Analysen DAX & Dow2020-04-17T17:14:19+02:00

DAX: Schon wieder ein Verkaufssignal

Der Deutsche Aktienindex zeigt erneut Anzeichen von Schwäche. Selbst eine Kaufzone, die sich in den Vormonaten noch bewährt hat, konnte den Markt diesmal nicht sofort stabilisieren. Eine Chance zur Bodenbildung besteht aber noch. Von Andreas Büchler

 

Der DAX ist unter die beiden letzten Korrekturtiefs um 12.250 / 12.350 gefallen und hat damit ein frisches Warnsignal gesendet. Kurzfristig ist der Markt zwar nun überverkauft, erkennbar daran dass die Preise sich am südlichen Rand des kurzfristigen Schwankungskorridors bewegen (graue Fläche). Spätestens nach einer Pause müssen Anleger sich aber auf weitere Verkäufe gefasst machen. Erst eine Erholung über den Monatsdurchschnittspreis um 12.800 (blau) wäre wieder ein Zeichen, dass die technische Ausgangslage sich wieder verbessert.

Als Stabilisator verbleibt noch das langfristige Durchschnitts-Preisband (violett) um 12.000, zugleich ist dort auch die Grenze des mittelfristigen Schwankungskorridors (blaue Fläche) erreicht. Stärkere Verluste ohne vorausgehende Erholung sind nur in Panikphasen des Marktes zu erwarten. Nach einer kleinen Unterbrechung des Abwärtstrends wird sich der statistische Bewegungsspielraum aber in den nächsten Monaten so weit nach Süden ausweiten, dass die nächste horizontale Umkehrzone bei 11.250 / 11.600 auch ohne einen extremen Verlauf des DAX problemlos erreichbar wird.

Wer das vor einigen Tagen vorgestellte Papier der DZ Bank (WKN DFT1UU) als Absicherung gekauft hat, kann sich inzwischen über eine hohe, prozentual zweistellige Rendite freuen. Der Schein kostet bereits 23,60 EUR und dürfte weiter auf knapp 25 EUR zulegen, falls der DAX seinen Absturz in Richtung 12.000 Punkte fortsetzt. Bei 11.500 DAX-Punkten wäre das Derivat sogar 30 EUR wert. Erholungen des Marktes könnten daher spannende Gelegenheiten für Nachkäufe bieten.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 13.450,00 mittel
Oberes Ziel 1 13.300,00 mittel
Unteres Ziel 1 12.250,00 mittel
Unteres Ziel 2 12.000,00 stark

 

Trading-Ideen

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen   Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN VP8Q0U   WKN DFT1UU
Emittent Vontobel   Emittent DZ Bank
Basispreis 11.000,00   Basispreis 14.475,00
Knock-Out-Schwelle 11.000,00   Knock-Out-Schwelle 14.475,00
Hebel 10,30   Hebel 5,06
Laufzeit 19.03.21   Laufzeit 26.03.21
Kurs in EUR 1,16   Kurs in EUR 23,59

 

 

SMI: Erholung in Sicht?

Nach den deutlichen Verlusten der vergangenen Tagen zeigt der Swiss Market Index erste Anzeichen einer Stabilisierung. Doch die Lage bleibt kritisch.

 

Der Kerzenchart liefert derzeit ein wenig Hoffnung. In den zurückliegenden drei Tagen lag der Tagesschluss jeweils deutlich über der Eröffnung, wie die drei weissen Kerzen zeigen. Rückschläge und erhöhte Unsicherheit zu Handelsbeginn wurden somit als Kaufgelegenheit wahrgenommen. Zudem bildete der Markt am Freitag und Montag kein neues Verlaufstief aus. Negativ bleibt festzuhalten, dass an diesen Tagen das Hoch nicht gehalten wurde (erkennbar an der längeren Linie oberhalb des Kerzenkörpers).

Sollte der SMI heute erneut eine weisse Kerze ausbilden und im Bereich des Tageshochs den Handel beenden, wäre dies ein erstes Signal für eine mögliche Wende zurück nach oben. Anleger sollten aber nicht zu viel erwarten: So ist bereits an der ehemaligen Nachkaufzone um 10.150 wieder mit erhöhter Verkaufsaktivität zu rechnen. Darüber begrenzt um 10.200 der fallende Monatsmittelwert (blaue Linie) die Fantasie.

Auf der übergeordneten Zeitachse steht die derzeit noch neutrale Prognose auf der Kippe. Der SMI läuft im südlichen Bereich des langfristiges Durchschnitts-Preisbands (violett). Bisher wirkte das Intervall als verlässlicher Stabilisator. Ein Durchbruch wäre daher umso negativer zu werten.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 10.200,00 mittel
Oberes Ziel 1 10.150,00 schwach
Unteres Ziel 1 9.950,00 mittel
Unteres Ziel 2 9.700,00 mittel

 

 

 

Dow Jones: Schwächephase geht weiter

Der Dow Jones Industrial Index ist zum Wochenanfang erstmals wieder deutlicher unter 28.100 / 28.200 eingebrochen. Kann er sich im Tagesverlauf nicht davon erholen, wäre das ein klares Warnsignal – zumindest für die nächsten Tage. Von Andreas Büchler

 

Der Dow bewegt sich nach einer kurzen Stabilisierungsphase erneut in Richtung Süden. Dabei wurde auch der Monatsdurchschnittspreis (blau) unterschritten, was in der Regel ein Gefahrenzeichen ist, wenn der Markt dies nicht in wenigen Stunden wieder durch eine Gegenbewegung neutralisiert. Bereits jetzt ist das Risiko eines weiteren Abrutschens bis 27.150 / 27.500 deutlich gestiegen.

Fängt sich der Dow auch am unteren Rand seines Aufwärtstrendkanals (grün) nicht, dreht der Trend auch auf der übergeordneten Zeitebene von “aufwärts” zu “seitwärts”. Dann ist aber noch immer das langfristige Durchschnitts-Preisband (violett) um 26.000 ein potenzieller Stabilisator – zumindest in der Vergangenheit war es auffällig oft verlässlich. Erst unterhalb dieser Zone würde der Trend dann auch aus dieser Perspektive ins Negative kippen.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 29.000,00 schwach
Oberes Ziel 1 28.300,00 mittel
Unteres Ziel 1 27.500,00 schwach
Unteres Ziel 2 27.150,00 mittel

 

Trading-Ideen

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen   Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN VP5D2K   WKN HZ5L30
Emittent Vontobel   Emittent UniCredit
Basispreis 25.182,97   Basispreis 32.258,75
Knock-Out-Schwelle 25.182,97   Knock-Out-Schwelle 32.117,62
Hebel 10,35   Hebel 6,43
Laufzeit endlos   Laufzeit endlos
Kurs in EUR 21,92   Kurs in EUR 38,42

 

 

SMI: Vorerst keine Entwarnung

Trotz der leicht überverkauften Lage zeigte der Swiss Market Index zuletzt nur eine schwache Gegenbewegung nach oben. Anleger sollten vorsichtig bleiben.

 

Die Verkäuferseite bestimmt derzeit das Geschehen beim SMI. In der vergangenen Woche büßte der Index um 1,8 Prozent ein und droht heute aus der seit dem Sommer bestehenden Seitwärtsspanne zu fallen. Bereits in der Vorwoche wurde die Unterseite der Range bei 9.950/10.000 kurzzeitig unterboten. Selbst überschaubare Erholungen zurück an die Wendemarke bei 10.150 sowie den Monatsdurchschnitt (blaue Linie) zeichnen sich derzeit nicht ab. Auch der inzwischen deutlich fallende Prognosekanal (grau) signalisiert, dass sich verstärkt Marktteilnehmer zurückziehen.

Erschwerend kommt hinzu, dass auch am langfristigen Durschnitts-Preisband (violett) bisher kaum stärkere Käufe zu beobachten sind. In den Vormonaten waren hingegen Rücksetzer in den unteren Bereich der Spanne die Ausnahme und der SMI drehte meist zügig wieder aufwärts. Sollte dieser Effekt ausbleiben, wäre dies ein deutliches Warnsignal. Im negativen Fall droht zunächst ein Test der unteren Zone des Erwartungsbereichs (blau) bei derzeit 9.700.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 10.200,00 mittel
Oberes Ziel 1 10.150,00 schwach
Unteres Ziel 1 9.950,00 schwach
Unteres Ziel 2 9.700,00 mittel

 

 

 

DAX: Auf ein richtiges Umkehrsignal achten

Der Deutsche Aktienindex scheint sich an einer bereits mehrfach bewährten Haltezone wieder zu stabilisieren. Doch eine Bestätigung dieser Vermutung ist bisher noch nicht erfolgt, und sollte von vorsichtigen Anlegern abgewartet werden. Von Andreas Büchler

 

Nach Rückschlägen aus der jüngeren Vergangenheit läutete stets ein besonders positiver Handelstag eine Kehrtwende des DAX zurück nach oben ein. Erkennbar war dies im Kerzenchart des Marktes beispielsweise an einer außergewöhnlich langen weißen Kerze oder an einer Notierungslücke, die durch den Sprung nach Norden entstand (grüne Pfeile). In der laufenden Korrektur ist dieser Effekt bislang nicht eingetreten, daher ist die technische Lage weiterhin als kritisch einzustufen.

Immerhin bildete der Index aber am unteren Rand seines kurzfristigen Schwankungskorridors (grau) knapp oberhalb der ersten, auf dieser Zeitebene erkennbaren Kaufzone bei 12.250 / 12.300 einen vorläufigen Boden aus.

Als Stabilisator dürften auch Käufe von längerfristig agierenden Marktteilnehmern wirken, die sich am entsprechenden Durchschnitts-Preisband (violett) im Bereich der 12.000er-Marke orientieren. Umso aussagekräftiger wäre allerdings ein negatives Signal, das durch einen Ausbruch unter diese Zone entsteht. Solange es nicht soweit ist, bleibt die Prognose auf dieser Zeitebene allerdings neutral.

Da die kurzfristige Tendenz aber noch schwach ist, hat eine Teilposition eines Short-Derivats, beispielsweise der WKN DFT1UU der DZ Bank, auch weiterhin Platz in jedem Depot. Das Papier kostete zuletzt um die 21 EUR, verteuert sich aber auf fast 25 EUR wenn der DAX weiter in Richtung 12.000 Punkte fällt.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 13.450,00 mittel
Oberes Ziel 1 13.300,00 mittel
Unteres Ziel 1 12.250,00 mittel
Unteres Ziel 2 12.000,00 stark

 

Trading-Ideen

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen   Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN VP8Q0U   WKN DFT1UU
Emittent Vontobel   Emittent DZ Bank
Basispreis 11.000,00   Basispreis 14.475,00
Knock-Out-Schwelle 11.000,00   Knock-Out-Schwelle 14.475,00
Hebel 7,62   Hebel 6,01
Laufzeit 19.03.21   Laufzeit 26.03.21
Kurs in EUR 1,43   Kurs in EUR 21,51

 

 

Dow Jones: Stabilisierung in der letzten Minute

Der Dow dreht an einer der letzten technischen Haltelinien der kurzfristigen Zeitebene wieder nach oben. Wie lange dieser Umschwung anhält, ist aber aus heutiger Sicht noch kaum abzuschätzen. Von Andreas Büchler

 

Am Monatsdurchschnittspreis (blau) fanden sich offenbar wieder genug Käufer, um den Dow Jones Industrial Index zu stabilisieren. Die Nachfrage an der vorgelagerten Zone um 28.200 / 28.350 genügte dafür nicht mehr, was ein erstes kleineres Schwächesignal darstellt. Ein Rückfall unter das Monatsmittel bei aktuell rund 28.100 ist nach einer Pause nach wie vor eine Option, dann können aber die Aufwärtstrendlinie und die horizontale Hürde bei 27.100 / 27.500 den Markt wieder auffangen.

Auch im weiter zurück reichenden Chart ist der Dow gut abgesichert, wie die beiden Bodenbildungen am Langfrist-Durchschnittspreis (violett) oberhalb der 26.000er-Marke zeigen. Eine Seitwärtsbewegung zwischen diesem Schwellenwert und den alten Rekorden um 29.400 / 29.600 ist daher aktuell noch wahrscheinlicher als ein scharfer Einbruch.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 29.600,00 stark
Oberes Ziel 1 29.000,00 schwach
Unteres Ziel 1 28.100,00 mittel
Unteres Ziel 2 27.500,00 schwach

 

Trading-Ideen

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen   Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN VP5D2K   WKN HZ5L30
Emittent Vontobel   Emittent UniCredit
Basispreis 25.175,46   Basispreis 32.266,32
Knock-Out-Schwelle 25.175,46   Knock-Out-Schwelle 32.117,62
Hebel 8,59   Hebel 7,40
Laufzeit endlos   Laufzeit endlos
Kurs in EUR 27,54   Kurs in EUR 32,74

 

 

DAX: Markt pausiert in der Pause

Die Käuferseite gönnte sich bei Titeln des Deutschen Aktienindex zuletzt wieder eine Auszeit. Diese könnte nun wiederum von einer kurzen Gegenbewegung zurück nach oben unterbrochen werden – mehr aber nicht. Von Andreas Büchler

 

Die jüngsten kurzfristigen Verkaufssignale beim DAX erwiesen sich als richtig (rot), der Index erreichte bereits fast die erste Zielzone bei 12.250 / 12.300 bevor er sich wieder vorläufig stabilisierte. Allerdings sollten Anleger weiterhin vorsichtig bleiben, solange der Markt sich nicht deutlich zurück über seinen Monatsdurchschnittspreis (blau) um 12.800 erholt. In der Vergangenheit war dies ein erstes gutes Indiz für eine Entspannung.

Im übergeordneten Chart bleibt der Bodenbildungsbereich am langfristigen Durchschnitts-Preisband (violett) eine zuverlässige Stütze für den Markt. Erst wenn die Nachfrage an der aktuell um 12.000 / 12.200 verlaufenden Zone aufhören sollte, wäre dies ein deutliches Warnzeichen für den DAX.

Teilgewinne der in den Vortagen empfohlenen Short-Derivate (beispielsweise die WKN DFT1UU der DZ Bank) können realisiert werden, eine Restposition kann aber mit auf Einstiegspreis nachgezogenem Stopp weiter im Depot verbleiben. Fällt der DAX weiter auf 12.000 Punkte zurück, verteuert sich das Papier von aktuell rund 19,80 EUR weiter auf bis zu 25 EUR.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 13.450,00 mittel
Oberes Ziel 1 13.300,00 mittel
Unteres Ziel 1 12.250,00 mittel
Unteres Ziel 2 12.000,00 stark

 

Trading-Ideen

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen   Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN JC1GF7   WKN DFT1UU
Emittent J.P. Morgan   Emittent DZ Bank
Basispreis 11.269,92   Basispreis 14.475,00
Knock-Out-Schwelle 11.269,92   Knock-Out-Schwelle 14.475,00
Hebel 9,94   Hebel 6,29
Laufzeit endlos   Laufzeit 26.03.21
Kurs in EUR 12,77   Kurs in EUR 19,81

 

 

SMI: Beunruhigende Entwicklung

Am Donnerstag stoppte die Verlustserie an der letzten, im kurzfristigen Bereich relevanten Haltezone. Eine stärkere Erholung erscheint aber kaum möglich.

 

Zwischenzeitlich handelte der Swiss Market Index unterhalb der im hochaufgelösten Stundenchart eingezeichneten Nachkaufregion um 9.950/10.000. Der wichtige Tagesschluss lag aber deutlich über dem Tagestief. Schnäppchenjäger hoffen auf einen statistischen Effekt: Nach Verlusten von knapp vier Prozent seit Wochenbeginn steigt die Wahrscheinlichkeit einer technischen Erholung. Inzwischen ist der SMI überverkauft und steht im unteren Randbereich seines Schwankungskanals (graues Band). Eine Gegenbewegung in Richtung der Wendezone bei 10.000/10.150 erscheint möglich. Ausflüge des Marktes darüber hinaus bis an den kräftig fallenden Monatsdurchschnitt (blaue Linie) bei 10.200 sind hingegen nur im Idealfall zu erwarten.

Sorgen bereitet allmählich der Blick auf die übergeordnete Markttechnik. Die jüngste Kursschwäche hinterlässt zunehmend negative Spuren. Nachdem der SMI im Spätsommer den steilen Aufwärtstrend (grün gestrichelt) nach unten verlassen hat, dreht allmählich auch das langfristige Durchschnitts-Preisband (violett) abwärts. Somit könnte ein Gezeitenwechsel am Markt folgen: Erholungen werden zum Ausstieg genutzt und die Kurse driften kontinuierlich nach unten. Allerdings liegen derzeit noch keine hinreichend eindeutigen Signale für eine länger anhaltende Schwäche vor. Anleger sollten den Markt nun engmaschig verfolgen.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 10.200,00 mittel
Oberes Ziel 1 10.150,00 schwach
Unteres Ziel 1 10.000,00 schwach
Unteres Ziel 2 9.950,00 stark

 

 

 

Dow Jones: Knapp vor dem Durchbruch

Der Dow Jones Industrial Index bewegt sich verdächtig nahe an der aktuell gültigen technischen Stabilisierungszone. Zusammen mit der Serie fallender Zwischenhochs in der jüngeren Vergangenheit mahnt dies zu verstärkter Vorsicht. Von Andreas Büchler

 

Der US-Leitindex knabbert an der Zone 28.100 / 28.200, wo mit einem horizontalen Wendebereich und der Monatsdurchschnitts-Preiskurve (blau) zwei potenziell verlässliche Bodenbildungs-Hilfen zusammen fallen. Umso aussagekräftiger wäre ein Ausbruch nach unten, aus dem sich die nächsten Kursziele zwischen der Aufwärtstrendlinie (grün) bei 27.100 und der auch schon häufiger stabilisierenden 27.500er-Marke ableiten.

Das Luftbild des Dow zeigt schon länger nur noch eine Tradingrange, deren Grenzen unverändert zwischen rund 26.000 und 29.600 Punkten verlaufen. Im Süden kommt es immer wieder zu Nachfrage am langfristigen Durchschnittspreis (violett), im Norden schrecken aber zugleich die alten Rekorde des Marktes Käufer ab.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 29.600,00 stark
Oberes Ziel 1 29.000,00 schwach
Unteres Ziel 1 28.100,00 mittel
Unteres Ziel 2 27.500,00 schwach

 

Trading-Ideen

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen   Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN VP5D2K   WKN HZ5L30
Emittent Vontobel   Emittent UniCredit
Basispreis 25.172,95   Basispreis 32.275,62
Knock-Out-Schwelle 25.172,95   Knock-Out-Schwelle 32.124,40
Hebel 9,33   Hebel 6,96
Laufzeit endlos   Laufzeit endlos
Kurs in EUR 25,00   Kurs in EUR 35,42

 

 

DAX: Im Konsolidierungs-Modus

Nach den jüngsten kleinen Negativ-Signalen kommt die nun laufende Korrektur nicht überraschend. Das erste Ziel dieser Verkaufswelle ist auch nicht weit entfernt. Spannend wird es aber, falls der Markt auch an der nächstfolgenden Stabilisierungszone nicht stoppt. Von Andreas Büchler

 

Der DAX bewegt sich zurück in Richtung 12.250 / 12.300, wo andere Schwächephasen der Vormonate bereits stoppten. Zumindest eine Pause der Abwärtsbewegung sollte auch jetzt auf diesem Niveau möglich sein.

Zusammen mit der nur knapp darunter verlaufenden Kaufzone im Langfristchart (violett) um 12.000 / 12. 150 ergibt sich ein Areal, das nicht ohne Weiteres nach Süden durchquerbar scheint. Ausnutzen könnte der DAX diesen Schwankungsspielraum aber durchaus – dafür spricht auch der entsprechende Bewegungskorridor dieser Zeitebene (blau), der den möglichen Spielraum in “normalen” Zeiten visualisiert. Geraten Marktteilnehmer dagegen in Panik, müssen neue Grenzen gefunden werden. Preise um 11.250 / 11.600 sind dann das Mindeste, mit dem zu kalkulieren ist.

Die in den Vortagen an dieser Stelle mehrfach empfohlene WKN DFT1UU der DZ Bank hat inzwischen von rund 16 auf mehr als 21 Euro hinzu gewonnen. Knapp 20 Prozent Rendite sind mit dem Papier problemlos möglich, wenn der DAX weiter in Richtung der 12.000er-Marke absackt. In kleineren Erholungen des Marktes sind daher weitere Käufe durchaus eine Option. Wer schon früher gekauft hat, zieht jetzt den Stoppkurs auf den Einstiegspreis nach und sichert Gewinne damit ab.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 13.450,00 mittel
Oberes Ziel 1 13.300,00 mittel
Unteres Ziel 1 12.250,00 mittel
Unteres Ziel 2 12.000,00 stark

 

Trading-Ideen

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen   Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN JC1GF7   WKN DFT1UU
Emittent J.P. Morgan   Emittent DZ Bank
Basispreis 11.269,92   Basispreis 14.475,00
Knock-Out-Schwelle 11.269,92   Knock-Out-Schwelle 14.475,00
Hebel 10,40   Hebel 6,12
Laufzeit endlos   Laufzeit 26.03.21
Kurs in EUR 11,08   Kurs in EUR 21,54

 

 

SMI: Endet der Sägezahnmarkt?

Der Swiss Market Index schöpft den Bewegungsspielraum auf der Unterseite aus. Weitere Verluste würden auch die mittelfristigen Aussichten belasten.

 

Im kurzfristigen Zeitfenster liefert der SMI zunehmend Signale der Schwäche. Nachdem bereits an der ersten Wendezone um 10.100/10.150 keine Erholung einsetzte, steht nun der letzte relevante Umkehrbereich um 9.950/10.000 auf dem Prüfstand. Aber selbst wenn die Käufer zugreifen und eine Erholung einleiten, bleibt das Potenzial überschaubar. Bereits an der Barriere bei 10.150 oder darüber am fallenden Monatsdurchschnitt (blaue Linie) bei 10.200 ist wieder mit erhöhter Verkaufsbereitschaft zu rechnen.

Noch aber bleibt auch eine Fortsetzung des Sägezahnmarktes möglich. Im übergeordneten Kursbild testet der SMI die südliche Grenze des langfristigen Durchschnitts-Preisbandes (violett). Der Randbereich verläuft ebenfalls bei 9.950. Sollte die Range erstmals seit Mitte Juni wieder durchbrochen werden, ist der Weg frei bis an die Unterseite des blauen Normbereichs bei 9.700.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 10.450,00 schwach
Oberes Ziel 1 10.350,00 mittel
Unteres Ziel 1 10.100,00 mittel
Unteres Ziel 2 9.950,00 stark

 

 

 

Dow Jones: Käufer werden weniger

Zwar hielt sich der US-Leitindex zuletzt stabil unterhalb seiner alten Rekordhochs, doch zu diesen Preisen schrumpft die Nachfrage offenbar deutlich. Das Ergebnis dieser Entwicklung dürfte auch weiterhin Sägezahn-Charakter haben. Von Andreas Büchler

 

Der Dow Jones Industrial Index wird zwar im Bereich der markanten kurzfristigen Wendezone um 28.200 noch gekauft, doch die von dort ausgehenden Ausflüge des Marktes nach Norden werden immer kürzer. Weitere Abverkäufe in Richtung 27.950 / 28.000 an den Monatsdurchschnittspreis (blau) oder sogar bis 27.100 / 27.500 wo weitere Orientierungslinien im Chart miteinander konvergieren, sind daher zu erwarten. Ausschläge nach oben dürften dagegen schon zwischen 28.900 und 29.000 wieder auslaufen.

Der Dow bleibt nach Norden blockiert – um 29.400 / 29.600 durch alte Hochs und rund 400 Punkte darunter durch den Rand seines mittelfristigen Schwankungskorridors (blau). Zusammen mit der zuletzt bewährten Kaufzone um 26.000 als Gegenpol ergibt sich eine Spanne, die breit genug ist um länger als Tradingrange zu dienen.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 29.600,00 stark
Oberes Ziel 1 29.000,00 schwach
Unteres Ziel 1 28.200,00 mittel
Unteres Ziel 2 27.900,00 schwach

 

Trading-Ideen

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen   Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN VP5D2K   WKN HZ5L30
Emittent Vontobel   Emittent UniCredit
Basispreis 25.174,87   Basispreis 32.283,34
Knock-Out-Schwelle 25.174,87   Knock-Out-Schwelle 32.129,60
Hebel 9,06   Hebel 7,05
Laufzeit endlos   Laufzeit endlos
Kurs in EUR 26,12   Kurs in EUR 34,18

 

 

DAX: Korrektur wie immer

Die Geschichte scheint sich beim Deutschen Aktienindex zu wiederholen. Der Markt zeigte einen seiner zuletzt häufigeren, sprunghaften Richtungswechsel nach unten, auf den auch diesmal wieder eine kleinere Abwärtswelle folgen könnte. Von Andreas Büchler

 

Beim DAX häufen sich aktuell wieder die “schwarzen” Tage im Kerzenchart – diese treten auf, wenn der Index unterhalb seines Eröffnungskurses schliesst. In der Summe halten sich die Verluste allerdings bislang in Grenzen – doch der Weg in Richtung 12.250 / 12.300 ist frei und dürfte auch mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit zeitnah beschritten werden.

Solange jedoch das langfristige Durchschnitts-Preisband (violett) um 12.000 den DAX weiterhin so zuverlässig stabilisiert, ist auf der übergeordneten Zeitebene nichts Schlimmeres zu befürchten als eine Tradingrange mit potenzieller Obergrenze an den alten Rekorden um 13.400 / 13.800.

Für kurzfristig orientierte Trader bleiben vor diesem Hintergrund weiterhin Produkte wie die WKN DFT1UU spannend. Das Short-Papier ermöglicht beispielsweise einen Gewinn von 20 bis 30 Prozent, wenn der DAX auf 12.250 oder sogar 12.000 Punkte zurückfällt.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 13.450,00 mittel
Oberes Ziel 1 13.300,00 mittel
Unteres Ziel 1 12.250,00 mittel
Unteres Ziel 2 12.000,00 stark

 

Trading-Ideen

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen   Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN JC1GF7   WKN DFT1UU
Emittent J.P. Morgan   Emittent DZ Bank
Basispreis 11.268,98   Basispreis 14.475,00
Knock-Out-Schwelle 11.268,98   Knock-Out-Schwelle 14.475,00
Hebel 9,00   Hebel 6,79
Laufzeit endlos   Laufzeit 26.03.21
Kurs in EUR 13,97   Kurs in EUR 18,69

 

 

SMI: Erste Chance zur Umkehr

Der Swiss Market Index ist wieder an einer bekannten Wendezone angekommen, von der aus eine Erholung starten könnte. Allerdings bleibt das Potenzial überschaubar.

 

Auch am Dienstag setzte sich der Verkaufsdruck beim SMI fort. Doch es besteht Grund zur Hoffnung: In den vergangenen Wochen war auf dem nun erreichten Kursniveau um 10.100/10.150 mehrfach eine erhöhte Nachfrage messbar. Damit steigen die Chancen für eine kurzfristige Gegenbewegung bis mindestens an den Monatsdurchschnitt (blaue Linie) bei 10.250. Gewinne darüber hinaus bis an die Oberseite der derzeit gültigen Seitwärtsspanne bei 10.350/10.450 sind erst möglich, wenn der SMI über dem Mittelwert gekauft wird. Bleibt eine Erholung aus, droht eine Fortsetzung der Kursschwäche mit Ziel 9.950/10.000.

Mittelfristig ausgerichtete Anleger bleiben investiert und behalten das Kursverhalten am viel beachteten Durchschnitts-Preisband (violett) im Blick. Dem Signalgeber kommt eine Frühwarnfunktion zu: Sollte der SMI auch im unteren Bereich um 9.950 nicht zu einer Erholung ansetzen, verdichten sich die Anzeichen für eine stärkere Korrektur am Gesamtmarkt. Noch aber besteht kein Grund zur Sorge.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 10.450,00 schwach
Oberes Ziel 1 10.350,00 mittel
Unteres Ziel 1 10.100,00 mittel
Unteres Ziel 2 9.950,00 stark

 

 

 

Dow Jones: Weniger stark, aber nicht schwach

Der US-Leitindex bewegt sich seit einiger Zeit mehr seitwärts als aufwärts, doch aus technischer Sicht genügt die Nachfrage für eine Stabilisierung auf hohem Niveau. Erst ein Einbruch unter die nächste Stabilisierungszone würde dies ändern. Von Andreas Büchler

 

Der Dow Jones Industrial Index hat sich – zumindest auf Schlusskursbasis – im Bereich der 28.200er-Marke zunächst stabilisiert. Ein Rückfall bis an die zweite der beiden kurzfristig wichtigen Haltezonen, dem Monatsdurchschnittspreis (blau) um 27.900, ist damit vorerst abgewendet. Erst darunter lässt sich frühestens über eine neue Richtungsprognose spekulieren, wobei dann auch noch der untere Rand des derzeitigen Aufwärtstrendkanals um 27.000 erneut für eine Bodenbildung oder zumindest Atempause sorgen dürfte.

Eine gute Absicherung nach unten bedeutet aber nicht, dass der Markt deshalb steigen muss. Aktuell scheint es im Gegenteil so zu sein, dass der Dow am oberen Rand seines mittelfristigen Schwankungskorridors (blau) um 29.000 / 29.200 sowie an seinen alten Rekorden um 29.400 / 29.600 mit deutlichem Abgabedruck konfrontiert ist. Dieser Effekt könnte noch einige Zeit anhalten und zu einem Test einiger der eingangs genannten Haltezonen führen.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 29.600,00 stark
Oberes Ziel 1 29.000,00 schwach
Unteres Ziel 1 28.200,00 mittel
Unteres Ziel 2 27.900,00 schwach

 

Trading-Ideen

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen   Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN VP5D2K   WKN HZ5L30
Emittent Vontobel   Emittent UniCredit
Basispreis 25.172,37   Basispreis 32.285,87
Knock-Out-Schwelle 25.172,37   Knock-Out-Schwelle 32.129,60
Hebel 8,93   Hebel 7,07
Laufzeit endlos   Laufzeit endlos
Kurs in EUR 26,91   Kurs in EUR 33,66

 

 

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