Analysen DAX & Dow2020-01-07T14:54:09+01:00

08.04.2020 Dow Jones: Historie liefert Orientierung

Dow Jones: Historie liefert Orientierung

In dem weiterhin von großer Nervosität geprägten Umfeld hält sich der Dow Jones Industrial Index bisher gut an unsere Marschroute. Eine Fortsetzung der Erholung ist zwar möglich, die Luft wird aber immer dünner. Besonders für Neueinsteiger nehmen die Risiken auf der Unterseite zu. Von Franz-Georg Wenner

Bereits zum Handelsauftakt am Dienstag erreichte der Dow nahezu exakt unser ausgegebenes Ziel auf der Oberseite bei 23.500. Im weiteren Verlauf setzten Gewinnmitnahmen ein, die den Markt zurück an die Preiszone um 22.500 führten. Solange das gestrige Tief verteidigt wird, ist jederzeit mit einem erneuten Anlauf bis 23.500 zu rechnen. Gewinne darüber hinaus bis maximal 25.000 dürften hingegen zumindest vor den Feiertagen ein Wunschtraum bleiben. Fällt der Dow zurück, stellt die Kombination aus Monatsdurchschnitt (blaue Linie) und Nachkaufzone bei 21.500 das nächste Ziel dar.

Wichtig zur Beurteilung der Ausgangslage bleibt der Blick auf den übergeordneten Kursverlauf. Ausgehend vom Jahrestief kletterte der Dow in der Spitze um rund 30 Prozent. Ähnliche Gegenbewegungen waren auch in der Abwärtsphase zwischen 2000 bis 2003 sowie 2007 bis 2009 zu beobachten. Vor zwölf Jahren notierte der Index zeitweise außerhalb des berechneten Schwankungskanals, der Monatsschluss lag wie zuletzt im März jeweils im Band. Kurzzeitig kam es immer wieder zu Gegenbewegungen bis in die Mitte der Range, auf die jeweils neue Rückschläge folgten (ovale Markierung). Die laufende Erholung sollte daher nicht mit dem Beginn einer neuen und nachhaltigen Aufwärtsbewegung verwechselt werden.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 25.000,00 mittel
Oberes Ziel 1 23.500,00 schwach
Unteres Ziel 1 21.500,00 schwach
Unteres Ziel 2 20.500,00 mittel

Trading-Ideen

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen   Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN MF31W6   WKN HZ4SAH
Emittent Morgan Stanley   Emittent UniCredit
Basispreis 18.002,92   Basispreis 27.752,81
Knock-Out-Schwelle 18.002,92   Knock-Out-Schwelle 27.752,81
Hebel 4,00   Hebel 4,00
Laufzeit endlos   Laufzeit endlos
Kurs in EUR 48,00   Kurs in EUR 45,00

08.04.2020 DAX: Wann dreht er wieder nach unten?

DAX: Wann dreht er wieder nach unten?

Der Deutsche Aktienindex zeigt eine sehr stabile Bärenmarktrally, was Ängste bezüglich neuer Tiefs schwinden lässt. Anleger sollten sich jedoch vergangene Crashs ansehen, um die Dynamik eines Kurseinbruchs zu verstehen – und nicht zu leichtsinnig zu werden. Von Andreas Büchler

Der DAX hat das wahrscheinlichste Kursziel für seine Erholung bei 9900 / 10.400 zeitweise sogar überschritten und damit auf der kurzfristigen Zeitebene ein kleines Beruhigungssignal gesendet. Auch die Hürde um 11.000 / 11.500, deren Test zunächst als sehr unwahrscheinlich einzustufen war, ist jetzt nicht mehr ganz außer Reichweite. Auf einen Anstieg dorthin zu wetten ist allerdings nur etwas für sehr Mutige, denn schon vorher kann der Index jeden Moment wieder nach Süden abdrehen.

Um die laufende Erholung besser einschätzen zu können, ist der Blick auf den Langfristchart erforderlich: Hier wird deutlich, dass der Markt selten nach seinem ersten steilen Einbruch einen Boden bildete (rote Pfeile). Eine Gegenbewegung nach Norden am unteren Rand des entsprechenden Schwankungskorridors (braune Fläche) ist aber normal. Danach dürfte der Index zumindest die markante langjährige Wendezone um 7500 / 8150 nochmal auf den Prüfstand stellen.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 11.000,00 mittel
Oberes Ziel 1 10.400,00 mittel
Unteres Ziel 1 9.500,00 schwach
Unteres Ziel 2 9.100,00 mittel

Trading-Ideen

Trading-Idee für steigende Kurse Trading-Idee für fallende Kurse
Basiswert DAX Basiswert DAX
Produktvorstellung Turbo Long Produktvorstellung Turbo Short
WKN HV5PB9 WKN DFE9WT
Emittent UniCredit Emittent DZ Bank
Laufzeit endlos Laufzeit endlos
Basispreis 7.002,49 Basispreis 11.400,00
Knock-Out-Schwelle 7.120,00 Knock-Out-Schwelle 11.400,00
Hebel 3,00 Hebel 8,00
Kurs in EUR 33,00 Kurs in EUR 12,00

07.04.2020 Dow Jones: Spielraum langsam ausgeschöpft

Dow Jones: Spielraum langsam ausgeschöpft

Nach dem fulminanten Wochenauftakt mit Gewinnen von knapp acht Prozent bewegt sich der Dow Jones Industrial Index wieder auf dem Niveau von Mitte März. Erfahrungen mit vergangenen Crash-Phasen zeigen allerdings, dass jederzeit mit neuen Rückschlägen und einer länger anhaltenden Bodenbildungsphase gerechnet werden muss. Von Franz-Georg Wenner

 

Der Dow nähert sich allmählich seinem wahrscheinlichen Maximalziel der laufenden Erholungsrally. Vorbörslich steht der Markt bereits knapp unter der nächsten Verkaufszone um 23.500, die zudem von der oberen Grenze des aus vergangenen Schwankungen ermittelten Prognosekorridors verstärkt wird. Nach Gewinnen von mehr als zehn Prozent seit Ende letzter Woche nimmt das Restpotenzial auf der Oberseite deutlich ab. Der nächste wichtige Wegpunkt darüber bei 25.000 dürfte vorerst außer Reichweite bleiben.

Langfristig gesehen wiegt vor allem der kräftige Absturz unter die richtungsweisende 200-Tage-Linie schwer (graue Markierungen). Die Erfahrungen mit Crash-Phasen der vergangenen Jahre zeigen, dass es meist einige Monate oder sogar Jahre dauerte, bis der Markt einen tragfähigen Boden vorweisen konnte. Erst mit der Rückeroberung des viel beachteten Durchschnitts setzte jeweils eine länger anhaltende und somit nachhaltige Aufwärtsbewegung ein. Davon ist der Dow derzeit noch sehr weit entfernt.

 

 

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MF31W6
Emittent Morgan Stanley
Basispreis 18.001,99
Knock out Schwelle 18.001,99
Hebel 3,97
Laufzeit endlos
Kurs 52,62
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN HZ4SAH
Emittent UniCredit
Basispreis 27.754,33
Knock out Schwelle 27.754,33
Hebel 5,06
Laufzeit endlos
Kurs 40,61

 

07.04.2020 DAX: Bärenmarktrally läuft

 DAX: Bärenmarktrally läuft

Die Erholung des Deutschen Aktienindex nach den jüngsten Verlusten ist keine Überraschung. Doch Anleger sollten sich nicht allzu sehr entspannen, denn die nächste Verkaufswelle bleibt nur eine Frage der Zeit. Die wichtigen Kursmarken liegen nun bei 10.400 und 11.000 Punkten. Von Andreas Büchler

image.png

Der DAX wagt sich wie erwartet weiter in die nächstgelegene technische Verkaufszone zwischen 9900 und 10.400 vor. Selbst ein weiterer Anstieg an die darauf folgende Hürde im Chart um 11.000 scheint nicht mehr ganz unmöglich. Doch bereits vorher dürften zahlreiche Marktteilnehmer auf eine gute Gelegenheit lauern, in der nun drohenden Rezession noch bestehende Aktienbestände zu einem vertretbaren Preis abstoßen zu können.

image.png

Eine steil startende Abwärtsbewegung bleibt selten kurz, wie der Blick auf den Langfristchart zeigt (rote Pfeile). Daher sind Erholungen auch weiterhin als gute Gelegenheit zum Ausstieg aus Long-Positionen zu werten. Tradingbegeisterte Anleger nutzen diese Momente auch zum Aufbau neuer Short-Positionen.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

HV5PB9

Emittent

UniCredit

Basispreis

7.001,51

Knock out Schwelle

7.120,00

Hebel

3,24

Laufzeit

endlos

Kurs

29,34

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

DFE9WT

Emittent

DZ Bank

Basispreis

11.400,00

Knock out Schwelle

11.400,00

Hebel

5,99

Laufzeit

25.09.20

Kurs

15,67

06.04.2020 Dow Jones: Gelingt die Rückeroberung?

Dow Jones: Gelingt die Rückeroberung?

Wie erwartet präsentierte sich der Dow Jones Industrial Index am vergangenen Freitag erneut schwach. Positiv bleibt die zuletzt erfolgte Stabilisierung oberhalb der Nachkaufzone um 20.600 festzuhalten. Zum Wochenauftakt könnte der US-Markt sogar ein kleines Signal der Stärke liefern. Von Franz-Georg Wenner

Während langfristige Investoren vor allem den 200-Tage-Durchschnitt beachten und als Demarkationslinie zwischen einem Auf- und Abwärtstrend sehen, spielt der Monatsdurchschnitt bei Tradern eine große Rolle. Ende März scheiterte der Dow mehrfach am 21-Tage-Mittelwert (blaue Linie). Zum Wochenauftakt zeichnet sich eine deutliche Erholung ab, der Index könnte erstmals seit Mitte Februar wieder über den Durchschnitt steigen. Dies wäre ein Lichtblick – mehr aber auch nicht.

Bereits um 22.500 zeigt der hochaufgelöste Chart mehrere Wendepunkte. An dieser Preiszone dürften auch jetzt wieder kurzfristige Anleger verstärkt verkaufen und so die Markterholung bremsen. Nur wenn hier die Aufwärtsdynamik ungebrochen hoch bleibt, verdichten sich die Signale für eine ähnliche Übertreibung nach oben als Ausgleich auf den massiven Ausverkauf im März. Potenzielle Ziele liegen im Idealfall bei 23.500 sowie 25.000. Aktuell sind die Voraussetzungen dafür aber noch nicht gegeben.

Mittelfristig unterliegt der Dow natürlich stark dem weiteren Verlauf der Corona-Pandemie sowie den wirtschaftlichen Folgen. Im schlimmsten Fall wäre ein Einbruch bis 14.000 und somit ein ähnlicher Crash wie während der Finanzkrise vor gut zwölf Jahren zu erwarten. Stabilisiert sich die Lage, stellt das jüngste Tief um 18.000 bereits die mögliche Untergrenze für die kommenden Monate dar. Eine schnelle Erholung auf neue Hochs ist hingegen vorerst noch unwahrscheinlich. Selbst nach dem 1987er-Absturz dauerts es rund zwei Jahre, bis der Dow das alte Kursniveau wieder erreichte.

 

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen
WKN MF31W6
Emittent Morgan Stanley
Basispreis 18.001,03
Knock out Schwelle 18.001,03
Hebel 5,17
Laufzeit endlos
Kurs 38,28
Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN KB0S0G
Emittent Citi
Basispreis 25.639,88
Knock out Schwelle 25.639,88
Hebel 5,43
Laufzeit endlos
Kurs 36,28

 

06.04.2020 DAX: Erholung bis 10.400 möglich

 DAX: Erholung bis 10.400 möglich

Der Deutsche Aktienindex befindet sich weiterhin in einer Gegenbewegung zurück nach oben, die nach den vorausgegangenen Verluste eine normale Reaktion darstellt. Anleger dürfen dies auch weiterhin nicht mit einem neuen Aufwärtstrend verwechseln. Von Andreas Büchler

image.png

Der DAX könnte in den kommenden Tagen ein weiteres Mal Anlauf in Richtung der Notierungslücke (gap) bei 9900 bis 10.400 Punkten nehmen. Selbst ein Test der nächsten, ähnlich gebauten Hürde um 11.000 ist in diesen schwankungsfreudigen Zeiten nicht ganz auszuschließen – wenngleich auch nur schwer vorstellbar. Spätestens wenn sich die negative Stimmung wieder durchsetzt und der Markt zurück unter 9500 und 9100 einbricht, rücken aber wieder die südlichen Kursziele in den Fokus.

image.png

Das langfristige Minimum, mit dem Anleger rechnen sollten, ist ein erneuter Test der Zone um 7500 / 8150. Dort drehte der Index in den zurückliegenden 20 Jahren bereits mehrfach deutlich wieder in die Gegenrichtung. Im worst case dürfte er zwar hier kaum stoppen, jedoch ist diese Schwelle sicher ein guter erster Orientierungspunkt für Schnäppchenjäger.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

HV5PB9

Emittent

UniCredit

Basispreis

7.001,51

Knock out Schwelle

7.120,00

Hebel

3,24

Laufzeit

endlos

Kurs

29,34

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

DFE9WT

Emittent

DZ Bank

Basispreis

11.400,00

Knock out Schwelle

11.400,00

Hebel

5,99

Laufzeit

25.09.20

Kurs

15,67

03.04.2020 Dow Jones: Erdrückende Bilanz

Dow Jones: Erdrückende Bilanz

Den Durchbruch unter die nächste Haltezone konnte der Dow Jones Industrial Index knapp verhindern. Für Entwarnung ist es aber viel zu früh. Im besten Fall bildet der Markt kurzfristig eine Trading-Range aus, die aber nicht lange gültig sein dürfte. Der nächste Bewegungsimpuls sollte noch vor Ostern erfolgen. Von Franz-Georg Wenner

 

Positive und negative Signale halten sich beim Dow im sehr kurzfristigen Bereich derzeit die Waage. Zwar rutschte der Markt unter die 21.400er-Schwelle, drehte aber bereits oberhalb der nächsten Nachkaufzone um 20.600 nach oben. Ob allerdings das jüngste Kaufinteresse auch vor dem Wochenende überwiegen wird, ist mehr als fraglich. Wer seit Jahresbeginn jeweils zum Schlusskurs am Donnerstag eingestiegen ist und am Freitag in den letzten Minuten verkaufte, war nur zwei Mal erfolgreich – elf Mal leuchteten teilweise tiefrote Minuszeichen auf. Zuletzt sackte der Dow um jeweils vier und 4,6 Prozent ab. Kein Anleger möchte in der handelsfreien Zeit zu große Risiken eingehen und steigt vorher aus.

Vor diesem Hintergrund erscheint eine Rückeroberung der 21-Tage-Linie (blau) bei 21.900 bereits recht sportlich. Ein Anstieg über das Bärenmarktrally-Hoch um 22.500 ist auch für die kommende Woche kaum zu erwarten. Vielmehr müssen Anleger jederzeit mit einem erneuten Schwächeanfall in Richtung 20.600 rechnen.

Spekulationen auf der Long-Seite sind derzeit somit nicht empfehlenswert, das Chance-Risiko-Verhältnis ist nicht attraktiv. Vorsichtige Anleger warten deutlich positive Signale wie neue Hochs ab. Wer mutiger ist, steigt bei einem erneuten Rücksetzer in den Bereich 18.000/18.500 ein. Allerdings sollten die Gefahren nicht unterschätzt werden. Wiederholt sich der Crash von 2008/2009, besteht Spielraum bis ungefähr 14.000.

 

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

HZ89H8

Emittent

UniCredit

Basispreis

17.527,58

Knock out Schwelle

17.527,58

Hebel

5,45

Laufzeit

endlos

Kurs

36,24

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

KB0S0G

Emittent

Citi

Basispreis

25.654,56

Knock out Schwelle

25.654,56

Hebel

4,86

Laufzeit

endlos

Kurs

40,72

 

03.04.2020 DAX: Die Ruhe vor dem nächsten Sturm

DAX: Die Ruhe vor dem nächsten Sturm

Der Deutsche Aktienindex ist kurzzeitig zu einem normalen Schwankungsverhalten zurückgekehrt. Doch die Erfahrung zeigt, dass der nächste Ausbruch von Verkaufspanik sehr wahrscheinlich ist. Von Andreas Büchler


image.png


Der DAX bewegt sich wieder in einer verhältnismäßig reduzierten Bandbreite, die vor dem Wochenende Kurse zwischen 9200 und 9800 erwarten lässt – erkennbar am hellgrauen Bereich des Prognose-Korridors im Kurzfristchart. Die Analyse langfristiger Crashs (Chart unten) zeigt aber, dass der Markt eine Abwärtsbewegung selten nach dem ersten scharfen Ausverkauf beendet hat (rote Linien). Dazu kommt, dass der Index sich zuletzt nicht mehr über der ersten kleinen Stabilisierungszone um 9500 halten konnte (roter Pfeil). Erneute Verluste zurück in Richtung 9100 und 8150 / 8200 bleiben daher zu befürchten.

image.png


Zumindest für eine mittelfristige Beruhigung könnte der Bereich um die 8000er-Marke dann aber genügen, denn nach einem Einbruch von 33 Prozent unter den 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) ist der Markt auch in der Vergangenheit nur noch langsamer gefallen oder hat sich sogar temporär erholt.


 

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

HV5PB9

Emittent

UniCredit

Basispreis

6.998,07

Knock out Schwelle

7.105,00

Hebel

3,30

Laufzeit

endlos

Kurs

30,55

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

DFE9WT

Emittent

DZ Bank

Basispreis

11.400,00

Knock out Schwelle

11.400,00

Hebel

6,99

Laufzeit

25.09.20

Kurs

14,64


02.04.2020 Dow Jones: Neue Verkaufswelle?

Dow Jones: Neue Verkaufswelle?

 

Am amerikanischen Aktienmarkt scheint sich das Kräfteverhältnis wieder in Richtung der Pessimisten zu verschieben. Die Bärenmarktrally beim Dow Jones Industrial Index ist Geschichte, auch eine erste Haltezone wurde zur Wochenmitte unterschritten. Damit verdichten sich die Signale für eine weitere Schwächephase. Von Franz-Georg Wenner

 

Anders als noch Ende März zeigte der Dow am Mittwoch im Bereich der Wendezone bei 21.400 keine Erholung. Auch wenn es sich nur um ein kleines Warnsignal handelt, sollten Anleger nun wieder stärker die Unterseite im Blick behalten. Der aus vergangenen Schwankungen abgeleitete Prognosekanal (grau/rot) zeigt nun ebenfalls wieder deutlich Richtung Süden.

In Reichweite dürfte heute die 20.600er-Marke kommen. Solange der Dow den Preisbereich behauptet, bleibt zumindest eine Seitwärtsbewegung als Option im Spiel. Darunter würden sich die kurzfristigen Perspektiven hingegen deutlicher eintrüben. Statistisch reicht das Korrekturpotenzial schon jetzt bis 19.000. Ein klares Signal der Stärke zeichnet sich hingegen vorerst nicht ab. Erst ein Ausbruch über das jüngste Hoch der Bärenmarktrally und somit auch den Monatsdurchschnitt bei rund 22.500 würde eine Neueinschätzung der Lage erforderlich machen.

Keine Anpassung der Aussichten ist im langfristigen Bereich notwendig. Eine schnelle „V-„förmige Erholung bleibt vorerst Wunschdenken und war auch in vergangenen Crash-Phasen nicht zu beobachten. Wesentlich wahrscheinlicher ist eine lang andauernde Bodenbildungsbewegung, die sich über die kommenden Monate erstrecken könnte.

 

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

HZ89H8

Emittent

UniCredit

Basispreis

17.527,58

Knock out Schwelle

17.527,58

Hebel

6,30

Laufzeit

endlos

Kurs

31,43

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

KB0S0G

Emittent

Citi

Basispreis

25.654,56

Knock out Schwelle

25.654,56

Hebel

4,24

Laufzeit

endlos

Kurs

45,30

 

02.04.2020 DAX: Pause vor der nächsten Welle

DAX: Pause vor der nächsten Welle

Die Richtung des nächsten kurzfristigen Bewegungsimpulses vorauszusagen ist im momentanen Marktumfeld kaum seriös möglich. Allerdings ist das auch nur nebensächlich, denn entscheidend bleibt der mittelfristig zu erwartende Basistrend – dieser wiederum ist relativ klar bestimmbar. Von Andreas Büchler

image.png

Der Deutsche Aktienindex stabilisiert sich seit einigen Tagen oberhalb von 9500, was ein positives Signal darstellt. Ganz auszuschließen ist eine Fortsetzung der Bärenmarktrally bis über das erste, bereits erreichte Kursziel um 9900 / 10.400 daher nicht. Doch auf einen weiteren Anstieg an die nächste Hürde im Chart um 11.000 wetten sollten Anleger nur, wenn sie zu den hartgesottenen Spielernaturen zählen.

image.png

Ein erneuter Rückfall an die Zielzone 7500 / 8150 ist nur eine Frage der Zeit, nachdem der langfristige Aufwärtstrend (schwarz) ein jähes Ende nahm. Kaum eine Korrektur, die so begonnen hat, endete in den vergangenen Jahrzehnten sofort wieder (rote Pfeile). Zumindest mit einer längeren Bodenbildungsphase ist zu rechnen – wenn nicht sogar mit weiteren Kursrückgängen auf neue Tiefs.

 

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

HV5PB9

Emittent

UniCredit

Basispreis

6.998,07

Knock out Schwelle

7.105,00

Hebel

3,30

Laufzeit

endlos

Kurs

30,55

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

DFE9WT

Emittent

DZ Bank

Basispreis

11.400,00

Knock out Schwelle

11.400,00

Hebel

6,99

Laufzeit

25.09.20

Kurs

14,64

01.04.2020 Dow Jones: Abverkauf nach Plan

Dow Jones: Abverkauf nach Plan

Den dritten Handelstag in Folge blieb der Dow Jones Industrial Index in der Bandbreite, die am vergangenen Donnerstag ausgebildet wurde. Eine Vorentscheidung für die kommenden Tage ist aber nur eine Frage der Zeit. Trader sollten die Signalschwellen auf der Ober- und Unterseite im Auge behalten. Von Franz-Georg Wenner

 

Auf die extrem volatile Phase in der jüngeren Vergangenheit folgt derzeit eine Atempause an der Wall Street. Die tägliche Schwankungsbreite ist zumindest kurzfristig kräftig gefallen, während das Handelsvolumen wie so häufig zum Quartalsende spürbar zulegte. Automatische Käufe von Pensionskassen auf dem höchsten Niveau der vergangenen Jahre stabilisierten zuletzt den Markt. Erst jetzt wird sich zeigen, wie nachhaltig die jüngste Bärenmarktrally ist.

Wie von uns erwartet kam es im Dunstkreis der 21-Tage-Linie (blau) am Mittwoch zu Gewinnmitnahmen. Der Durchschnitt stellt bei 22.400 die erste Hürde auf der Oberseite dar. Darüber wird die Luft sehr dünn, eine Fortsetzung der Erholung bis 23.500 oder sogar 25.000 ist eher unwahrscheinlich. Fällt der Dow unter die zuletzt stabilisierend wirkende Wendezone um 21.400, sollten sich Trader den Bereich um 20.600 als Zielzone vormerken. Darunter wäre der Weg frei für eine Abwärtswelle bis mindestens an die 20.000er-Schwelle.

Auf der übergeordneten und somit langfristigen Zeitebene liefern die Crash-Phasen der vergangenen Jahrzehnte eine gute Blaupause für die laufende Korrektur. Die jüngste Umkehr bei etwa 18.500 passt in das Muster der Ausverkäufe von 1987 und 2000/2003 (Rechtecke). Mittelfristig sollten daher ein erneuter Test des Jahrestiefs sowie  auch eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung bis 14.000 eingeplant werden.

 

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

HZ89H8

Emittent

UniCredit

Basispreis

17.528,14

Knock out Schwelle

17.528,14

Hebel

5,99

Laufzeit

endlos

Kurs

33,36

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

KB0S0G

Emittent

Citi

Basispreis

25.662,07

Knock out Schwelle

25.662,07

Hebel

4,75

Laufzeit

endlos

Kurs

41,93

 

01.04.2020 DAX: Wieder zurück in Richtung 9000

DAX: Wieder zurück in Richtung 9000

Der Deutsche Aktienindex kommt wie erwartet nicht über die nächste technische Barriere im Kursverlauf hinaus. Nun dürfte das Ausmaß des nächsten Rückschlags hilfreich sein, um den im Markt noch vorhandenen Verkaufsdruck zu bestimmen. Von Andreas Büchler

image.png

Der DAX ist an der hier mehrfach prognostizierten Wendezone um 9900 / 10.400 stehen geblieben und zeigt nun Anzeichen eines erneuten Richtungswechseln nach Süden. Kurzfristig stoppten Verkäufe zuletzt zwar wiederholt im Bereich der 9500er-Marke, doch an dieser Preiszone ist eine Stabilisierung auf Dauer eher unwahrscheinlich. Frühestens um 9000 könnte der Markt sich wieder fangen.

image.png

Neue Tiefs bleiben nur eine Frage der Zeit, wie der Vergleich mit alten Crashs zeigt. Zwar blieben kleinere Korrekturen etwa in der gleichen Dimension, wie auch der jetzige Einbruch (rote Boxen). Eine zumindest temporäre Stabilisierung kommt daher auch diesmal nicht überraschend. Die beiden starken Ausverkäufe 2001 / 2002 und 2008 / 2009 erreichten jedoch auf längere Sicht einen weitaus größeren Umfang.

 

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

HV5PB9

Emittent

UniCredit

Basispreis

6.998,07

Knock out Schwelle

7.105,00

Hebel

3,30

Laufzeit

endlos

Kurs

30,55

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

DFE9WT

Emittent

DZ Bank

Basispreis

11.400,00

Knock out Schwelle

11.400,00

Hebel

6,99

Laufzeit

25.09.20

Kurs

14,64

31.03.2020 Dow Jones: Mittelwert auf dem Prüfstand

Dow Jones: Mittelwert auf dem Prüfstand

Mit dem starken Wochenauftakt holte der Dow Jones Industrial Index den jüngsten Rückschlag wieder auf und eroberte die 22.000er-Schwelle zurück. Ein viel beachteter Belastungsfaktor auf der Oberseite könnte die Erholung nun aber beenden und eine weitere Korrekturwelle einleiten. Von Franz-Georg Wenner

 

Auf den ersten Blick lassen die kräftigen Gewinne am Montag neue Hoffnung auf eine länger anhaltende Bärenmarktrally aufkommen. In den vergangenen Tagen war mehrfach am nächsten Wendebereich bei rund 21.400 erhöhte Nachfrage messbar. Die Preisschwelle stellt zusammen mit der Region um 20.600 derzeit die wichtigste Haltezone in unmittelbarer Umgebung auf der Unterseite dar.

Solange das Niveau verteidigt wird, leuchten zumindest keine kurzfristigen neuen Warnsignale auf. Unter der Oberfläche lassen die Kräfte der Käufer allerdings allmählich nach. Zuletzt war das Aufwärtsvolumen rückläufig bei steigenden Kursen, zudem führten eher defensive Sektoren die Gewinnerliste an. Das Vertrauen in die Erholung ist daher als gering einzuordnen. Erschwerend kommt der nun erreichte Monatsdurchschnitt bei etwa 22.700 (blaue Linie) hinzu. Trader realisieren am Mittelwert häufig Buchgewinne, der Dow scheint somit auf der Oberseite limitiert. Weitere Verkaufszone zeigt der hochaufgelöste Chart bei 23.500 und 25.000.

 

Noch keine Entwarnung liefert der Blick aus der Satellitenperspektive. Bisher entsprechen die Verluste der zurückliegenden Wochen den Crash-Phasen von 1987 und 2000/2003 (graue Rechtecke). Läuft es hingegen schlecht und sackt der Dow unter das jüngste Tief, verdichten sich die Anzeichen für einen ähnlichen Kurssturz wie vor etwa zwölf Jahren, als der Index in der Spitze um rund 55 Prozent abstürzte. Übertragen auf die aktuelle Ausgangsläge würde dies einer Zielzone von rund 14.000 entsprechen. Das Kursverhalten in den kommenden Tagen ist daher richtungsweisend für den amerikanischen Aktienmarkt.

 

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN HZ8N23
Emittent UniCredit
Basispreis 18.611,50
Knock out Schwelle 18.800,00
Hebel 6,08
Laufzeit endlos
Kurs 32,35

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN KB0S0G
Emittent Citi
Basispreis 25.664,35
Knock out Schwelle 25.664,35
Hebel 6,31
Laufzeit endlos
Kurs 33,55

 

31.03.2020 DAX: Der Trend bleibt negativ

 DAX: Der Trend bleibt negativ

Die Erholung des Deutschen Aktienindex sollte nicht darüber hinweg täuschen, dass der Ausverkauf mit hoher Wahrscheinlichkeit nur pausiert. Dies zeigen Erfahrungen mit vergangenen Crashs. Von Andreas Büchler

image.png

Die aktuelle Bärenmarktrally des DAX bietet eine gute Gelegenheit, zwischen 9900 und 10.400 Punkten nochmal etwas besser aus Positionen auszusteigen, deren Verkauf man verpasst hat. Nur in einem weniger wahrscheinlichen Idealszenario könnte der Index sich sogar noch weiter bis an die nächstfolgende technische Barriere um 11.000 / 11.500 erholen, bevor der Haupttrend sich wieder durchsetzen dürfte.

image.png

Der Langfristchart zeigt: Ist der DAX erst einmal deutlich unter seinen 200-Tage-Mittelpreis gefallen (graue Boxen), geht es länger abwärts. Dabei werden im weiteren Verlauf der Baisse oft auch neue Tiefs markiert, wobei das nicht zwingend der Fall ist. Zumindest aber ein erneuter Test des über Jahrzehnte markierten Gleichgewichtspreises um 8150 dürfte allerdings sehr wahrscheinlich sein.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

HV5PB9

Emittent

UniCredit

Basispreis

6.998,07

Knock out Schwelle

7.105,00

Hebel

3,30

Laufzeit

endlos

Kurs

30,55

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

DFE9WT

Emittent

DZ Bank

Basispreis

11.400,00

Knock out Schwelle

11.400,00

Hebel

6,99

Laufzeit

25.09.20

Kurs

14,64

30.03.2020 Dow Jones: Wieder mehr Luft nach unten

 Dow Jones: Wieder mehr Luft nach unten

Die Erholung des Dow Jones Industrial Index ist ins Stocken geraten. Dies muss noch nicht ihr Ende bedeuten, doch der restliche Spielraum ist beschränkt. Anlege sollten vor allem auf einen erneuten Einbruch unter 20.600 als Warnsignal achten. Von Andreas Büchler

image.png

Der Dow wird knapp unterhalb seines fallenden Monatsdurchschnittspreises (blau) bei aktuell rund 22.800 wieder verstärkt abverkauft. Zwar ist eine weitere Bärenmarktrally an die nächste horizontale Verkaufszone im Chart zwischen 23.500 und 25.000 nach den starken vorausgegangenen Verlusten durchaus eine Option. Doch auf die voraussichtlich letzte Meile einer sich nur im Idealfall weiter ausdehnenden Erholung zu wetten, ist bestenfalls etwas für sehr Mutige. 

Wer gegen den momentan starken Negativ-Trend auf steigende Notierungen setzt, sollte jedoch einen Rückfall unter den Bereich 20.600 / 21.400 als Gefahrenzeichen ansehen. Der dort im Kurzfristchart erkennbare horizontale Wendebereich stellt den einzigen Puffer auf dem Weg zurück zu den bisherigen Tiefs dar. Ein Ausbruch unter diese Zone ist nach wie vor das mittelfristig wahrscheinlichste Szenario.

image.png

Für Optimisten bleibt die Hoffnung, dass der Dow die Dimensionen von zwei der drei letzten großen Crashs seit 1987 nicht sprengt (graue Boxen). Dann wäre das bisherige Korrektur-Tief des Marktes vorläufig auch für eine Bodenbildung geeignet, und wird zwar erneut getestet, aber nicht mehr signifikant unterschritten. Doch ausgerechnet in der jüngsten Krise 2008/2009 brach der Index bereits deutliche schwungvoller ein – übertragen auf heute ergäbe sich daraus ein Kursziel von 14.000 Punkten in den kommenden Monaten.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

HU1THH

Emittent

UniCredit

Basispreis

15.804,62

Knock out Schwelle

15.804,62

Hebel

3,47

Laufzeit

endlos

Kurs

57,30

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

KB0S0G

Emittent

Citi

Basispreis

25.675,77

Knock out Schwelle

25.675,77

Hebel

5,87

Laufzeit

endlos

Kurs

34,52