Analysen DAX & Dow2020-01-07T14:54:09+01:00

25.02.2020 Dow Jones: Tiefere Kurse sollten folgen

Dow Jones: Tiefere Kurse sollten folgen

Der Dow Jones Industrial Index hat die erste Stabilisierungschance verpasst. Dies signalisiert anhaltenden Verkaufsdruck und lässt die nächste 1.000er-Schwelle in Reichweite kommen. Auch dort können Anleger nicht sicher sein, ob der Markt sich beruhigt. Von Andreas Büchler

image.png

Der Bereich um 28.200 / 28.400 konnte nicht genug Käufer anlocken, um dem Dow zu einer Bodenbildung zu verhelfen. Die nächste Chance dafür erhält der Index rund 1.000 Punkte tiefer – was schnell gehen könnte. Doch die unterschrittenen Wendezonen bleiben weiter relevant, darunter auch der Bereich 28.800 / 29.000. Sie dürften künftig als technische Widerstände wirken, und erst wenn der Markt darüber erneut Käufer findet, würden die Ampeln wieder auf grün springen. Doch das ist kurzfristig sehr unwahrscheinlich, denn die Erfahrung zeigt, dass auf einen ersten starken Verlusttag oft weitere Verkäufe folgen.

image.png

Die nächste Zielmarke um 27.200 am populären 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) könnte schon in wenigen Tagen erreicht werden. In der Nähe verlaufen aktuell auch die Untergrenze des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals und eine horizontale Wendezone, so dass der Dow an dieser Stelle zumindest pausieren sollte. Weitere Gewinnmitnahmen sind danach aber nicht auszuschließen, die 25.500er-Marke stellt ein realistisches Negativ-Kursziel auf dieser Zeitebene dar – doch für Pessimismus in dieser Größenordnung ist es noch etwas zu früh.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

KA3BAF

Emittent

Citi

Basispreis

25.508,98

Knock out Schwelle

25.800

Hebel

10,62

Laufzeit

Open end

Kurs

2,46

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

DD4Y0P

Emittent

DZ Bank

Basispreis

30.723,09

Knock out Schwelle

30.723,09

Hebel

10,89

Laufzeit

endlos

Kurs

23,65


25.02.2020 DAX: 130 Virus-Tote sind egal?

DAX: 130 Virus-Tote sind egal?

Der Deutsche Aktienindex wird abverkauft, dafür wird Corona als Grund genannt. Doch die bereits 80.000 Infekte in diesem Jahr und eine dreistellige Zahl Opfer der Grippe blieben in den Kursen unberücksichtigt – warum? Die Erklärung ist verhältnismäßig einfach. Von Andreas Büchler

Nicht nur die Grippe hat 2020 bereits über 100 Menschenleben gekostet, auch im Straßenverkehr dürften hierzulande bereits wieder mehr als 500 Menschen gestorben sein, und das nur bei klassischen Unfällen. Die steigende Zahl der Erkrankungen wegen der hohen Feinstaubbelastung nicht mitgezählt – verantwortlich dafür unter anderem große börsennotierte Konzerne wie Volkswagen mit seinen manipulierten Abgaswerten. Eine Reaktion der Börse darauf war somit nachvollziehbar. Doch die Zahl der Toten durch Corona in Deutschland bislang: Null. Dennoch ist das Thema omnipräsent in den Medien, die von diesen Schlagzeilen leben und sie dementsprechend extrem unangemessen aufblasen. 

Dadurch entsteht paradoxerweise als Rückschlag eine Auswirkung auf die Realität, auch auf die der Finanzmärkte, der sich leider auch faktenorientierte Anleger nicht entziehen können. Von einer "Lügenpresse" zu sprechen wäre sachlich zwar nicht ganz korrekt und der Ausdruck scheint ohnehin für Populisten reserviert zu sein. Aber zweifellos leisten sensationsgeile Zeitungen, Webseiten und TV-Sender mit ihrer alles andere als objektiven Berichterstattung einen wesentlichen Beitrag zur übertriebenen Reaktion der Gesellschaft auf den Corona-Ausbruch.

image.png

Es ist daher alles andere als sicher, dass der DAX sich auch nur zeitweise an dem bislang bewährten Kaufbereich um 12.900 / 12.950 stabilisieren kann – was bei normalen Schwankungen im ansonsten intakten Aufwärtstrend eigentlich zu erwarten wäre. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass auf einen Einbruch in der Größenordnung des gestrigen Absturzes in der Regel weitere Abverkäufe folgen. Eine vorherige Erholung in Richtung 13.300 ist zwar möglich, aber nur mittelmäßig wahrscheinlich.

image.png

Selbst eine Bodenbildung um 12.500 / 12.600 am viel beachteten 200-Tage-Durchschnitt (violett) sollte nicht als selbstverständlich angesehen werden, obwohl spätestens knapp darunter im Vorjahr jede Korrektur stoppte. Zumindest aber am unteren Rand des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals (schwarz) um 12.000 dürften die Verkäufer sich wieder eine Pause gönnen. Aus heutiger Sicht können Anleger jede Konsolidierung bis in diesen Bereich als Kaufgelegenheit sehen, da der "Virus-Effekt" nach aktuellem Prognose-Stand bestenfalls zu einer kleinen Wachstumsdelle führen sollte. Unklug wäre es aber, sich gegen den Herdentrieb zu stellen, und zu früh wieder auf Schnäppchenjagd zu gehen. Immerhin sind im Vorjahr hohe Gewinne angefallen, die mitgenommen werden wollen.

 

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

HZ4CUR

Emittent

UniCredit

Basispreis

12.163,22

Knock out Schwelle

12.163,22

Hebel

11,95

Laufzeit

endlos

Kurs

10,38

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

GM2DA9

Emittent

Goldman Sachs

Basispreis

14.512,79

Knock out Schwelle

14.391,89

Hebel

10,98

Laufzeit

endlos

Kurs

13,10

24.02.2020 Dow Jones: Pendel schlägt nach unten aus

Dow Jones: Pendel schlägt nach unten aus

Nach einer Übertreibungsphase auf der Oberseite dürfte nun die gegenteilige Entwicklung folgen. Anleger müssen sich auf Gewinnmitnahmen bis zum populären 200-Tage-Durchschnittspreis einstellen. Von Andreas Büchler

image.png

Der Dow Jones Industrial Index hat erste kleinere Stabilisierungszonen im kurzfristigen Chart ignoriert und ist gleich bis an den knapp über der 28.000er-Marke liegenden Bodenbildungsbereich gefallen. Dort hat der Index zwar zugleich das statistisch wahrscheinliche Abwärtspotenzial für den Wochenanfang schon ausgeschöpft, doch seltene Ausreißer unter die Grenze des hier kalkulierbaren Prognosekorridors (graue Fläche) hinaus sind möglich, und spätestens in den kommenden Tagen dürfte es weiter nach Süden in Richtung 27.000 gehen.

image.png

Stagnieren könnte diese Verkaufswelle erstmals wieder am viel beachteten Mittelkurs der vergangenen 200 Handelstage (violett). Dieser fällt aktuell um 27.200 zusammen mit der knapp darunter liegenden Südgrenze des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

KA3BAF

Emittent

Citi

Basispreis

25.508,98

Knock out Schwelle

25.800

Hebel

10,62

Laufzeit

Open end

Kurs

2,46

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

DD4Y0P

Emittent

DZ Bank

Basispreis

30.723,09

Knock out Schwelle

30.723,09

Hebel

10,89

Laufzeit

endlos

Kurs

23,65


24.02.2020 DAX: Rückkehr an den Basistrend

 DAX: Rückkehr an den Basistrend

Nach der jüngsten Übertreibung nach oben korrigiert der Deutsche Aktienindex wieder an seinen kurzfristigen Mittelwert. Dabei dürfte es aber kaum bleiben, daher müssen sich Anleger auch an den Gedanken gewöhnen, dass das Pendel bis ans andere Extrem ausschlagen könnte. Von Andreas Büchler

image.png

Der DAX hat wie erwartet eine Rückkehr an seinen Monatsdurchschnittspreis (blau) um 13.450 / 13.500 vollzogen, doch hält sich dort nicht lange auf und fällt weiter. Dieses Niveau bleibt dennoch wichtig, da es bei künftigen Erholungen des Marktes erfahrungsgemäß einen Rollentausch vollziehen und als technische Barriere dienen könnte. 

Auch die nächste Zielmarke auf der Unterseite um 13.200 hat der Index zu Handelsbeginn am Montag fast erreicht. Hier könnte der Abverkauf kurz stoppen, doch eine stärkere stabilisierende Nachfrage war in den Vormonaten erst um 12.900 / 12.950 messbar.

image.png

Der mittelfristige Basistrend (schwarz) um 13.050 ist ebenfalls fast erreicht, und dürfte den Index kurzzeitig auffangen. Doch auch auf dieser Zeitebene ist die nächste verlässliche Haltezone noch weiter entfernt, denn erst um 12.600 am 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) könnte das Kaufinteresse wieder anziehen.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

HZ4CUR

Emittent

UniCredit

Basispreis

12.163,22

Knock out Schwelle

12.163,22

Hebel

11,95

Laufzeit

endlos

Kurs

10,38

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

GM2DA9

Emittent

Goldman Sachs

Basispreis

14.512,79

Knock out Schwelle

14.391,89

Hebel

10,98

Laufzeit

endlos

Kurs

13,10

21.02.2020 Dow Jones: 28.800 könnte bereits halten

Dow Jones: 28.800 könnte bereits halten

Der Dow Jones Industrial Index nähert sich seinem ersten potenziellen Bodenbildungsbereich an. Schon hier ist mit etwas Glück eine frühe Stabilisierung möglich. Aus einer mittelfristigen Perspektive ist allerdings auch noch Luft für eine weitere Korrektur. Von Andreas Büchler

image.png

Der Dow ist an einer ersten horizontalen Wendezone bei 28.800 / 29.000 angekommen, an dem momentan zugleich auch noch der Monatsdurchschnittspreis (blaue Kurve) als zusätzlicher Bodenbildungsfaktor verläuft. Zumindest kurzzeitig dürften Gewinnmitnahmen der Marktteilnehmer hier pausieren. 

image.png

Aus einem übergeordneten Blickwinkel wäre dagegen erst um 28.350 der Basis-Aufwärtstrend wieder erreicht (schwarz), und eine Abweichung davon nach Süden hätte sogar Raum bis unter den 200-Tage-Mittelkurs (violett) bei 27.200. Da jedoch auf allen Zeitebenen eine steigende Tendenz feststellbar ist, müssen sich Anleger vorerst keine Sorgen machen.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

HZ4481

Emittent

UniCredit

Basispreis

26.300,58

Knock out Schwelle

26.450,58

Hebel

10,00

Laufzeit

endlos

Kurs

27,25

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

MC5MHW

Emittent

Morgan Stanley

Basispreis

31.500,00

Knock out Schwelle

31.500,00

Hebel

12,36

Laufzeit

15.05.20

Kurs

21,92


21.02.2020 DAX: Pause nach Plan

 DAX: Pause nach Plan

Der Deutsche Aktienindex hat sein kurz- und mittelfristiges Schwankungsmaximum ausgereizt, die aktuelle Unterbrechung des Anstiegs kommt daher nur wenig überraschend. Doch die Trends zeigen unverändert in die gleiche Richtung. Von Andreas Büchler

image.png

Der DAX hatte sich zuletzt wieder rekordverdächtig weit von seinem Trend nach oben abgesetzt (schwarz), woraufhin in der Vergangenheit in der Regel mindestens eine Rückkehr zu Mittelpunkt des entsprechenden Korridors folgte. Auch diesmal scheint der Markt diesem Gesetz zu gehorchen und steuert zurück in Richtung 13.500er-Marke.

image.png

Auch aus der Vogelperspektive ist der Spielraum nach Norden ausgereizt: Der Index ist sowohl am oberen Ende seines statistisch kalkulierbaren Schwankungskorridors (blaue Fläche) als auch am Rand des hier seit über einem Jahr sichtbaren, linearen Steigungskanals angekommen. Eine Konsolidierung wird damit zum wahrscheinlicheren Szenario, ohne dass die grundlegend positive Prognose aber gefährdet ist.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

KA8PFT

Emittent

Citi

Basispreis

12.529,59

Knock out Schwelle

12.529,59

Hebel

10,86

Laufzeit

endlos

Kurs

1,26

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

DF0XZU

Emittent

DZ Bank

Basispreis

14.988,48

Knock out Schwelle

14.988,48

Hebel

11,42

Laufzeit

endlos

Kurs

12,22

20.02.2020 Dow Jones: Restpotenzial kommt auf die Perspektive an

Dow Jones: Restpotenzial kommt auf die Perspektive an

Der Spielraum des Dow Jones Industrial Index ist kurzfristig höher als auf längere Sicht – eine ungewöhnliche Situation, denn üblicherweise ist es umgekehrt. Doch Anleger müssen sich keine Sorgen machen, denn die Trends beider Zeitebenen zeigen in die gleiche Richtung. Von Andreas Büchler

image.png

Der seit Oktober 2019 ausgebildete Trend des Dow zeigt steiler nach oben als in den Monaten zuvor, und lässt dem Index aktuell Luft bis über die 30.100er-Marke – und damit in der Theorie auf neue Rekordstände. Spätestens dort wäre dann aber auch die Obergrenze des auf dieser Zeitebene kalkulierbaren Schwankungskorridors (graue Fläche) erreicht, und eine Atempause kaum zu vermeiden. 

Warum die nächstgelegene Stabilisierungszone bei 28.800 / 29.000 am Monatsdurchschnitt (blaue Kurve) schon früher wichtig werden könnte, zeigt der mittelfristige Chart.

image.png

Der über das gesamte vergangene Jahr reichende Trend des US-Leitindex verläuft etwas flacher als die neueste Rally. Aus diesem Blickwinkel hätte sich der Dow nun schon so weit von seinem Mittelpunkt (fette schwarze Linie) entfernt, dass eine Umkehr in die Gegenrichtung fällig wird. Zumindest aber sollte der Markt vorerst nur schwer über die – zum Glück steigende – Obergrenze bei aktuell 29.650 steigen können.

 

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

HZ4481

Emittent

UniCredit

Basispreis

26.300,58

Knock out Schwelle

26.450,58

Hebel

10,00

Laufzeit

endlos

Kurs

27,25

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

MC5MHW

Emittent

Morgan Stanley

Basispreis

31.500,00

Knock out Schwelle

31.500,00

Hebel

12,36

Laufzeit

15.05.20

Kurs

21,92

20.02.2020 DAX: Erst 13.500, dann 14.000?

DAX: Erst 13.500, dann 14.000?

Wahrscheinlicher als ein Anstieg an die nächste 1.000er-Schwelle ist zunächst ein Rückfall an den Mittelpunkt des Aufwärtstrends. Doch der Deutsche Aktienindex zeigt bisher keine Anzeichen von Schwäche. Von Andreas Büchler

image.png

Der DAX schiebt sich weiter entlang des oberen Randes seines aktuellen Trendkanals nach Norden. In der Vergangenheit ging es zunächst nicht mehr weiter aufwärts, wenn der Markt sich erst einmal so weit von seinem durchschnittlichen Trend nach oben entfernt hatte wie es jetzt der Fall ist. Eine Rückkehr zur Mitte bei derzeit rund 13.500 wäre daher das wahrscheinlicher Szenario. Doch vorläufig bleibt die Nachfrage weiter stark, so dass auch ein neuer, steiler verlaufender Steigungskanal eine Option für die Zukunft ist.

image.png

Gegen eine weitere deutliche Beschleunigung des Anstiegs spricht jedoch, dass sich auch auf der mittelfristigen Zeitebene bereits eine vergleichbare, beginnende Überhitzung abzeichnet. Ein kurzer Ausflug über die 14.000er-Marke ist zwar immer möglich, doch das Chance-Risiko-Verhältnis für Käufe ist vorläufig alles andere als optimal. Bestehende Positionen können Anleger dagegen problemlos halten, da nach einer Atempause eine Fortsetzung des positiven Trends das wahrscheinlichere Szenario ist.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

KA8PFT

Emittent

Citi

Basispreis

12.529,59

Knock out Schwelle

12.529,59

Hebel

10,86

Laufzeit

endlos

Kurs

1,26

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

DF0XZU

Emittent

DZ Bank

Basispreis

14.988,48

Knock out Schwelle

14.988,48

Hebel

11,42

Laufzeit

endlos

Kurs

12,22


19.02.2020 Dow Jones: Marktkräfte nicht unterschätzen

Dow Jones: Marktkräfte nicht unterschätzen

Im Dunstkreis des Monatsdurchschnitts bietet der Dow Jones Industrial Index für Schnäppchenjäger aktuell eine erste Nachkaufgelegenheit. Anleger mit einem längeren Horizont sollten größere Engagements hingegen zurückstellen und auf ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis warten. Von Franz-Georg Wenner

 

Nach den Verlusten zum Wochenauftakt hat der Dow einen ersten Stabilisierungsbereich nahezu erreicht. Im hochaufgelösten 30-Minuten-Kursverlauf fallen einige markante Wendepunkte bei 28.800 sowie der Monatsmittelwert bei 29.000 (blaue Linie) auf. Erfahrungsgemäß ist an diesen Orientierungspunkten wieder mit stärkeren Käufen zu rechnen. Erst darunter würde sich die kurzfristige Prognose leicht eintrüben. Im Idealfall reicht der statistische Spielraum aber schon jetzt bis in den Bereich der 30.000er-Schwelle.

In der mittelfristigen Ausgangslage dominiert zwar ein intakter Aufwärtskanal, der grundsätzlich weiter steigende Kurse erwarten lässt. Wie die Vergangenheit zeigt, sollten aber auch kurze Konsolidierungsphasen bis an die Mitte des Kanals einkalkuliert werden. Aktuell verläuft der Basistrend bei etwa 28.300. Hier eröffnet sich dann für Neueinsteiger eine attraktivere Ausgangslage, um von der nächsten Aufwärtswelle kräftig zu profitieren.

 

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

HZ4481

Emittent

UniCredit

Basispreis

26.301,00

Knock out Schwelle

26.447,63

Hebel

9,74

Laufzeit

endlos

Kurs

27,95

 

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

MC5MHW

Emittent

Morgan Stanley

Basispreis

31.500,00

Knock out Schwelle

31.500,00

Hebel

12,60

Laufzeit

15.05.20

Kurs

21,36

 

 

 

 

19.02.2020 DAX: Anstieg wie im Vorjahr

DAX: Anstieg wie im Vorjahr

Der Deutsche Aktienindex bewegt sich mit dem gleichen Tempo und in die gleiche Richtung wie 2019 . Doch wenn auch die Schwankungsbreite ähnlich ist, müssen Anleger zunächst eher mit einem Rückgang rechnen, bevor ein weiteres Plus möglich wird. Von Andreas Büchler

image.png

Die ehemalige horizontale Hürde im Chart um 13.550 / 13.600 scheint sich nun, nachdem sie überwunden wurde, als erste kurzfristige Nachkaufzone zu etablieren. An dieser, oder spätestens an der folgenden vergleichbaren Preisschwelle um 13.300 / 13.400 dürften Korrekturen auf dieser Zeitebene wieder stagnieren. Nach oben ist hingegen der Weg auf den ersten Blick frei bis an den nördlichen Rand des hier berechenbaren Schwankungskorridors, der bereits im Bereich der 14.000er-Marke verläuft.

image.png

Doch die Obergrenze des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals bei rund 13.900 bremst im übergeordneten Chart zusätzlich, und zumindest im Vorjahr hat sie sich als unüberwindbar erwiesen. Anleger benötigen daher etwas Geduld für frische Gewinne – und müssen gleichzeitig auch berücksichtigen, dass in diesem Kurskorridor ohne Weiteres auch Korrekturen bis fast zurück an die 13.000er-Marke möglich sind.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

KA8PFT

Emittent

Citi

Basispreis

12.527,13

Knock out Schwelle

12.527,13

Hebel

11,33

Laufzeit

endlos

Kurs

1,19

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

DF0XZU

Emittent

DZ Bank

Basispreis

14.989,92

Knock out Schwelle

14.989,92

Hebel

10,65

Laufzeit

endlos

Kurs

13,06


18.02.2020 Dow Jones: Nachfrage dürfte nachlassen

Dow Jones: Nachfrage dürfte nachlassen

Der Dow Jones Industrial Index zeigt unverändert einen stabilen Aufwärtstrend, nähert sich jedoch langsam ersten marktphysikalischen Grenzen an. Dies sollte weitere Gewinne zwar nicht stoppen, das Tempo aber reduzieren. Anleger dürften daher bessere Kaufzeitpunkte finden als jetzt. Von Andreas Büchler

image.png

Der Dow bewegt sich weiter in seinem kurzfristigen Schwankungskorridor (graue Fläche) nach oben, und hätte darin bereits jetzt schon Luft für einen Anstieg in Richtung der 30.000er-Marke. Auf der Unterseite präsentiert sich der US-Leitindex zugleich gut abgesichert, da schon um 28.800 / 29.000 eine erste Häufung von Umkehrpunkten im Kursverlauf erkennbar ist.

image.png

Anleger müssen jedoch berücksichtigen, dass der Dow sich wieder einmal extrem weit von seinem Anfang 2019 gestarteten Basistrend (schwarz) nach oben abgesetzt hat. In der Vergangenheit drehte er bei vergleichbaren Differenzen wieder mehr oder weniger deutlich nach unten, so dass auch diesmal das Szenario einer Korrektur bis mindestens rund 28.300 mit einkalkuliert werden sollte.



Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

HZ4481

Emittent

UniCredit

Basispreis

26.300,58

Knock out Schwelle

26.450,58

Hebel

10,00

Laufzeit

endlos

Kurs

27,25

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

MC5MHW

Emittent

Morgan Stanley

Basispreis

31.500,00

Knock out Schwelle

31.500,00

Hebel

12,36

Laufzeit

15.05.20

Kurs

21,92


18.02.2020 DAX: Kursziele bleiben vorhersagbar

 DAX: Kursziele bleiben vorhersagbar

Der Deutsche Aktienindex ist weiter auf Nordkurs, obwohl der Spielraum nach Norden kurzfristig immer geringer ausfällt. Kurzzeitige Unterbrechungen verwundern daher nicht, der Markt präsentiert sich nach unten allerdings ebenfalls gut abgesichert. Von Andreas Büchler

image.png

Der DAX hat die obere Zielmarke um 13.800 erreicht, erwartungsgemäß folgen nun kleinere Gewinnmitnahmen die sich zunächst bis etwa 13.450 in Richtung des Monatsdurchschnittspreises (blaue Kurve) ausdehnen könnten. Danach ist der obere Rand des kurzfristigen Schwankungskorridors (graue Fläche) um 14.000 der nächste Orientierungspunkt.

image.png

Auch der im mittelfristigen Chart seit Anfang 2019 erkennbare Aufwärtstrendkanal (schwarz) bremst derzeit ein wenig, da Marktteilnehmer an seiner Obergrenze nach wie vor verstärkt Profite realisieren. Es erscheint daher sinnvoll, vor frischen Käufen Rückschläge abzuwarten, um das Chance-Risiko-Verhältnis eines Einstiegs zu verbessern. Aus dieser Perspektive wirken auch Verluste bis 12.900 / 13.200 undramatisch, und können auf längere Sicht erwartet werden.


Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

KA8PFT

Emittent

Citi

Basispreis

12.527,13

Knock out Schwelle

12.527,13

Hebel

11,33

Laufzeit

endlos

Kurs

1,19

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

DF0XZU

Emittent

DZ Bank

Basispreis

14.989,92

Knock out Schwelle

14.989,92

Hebel

10,65

Laufzeit

endlos

Kurs

13,06

17.02.2020 DAX: 14.000 bleiben im Visier

DAX: 14.000 bleiben im Visier

Ohne Unterstützung von den amerikanischen Börsen werden sich Anleger beim Deutschen Aktienindex zum Wochenauftakt kaum weit aus der Deckung wagen. Zudem ist der Markt in den vergangenen Wochen gut gelaufen und reif für eine kurze Atempause. Die ersten Nachkaufbereiche sind zum Glück nicht weit entfernt. Von Franz-Georg Wenner

 

Der Januar ging mit minus zwei Prozent eindeutig an die Pessimisten, seit dem Monatswechsel haben die Bullen wieder das Zepter übernommen. Knapp sechs Prozent legte der Index zu, seit Jahresbeginn sind es 3,7 Prozent. Unter dem Strich kann sich der Auftakt somit sehen lassen, zumal die saisonal starken Monate März und April bevorstehen.

Nach den kräftigen Zuwächsen beim DAX steigt allerdings auch das Risiko von Gewinnmitnahmen. Zuletzt kletterten die Kurse im oberen Bereich des aus Schwankungen berechneten Prognosekorridors aufwärts. Unsere Zielzone auf der Oberseite verläuft heute bei 13.800/13.850 (grüne Markierung). Gewinne darüber hinaus sind hingegen eher nicht zu erwarten. Sollte eine Schwächephase folgen, können sich Trader für die kommenden Tage die Nachkaufzonen um 13.600 sowie 13.450 (21-Tage-Linie) vormerken.

Der mittelfristig ausgerichtete Tageschart bestätigt die Region um 13.800 bis maximal 14.000 als Zielzone Richtung Norden. Hier hätte der DAX den Grenzbereich des auf dieser Zeitebene ermittelten Vorhersagekorridors (blaues Band) sowie eine obere Aufwärtstrendlinie (grün gestrichelt) erreicht. Nach unten lässt der Wahrscheinlichkeitsbereich hingegen Luft bis mindestens 13.100. Damit überwiegen die Verlustgefahren auf der Unterseite. Neueinsteiger mit einem mittelfristigen Anlagehorizont sollten daher ein attraktiveres Chance-Risiko-Verhältnis abwarten.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

KA8PFT

Emittent

Citi

Basispreis

12.525,89

Knock out Schwelle

12.525,89

Hebel

11,00

Laufzeit

endlos

Kurs

1,28

 

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

DF0XZU

Emittent

DZ Bank

Basispreis

14.995,68

Knock out Schwelle

14.995,68

Hebel

10,98

Laufzeit

endlos

Kurs

12,17

 

 

 

 

14.02.2020 Dow Jones: Schwache Bilanz

Dow Jones: Schwache Bilanz

Für den Dow Jones Industrial Index zeichnet sich erneut eine positive Handelswoche ab mit neuen Rekorden. Richtig ist aber auch: Nach Gewinnen von knapp fünf Prozent seit Ende Januar erscheint ein direkter Durchmarsch bis in den Bereich der 30.000er-Marke etwas ambitioniert. Dazu kommt ein weiterer Effekt. Von Franz-Georg Wenner

 

In der DAX-Analyse waren wir bereits auf den Freitags-Effekt in diesem Jahr eingegangen. Besonders der Dow Jones zeigt seit dem Jahreswechsel eine ausgeprägte Kursschwäche vor dem Wochenende. Nur Mitte Januar beendete der Index den Handelstag mit geringen Zuwächsen, an fünf von sechs Fällen ging es hingegen abwärts. Im Durchschnitt büßten die Kurse um 0,8 Prozent ein. Die heutige Entwicklung verdient verstärkt Beachtung, weil die Wall Street am Montag feiertagsbedingt geschlossen bleibt. Die Tage nach dem Presidents’ Day und somit auch die Februar-Verfallswoche weisen zudem eine eher schwache Statistik auf. Entsprechend positiv wäre daher ein erfreulicher Wochenschluss an den US-Börsen zu werten.

Überzeugen kann hingegen unverändert der Blick auf den Kursverlauf. Trotz des kräftigen Anstiegs von knapp fünf Prozent seit dem letzten Tief sind bisher kaum Gewinnmitnahmen zu beobachten. In der kurzfristigen Zeitebene bleibt die Vorhersage positiv, solange der Dow den 21-Tage-Durchschnitt bei 29.000 behauptet. Rücksetzer bieten sich somit für Trader zum Einstieg an. Erste Warnsignale leuchten auf, wenn die Wendezone bei 28.800 unterboten wird. Nach oben lässt der grau eingezeichnete Vorhersagekanal mindestens Spielraum bis 29.800.

Etwas ausgebremst wird der Index derzeit von einer Aufwärtstrendlinie, die aus den Hochpunkten der vergangenen Monate abgeleitet werden kann (schwarz). Auch wenn die Gerade nicht punktgenau gilt, scheinen einige Marktteilnehmer den Signalgeber zu beachten. Die Schwelle steht für den maximalen Abstand, den der Dow ausgehend vom seinem Basistrend (schwarz gestrichelt) nach oben verlassen hat. Eine Trendbeschleunigung darüber hinaus könnte erneut – wie zuletzt Mitte Januar – abverkauft werden. Erst allmählich eröffnet sich neues Potenzial, mittelfristig sogar bis zur 30.000er-Schwelle.

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

HZ4481

Emittent

UniCredit

Basispreis

26.287,15

Knock out Schwelle

26.450,58

Hebel

9,31

Laufzeit

endlos

Kurs

28,96

 

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

MC5MHW

Emittent

Morgan Stanley

Basispreis

31.500,00

Knock out Schwelle

31.500,00

Hebel

13,47

Laufzeit

15.05.20

Kurs

20,22

 

 

 

 

14.02.2020 DAX: Jeder Dip wird gekauft

DAX: Jeder Dip wird gekauft

Verteidigt der Deutsche Aktienindex zum Wochenschluss die Gewinne der vergangenen Tage, würde der Markt zugleich ein sehr positives mittelfristiges Signal generieren. Allerdings sollten Anleger keine zu hohen Erwartungen mehr haben. Aus dem längerfristigen Kursverlauf kann eine klare Zielzone bestimmt werden. Von Franz-Georg Wenner

 

Zunächst ein wenig Statistik: Auf beiden Seiten des Atlantiks verlief der Freitag an den Aktienmärkten bisher recht schwach. Seit Jahresbeginn liegt die Trefferquote bei 33 Prozent, zwei Mal sackte der Markt um mehr als ein Prozent ab. Auch wenn die Historie viel zu kurz ist für eine fundierte Auswertung, zeigt zumindest die jüngere Vergangenheit, dass Investoren vor den handelsfreien Tagen ungern Risiken eingehen und verkaufen. Dies zeugt von geringer Zuversicht und Risikobereitschaft.

Wesentlich positiver fällt die Chart- und Markttechnik aus. Der kleine Rücksetzer am Donnerstag bis an die Ausbruchszone um 13.600 wurde sofort gekauft, zum Schluss stand der DAX auf Tageshoch. Sollten im unwahrscheinlichen Fall stärkere Gewinnmitnahmen einsetzen, ist der Markt im Bereich des Monatsdurchschnitts (blaue Linie) bei 13.400 gut abgesichert (rote Markierung). Steigen die Kurse hingegen über das Rekordhoch, taxieren wir das heutige Ziel auf 13.800/13.850.

 

Nicht fehlen darf aktuell der Blick auf den richtungsweisenden Wochenchart. In den zurückliegenden Monaten scheiterte der Index mehrfach an der alten Rekordzone um 13.500/13.600. Der Angebotsüberhang scheint überwunden. Investoren, die bisher ihr Pulver trocken hielten, könnten nun auf den fahrenden Zug aufspringen und so die Rally weiter befeuern. Auch wenn jederzeit aufgrund der zahlreichen Risikofaktoren mit zwischenzeitlichen Korrekturattacken zu rechnen ist, erscheint auf Sicht der kommenden Wochen ein Anstieg bis 14.250/14.550 realistisch. Eine Trendbeschleunigung darüber hinaus erwarten wir derzeit aber nicht. Vielmehr gilt es das Marktverhalten aus 2017/18 im Hinterkopf zu behalten (Pfeil).

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen

WKN

DF87B5

Emittent

DZ Bank

Basispreis

12.075,00

Knock out Schwelle

12.075,00

Hebel

8,05

Laufzeit

26.06.20

Kurs

17,30

 

Mit Hebel auf fallende Kurse setzen

WKN

HU8NA3

Emittent

UniCredit

Basispreis

14.845,51

Knock out Schwelle

14.845,51

Hebel

12,06

Laufzeit

endlos

Kurs

1,11