebel 8,11
Laufzeit endlos
Kurs 30,47
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DS2LL8
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 27.335,63
Basispreis 29.824,83
Knock-Out-Schwelle 29.824,83
Hebel 10,98
Laufzeit endlos
Kurs 2,25


Dialog Semiconductor nach den Zahlen: Wie geht es weiter?

Die Meldung vom Mittwochmorgen: Dialog Semiconductor hat im zweiten Quartal seine eigenen Prognosen übertroffen - der Umsatz kletterte im Vorjahresvergleich vor allem dank eines einmaligen Lizenzgeschäfts mit dem Großkunden Apple um rund 63 Prozent auf 482 Millionen US-Dollar. Damit erzielte das Unternehmen mehr Erlöse als ursprünglich erwartet. Von Manfred Ries

 

Ein großes Kaufsignal gibt es aktuell bei den Aktien von Dialog Semiconductor! Der Aktienkurs des im TecDAX notierten Chipherstellers springt am Mittwochmorgen nach Börsenbeginn um 3,5 Prozent nach oben und markierte bei 38,65 Euro ein neues Jahreshoch. Auch wenn es jetzt nach dieser Kursrallye zu kleineren Gewinnmitnahmen kommen sollte: Aus charttechnischer Sicht ist der Ausbruch über den bisherigen Widerstand bei 37,55 Euro vorerst einmal gelungen und damit ein Kaufsignal generiert.



Der Aktienchart präsentiert sich in einem intakten Aufwärtstrend, was nicht zuletzt durch den ansteigenden Verlauf der 21-Tagelinie (grüne Kurve) ersichtlich wird. Dieser verläuft bei derzeit 35,43 Euro und verstärkt damit den kurzfristigen Unterstützungsbereich um 34,92 Euro (siehe Tageschart). In der ersten Julihälfte konsolidierten die Notierungen auf hohem Niveau, so dass die zuvor gesehene überkaufte Marktsituation bereinigt wurde. Das geht aus der Grafik unterhalb des Tagescharts hervor; diese misst den prozentualen Abstand zwischen Aktienkurs und dem Verlauf der 21-Tagelinie. Was die längerfristige Betrachtungsweise anbelangt, so geben Wochen- und Monatschart Auskunft. Der Titel von Dialog Semiconductor befindet sich seit Herbst 2018 in einem intakten und langfristigen Aufwärtstrend, wovon die nach oben strebende 200-Tagelinie (blaue Kurve) zeugt. Diese verläuft bei derzeit 26,93 Euro und stellt den Notierungen eine langfristige Unterstützung dar, so wie Anfang des Jahres gesehen (grüner Pfeil im Wochenchart). Der langfristige Aufwärtstrend sollte sich fortsetzen.



Dialog Semiconductor: Ein solider Basiswert mit ansehnlichem Kurspotenzial nach oben. Der Ausbruch vom Mittwochmorgen mit einem neuen Jahreshoch ist ein klares Kaufsignal. Das nachfolgende Kurspotenzial veranschlagen wir auf das 2018er-Hoch; sprich: bei 44,23 Euro. Langfristig jedoch erscheint uns ein Test des bisherigen Allzeithochs bei 53,85 Euro als wahrscheinlich - siehe Monatschart. Nächste Widerstände: 37,55 Euro und 44,23 Euro (1. Kursziel). Nächste Unterstützungen: 35,43 Euro (21-Tagelinie) und 26,93 Euro (200-Tagelinie).



DAX: Freundliche Tendenz bleibt

Zwar realisierten Marktteilnehmer zuletzt wieder Profite, doch schon vor der ersten Zielzone stoppte diese Kleinst-Konsolidierung wieder. Damit bleibt die Vorhersage für den Deutschen Aktienindex vorerst weiterhin optimistisch. Von Andreas Büchler


Das Areal um 12.450 / 12.550 dürfte für den DAX auch zur Wochenmitte weiterhin eine kleine markttechnische Barriere darstellen (roter Kreis), da dort mehrere hemmende Einflussfaktoren zusammen kommen: Eine bereits bewährte horizontale Wendezone trifft auf den Grenzbereich des kurzfristigen Schwankungskorridors (grau), wodurch sich auch auf der Unterseite um 12.200 eine erste potenzielle Haltezone für den Index ergibt (grün). Für kleinere Kursbewegungen sollten die Grenzen damit definiert sein.


Den übergeordneten Trend gibt dagegen nach wie vor der steigende mittelfristige Bewegungskorridor vor (blaue Fläche), aus dem sich aus heutiger Sicht frühestens um 12.900 eine erste Hürde ableiten lässt (rot). Anleger können also weiterhin optimistisch in die Zukunft blicken, auch wenn die erfahrungsgemäß bald bevorstehende Sommerpause Käufern etwas Geduld abverlangen dürfte.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX86M4
Emittent HVB

Kurs DAX 12.408,61
Basispreis 11.311,73
Knock-Out-Schwelle 11.311,73
Hebel 11,31
Laufzeit endlos
Kurs 1,12
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN XM3B7G
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.408,85
Basispreis 13.655,57
Knock-Out-Schwelle 13.655,57
Hebel 9,95
Laufzeit endlos
Kurs 12,40


Dow Jones: Gebremster Anstieg

Die nächste Etappe der Rally ist mit dem Sprung über 27.000 Punkte gestartet. Allerdings existieren für den Dow Jones Industrial Index trotz der guten Ausgangslage Grenzen, an denen sich Verkäufer bei Gewinnmitnahmen verstärkt orientieren. Einige dieser Schwellenwerte sind nun erreicht. Von Andreas Büchler


Das kommende Kursziel auf der kurzfristigen Zeitebene liegt am oberen Randbereich des entsprechenden Schwankungskorridors um 27.500 - der weiter ansteigt, womit sich auch das Potenzial tendenziell weiter vergrößert (rote Kreismarkierung). Die Untergrenze dieses Bewegungskanals um 26.500 /26.700 fällt aktuell mit einer bereits etablierten, horizontalen Wendezone zusammen und wird zudem auch noch vom Monatsdurchschnittspreis geschnitten. An ihm orientieren sich Nachkäufer ebenfalls, so dass in der Summe ein tragfähiger Boden für kleinere Korrekturen entstehen dürfte.


Einen verzögernden Effekt auf den Anstieg könnten auch Gewinnmitnahmen haben, die am oberen Rand des sich abzeichnenden Aufwärtstrendkanals auf der mittelfristigen Zeitebene aufkommen (schwarz). Auch der Grenzbereich des entsprechenden Schwankungskorridors (blaue Fläche) beginnt dort, was ebenfalls limitierend wirken dürfte. Angesichts der weiter intakten Tendenz nach oben müssen sich Anleger aber trotz der nun erreichten Hürden erstmal keine größeren Sorgen machen. Das schlimmste, derzeit vorstellbare Szenario ist ein Rückfall in den Bereich 25.500/26.000 an den (meistens) stabilisierenden 200-Tage-Mittelkurs (violett) und den unteren Randbereich des Schwankungskorridors. Insbesondere Anleger, die weiter kaufen wollen, dürften diese Entwicklung begrüßen. Denn momentan ist das Chance-Risiko-Verhältnis für eine Investition mit längerem Zeithorizont bestenfalls mittelmäßig.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6T4R
Emittent HVB

Kurs DAX 27.359,16
Basispreis 23.962,53
Knock-Out-Schwelle 23.962,53
Hebel 8,05
Laufzeit endlos
Kurs 30,29
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DS2LL8
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 27.359,16
Basispreis 29.825,35
Knock-Out-Schwelle 29.825,35
Hebel 11,09
Laufzeit endlos
Kurs 2,22


Carl-Zeiss-Meditec bricht aus: Was ist da los?

Am Montag teilte das Unternehmen mit, dass es für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2018/2019 ein starkes Ergebnis erwarte. Die Zahlen für die 9-Monatsergebnisse werden am kommenden 9. August veröffentlicht. Das Unternehmen stellt feinmechanisch-optische Geräte her. Was müssen Anleger wissen und wo liegen unsere neuen Zielmarken? Von Manfred Ries

 

Großes Kaufsignal bei den Aktien von Carl Zeiss Meditec: Die Notierungen des im TecDAX gelisteten Unternehmens springen am Dienstagmorgen um weitere zwei Prozent nach oben und markieren mit Kursen um 97,85 Euro ein neues Allzeithoch. Gestern bereits sind die Preise des Titels um mehr als zehn Prozent hochgeschossen. Damit wurde die Lethargie der vergangenen Wochen beendet und die Notierungen setzen ihre Aufwärtsbewegung fort. Mehr noch: Mit dem heutigen Ausbruch nach oben dürfte sich die Nachfrage nach den Papieren noch zusätzlich verstärken.



Die aktuelle Kursrallye hat dazu geführt, dass sich die Notierungen bereits weit von ihrer 21-Tagelinie entfernt haben; hiervon zeugt die Grafik unterhalb des Tagescharts. Diese misst den prozentualen Abstand zwischen dem Aktienkurs und seinem kurzfristigen, gleitendem Durchschnitt. Als Vorankündigung auf eine etwaige Gegenbewegung sollte dies aber nicht verstanden wissen; in trendstarken Märkten laufen die Kurse ihren gleitenden Durchschnittslinien naturgemäß davon. Auch eine Konsolidierung in Form einer Seitwärtsbewegung würde den prozentualen Abstand auf ein dann wieder gesundes Maß reduzieren. Mittelfristig zeigen die Notierungen weiter nach oben. Als nächstes Kursziel sehen wir die psychologisch bedeutsame Preismarke von 100 Euro. Die Höchstkurse am Dienstagmorgen lagen bereits bei 98,60 Euro. Ein nachfolgender Ausbruch nach oben dürfte ein langfristiges Kurspotenzial bis ca. 20 Prozent - sprich: Kurse um 120 Euro - eröffnen. Auf der Unterseite könnte sich das jüngste Ausbruchsniveau bei 94,65 Euro als kurzfristige (Trading)Unterstützung erweisen. Einen weitaus größeren Halt jedoch bieten sowohl die 21-Tagelinie (grüne Kurve; 87,73 Euro) als auch die 200-Tagelinie (blaue Kurve; 77,29 Euro). Auf diese Unterstützungen sollten insbesondere langfristig orientierte Anleger achten.



Nachfolgendes Long-Derivat aus dem Hause der Emittentin Morgan Stanley zielt auf steigende Kurse bei den Aktien von Carl Zeiss Meditec ab. Der Hebel liegt bei 6,8. Was ist zu erwarten? Würde der Kurs bis auf 120 Euro steigen, so wäre mit dem nachfolgenden Derivat ein Gewinn von knapp 130 Prozent mölich.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 120,00
Oberes Ziel 1 100,00
Unteres Ziel 1 87,73
Unteres Ziel 2 77,29


Trading-Idee

Basiswert CARL ZEISS MEDITEC AG
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MC2EQT
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 82,31
Knock-Out-Schwelle 82,31
Hebel 7,01
Kurs in EUR 1,56

 

DAX: Basistrend trotz Verkäufen positiv

Die jüngsten Gewinnmitnahmen beim Deutschen Aktienindex stoppten noch vor dem nächsten kurzfristigen Kursziel auf der Unterseite um 12.200. Diese Preisschwelle bleibt aber weiterhin im Fokus, solange der Markt keine Signale für eine Ende der Konsolidierung sendet. Von Andreas Büchler


Marktteilnehmer zögern derzeit, oberhalb der 12.450er-Marke wieder zu kaufen, was im kurzfristigen Chart als kleine horizontale Hürde erkennbar wird. Da knapp über diesem Preisniveau auch der obere Grenzbereich des Schwankungskorridors auf dieser Zeitebene verläuft (graue Fläche), lässt sich im Bereich bis 12.500 Punkten zuverlässig das vorläufige Maximalziel auf der Nordseite definieren (roter Kreis).


Die grundlegende Tendenz des DAX bleibt aber ungeachtet der momentanen Entwicklung freundlich, erkennbar an der Serie anhaltend steigender Zwischentiefs und Zwischenhochs seit Jahresanfang. Als wahrscheinliche mittelfristige Zielzone lässt sich aktuell das Areal um 12.900 ausmachen (roter Kreis), dort treffen eine horizontale Wendezone und die Obergrenze des Schwankungskorridors dieser Zeitebene zusammen (blaue Fläche). Nach der laufenden Atempause stehen die Chancen gut, dass der Markt dieses Niveau ansteuert.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MC1FH5
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 12.400,20
Basispreis 10.960,00
Knock-Out-Schwelle 10.960,00
Hebel 8,61
Laufzeit 20.09.2019
Kurs 14,44
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN XM3B7G
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.400,20
Basispreis 13.656,83
Knock-Out-Schwelle 13.656,83
Hebel 9,87
Laufzeit endlos
Kurs 12,78


Dow Jones: Grundstein für nächste Rally gelegt

Der Dow Jones Industrial Index ist in der Vorwoche erstmals deutlich über die 27.000er-Marke ausgebrochen. Seit Anfang 2018 kam es dort wiederholt zu Korrekturen, und auch die jüngste Kaufwelle stagnierte auf diesem Niveau zunächst. Nun ist der Weg nach oben frei bis an die nächste runde Schwelle. Von Andreas Büchler


Mit dem Sprung über die letzte, noch existierende Verkaufszone im Chart zwischen rund 26.500 und 27.000 Punkten ist der Weg nach oben für den Dow jetzt theoretisch frei. In der Praxis bremsen zwei Einflussfaktoren: Die inzwischen erreichte Obergrenze des mittelfristigen statistischen Schwankungskorridors (blaue Fläche) und eine eventuell zusätzlich begrenzende Aufwärtstrendlinie (grün) könnten für einige Marktteilnehmer einen Orientierungspunkt für Gewinnmitnahmen darstellen und den weiteren Anstieg verlangsamen.


Beim Anstieg im vergangenen Jahrzehnt behielt der Dow immer das gleiche Durchschnittstempo bei. Mal notierte der Index im oberen Bereich des daraus ableitbaren Trendkanals (schwarz), mal in den mittleren oder unteren Zonen. Aktuell hat der Index eine der innen liegenden Trendlinien um 27.300 erreicht (grau), welche die einzelnen Areale innerhalb des Kanals voneinander abgrenzen, und an der er zuletzt wieder mehrfach nach unten abgedreht hat. Doch diese Gerade stellt bestenfalls eine Indikation für den Startpunkt einer kleineren Atempause dar. Wichtiger ist der Grenzbereich des statistischen Schwankungskorridors (braune Fläche), der erst im Bereich der 28.000er-Marke beginnt. Bis hierhin reicht das langfristige Potenzial nach dem jüngsten Kaufsignal nun.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6T4R
Emittent HVB

Kurs DAX 27.338,92
Basispreis 23.958,99
Knock-Out-Schwelle 23.958,99
Hebel 8,09
Laufzeit endlos
Kurs 30,31
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DS2LLK
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 27.338,92
Basispreis 29.390,33
Knock-Out-Schwelle 29.390,33
Hebel 13,33
Laufzeit endlos
Kurs 1,87


Evotec: Verdoppler-Chance

Am Montagmorgen wurde bekannt, dass Evotec seine iPSC-basierte Wirkstoffforschungs-Plattform ausbauen wird und eine entsprechende Investition getätigt hat. Evotec ist ein Wirkstoffforschungs- und -entwicklungsunternehmen, das Ansätze zur Entwicklung neuer pharmazeutischer Produkte generiert. Letztmalig hatten wir das Papier am 22. Mai als Kaufposition besprochen. Die Kurse lagen damals bei 23,26 Euro. Wohin die Kurse jetzt laufen können, was es für Anleger zu beachten gilt und welche Strategie zum Wochenstart hin überzeugt. Von Manfred Ries

 

Die Notierungen von Evotec steigen am Montagmorgen um knapp zwei Prozent auf 25,54 Euro. Damit rückt der Ausbruch nach oben immer näher: Kurse oberhalb von 26,02 Euro – den Eröffnungsnotierungen von Montagmorgen – würden das Papier so teuer machen wie letztmalig Anfang 2001. Und ein zeitnaher Ausbruch dürfte gelingen; der Kursverlauf überzeugt mit seiner Ausgangslage. Dabei gilt die 21-Tagelinie (grüne Kurve) bei derzeit 24,82 Euro verlaufend, als tragfähige Unterstützung. Dieser gleitende Durchschnitt visualisiert die durchschnittlichen Notierungen der vergangenen 21-Handelstage und strebt wieder aufwärts: Der kurzfristige Aufwärtstrend ist intakt.



Was das längerfristige Bild anbelangt, so helfen Wochen- / Monatschart weiter. Die Notierungen von Evotec befinden sich in einem langfristigen Aufwärtstrend; hiervon zeugt nicht zuletzt der positive Verlauf der 200-Tagelinie (blaue Kurve). Diese verläuft bei derzeit 20,80 Euro und ist als längerfristige Unterstützung zu betrachten. Wie gesagt: Nun gilt es, den Widerstand um 26 Euro zu überwinden. Sollte dies gelingen - im Idealfall auf Tagesschlusskursbasis -, so wäre das ein starkes Kaufsignal. Unser (erstes) Kursziel würden wir dann im Bereich der nächsten 10er-Marke; sprich: bei 30 Euro, benennen. Genug Platz also für eine gewinnstarke Long-Strategie.



Nachfolgendes Produkt der Emittentin Morgan Stanley zielt auf steigende Notierungen bei den Evotec-Aktien ab. Der Hebel liegt bei 7,3. Würde der Kurs von Evotec bis auf 30 Euro steigen, so würde sich mit dem nachfolgenden Derivat ein Gewinn von mehr als 110 Prozent einstellen - mit der Chance auf mehr. Denn die Laufzeit des Derivats ist offen gehalten.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 30,00
Oberes Ziel 1 26,02
Unteres Ziel 1 24,59
Unteres Ziel 2 20,78


Trading-Idee

Basiswert EVOTEC SE INH O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MC21RC
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 22,06
Knock-Out-Schwelle 22,06
Hebel 7,13
Kurs in EUR 4,05

 

DAX: Gewinnmitnahmen im grünen Bereich

Der Deutsche Aktienindex zeigt eine kleine Konsolidierungsbewegung, deren Ausmaß bislang jedoch nicht besorgniserregend ist. Nach einer Pause bleiben daher der Anstieg an die nächsten Kursziele auf der Oberseite auch weiterhin das chancenreichste Szenario. Von Andreas Büchler


Die leicht negative Tendenz im Kurzfristchart könnte schon um 12.200 wieder pausieren, dort trifft der DAX auf die untere Randzone seines kurzfristigen Schwankungskorridors (graue Fläche) und zugleich auf eine bereits bewährte, horizontale Wendezone (schwarze Linie). Durch eine ähnliche Konstellation ist aber auch gleichzeitig das Potenzial nach Norden zum Wochenauftakt auf 12.450/12.500 beschränkt (roter Kreis).


Im längerfristigen Chart wirkt die aktuelle Konsolidierung noch unbedeutend, theoretisch reicht der Spielraum nach unten hier bis zurück an den oft als Wendepunkt wirkenden 200-Tage-Durchschnittspreis (violett). Dieser verläuft aktuell im Bereich der 11.600er-Marke, die sich ohnehin schon als Umkehrzone etabliert hat und so schnell kaum mehr unterschritten werden dürfte (grüner Kreis). Solange der DAX nicht unter dieses Areal zurück fällt, bleibt nach einer kurzen Unterbrechung die 12.900er-Marke das wahrscheinlichste Ziel (roter Kreis): Dort trifft eine waagerechte Umkehrzone auf den oberen Grenzbereich des auf dieser Zeitebene kalkulierbaren Schwankungskorridors (blaue Fläche).

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MC1FH5
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 12.323,32
Basispreis 10.960,00
Knock-Out-Schwelle 10.960,00
Hebel 9,04
Laufzeit 20.09.2019
Kurs 13,69
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN XM3B7G
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.323,32
Basispreis 13.660,61
Knock-Out-Schwelle 13.660,61
Hebel 9,22
Laufzeit endlos
Kurs 13,59


Dow Jones: Mit Kaufsignal ins Wochenende?

Die anziehende Nachfrage könnte erstmals zu einem Freitags-Schlussstand des Dow Jones Industrial Index deutlich über der 27.000er-Marke führen. Das würde die positive Entwicklung der Vorwochen erneut bestätigen, und für die anhaltende Stärke des Marktes sprechen. Von Andreas Büchler


Im kurzfristigen Chart scheint der Weg für den Dow frei zu sein: Der auf einem Rekordniveau verlaufende Index schraubt sich in einem vergleichsweise moderaten Tempo weiter nach oben und hat Luft bis mindestens 27.300, wo der obere Grenzbereich des statistischen Schwankungskorridors dieser Zeitebene startet (graue Fläche). Gleichzeitig hat sich das Areal um 26.530/26.700 als stabilisierende Nachkaufzone etabliert.


Erst das mittelfristige Kursbild offenbart die Limitierungen des US-Leitindex: Hier verläuft der Dow schon nahe am Randbereich des entsprechenden Schwankungskorridors (blaue Fläche). Zugleich trat der Bereich um 26.950/27.000 immer wieder als oberer Wendepunkt in Erscheinung, und bremste auch beim neuesten Anlauf den Markt wieder aus. Wenn der frühere Verkaufsdruck dort nun vorbei ist, so dass der Dow nach oben ausbrechen kann, wäre dies erfahrungsgemäß ein deutlich positives Vorzeichen - idealerweise sollte diese Entwicklung mit einem Wochenschlusskurs bestätigt werden. Steigt der Index nur intraday und es werden vor dem Feierabend alle Gewinne wieder abgegeben, wäre dies kein Vertrauen erweckendes Signal.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6T4R
Emittent HVB

Kurs DAX 27.088,08
Basispreis 23.948,37
Knock-Out-Schwelle 23.948,37
Hebel 8,63
Laufzeit endlos
Kurs 28,77
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DS2LLK
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 27.088,08
Basispreis 29.391,85
Knock-Out-Schwelle 29.391,85
Hebel 11,76
Laufzeit endlos
Kurs 2,01


DAX: Korrektur dürfte überschaubar bleiben

Die Wahrscheinlichkeit weiterer Gewinnmitnahmen beim Deutschen Aktienindex ist zwar hoch, doch der Spielraum nach unten ist vorerst auf wenige 100 Punkte limitiert. Der Basistrend bleibt ungeachtet dessen positiv. Von Andreas Büchler


Nach dem Rückfall aus dem Aufwärtstrend (grün punktiert) wird der DAX nun auch bereits leicht unterhalb seines Monatsdurchschnitts wieder verkauft (blaue Kurve). Geringfügige Ausbrüche über oder unter diesen Mittelwert sagen noch nichts aus, allerdings sollten Anleger nun genau auf weitere Schwächesignale achten. Verluste bis an die 12.200er-Marke sind wahrscheinlich, dort verläuft ein bereits bewährter Wendebereich. Schlimmeres dürfte dem Index diese Woche kaum drohen.


Insbesondere im mittelfristigen Chart ist die steigende Tendenz des DAX gut erkennbar, erst ein Ausbruch unter die markttechnische Kaufzone um 11.600 würde ein frisches Schwächesignal liefern. Doch schon am unteren Grenzbereich des statistischen Schwankungskorridors (blaue Fläche) an der 12.000er-Marke dürfte eine Konsolidierung zunächst wieder stoppen. Danach ist ein erneuter Anlauf in Richtung 12.900 an den oberen Rand dieses Bewegungskanals das chancenreichste Szenario.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MC1FH5
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 12.312,11
Basispreis 10.960,00
Knock-Out-Schwelle 10.960,00
Hebel 9,11
Laufzeit 20.09.2019
Kurs 13,97
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN XM3B7G
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.312,11
Basispreis 13.661,87
Knock-Out-Schwelle 13.661,87
Hebel 9,12
Laufzeit endlos
Kurs 13,33


FMC: Kaufsignal rückt näher

Welch glanzvoller Tagesauftakt: Die Kurse von FMC springen am Donnerstag in den ersten beiden Handelsstunden um drei Prozent nach oben und schieben sich auf die Top-Gewinnerliste des DAX. Die Pläne der US-Regierung zur Reform der Behandlung von Dialyse-Patienten ermuntert Anleger zum Einstieg bei den Aktien des Dialyse-Unternehmens. Von Manfred Ries

 

Doch ein Befreiungsschlag für den Aktienkurs stellt dieses Plus nicht dar: Zu viele charttechnische Widerstände säumen den weiteren Pfad nach oben. Derzeit versuchen sich die Notierungen am Widerstand um 70 Euro. Die Kurse lagen zu Handelsbeginn am Donnerstag zeitweilig bereits darüber. Doch diese Hürde ist offenbar zu heftig, zumal bei 69,69 Euro die noch immer fallende 200-Tagelinie (blaue Kurve) verläuft - sie verstärkt den horizontalen Widerstand im Bereich um 70 Euro.



Das längerfristige Trendverhalten zeigt bei der FMC-Aktie nach wie vor abwärts; hiervon zeugt die fallende 200-Tagelinie. Sie stellt die durchschnittlichen Notierungen der vergangenen 200 Handelstage dar und zeigt damit das längerfristige Kursverhalten in geglätteter Form. Solange dieser gleitende Durchschnitt fällt, solange gilt der übergeordnete Abwärtstrend als intakt. Die oben erwähnten Widerstände erschweren dem Titel ein zügiges Vorpreschen nach oben. Diese Hürde dürfte sich, nach einem Blick auf den Monatschart, bis in den Bereich um 76,68 Euro hinziehen. Damit bewegt sich der Aktienkurs von FMC - langfristig betrachtet - innerhalb eines Seitwärtstrends, der durch die Kursmarken von 63,26 Euro und 76,68 Euro beschrieben wird.



FMC: Hier finden Anleger eine solide Halteposition. Long-Engagements drängen sich derzeit allenfalls für Anleger mit einem langen Atem auf. Ein Ausbruch über das bisherige Jahreshoch bei 76,68-Euro wäre als Kaufsignal zu bewerten. Nächste Widerstände: 72,90 Euro (Juni-Hoch) und 76,68 Euro (bisheriges Jahreshoch). Nächste Unterstützungen: 63,26 Euro und 55,44 Euro (bisheriges Jahrestief). Empfehlungen auf Basis charttechnischer Signale. In Einzelfällen sind Abweichungen zur fundamentalen Einschätzung möglich.



Dow Jones: Anleger müssen weiter warten

Der Dow Jones Industrial Index verliert zwar leicht an Tempo, steigt aber nach wie vor. Allerdings befindet sich der Markt an einer außerordentlich deutlich ausgeprägten Verkaufszone, deren Überwindung noch etwas Geduld erfordern könnte. Von Andreas Büchler


Auf den ersten Blick gibt es am Trendverhalten des Dow nichts auszusetzen: Der Markt steigt seit Juni stabil an, nur die Geschwindigkeit der jüngsten Kaufwelle hat etwas nachgelassen. Nach unten scheint der Index allerdings durch Kaufinteresse um 26.530/26.700 gut abgesichert zu sein, dort dürfte aktuell auch noch der Monatsdurchschnittspreis (blaue Kurve) als zusätzliche Kaufmotivation wirken. Innerhalb seines kurzfristigen Schwankungskorridors (graue Fläche) hätte der Index zudem noch Luft nach oben bis mindestens an die 27.300er-Marke, bevor er in dessen Grenzbereich eintritt.


Erst der langfristige Ausblick zeigt, dass es aus markttechnischer Sicht Probleme geben könnte: Zwar ist auch das Satellitenbild positiv interpretierbar, eine Reihe kontinuierlich steigender Hochs seit 2009 sendet hier eine eindeutige Botschaft. Allerdings ist zugleich auch erkennbar dass der Dow in einer so genannten "Trading Box" verläuft (blaues Rechteck), deren nun wieder einmal erreichte Obergrenze im Bereich der 27.000er-Marke regelmäßig stärkere Verkaufsbereitschaft triggert. Dies bremst den Index auch jetzt wieder aus. Insgesamt existieren drei ähnliche Verlaufsmuster in den vergangenen beiden Jahrzehnten, die alle mindestens zwei Jahre andauerten. Anleger müssen daher vielleicht noch etwas Zeit einplanen, bis es zum nächsten Kaufsignal kommt - vorausgesetzt natürlich, der Index verlässt diese Konsolidierungsformation dann nach oben.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6T4R
Emittent HVB

Kurs DAX 26.860,20
Basispreis 23.944,83
Knock-Out-Schwelle 23.944,83
Hebel 9,21
Laufzeit endlos
Kurs 26,57
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DS2LLK
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 26.860,20
Basispreis 29.392,36
Knock-Out-Schwelle 29.392,36
Hebel 10,61
Laufzeit endlos
Kurs 2,19


DAX: Seitwärts oder langsam aufwärts?

Der Deutsche Aktienindex klettert nicht mehr so schnell wie noch zu Monatsbeginn, zeigt aber vorläufig weiterhin eine Tendenz nach oben. Kleinere Verluste ändern an dieser Prognose nichts. Von Andreas Büchler


Seinen bisherigen Aufwärtstrendkorridor (grün punktiert) hat der DAX zwar nach unten verlassen, dieser stieg jedoch auch zu steil um auf Dauer durchgehalten zu werden. Nach wie vor orientieren sich Marktteilnehmer allerdings mit Käufen am Monatsdurchschnittspreis (blau), der sich schon häufiger als Umkehrpunkt erwiesen hat. Gleiches trifft auf das Areal um 12.200 zu, das diese Woche kaum mehr nach unten durchbrochen werden dürfte.


Mittelfristig könnte sich eine Korrektur zwar auch bis an den unteren Grenzbereich des entsprechenden Bewegungskorridors (blaue Fläche) um 11.600/12.000 ausweiten, jedoch zeigen Erfahrungen aus der jüngeren Vergangenheit dass sich der hier erkennbare Aufwärtstrend dann weiter fortsetzen kann. Erst wenn Verkäufe über diese Schwellenzone hinaus anhalten, wäre eine Neubewertung der Situation erforderlich. Bis dahin bleiben die nächsten Kursziele auf der Oberseite bestehen, sie liegen bei 12.900 und 13.500 Punkten.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MC1FH5
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 12.402,57
Basispreis 10.960,00
Knock-Out-Schwelle 10.960,00
Hebel 8,60
Laufzeit 20.09.2019
Kurs 14,45
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN XM3B7G
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.402,57
Basispreis 13.663,14
Knock-Out-Schwelle 13.663,14
Hebel 9,84
Laufzeit endlos
Kurs 12,82


Dow Jones: Verkaufsbereitschaft bleibt gering

Obwohl der Dow Jones Industrial Index aus markttechnischer Sicht an einer größeren Hürde angekommen ist, halten sich die Gewinnmitnahmen in Grenzen. Dies könnten die Vorboten eines Ausbruchs nach oben sein, doch Anleger sollten auch die wichtigen Preisschwellen mit Frühwarnfunktion nicht vergessen. Von Andreas Büchler


Aktuell verläuft der Dow stabil oberhalb der ersten, im Kurzfristchart erkennbaren Nachfragezone bei 26.530/26.700. Auch der Monatsdurchschnittspreis ist inzwischen nahe an diesem Areal angekommen (blau) und dürfte dort weiteres Kaufinteresse verursachen - in vergangenen Trendphasen erwies er sich häufig als Umkehrpunkt. Falls dies für eine Stabilisierung nicht ausreicht, ist schon um 25.950/26.100 die nächste potenzielle Bodenbildungszone erkennbar. An dieser Stelle erreicht der Dow auch die äußerste Untergrenze seines Schwankungskorridors (graue Fläche), die erfahrungsgemäß einen zuverlässigen temporären Haltepunkt darstellt.


Auch die mittelfristige Prognose bleibt positiv, selbst wenn das nun erreichte Kursniveau oberhalb von 26.950 offenbar erneut Gewinnmitnahmen auslöst - es war seit Anfang 2018 immer wieder Schauplatz teilweiser scharfer Richtungswechsel. Allerdings zeigt sich der Dow beim aktuellen Anlauf an dieses Areal weitaus weniger anfällig für Korrekturen als bei vorausgegangenen Kontakten - kurzzeitig notierte der Index auch schon darüber. Dies könnte ein erstes Indiz für einen nachhaltigen Sprung über diese letzte horizontale Hürde sein. Danach können Anleger sich allenfalls noch an dem oberen Randbereich des Schwankungskorridors dieser Zeitebene orientieren (blaue Fläche). Er lässt momentan Luft bis etwa 27.200/27.700

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6T4R
Emittent HVB

Kurs DAX 26.783,49
Basispreis 23.937,75
Knock-Out-Schwelle 23.937,75
Hebel 9,41
Laufzeit endlos
Kurs 24,86
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DS2LLK
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 26.783,49
Basispreis 29.392,87
Knock-Out-Schwelle 29.392,87
Hebel 10,26
Laufzeit endlos
Kurs 2,24


ThyssenKrupp: Gratwanderung!

Die Notierungen von ThyssenKrupp werden derzeit von Verkaufsgerüchten genährt: Der im DAX notierte Stahlkonzern möchte sich offenbar von seinem Aufzugsgeschäft trennen; diese gilt als „Kronjuwel“ des Konzerns. Entsprechende Verkaufsgespräche sollen im kommenden Herbst forciert werden. Von Manfred Ries

 

Auf und nieder, … Die Notierungen von ThyssenKrupp warten in der laufenden Handelswoche mit einer hohen Volatilität (Schwankungsbreite) auf - einem Tagesgewinn von mehr als fünf Prozent am Montag stand am Dienstag ein Verlust von 4,1 Prozent gegenüber. Am Mittwochmorgen liegen die Aktienkurse bei 11,80 Euro; einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber der Vortagsnotierung. De facto hält damit die Seitwärtsbewegung des Aktienkurses an, die vom nahezu waagrechten Verlauf der 21-Tagelinie (grüne Kurve) bestätigt wird.



Charttechnisch orientierte Anleger hoffen jetzt auf eine Bodenbildung um elf Euro. Dies ist ein Kursniveau, welches sich bereits in den vergangenen Jahren als stabile Unterstützung bewährt hat - siehe Monatschart. Letztmalig wurde dieses Kursniveau Anfang Juni getestet. Gleichwohl: Der übergeordnete Trend verläuft abwärts gerichtet. Davon berichten sowohl die Abwärtstrendlinie als auch die fallende 200-Tagelininie (blaue Kurve) - siehe Wochenchart. Außer der Hoffnung auf eine potenzielle Bodenbildung um 11,00 / 11,45 Euro verheißt der Chart nichts Gutes. Erst ein Ausbruch über die Marke von 13,52 Euro würde ein Kaufsignal generieren mit einem nachfolgenden Kursziel um 14,90 Euro; dort verläuft die fallende 200-Tagelinie.



ThyssenKrupp: Ein solider Standardwert aus dem DAX mit einer charttechnisch spannenden Ausgangslage. Ein etwaiger Verkauf der Aufzugssparte nährt dabei die Hoffnung auf eine nachhaltige und langfristige Trendwende. Dabei lässt sich im Falle der ThyssenKrupp-Aktie derzeit mit einem relativ engmaschigen Stop-Losskurs arbeiten; dieser könnte knapp unterhalb der langfristigen Unterstützung von elf Euro angelegt sein. Nächste Widerstände: 13,52 Euro und 14,90 Euro (200-Tagelinie) Nächste Unterstützungen: 11,45 Euro und 11,03 Euro.



DAX: Aufwärtstrend verlangsamt sich

Der Anstieg des Deutschen Aktienindex verliert leicht an Tempo. Dennoch bleibt die Prognose vorerst weiter positiv, denn Anzeichen für einen nachhaltigen Trendwechsel in die Gegenrichtung sind nicht erkennbar. Anleger müssen sich allerdings auf eine Pause einstellen. Von Andreas Büchler.


Der DAX ist aus dem steigenden Kurskanal der Vorwochen (grün punktiert) nach unten ausgebrochen. Nun kommt als Nächstes der Bereich um 12.350 als potenzieller unterer Wendepunkt auf den Prüfstand - dort verläuft der Monatsdurchschnittspreis (blau), an dem der Index zuletzt häufiger wieder nach oben drehte. Wahrscheinlich bleibt aber auch eine sich bis mindestens 12.200 ausweitende Konsolidierung als Reaktion auf den vorausgegangenen Anstieg. Spätestens dort ist der Markt dann aber so weit in den unteren Randbereich seines kurzfristigen Schwankungskorridors eingetaucht (graue Fläche), dass er sich zunächst wieder stabilisieren sollte.


Der übergeordnete Trend zeigt weiterhin nach Norden, doch aus dieser Perspektive ist die aktuelle Stagnation auch keine Überraschung: Der DAX war am oberen Rand seines mittelfristigen Bewegungskorridors (blaue Fläche) und zugleich an der horizontalen Häufung von Wendepunkten um 12.600/12.900 angekommen. Dies verstärkte Gewinnmitnahmen, sollte den Markt aber nicht auf Dauer bremsen können.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MC1FH5
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 12.412,64
Basispreis 10.960,00
Knock-Out-Schwelle 10.960,00
Hebel 8,54
Laufzeit 20.09.2019
Kurs 14,51
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN XM3B7G
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.412,64
Basispreis 13.664,36
Knock-Out-Schwelle 13.664,36
Hebel 9,92
Laufzeit endlos
Kurs 12,79


Dow Jones: Verkäufer orientieren sich an 2018

Die aktuelle Stagnation des Dow Jones Industrial Index findet nicht auf einem zufälligen Niveau statt. Anleger sollten die ersten Korrekturziele kennen, müssen sich allerdings vorerst nicht allzu viele Sorgen machen, denn der grundlegende Trend bleibt unverändert. Von Andreas Büchler


Die bereits als Nachkaufpunkt bewährte Wendezone um 26.530/26.700 scheint den Dow auch weiterhin zu stabilisieren. Dazu kommt der fast auf gleicher Höhe notierende Monatsdurchschnittspreis (blau), der ebenfalls häufiger für eine Kursumkehr des Index zurück in die Gegenrichtung sorgte. Mittelfristig ist jedoch auch eine ausgeweitete Konsolidierung bis 25.950 / 26.100 realistisch und nicht dramatisch. Bis dorthin erstreckt sich momentan der untere Randbereich des kurzfristigen Schwankungskorridors (graue Fläche).


Der Auslöser der neuesten Schwäche ist im weiter zurück reichenden Kursbild erkennbar: Knapp unter der 27.000er-Marke drehte der Dow seit Anfang des vergangenen Jahres bereits mehrfach scharf wieder nach Süden ab. Dies macht Marktteilnehmer auch jetzt wieder vorsichtig. Auf lange Sicht bleibt allerdings eine Serie ansteigender Zwischentiefs und Hochs erkennbar, so dass geduldige Investoren nach einer möglichen Sommerpause mit einem weiteren Anstieg belohnt werden könnten. Zur Kurszielbestimmung eignet sich vor allem die Obergrenze des mittelfristigen Schwankungskorridors (blaue Fläche) bei momentan rund 27.700 - Tendenz steigend.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN HX6T4R
Emittent HVB

Kurs DAX 26.705,91
Basispreis 23.937,75
Knock-Out-Schwelle 23.937,75
Hebel 9,65
Laufzeit endlos
Kurs 24,60
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN DS2LLK
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 26.705,91
Basispreis 29.393,34
Knock-Out-Schwelle 29.393,34
Hebel 9,94
Laufzeit endlos
Kurs 2,44


BASF: So ist die Lage nach der Gewinnwarnung

Der Chemiekonzern senkte nach einem schwachen zweiten Quartal seinen Ausblick für das Gesamtjahr und rechnet nun mit einem Ergebniseinbruch - die schwache Autoindustrie verhagelt BASF die Jahresziele. Von Manfred Ries

 

Kurseinbruch bei den Aktien von BASF: Die Notierung des Pharmariesen bricht am Dienstagmorgen um mehr als 5,5 Prozent ein und notieren mit 59,16 Euro so tief wie letztmalig Anfang Juni. Damit sind die Erholungsversuche der vergangenen Wochen während einer Nacht zunichte gemacht. Jetzt achten/hoffen Anleger auf die Unterstützungslinie, die sich im Mai/Juni bei 58,41 Euro ausgebildet hat. Die Tiefstkurse am Dienstagmorgen lagen bei 58,71 Euro. Ein Kursniveau, auf dem sich erste Käufer auf der Long-Seite finden. Doch die Nachricht aus dem BASF-Konzern verunsichert dennoch und mahnen zur Vorsicht:



Mit dem heutigen Minus hat sich das Chartbild eingetrübt. Die 21-Tagelinie, die im Juni nach oben durchbrochen werden konnte und seither als kurzfristige Unterstützung galt, liegt wieder nun wieder 4,6 Prozent oberhalb der aktuellen BASF-Notierung. Bei 62,15 Euro verlaufend stellt sie jetzt wieder einen Widerstand auf dem Weg nach oben dar. Auf der Unterseite könnte sich, im Bereich um 58,41 Euro, durchaus eine kurzfristige Konsolidierung einstellen. Ob diese jedoch hält, darf angezweifelt werden. Denn was das große Chartbild anbelangt, so ist der Trend weiterhin abwärts gerichtet; hiervon zeugt die stark fallende 200-Tagelinie (blaue Linie), die bereits seit dem Frühjahr 2018 fällt. Im Monatschart ebenfalls ersichtlich: Die Tiefstkurse aus dem Jahr 2016. Dieses lag bei 56,1 Euro und könnten im Rahmen weiter nachgebender Kurse schnell erreicht werden. Sollte auch diese Preismarke nach unten fallen, so wäre dies als starkes Verkaufssignal zu bewerten.



Wer von weiter fallenden Notierungen bei BASF ausgeht, kann sich ein entsprechendes Short-Derivat ins Depot legen. Nachfolgendes Produkt beinhaltet einen Hebel von spannenden 7,2 bei einer offenen Laufzeit. Unterstellen wir eine Zielmarke um 56 Euro, so hätte sich der Preis des Derivats um knapp 35 Prozent verteuert. Bei einem Durchbruch unter die 56er-Kurslinie könnte eine entsprechende Anfangs-Short-Position aufgestockt werden.



Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 65,36
Oberes Ziel 1 61,98
Unteres Ziel 1 58,41
Unteres Ziel 2 58,41


Trading-Idee

Basiswert BASF SE NA O.N.
Produktvorstellung Turbo Long
WKN MC1LZ8
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 67,60
Knock-Out-Schwelle 67,60
Hebel 8,53
Kurs in EUR 0,72

 

DAX: Erstes Kursziel bei 12.200/12.350

Der Deutsche Aktienindex setzt seine kleine Konsolidierung fort und dürfte dabei erste stärkere Bodenbildungszonen testen. Potenzielle frühe Stabilisierungsniveaus verlaufen jedoch nur rund 100 bis 250 Punkte tiefer. Von Andreas Büchler


Den steilen Aufwärtstrendkorridor, den der DAX seit Anfang Juni zeigte (grün), konnte er nicht mehr länger durchhalten. Dies ist jedoch noch kein hinreichend negatives Signal, um gleich eine größere Korrektur zu befürchten. Kleinere Gewinnmitnahmen sind jetzt aber wahrscheinlicher, wobei der Monatsdurchschnitt (blau) um 12.350 und die horizontale Wendezone an der 12.200er-Marke als nächste mögliche Kaufbereiche nicht weit entfernt sind.


Aus der Vogelperspektive überrascht die nun zu beobachtende Stagnation nicht, denn der DAX wird ausgebremst durch den mittlerweile erreichten oberen Randbereich seines mittelfristigen Schwankungskorridors (blaue Fläche). Ebenso sollte die horizontale, bereits erprobte Wendezone um 12.600/12.900 verstärkt Marktteilnehmer zu Gewinnmitnahmen motivieren. Ungeachtet dessen zeigt der Trend auf dieser Zeitebene jedoch weiter klar nach oben, auf lange Sicht bleiben daher steigende Kurse nach einer Pause das zu erwartende Szenario.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MC1FH5
Emittent Morgan
Stanley
Kurs DAX 12.440,58
Basispreis 10.960,00
Knock-Out-Schwelle 10.960,00
Hebel 8,40
Laufzeit 20.09.2019
Kurs 14,97
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN XM3B7G
Emittent Deutsche
Bank
Kurs DAX 12.440,58
Basispreis 13.665,58
Knock-Out-Schwelle 13.665,58
Hebel 10,16
Laufzeit endlos
Kurs 12,32