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Microsoft: So ist die Lage vor den Zahlen

Microsoft veröffentlicht am Dienstagabend, gegen 21 Uhr deutsche Zeit, Geschäftszahlen. Analysten, wie etwa jene vom Analysehaus Jefferies, bestätigen die Titel vor Bekanntgabe der Zahlen als Kaufposition und führen ein Kursziel von 260 US-Dollar ins Feld. Auf welche Schlüsselmarken es jetzt ankommt, wo unser Kursziel liegt, welche Strategie überzeugt – und wie Anleger von weiter steigenden Notierungen profitieren können. Von Manfred Ries

Die Aktien der Microsoft Corp. gingen am Montag schwächer aus dem Handel und verloren zu Wochenbeginn 2,8 Prozent an Wert. Schlusskurs an der Heimatbörse in New York: 210,15 US-Dollar. Damit setzt sich die begonnene Konsolidierung der vergangenen Tage fort. Rückblick: Seit dem bisherigen Jahreshoch / Allzeithoch vom Vormonat bei 232,86 US-Dollar haben die Papiere bis auf 196,25 US-Dollar nachgegeben – ein Minus von mehr als 15 Prozent. Mit dem Minus vom Montag wurde auch die ansteigende 21-Tagelinie (grüne Kurve) nach unten durchbrochen – ein Zeichen von Schwäche. Andererseits aber haben sich die Titel im Tagesverlauf des Montags im Bereich um 208 US-Dollar stabilisiert.

Wie wahrscheinlich ist eine Erholung nach oben? Mittlerweile hat sich die zuvor leicht überkaufte Marktsituation sowohl im kurzfristigen als auch im längerfristigen Bereich auf ein wieder gesundes Maß normalisiert. Davon zeugt die Grafik unterhalb des Tages- / Wochencharts. Damit könnte sich die langfristige Aufwärtsbewegung durchaus fortsetzen. Und der langfristige Trend zeigt klar nach oben; das wird durch die kontinuierlich ansteigende 200-Tagelinie (blaue Kurve) ersichtlich. Diese bewegt sich bei aktuell 189 US-Dollar und verstärkt damit die horizontale Kursmarke um 190 /104 US-Dollar als Unterstützung. Spätestens dort ist mit Zukäufen zu rechnen. Auch zu bedenken: Die Corona-Krise konnte dem Titel, rückblickend betrachtet, kaum etwas anhaben.

Zum Verständnis: Die 200-Tagelinie (blaue Kurve) ist eine gleitende Durchschnittslinie, welche die Durchschnittskurse der vergangenen 200 Handelstage widerspiegelt. Der Kursverlauf wird dadurch in geglätteter Form dargestellt. Dieser gleitende Durchschnitt gilt damit als ein einfacher – aber vielbeachteter – Indikator innerhalb der Technischen Analyse. Die Definition: Solange die 200-Tagelinie nach oben strebt, solange gilt der mittelfristige Aufwärtstrend als intakt. Liegen die Kurse, wie aktuell bei den Microsoft-Notierungen der Fall, auch noch oberhalb ihrer ansteigenden 200-Tagelinie, so ist das als ein positives Zeichen zu betrachten: Einerseits bewegen sich die Kurse in einem intakten, mittelfristigen Aufwärtstrend; zum anderen hat sich die Kursstärke in den vergangenen Monaten verstärkt. Genau das ist bei den Aktienkursen von Microsoft der Fall; ein Blick auf den Monatschart veranschaulicht die positive Ausgangslage in der längerfristigen Chartbetrachtung.

Ein Ausbruch über die Marke von 232,86 US-Dollar wäre als neues und nachhaltiges Kaufsignal zu bewerten. Das nachfolgende und erste Kursziel sähen wir anschließend im Bereich um 256 US-Dollar. Dies entspräche einem Kurspotenzial von zehn Prozent oberhalb des Ausbruchsniveaus.

Nachfolgendes Long-Derivat zielt auf weiter steigende Kurse bei den Microsoft-Aktien ab. Etwaige Buchgewinne sollten zeitnah durch ein Anpassen des Stop-Losskurses abgesichert werden. Das Produkt ist mit gleichem Basispreis und Knockoutschwelle ausgestattet – nachfolgende Tabelle zeigt die Ausstattungsmerkmale auf, die beim Kauf nochmals abgecheckt werden sollten, insbesondere Basispreis / Knockoutschwelle und der aktuelle Hebel.

Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 232,86
Oberes Ziel 1 217,37
Unteres Ziel 1 204,82
Unteres Ziel 2 189,08

 

Trading-Idee

Produktvorstellung Turbo
WKN MC8D34
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 149,90
Knock-Out-Schwelle 149,90
Hebel 3,38
Kurs in EUR 5,27

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2020-10-27T10:09:17+01:00Dienstag, 27. Oktober 2020|

DAX: Schon wieder ein Verkaufssignal

Der Deutsche Aktienindex zeigt erneut Anzeichen von Schwäche. Selbst eine Kaufzone, die sich in den Vormonaten noch bewährt hat, konnte den Markt diesmal nicht sofort stabilisieren. Eine Chance zur Bodenbildung besteht aber noch. Von Andreas Büchler

 

Der DAX ist unter die beiden letzten Korrekturtiefs um 12.250 / 12.350 gefallen und hat damit ein frisches Warnsignal gesendet. Kurzfristig ist der Markt zwar nun überverkauft, erkennbar daran dass die Preise sich am südlichen Rand des kurzfristigen Schwankungskorridors bewegen (graue Fläche). Spätestens nach einer Pause müssen Anleger sich aber auf weitere Verkäufe gefasst machen. Erst eine Erholung über den Monatsdurchschnittspreis um 12.800 (blau) wäre wieder ein Zeichen, dass die technische Ausgangslage sich wieder verbessert.

Als Stabilisator verbleibt noch das langfristige Durchschnitts-Preisband (violett) um 12.000, zugleich ist dort auch die Grenze des mittelfristigen Schwankungskorridors (blaue Fläche) erreicht. Stärkere Verluste ohne vorausgehende Erholung sind nur in Panikphasen des Marktes zu erwarten. Nach einer kleinen Unterbrechung des Abwärtstrends wird sich der statistische Bewegungsspielraum aber in den nächsten Monaten so weit nach Süden ausweiten, dass die nächste horizontale Umkehrzone bei 11.250 / 11.600 auch ohne einen extremen Verlauf des DAX problemlos erreichbar wird.

Wer das vor einigen Tagen vorgestellte Papier der DZ Bank (WKN DFT1UU) als Absicherung gekauft hat, kann sich inzwischen über eine hohe, prozentual zweistellige Rendite freuen. Der Schein kostet bereits 23,60 EUR und dürfte weiter auf knapp 25 EUR zulegen, falls der DAX seinen Absturz in Richtung 12.000 Punkte fortsetzt. Bei 11.500 DAX-Punkten wäre das Derivat sogar 30 EUR wert. Erholungen des Marktes könnten daher spannende Gelegenheiten für Nachkäufe bieten.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 13.450,00 mittel
Oberes Ziel 1 13.300,00 mittel
Unteres Ziel 1 12.250,00 mittel
Unteres Ziel 2 12.000,00 stark

 

Trading-Ideen

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen   Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN VP8Q0U   WKN DFT1UU
Emittent Vontobel   Emittent DZ Bank
Basispreis 11.000,00   Basispreis 14.475,00
Knock-Out-Schwelle 11.000,00   Knock-Out-Schwelle 14.475,00
Hebel 10,30   Hebel 5,06
Laufzeit 19.03.21   Laufzeit 26.03.21
Kurs in EUR 1,16   Kurs in EUR 23,59

 

 

Starke Aktien für die zweite Corona-Welle (Teil 2)

24.000 Prozent Gewinn – diese unglaubliche Bilanz weist seit 2009 eine Aktie aus dem TecDAX auf, die nur selten im Fokus steht. Schon vor der Corona-Pandemie lief es beim Überflieger gut, jetzt brummt das Geschäft noch mehr. Neben spannenden US-Aktien schauen wir im zweiten Teil unserer Spezialauswertung auch auf heiße Biotech-Kandidaten, die derzeit ihre Wirkstoffe gegen das Virus in finalen klinischen Studien testen und schon bald einen Durchbruch melden könnten.

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2020-10-27T10:03:17+01:00Dienstag, 27. Oktober 2020|

DAX: Schon wieder ein Verkaufssignal

Der Deutsche Aktienindex zeigt erneut Anzeichen von Schwäche. Selbst eine Kaufzone, die sich in den Vormonaten noch bewährt hat, konnte den Markt diesmal nicht sofort stabilisieren. Eine Chance zur Bodenbildung besteht aber noch. Von Andreas Büchler

 

Der DAX ist unter die beiden letzten Korrekturtiefs um 12.250 / 12.350 gefallen und hat damit ein frisches Warnsignal gesendet. Kurzfristig ist der Markt zwar nun überverkauft, erkennbar daran dass die Preise sich am südlichen Rand des kurzfristigen Schwankungskorridors bewegen (graue Fläche). Spätestens nach einer Pause müssen Anleger sich aber auf weitere Verkäufe gefasst machen. Erst eine Erholung über den Monatsdurchschnittspreis um 12.800 (blau) wäre wieder ein Zeichen, dass die technische Ausgangslage sich wieder verbessert.

Als Stabilisator verbleibt noch das langfristige Durchschnitts-Preisband (violett) um 12.000, zugleich ist dort auch die Grenze des mittelfristigen Schwankungskorridors (blaue Fläche) erreicht. Stärkere Verluste ohne vorausgehende Erholung sind nur in Panikphasen des Marktes zu erwarten. Nach einer kleinen Unterbrechung des Abwärtstrends wird sich der statistische Bewegungsspielraum aber in den nächsten Monaten so weit nach Süden ausweiten, dass die nächste horizontale Umkehrzone bei 11.250 / 11.600 auch ohne einen extremen Verlauf des DAX problemlos erreichbar wird.

Wer das vor einigen Tagen vorgestellte Papier der DZ Bank (WKN DFT1UU) als Absicherung gekauft hat, kann sich inzwischen über eine hohe, prozentual zweistellige Rendite freuen. Der Schein kostet bereits 23,60 EUR und dürfte weiter auf knapp 25 EUR zulegen, falls der DAX seinen Absturz in Richtung 12.000 Punkte fortsetzt. Bei 11.500 DAX-Punkten wäre das Derivat sogar 30 EUR wert. Erholungen des Marktes könnten daher spannende Gelegenheiten für Nachkäufe bieten.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 13.450,00 mittel
Oberes Ziel 1 13.300,00 mittel
Unteres Ziel 1 12.250,00 mittel
Unteres Ziel 2 12.000,00 stark

 

Trading-Ideen

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WKN VP8Q0U   WKN DFT1UU
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Basispreis 11.000,00   Basispreis 14.475,00
Knock-Out-Schwelle 11.000,00   Knock-Out-Schwelle 14.475,00
Hebel 10,30   Hebel 5,06
Laufzeit 19.03.21   Laufzeit 26.03.21
Kurs in EUR 1,16   Kurs in EUR 23,59

 

 

2020-10-27T10:03:16+01:00Dienstag, 27. Oktober 2020|

SMI: Erholung in Sicht?

Nach den deutlichen Verlusten der vergangenen Tagen zeigt der Swiss Market Index erste Anzeichen einer Stabilisierung. Doch die Lage bleibt kritisch.

 

Der Kerzenchart liefert derzeit ein wenig Hoffnung. In den zurückliegenden drei Tagen lag der Tagesschluss jeweils deutlich über der Eröffnung, wie die drei weissen Kerzen zeigen. Rückschläge und erhöhte Unsicherheit zu Handelsbeginn wurden somit als Kaufgelegenheit wahrgenommen. Zudem bildete der Markt am Freitag und Montag kein neues Verlaufstief aus. Negativ bleibt festzuhalten, dass an diesen Tagen das Hoch nicht gehalten wurde (erkennbar an der längeren Linie oberhalb des Kerzenkörpers).

Sollte der SMI heute erneut eine weisse Kerze ausbilden und im Bereich des Tageshochs den Handel beenden, wäre dies ein erstes Signal für eine mögliche Wende zurück nach oben. Anleger sollten aber nicht zu viel erwarten: So ist bereits an der ehemaligen Nachkaufzone um 10.150 wieder mit erhöhter Verkaufsaktivität zu rechnen. Darüber begrenzt um 10.200 der fallende Monatsmittelwert (blaue Linie) die Fantasie.

Auf der übergeordneten Zeitachse steht die derzeit noch neutrale Prognose auf der Kippe. Der SMI läuft im südlichen Bereich des langfristiges Durchschnitts-Preisbands (violett). Bisher wirkte das Intervall als verlässlicher Stabilisator. Ein Durchbruch wäre daher umso negativer zu werten.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 10.200,00 mittel
Oberes Ziel 1 10.150,00 schwach
Unteres Ziel 1 9.950,00 mittel
Unteres Ziel 2 9.700,00 mittel

 

 

 

2020-10-27T09:08:21+01:00Dienstag, 27. Oktober 2020|

SMI: Erholung in Sicht?

Nach den deutlichen Verlusten der vergangenen Tagen zeigt der Swiss Market Index erste Anzeichen einer Stabilisierung. Doch die Lage bleibt kritisch.

 

Der Kerzenchart liefert derzeit ein wenig Hoffnung. In den zurückliegenden drei Tagen lag der Tagesschluss jeweils deutlich über der Eröffnung, wie die drei weissen Kerzen zeigen. Rückschläge und erhöhte Unsicherheit zu Handelsbeginn wurden somit als Kaufgelegenheit wahrgenommen. Zudem bildete der Markt am Freitag und Montag kein neues Verlaufstief aus. Negativ bleibt festzuhalten, dass an diesen Tagen das Hoch nicht gehalten wurde (erkennbar an der längeren Linie oberhalb des Kerzenkörpers).

Sollte der SMI heute erneut eine weisse Kerze ausbilden und im Bereich des Tageshochs den Handel beenden, wäre dies ein erstes Signal für eine mögliche Wende zurück nach oben. Anleger sollten aber nicht zu viel erwarten: So ist bereits an der ehemaligen Nachkaufzone um 10.150 wieder mit erhöhter Verkaufsaktivität zu rechnen. Darüber begrenzt um 10.200 der fallende Monatsmittelwert (blaue Linie) die Fantasie.

Auf der übergeordneten Zeitachse steht die derzeit noch neutrale Prognose auf der Kippe. Der SMI läuft im südlichen Bereich des langfristiges Durchschnitts-Preisbands (violett). Bisher wirkte das Intervall als verlässlicher Stabilisator. Ein Durchbruch wäre daher umso negativer zu werten.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 10.200,00 mittel
Oberes Ziel 1 10.150,00 schwach
Unteres Ziel 1 9.950,00 mittel
Unteres Ziel 2 9.700,00 mittel

 

 

 

2020-10-27T09:08:21+01:00Dienstag, 27. Oktober 2020|

Dow Jones: Schwächephase geht weiter

Der Dow Jones Industrial Index ist zum Wochenanfang erstmals wieder deutlicher unter 28.100 / 28.200 eingebrochen. Kann er sich im Tagesverlauf nicht davon erholen, wäre das ein klares Warnsignal – zumindest für die nächsten Tage. Von Andreas Büchler

 

Der Dow bewegt sich nach einer kurzen Stabilisierungsphase erneut in Richtung Süden. Dabei wurde auch der Monatsdurchschnittspreis (blau) unterschritten, was in der Regel ein Gefahrenzeichen ist, wenn der Markt dies nicht in wenigen Stunden wieder durch eine Gegenbewegung neutralisiert. Bereits jetzt ist das Risiko eines weiteren Abrutschens bis 27.150 / 27.500 deutlich gestiegen.

Fängt sich der Dow auch am unteren Rand seines Aufwärtstrendkanals (grün) nicht, dreht der Trend auch auf der übergeordneten Zeitebene von “aufwärts” zu “seitwärts”. Dann ist aber noch immer das langfristige Durchschnitts-Preisband (violett) um 26.000 ein potenzieller Stabilisator – zumindest in der Vergangenheit war es auffällig oft verlässlich. Erst unterhalb dieser Zone würde der Trend dann auch aus dieser Perspektive ins Negative kippen.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 29.000,00 schwach
Oberes Ziel 1 28.300,00 mittel
Unteres Ziel 1 27.500,00 schwach
Unteres Ziel 2 27.150,00 mittel

 

Trading-Ideen

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen   Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN VP5D2K   WKN HZ5L30
Emittent Vontobel   Emittent UniCredit
Basispreis 25.182,97   Basispreis 32.258,75
Knock-Out-Schwelle 25.182,97   Knock-Out-Schwelle 32.117,62
Hebel 10,35   Hebel 6,43
Laufzeit endlos   Laufzeit endlos
Kurs in EUR 21,92   Kurs in EUR 38,42

 

 

2020-10-26T15:58:02+01:00Montag, 26. Oktober 2020|

Dow Jones: Schwächephase geht weiter

Der Dow Jones Industrial Index ist zum Wochenanfang erstmals wieder deutlicher unter 28.100 / 28.200 eingebrochen. Kann er sich im Tagesverlauf nicht davon erholen, wäre das ein klares Warnsignal – zumindest für die nächsten Tage. Von Andreas Büchler

 

Der Dow bewegt sich nach einer kurzen Stabilisierungsphase erneut in Richtung Süden. Dabei wurde auch der Monatsdurchschnittspreis (blau) unterschritten, was in der Regel ein Gefahrenzeichen ist, wenn der Markt dies nicht in wenigen Stunden wieder durch eine Gegenbewegung neutralisiert. Bereits jetzt ist das Risiko eines weiteren Abrutschens bis 27.150 / 27.500 deutlich gestiegen.

Fängt sich der Dow auch am unteren Rand seines Aufwärtstrendkanals (grün) nicht, dreht der Trend auch auf der übergeordneten Zeitebene von “aufwärts” zu “seitwärts”. Dann ist aber noch immer das langfristige Durchschnitts-Preisband (violett) um 26.000 ein potenzieller Stabilisator – zumindest in der Vergangenheit war es auffällig oft verlässlich. Erst unterhalb dieser Zone würde der Trend dann auch aus dieser Perspektive ins Negative kippen.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 29.000,00 schwach
Oberes Ziel 1 28.300,00 mittel
Unteres Ziel 1 27.500,00 schwach
Unteres Ziel 2 27.150,00 mittel

 

Trading-Ideen

Mit Hebel auf steigende Kurse setzen   Mit Hebel auf fallende Kurse setzen
WKN VP5D2K   WKN HZ5L30
Emittent Vontobel   Emittent UniCredit
Basispreis 25.182,97   Basispreis 32.258,75
Knock-Out-Schwelle 25.182,97   Knock-Out-Schwelle 32.117,62
Hebel 10,35   Hebel 6,43
Laufzeit endlos   Laufzeit endlos
Kurs in EUR 21,92   Kurs in EUR 38,42

 

 

Index Radar Aktien Rating

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Über ein Scoring-System berechnen wir für jeden Wert auf Basis individueller markttechnischer Daten ein Rating mit klarer Handlungsempfehlung: kaufen, halten oder verkaufen sowie Chance und Risiko. Die Entscheidungs-Logik steht auch für zahlreiche US-Titel wie Amazon, Tesla, Netflix und PlugPower zur Verfügung.

Bauchentscheidungen sind an der Börse ein denkbar schlechter Ratgeber. Agieren Sie auf Augenhöhe mit den Profis. Analysieren Sie Ihre Lieblingsaktien mit unserem neuen Bewertungsmodell.

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2020-10-26T15:58:01+01:00Montag, 26. Oktober 2020|

Corona-Check: Starke Aktien für die zweite Welle (Teil 2)

24.000 Prozent Gewinn ? diese unglaubliche Bilanz weist seit 2009 eine Aktie aus dem TecDAX auf, die nur selten im Fokus steht. Schon vor der Corona-Pandemie lief es beim Überflieger gut, jetzt brummt das Geschäft noch mehr. Neben spannenden US-Aktien schauen wir im zweiten Teil auch auf heiße Biotech-Kandidaten, die derzeit ihre Wirkstoffe gegen das Virus in finalen klinischen Studien testen und schon bald einen Durchbruch melden könnten. Von Franz-Georg Wenner

Dies ist geschützter Inhalt. Bitte melden Sie sich an, um ihn anzusehen.

2020-10-26T13:06:43+01:00Montag, 26. Oktober 2020|

SAP-Aktie: Welche Folgen hat der Crash?

Die SAP AG hat am Sonntagabend Geschäftszahlen präsentiert. Diese fielen schlechter aus, als vom Markt erwartet: Anleger stoßen das Papier zu Wochenbeginn ab. SAP kappt damit wegen der Corona-Krise bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Prognose für das laufende Jahr und kann nun auch seine mittelfristigen Ziele nicht mehr halten. Der Walldorfer DAX-Konzern begründete dies damit, dass sich die Nachfrage weniger gut als erwartet im dritten wie auch laufenden Quartal entwickelt hat. Von Manfred Ries

Die Aktien der SAP AG gehen am Montagmorgen sehr schwach in den Handel und lagen kurz nach neun Uhr unterhalb von 100 Euro (-20%). Damit folgen die Notierungen zu Wochenbeginn den schwachen Vorgaben des Gesamtmarktes (DAX: -2,2%). Die Kursschwäche der vergangenen Wochen setzt sich bei der SAP-Aktie damit fort. Rückblick: Seit dem September-Hoch bei 143,32 Euro ging es mit den Anteilsscheinen des Softwareriesen um bis zu 30 Prozent nach unten – in nur acht Handelswochen. Die vorletzten Kerzen im Wochenchart mit ihren teils relativ großen, roten Kerzenkörpern zeugt noch heute vom Abgabedruck der jüngsten Vergangenheit.

Mit dem Crash vom Montag bildete sich eine Kurslücke aus (ein ?Leerraum? zwischen Freitagsschlusskurs und Montagskurs). Und auch die bis dato ansteigende 200-Tagelinie (blaue Kurve) wurde nach unten durchbrochen – ein Zeichen ausgeprägter Schwäche.

Wie wahrscheinlich ist jetzt eine Gegenbewegung nach oben? Mittlerweile liegen die Notierungen knapp 14 Prozent tiefer als im Durchschnitt ihrer vergangenen 200-Handelstage (entspricht rund 9 Monate im Monatschart). Dies geht aus der Grafik unterhalb des Monatscharts hervor. Rückblickend betrachtet ist das eine Größe, die zwar grundsätzlich bereits von einer stark überverkauften Marktsituation zeugt. Andererseits aber ist der momentane Abgabedruck sehr gewaltig, was weitere Verkäufe nach sich ziehen könnte. Dies umso mehr, wenn auch die 100-Euromarke angegriffen werden sollte.

Was die längerfristige Aussicht der SAP-Aktie anbelangt, so hilft ein Blick auf den Wochen- / Monatschart weiter. Gerade der Blick auf den Monatschart kann sehr interessant sein. Dieser nämlich offenbart das langfristige Trendverhalten eines Basiswertes, und das über sehr viele Jahre hinweg. Denn beim Monatschart basiert die Betrachtungsweise auf monatlichen Kursdaten. Im Falle von Kerzencharts bildet jede Kerze (?Candle?) das Kursverhalten des betrachteten Monats ab: Monatseröffnung und -schlusskurs; Monatshoch und -tief. Im Monatschart (Chart 3) deutlich erkennbar: Der heutige Ausbruch der Kurse nach unten aus dem bisherigen Aufwärtstrendkanal (blau schraffiert). Das ist stark negativ zu bewerten. Andererseits aber ist im Morgenhandel eine leichte Stabilisierung im Bereich um 100 Euro erkennbar.

Charttechnisch kommt es jetzt genau auf diese (psychologisch) bedeutsame Unterstützung im Bereich um 100 Euro an! Ein nachhaltiger Durchbruch nach unten wäre ein neuerliches Verkaufssignal und würde weiteren Abgabedruck nach sich ziehen. Ein durchaus mögliches Szenario im Falle einer Verschärfung der Corona-Krise. Die nachfolgenden (ersten) Kursziele sähen wir dann im Bereich um 95 / 82 Euro. Das bisherige Jahrestief lag im vergangenen März bei 82,13 Euro.

Nachfolgendes Short-Derivat zielt auf weiter nachgebende Notierungen bei den Aktien der SAP AG ab. Etwaige Buchgewinne sollten zeitnah durch ein Anpassen des Stop-Losskurses abgesichert werden. Das Produkt ist mit gleichem Basispreis und Knockoutschwelle ausgestattet – nachfolgende Tabelle zeigt die Ausstattungsmerkmale auf, die beim Kauf nochmals abgecheckt werden sollten, insbesondere Basispreis / Knockoutschwelle und der aktuelle Hebel.

Unterstützungen und Widerstände

Chartmarken Niveau
Oberes Ziel 2 127,98
Oberes Ziel 1 121,79
Unteres Ziel 1 95,06
Unteres Ziel 2 82,05

 

Trading-Idee

Produktvorstellung Turbo
WKN MC2L1A
Emittent Morgan Stanley
Laufzeit endlos
Basispreis 154,96
Knock-Out-Schwelle 154,96
Hebel 2,03
Kurs in EUR 5,16

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Sie sind überzeugt von einer Aktie, wissen aber nicht, ob jetzt ein guter Zeitpunkt zum kaufen ist? Dann entscheiden Sie wie ein Profi ? nutzen Sie die Einschätzung des Stock-Rank Algorithmus von INDEX RADAR, der für jede Aktie in unserem Analyseuniversum eine eindeutige Empfehlung liefert.

Über ein Scoring-System berechnen wir für jeden Wert auf Basis individueller markttechnischer Daten ein Rating mit klarer Handlungsempfehlung: kaufen, halten oder verkaufen sowie Chance und Risiko. Die Entscheidungs-Logik steht auch für zahlreiche US-Titel wie Amazon, Tesla, Netflix und PlugPower zur Verfügung.

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2020-10-26T09:55:10+01:00Montag, 26. Oktober 2020|

SMI: Vorerst keine Entwarnung

Trotz der leicht überverkauften Lage zeigte der Swiss Market Index zuletzt nur eine schwache Gegenbewegung nach oben. Anleger sollten vorsichtig bleiben.

 

Die Verkäuferseite bestimmt derzeit das Geschehen beim SMI. In der vergangenen Woche büßte der Index um 1,8 Prozent ein und droht heute aus der seit dem Sommer bestehenden Seitwärtsspanne zu fallen. Bereits in der Vorwoche wurde die Unterseite der Range bei 9.950/10.000 kurzzeitig unterboten. Selbst überschaubare Erholungen zurück an die Wendemarke bei 10.150 sowie den Monatsdurchschnitt (blaue Linie) zeichnen sich derzeit nicht ab. Auch der inzwischen deutlich fallende Prognosekanal (grau) signalisiert, dass sich verstärkt Marktteilnehmer zurückziehen.

Erschwerend kommt hinzu, dass auch am langfristigen Durschnitts-Preisband (violett) bisher kaum stärkere Käufe zu beobachten sind. In den Vormonaten waren hingegen Rücksetzer in den unteren Bereich der Spanne die Ausnahme und der SMI drehte meist zügig wieder aufwärts. Sollte dieser Effekt ausbleiben, wäre dies ein deutliches Warnsignal. Im negativen Fall droht zunächst ein Test der unteren Zone des Erwartungsbereichs (blau) bei derzeit 9.700.

Nächste Kursziele

Chartmarken Niveau Stärke
Oberes Ziel 2 10.200,00 mittel
Oberes Ziel 1 10.150,00 schwach
Unteres Ziel 1 9.950,00 schwach
Unteres Ziel 2 9.700,00 mittel

 

 

 

2020-10-26T09:09:38+01:00Montag, 26. Oktober 2020|
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