Erfolgreich investieren in 3 Schritten

Schritt 1 – Investment-Strategie aussuchen

Das Fundament bildet ein wissenschaftlich aufgebautes Statistik-Portfolio: Für größere Depots bieten wir eine stark diversifizierte Multi-Asset-Strategie an, bei einer Anlagesumme unter etwa 40.000 Euro empfehlen wir alternativ ein auf ETFs basierendes Geldanlage-Regelwerk.

Schritt 2 – Trading-Chancen ergänzen

Mehr Rendite oder Sicherheit mit individuellen Wertpapier-Empfehlungen: Erhöhen Sie die Chancen Ihres Depots optional und nutzen Sie Sondersituationen mit maßgeschneiderten Produkten. Dafür scannen wir permanent den Markt auf aussichtsreiche Anlage-Ideen, die wir fortlaufend überwachen.

Schritt 3 – Analysen und Ratings für individuelle Kaufentscheidungen nutzen

Ergänzen Sie eigene Anlage-Ideen. Wir helfen bei Timing und Trend-Bestimmung: Mit täglichen Marktanalysen und unserem einzigartigen STOCK-RANK® Algorithmus finden Selbstentscheider auf Wunsch die richtigen Titel, um das eigene Depot mit ihrer individuellen Auswahl abzurunden.


Die 3 Schritte im Detail


Schritt 1

Unsere beiden regelbasierten Investment-Strategien bieten Ihnen einen hohen Mehrwert im Vergleich zu den üblichen Musterdepots: Anhand objektiver Kennzahlen und umfangreicher Backtesting-Analysen können Chancen und Risiken genau quantifiziert werden. Nur unter diesen Voraussetzung ist eine langfristig professionelle Depotsteuerung möglich, mit der Sie den Markt deutlich schlagen. Ähnlich wie institutionelle Investoren und Family Offices orientieren wir uns bei Index Radar an den in allen Marktphasen bewährten Bausteinen eines taktischen vorteilhaften Depotaufbaus.

Abhängig von der individuellen Ausgangslage sollten 60 bis 100 Prozent entweder in die Strategie best markets oder Dynamic Multi-Asset investiert werden. Beide Systeme bilden aufgrund ihres regelbasierten Ansatzes ein solides Fundament im Depot.

Bei der Umsetzung spielt die Anzahl der Wertpapiere, die gekauft werden sollen (Gewichtung), eine zentrale Rolle. In der aktuellen Zusammensetzung finden Sie genaue Angaben zur Gewichtung. Dazu ein Beispiel: 

Angenommen die Aktie von Adidas wird zum Kurs von 250 Euro mit einer Gewichtung von fünf Prozent aufgenommen. Bei einem aktuellen Depotwert von z.B. 100.000 Euro errechnen Sie die Stückzahl in zwei Schritten. Zuerst müssen Sie den zu investierenden Depotanteil bestimmen, die Formel dazu lautet: 100.000 Euro * 5% = 5000 Euro. Dann errechnen Sie, wie viele Stücke der Aktie Sie für Ihre Investition bekommen: 5000 Euro / 250 Euro (Aktienkurs) = 20 Aktien. 

Welche Märkte und Strategien fließen ein?

Basierend auf verschiedenen Einzelstrategien, die sich in den vergangenen Jahren in unterschiedlichen Börsenphasen bewähren mussten, bietet der Strategie-Algorithmus des Index Radar Dynamik Multi-Asset nun auch Privatanlegern die Möglichkeit, von professionellen Regelsystemen zu profitieren.

Wie bereits der Name verdeutlicht kommen im Regelwerk des Index Radar Dynamik Multi Asset verschiedene Strategien zum Einsatz:

  • Multi Market: Das Anlageuniversum erstreckt sich von Einzelaktien aus den USA und Deutschland über Spezialstrategien auf den DAX mit eingebauten Short-Elementen bis hin zu Gold.
  • Multi Strategy: Um die Chancen bestmöglich zu nutzen, analysiert das Regelwerk jeden Markt fortlaufend nach individuellen Kriterien. Dabei greift der Algorithmus auf saisonale, makroökonomische Modelle, zyklische Faktoren sowie technische Auswahl-Algorithmen (Relative Stärke, Low Volatility, Momentum etc.) zurück.
  • Multi Timeframe: Signale für den Ein- und Ausstieg erfolgen sowohl auf Tages- und Wochenbasis.
  • Multi Underlying: Die Umsetzung erfolgt über Aktien und ETFs.

Der Erfolg der Strategie spricht für sich. In ungünstigen Marktphasen baut sich der Investitionsgrad aufgrund der fortlaufenden Überwachung schnell ab, wobei das Regelwerk von Rückschlägen am Markt über die eingebaute Short-Strategie sogar profitiert. Für zusätzliche Stabilität sorgt die Diversifikation in alternative, krisenfestere Märkte wie Gold. Nur so ist es möglich, in Krisenjahren wie 2000 bis 2002 und 2018 sogar positive Renditen zu erzielen. Die längste Verlustperiode fällt mit weniger als zwei Jahren signifikant geringer aus als beim DAX mit mehr als sieben Jahren.

Dank der Sicherungsmechanismen steht nach einer Krise viel Kapital in die dann aussichtsreichsten Märkte zur Verfügung. Während zahlreiche Fondsmanager ihre Benchmark wie den DAX langfristig nur selten schlagen, lieferte die Index Radar Dynamic Multi-Asset-Strategie seit 2000 in 15 Jahren eine bessere Performance ab als der Deutsche Aktienmarkt und erzielten in 19 Jahren eine positive Jahresperformance. Die Rendite von knapp 15 Prozent pro Jahr kann sich daher sehen lassen.


Für wen eignet sich die Strategie?

Das Index Radar Dynamic Multi-Asset-Regelwerk richtet sich an aktive Anleger, die engmaschig die Entwicklung an den Börsen verfolgen. Im Durchschnitt ist mit 40 bis 50 Transaktionen pro Jahr zu rechnen und somit wesentlich häufigeren Umschichtungen als beim ETF-basierten Index Radar best markets. Aufgrund des komplexeren Regelwerks fallen Risikokennzahlen wie der maximale Rückgang oder die längste Verlustperiode des Index Radar Dynamic Multi-Asset besser aus.

Ein Mindestkapital, mit dem die komplexe Strategie umgesetzt werden sollte, ist nicht erforderlich. Im Durchschnitt werden rund zehn bis zwölf Positionen gehalten. Entsprechend sollte die Depotgröße bei mindestens 40.000 Euro liegen. Aus Vereinfachungsgründen setzen wir im Premium-Bereich ein Startkapital von 100.000 Euro an. 

Welche Märke und Strategien fließen ein?

Mit dem Index Radar best market-System verteilen Sie systematisch und unkompliziert Ihr Vermögen über ETFs auf die attraktivsten Märkte. Zur Auswahl stehen amerikanische (S&P 500, Nasdaq 100), europäische (DAX, MDAX, Swiss Market Index, Euro Stoxx 50) und japanische Aktien. Gold, Silber und Anleihen fließen ebenfalls in den Auswahlprozess ein. Mit dem Index Radar best markets partizipieren Sie somit optimal von den Chancen am breiten Finanzmarkt. 

Mindestens einmal pro Monat ermittelt ein Algorithmus, welche Anlageklassen besonders aussichtsreich sind und schichtet in die entsprechenden ETFs um. Zum Einsatz kommen in der Regel physisch replizierende Exchange Traded Funds und das real auslieferbare Xetra-Gold

Seit dem Jahr 2000 erzielte das Regelwerk eine Rendite von 12 Prozent p.a. und beendete 18 Jahre mit einem positiven Ergebnis, das 13 Mal prozentual zweistellig ausfiel.

Auch wenn Sie eine Investition in Einzelwerte bevorzugen, bietet das Depotverwaltungs-Regelwerk eine elementare Stütze Ihrer Anlagestrategie: Es signalisiert, wie hoch die Gewichtung von Aktien aus den USA, Europa oder Asien, Gold und Cash zu jedem Zeitpunkt idealerweise sein sollte.


Für wen eignet sich die Strategie?

Wir haben das System sowohl hinsichtlich der Rendite wie auch eine möglichst geringe Zahl an Transaktionen optimiert. Es kann daher vorkommen, dass einige Wochen oder sogar Monate keine Käufe oder Verkäufe vorgenommen werden. Nur so ist es möglich, die Transaktionskosten möglichst gering zu halten, was sich positiv in der Rendite niederschlägt. Die Umsetzung des Index Radar best markets kostet daher sehr wenig Zeit. Pro Jahr ist im Durchschnitt mit lediglich drei Transaktionen zu rechnen.

Hinsichtlich der Risikokennzahlen wie maximaler Rückgang und längste Verlustperiode ist das Index Radar best markets dem Index Radar Dynamic Multi-Asset unterlegen. Zwischenzeitliche Rückschläge von zehn bis 20 Prozent sollten daher einkalkuliert werden.

Mit der Begrenzung auf  maximal zwei Positionen kann die Strategie auch von Anlegern mit einer kleineren Depotgröße umgesetzt werden. Wir empfehlen als Richtgröße mindestens 10.000 Euro und maximal 40.000 Euro. Weitere Informationen zur Umsetzung finden Sie in unserer ausführlichen Anleitung für den Premium-Bereich.

Schritt 2

Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie in Ihrem Portfolio nur eine Strategie abbilden oder auch weitere Wertpapiere – zum Beispiel aus den Trading-Chancen – aufnehmen. Im Unterschied zu den Trading-Ideen, die einen stark spekulativen sowie kurzfristigen Charakter aufweisen und bei der es sich nicht um ein Musterdepot handelt, basieren die beiden Regelsysteme Index Radar best markets und Index Radar Dynamic Multi-Asset auf mehreren Einzelstrategien, mit denen Anleger ein komplettes Portfolio nachbilden können.

Die Gefahr ist allerdings groß, die durch strategisches Investieren verdienten Gewinne auf der anderen Seite durch planloses Trading wieder zu verlieren. Deswegen sollte auch bei kurzfristigen Spekulationen auf ein Gerüst von Erfahrungswerten gesetzt werden und stets nur kleine Summen zum Einsatz kommen. Wer sehr spekulativ und aktiv an der Börse agieren möchte, reserviert maximal bis zu 40 Prozent für die Trading-Chancen. Defensivere Anleger, die auch weniger Zeit für die Börse aufbringen möchten,  investieren 90 Prozent oder sogar das gesamte Kapital in eine der beiden Investment-Strategien.

Wichtig: Anders als die beiden Investment-Strategien sind die einzelnen vorgestellten Trading-Chancen nicht zueinander gewichtet und voneinander unabhängig. In der Übersicht zeigen wir zu jeder Position daher nur die Gewichtung, die wir auf Basis von Chance und Risiko bestimmen. Je höher die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlustes ausfällt, desto geringer die Positionsgröße. Trading-Ideen mit Bull- und Bear-Papieren sowie Inline-Optionsscheinen sollten wenn überhaupt nur mit kleinsten Beträgen umgesetzt werden. Auf der anderen Seite ist das Risiko von Discount- und Bonus-Zertifikaten häufig geringer als bei einem Direktinvestment in den Basiswert – die Gewichtung kann daher höher ausfallen. Weitere Informationen zur Funktionsweise sowie Praxis-Tipps zu den einzelnen Zertifikate-Arten finden Sie in unserer Einführung in Strukturierte Produkte. 

Schritt 3

Alternativ oder auch zur Ergänzung zu den Trading-Chancen bieten wir mit dem Aktien-Rating ein professionelles Tool für Selbstentscheider an. Auf Basis des von uns entwickelten STOCK-RANK®-Bewertungsmodells haben Sie so die Möglichkeit, Ihre Lieblingsaktien zu analysieren. Wer selbst Kauf- und Verkaufsentscheidungen trifft, unterschätzt allerdings häufig den Einfluss der Psychologie. Unterhalb der Beispiele zur Depotausrichtung finden Sie daher einen umfassenden Beitrag von uns zu Gier, Angst und Risiko. 


Beispiele für offensive, ausgewogene und defensive Depotausrichtung


Offensive Depotausrichtung – für Selbstentscheider, die mehr Rendite erzielen wollen

Risikobereite Anleger, die aktiv die Entwicklung an den Märkten verfolgen, können sich an unserer beispielhaften offensiven Depotausrichtung orientieren. Der Zeitaufwand ist vergleichsweise hoch, da mehrmals die Woche die spekulativen Positionen überwacht werden müssen und es auch beim regelbasierten System Dynamic Multi Asset zu häufigeren Transaktionen kommt.

Bei einem Investitionskapital von 100.000 Euro könnten 60.000 Euro in die Strategie Dynamic Multi Asset fließen, während 30.000 Euro für einzelne Ideen aus den Trading-Chancen reserviert sind. Die restlichen 10.000 Euro stehen zur freien Verfügung für eigene (spekulative) Positionen.